Veranstaltungen

Mrz
1
So
Finissage: Frühjahrsausstellung 2020
Mrz 1 um 11:00

FRÜHJAHRSAUSSTELLUNG 2020

Sebastian Unterrainers Bilder strahlen durch die unterschiedlichen Farbkompositionen und Stilrichtungen einen sehr eigenen Sog aus; teils grotesk, gar kafkaesk. Auch, weil sich im Großen stets etwas Kleines verbirgt, das sich erst auf den zweiten Blick zeigt.

 

Bei Friederike Thaler sind Bewegung, Raum, Material und Farbe die zentralen Grundtatsachen ihrer Bilder. Sie bildet Räume und materialisiert sie durch verschiedene Mittel (Metall, Holz, Papiere, Sand). So entstehen Figuren, reliefartige Landschaften, höhlenartige Formationen, Farbkompositionen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Friederike Severins Malerei sind vorgefundene, von Alterung und Vergänglichkeit geprägte Strukturen als Inspiration zur Schaffung neuer Bildwirklichkeiten.

Menschen und Emotionen bestimmen die Arbeit von Airton de Souza. Die unendliche Vielfalt ihres Aussehens, ihrer kulturellen Herkunft, ihrer Ausdrucksformen erzeugen Stimmungen und lassen ihn Zusammenstellungen und Bilderräume kreieren.

Mit dem Thema „Tierisches Hamburg“ befasst sich Christian M. Beier seit langer Zeit. Es sind recht unterschiedliche Stadtgesichter Hamburgs, die den Künstler zu seinen Holzschnitten inspirieren. Die kontrastreichen Motive können beim Betrachten unterhaltsame Dialoge auslösen.

Carolin Beyer möchte mit ihrer Porträtmalerei den Kern des Menschen erfassen und auf die Leinwand bringen. Auch der Landschaftsmalerei fühlt sich die Künstlerin eng verbunden. Sie hat dazu mehrere Zyklen zu verschiedenen norddeutschen Themen geschaffen.

 

Dauer der Ausstellung: 9. Februar – 1. März 2020
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr.

Apr
26
So
Vernissage: Katarina Jensen, “Piselotten”
Apr 26 um 11:00

 

 

Katarina Jensen ist eine äußerst spannende und ungewöhnliche Künstlerin. Durch die Folgen einer schweren Erkrankung ist sie fast blind.

Anhand ihrer aufregenden Biografie findet man Zugang zu ihren künstlerischen Werken. Ihre Bilder vermitteln eine besondere Sicht auf diese Welt, die der Betrachter neugierig erforschen muss. Der musikalischen Künstlerin hat es besonders Udo Lindenberg angetan, von dem einige Bilder entstanden sind.

Geboren am 6. Februar 1944 im sächsischen Leisnig wuchs sie nach einer aben- teuerlichen Flucht aus dem Osten ab 1945 in Plettenberg/Westfalen auf. Nach dem Magister Artium 1970 (sieben freie Künste) zog sie in eine Kölner Wohngemeinschaft und gründete dort das Frauenzentrum Ehrenfeld e.V. Wenig später zog sie in die Burgenländische Kommune von Otto Mühl, mit dem sie dann auch zusammenlebte. Dort gab es jeden Tag Mal- und Zeichenkurse und abendlich eineinhalb Stunden Aktzeichnen.

Sie engagierte sich nebenbei im kommuneeigenen Verlag, widmete sich1980 der Pädagogik und unterrichtete Kunst für Kinder- und Erwachsenengruppen. Eine Odyssee führte sie von Marseille über München bis an die Algarve, wo sich ein Freundeskreis mit 16 Erwachsenen und neun Kindern 1996 niederließ.

Katarina Jensen unterrichtete dort die Kinder in Sprache und Musik mit Schwerpunkt Jazz. Gleichzeitig malte sie die Landschaften der Algarve mit Acryl und Ölkreide.1998 erkrankte sie an Brustkrebs. Nach gelungener Operation zerstörte eine hormonelle Nachbehandlung ihre Makula (Netzhaut). In Sekundenschnelle war ihr Schriftbild verpixelt. Sie konnte weder lesen noch ihren gewohnten Beschäftigungen nachgehen:

„Für mich ein biografischer Nullpunkt. Allem zum Trotz, fand ich plötzlich meinen eigenen Weg und beschloss einen Neuanfang! Alles, was mir obsolet erschien, wie alte Zeichnungen und Zeitungen, unpassende Kleidung oder alte Klamotten, wurde zerrissen oder zerschnitten. Aber wegwerfen tat mir leid! ICH ERFAND DIE PISELOTTE.“

Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 26. April – 17. Mai 2020.

Mai
17
So
Finissage: Katarina Jensen, “Piselotten”
Mai 17 um 11:00

 

 

Katarina Jensen ist eine äußerst spannende und ungewöhnliche Künstlerin. Durch die Folgen einer schweren Erkrankung ist sie fast blind.

Anhand ihrer aufregenden Biografie findet man Zugang zu ihren künstlerischen Werken. Ihre Bilder vermitteln eine besondere Sicht auf diese Welt, die der Betrachter neugierig erforschen muss. Der musikalischen Künstlerin hat es besonders Udo Lindenberg angetan, von dem einige Bilder entstanden sind.

Geboren am 6. Februar 1944 im sächsischen Leisnig wuchs sie nach einer aben- teuerlichen Flucht aus dem Osten ab 1945 in Plettenberg/Westfalen auf. Nach dem Magister Artium 1970 (sieben freie Künste) zog sie in eine Kölner Wohngemeinschaft und gründete dort das Frauenzentrum Ehrenfeld e.V. Wenig später zog sie in die Burgenländische Kommune von Otto Mühl, mit dem sie dann auch zusammenlebte. Dort gab es jeden Tag Mal- und Zeichenkurse und abendlich eineinhalb Stunden Aktzeichnen.

Sie engagierte sich nebenbei im kommuneeigenen Verlag, widmete sich1980 der Pädagogik und unterrichtete Kunst für Kinder- und Erwachsenengruppen. Eine Odyssee führte sie von Marseille über München bis an die Algarve, wo sich ein Freundeskreis mit 16 Erwachsenen und neun Kindern 1996 niederließ.

Katarina Jensen unterrichtete dort die Kinder in Sprache und Musik mit Schwerpunkt Jazz. Gleichzeitig malte sie die Landschaften der Algarve mit Acryl und Ölkreide.1998 erkrankte sie an Brustkrebs. Nach gelungener Operation zerstörte eine hormonelle Nachbehandlung ihre Makula (Netzhaut). In Sekundenschnelle war ihr Schriftbild verpixelt. Sie konnte weder lesen noch ihren gewohnten Beschäftigungen nachgehen:

„Für mich ein biografischer Nullpunkt. Allem zum Trotz, fand ich plötzlich meinen eigenen Weg und beschloss einen Neuanfang! Alles, was mir obsolet erschien, wie alte Zeichnungen und Zeitungen, unpassende Kleidung oder alte Klamotten, wurde zerrissen oder zerschnitten. Aber wegwerfen tat mir leid! ICH ERFAND DIE PISELOTTE.“

Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 26. April – 17. Mai 2020.