Veranstaltungen

Jul
20
Sa
Vernissage: Skulpturen CROSSOVER-Ausstellung
Jul 20 um 17:00

 

SKULPTURENAUSSTELLUNG IM TORHAUS UND IN DER IMBA-GALERIE CROSSOVER – Skulpturen aus Simbabwe und Deutschland
von
Hans Ulrich Kittelmann / Oliver Schüler-Lürssen / Katrin Tarnowski / Rickson Z. Murehwa sowie
Steinbildhauern aus Simbabwe

Ausstellungsdauer und Öffnungszeiten:

Torhaus: 20.7.- 4.8.2019
Vernissage Sa. 20.7.2019, 17.00 Uhr, Einführung Bernd M. Kraske, 18.00 danach Fr/Sa/So sowie Mi 11.00 – 18.00
Finissage: So. 4.8.2019

IMBA-Galerie: 26.7.2019 – 11.8.2019 Vernissage Fr. 26.7.2019, 17.00, danach täglich 11.00 -19.00 Finissage So. 11.8.2019

Art in Progress: Rickson Z. Murehwa aus Simbabwe zeigt am 28.7 und 4.8.2019 im Torhaus und
vom 26.7. bis 11.8.2019 im Skulpturengarten der IMBA-Galerie, wie er aus Serpentine-Gestein eine Skulptur fertigt.

Adressen:
Torhaus, Wellingsbüttler Weg 75b, 22391 Hamburg
IMBA-Galerie, Hamburg-Winterhude, Bebelallee 7, 22299 Hamburg

In diesem Sommer richten das TORHAUS in Wellingsbüttel und die IMBA-Galerie in Win- terhude in Zusammenarbeit mit der Galerie Shona/Hamburg gemeinsam eine Ausstellung unter dem Titel CROSSOVER mit Bildhauern aus Deutschland und Simbabwe aus. Drei Künstler und eine Künstlerin treffen sich in dieser Ausstellung an zwei Orten zu einem künstlerischen Experiment. Was verbindet sie; was trennt? Überraschend ist: In ihren Werken zeigen sich bei aller unterschiedlichen Herkunft immer wieder Überschneidungen in Bewegung und Reduktion, aber auch Unterschiede in der Dramatik.

HANS ULRICH KITTELMANN

Da sind die Holz-Skulpturen des in Osterburg / Altmark geborenen HANS ULRICH KITTELMANN, der erst 2003 nach einem Chemiestudium und langjähriger Berufstätigkeit seine künstlerische Ausbildung bei Prof. Daoud Anad in Potsdam/Rehbrücke begann. Seit 2007 arbeitet der Bildhauer in einem eigenen Atelier, heute in Beelitz / Brandenburg.

HANS ULRICH KITTELMANN hat seine der Natur gewidmeten Werke an vielen Orten in Brandenburg sowie in Berlin, Hamburg und Würzburg ausgestellt. Er wird aus Wörlitz nach Hamburg kommen, wo in dieser Zeit Werke von ihm gezeigt werden.

Für HANS ULRICH KITTELMANN sind Bäume etwas Einzigartiges. Sie beherbergen Innere Botschaften und Ereignisse, die sie während ihres Wachstums, oft über mehrere Generationen, gesammelt und in vielfältigen Formen abgespeichert haben. Diese aufzuspüren und in künstlerischen Objekten sichtbar zu machen, ist die spannende Herausforderung bei seiner schöpferischen Tätigkeit. Der Begriff „intuitive Bildhauerei“ beschreibt diesen Schaffensprozess gut.

KATRIN TARNOWSKI

Bekannt ist KATRIN TARNOWSKI durch ihre meist großformatigen Schriftgemälde, in denen sie das Konzept des „interpretativen Schreibens“ sinngemäß auf die Malereiüberträgt. Maßgebend dafür war Martin Andersch’s Konzept, demzufolge die Schrift ihre Inhalte nicht nur über den Intellekt transportiert, sondern auch durch die ihr innewohnende Bildhaftigkeit.

Charakteristisch für ihre Skulpturen in Holz und Bronze ist ebenfalls deren zeichenhafte Anmutung und das Bestreben, durch bewusste Verknappung und Reduktion der Formen die Aussage zu verdichten und so auf das Wesentliche zu lenken. Solche Zeichenhaftigkeit verbindet die in dieser Ausstellung präsentierten Skulpturen mit ihren aus der Schrift entwickelten Arbeiten.

Geboren in Berlin, aufgewachsen in Berlin und Pommern sowie in Schleswig-Holstein, lebt und arbeitet KATRIN TARNOWSKI heute in Hamburg.

Sie absolvierte noch während ihrer Tätigkeit als Ärztin in eigener Praxis eine 8-jährige Ausbildung als Schreiberin abendländischer Schriften an der von Prof. Martin Andersch 1991 gegründeten Hamburger „Schule für Schrift“ und nahm 10 Jahre Unterricht bei Inge Wrocklage in deren Hamburger Atelier „la fabbrica“. Vertraut mit vielfältigenkünstlerischen Ausdrucksformen, strebte sie schon früh eine künstlerische Verbindung von Schrift und moderner Kunst in ihren Bildern und Skulpturen an.

OLIVER SCHÜLER-LÜRSSEN

Berufliche Erfahrungen als Schiffszimmermann auf einem traditionellen Großsegler und als Bühnenplastiker in den Werkstätten der Hamburgischen Staatsoper boten OLIVER SCHÜLER-LÜRSSEN eine Erweiterung der Techniken, Materialien und Formate. Seit 1992 arbeitet der Bildhauer selbstständig in seiner Werkstatt BELLEALLIANCE in Hamburg-Eimsbüttel.

Seinen Gedanken zum Werden und Vergehen plastisch Ausdruck zu verleihen, bewegt OLIVER SCHÜLER-LÜRSSEN seit seiner Ausbildung zum Holzbildhauer an der Werkkunstschule Flensburg Anfang der 80er Jahre.

Für seine künstlerischen Arbeiten nutzt er eine Mischtechnik aus dem Einsatz der Kettensäge zur Formgebung und des Bildhauereisens zur Ausarbeitung der Details. Die vielfältigen Strukturen seiner Werke werden gelegentlich dezent farblich unterstützt. So entstehen dramatisch-dynamische Skulpturen aus unterschiedlichen Hölzern.

RICKSON Z. MUREHWA

Der Bildhauer RICKSON Z. MUREHWA aus Simbabwe – kommt von einem Arbeitsbesuch in Avignon und der Dordogne zu uns. Mit ihm wurde ein Künstler eingeladen, der sich durch die außergewöhnlich filigrane Linienführung seiner Skulpturen in der internationalen Kunstszene einen Namen gemacht hat. Seine innovativen Skulpturen haben stilprägend zur Weiterentwicklung der Formensprache der Bildhauerkunst in Simbabwe beigetragen. Er ist heute einer der wichtigsten Vertreter der „New Shona Art“.

Seine Werke wurden u.a. in Galerien in den USA, Kanada, Australien, China, Frankreich und den Niederlanden sowie auf der Expo2000 in Hannover ausgestellt. RICKSON Z. MU- REHWA leitete das von UNDP geförderte Chitungwiza Art Centre und gründete eine Initia- tive zur Unterstützung HIV-infizierter Künstler in Simbabwe. Auf Bildhauer-Symposien und
-Workshops, so u.a. in Algerien, Deutschland und Frankreich, steht er immer wieder im Dialog mit internationalen Künstlern.

In RICKSON Z. MUREHWAs Abstraktionen und figürlichen Darstellungen zeigen sich Kraft, Kreativität und zuweilen Dramatik. Dort scheint das von ihm verwendete harte Serpentin-Gestein seine Robustheit zu verlieren und zu einem leicht formbaren Medium zu werden. Er lässt sich in seinen Werken immer wieder durch menschliche Gesten und die Natur inspirieren. Bei ihm sind Menschen-, Pflanzen- und Tierdarstellungen abstrakte Imaginationen und lassen dem Betrachter eigene Interpretationsspielräume.

Die Werke der Künstler und der Künstlerin werden im TORHAUS in Wellingsbüttel und in der IMBA-Galerie in Winterhude präsentiert. Im Skulpturengarten der IMBA-Galerie sind Skulpturen weiterer simbabwischer Bildhauer, darunter Bernard Matemera, Josiah Manzi, Taylor Nkomo oder Washington Matafi zu sehen.

Besondere Höhepunkte der Ausstellung:

  •   Am 28.7. und 4.8. wird RICKSON vor dem Torhaus in Wellingsbüttel zeigen, wie er aus rauem Serpentin-Gestein eine Skulptur erschafft. Er wird zeigen, wie er bei seiner Arbeit mit dem Stein ‚kommuniziert‘.
  •   Unter RICKSON Z. MUREHWAs Anleitung können interessierte Hobby-Bildhauer mit Originalsteinen aus Zimbabwe selbst Skulpturen erschaffen. Die Kurse finden im iIMBA-Skulpturengarten vom Montag 29.7. – Samstag 3.8. und von Montag 5.8.- Samstag 10.8.2019, jeweils von 9.00 – 13.00 und 13.30 – 17.30 statt. Anmeldung unter info@galerie-shona.org oder telefonisch unter 0177-5183524, für weitere Infor- mationen www.galerie-shona.org .
Aug
4
So
Finissage: Skulpturen CROSSOVER-Ausstellung
Aug 4 um 11:00

 

SKULPTURENAUSSTELLUNG IM TORHAUS UND IN DER IMBA-GALERIE CROSSOVER – Skulpturen aus Simbabwe und Deutschland
von
Hans Ulrich Kittelmann / Oliver Schüler-Lürssen / Katrin Tarnowski / Rickson Z. Murehwa sowie
Steinbildhauern aus Simbabwe

Ausstellungsdauer und Öffnungszeiten:

Torhaus: 20.7.- 4.8.2019
Vernissage Sa. 20.7.2019, 17.00 Uhr, Einführung Bernd M. Kraske, 18.00 danach Fr/Sa/So sowie Mi 11.00 – 18.00
Finissage: So. 4.8.2019

IMBA-Galerie: 26.7.2019 – 11.8.2019 Vernissage Fr. 26.7.2019, 17.00, danach täglich 11.00 -19.00 Finissage So. 11.8.2019

Art in Progress: Rickson Z. Murehwa aus Simbabwe zeigt am 28.7 und 4.8.2019 im Torhaus und
vom 26.7. bis 11.8.2019 im Skulpturengarten der IMBA-Galerie, wie er aus Serpentine-Gestein eine Skulptur fertigt.

Adressen:
Torhaus, Wellingsbüttler Weg 75b, 22391 Hamburg
IMBA-Galerie, Hamburg-Winterhude, Bebelallee 7, 22299 Hamburg

In diesem Sommer richten das TORHAUS in Wellingsbüttel und die IMBA-Galerie in Win- terhude in Zusammenarbeit mit der Galerie Shona/Hamburg gemeinsam eine Ausstellung unter dem Titel CROSSOVER mit Bildhauern aus Deutschland und Simbabwe aus. Drei Künstler und eine Künstlerin treffen sich in dieser Ausstellung an zwei Orten zu einem künstlerischen Experiment. Was verbindet sie; was trennt? Überraschend ist: In ihren Werken zeigen sich bei aller unterschiedlichen Herkunft immer wieder Überschneidungen in Bewegung und Reduktion, aber auch Unterschiede in der Dramatik.

HANS ULRICH KITTELMANN

Da sind die Holz-Skulpturen des in Osterburg / Altmark geborenen HANS ULRICH KITTELMANN, der erst 2003 nach einem Chemiestudium und langjähriger Berufstätigkeit seine künstlerische Ausbildung bei Prof. Daoud Anad in Potsdam/Rehbrücke begann. Seit 2007 arbeitet der Bildhauer in einem eigenen Atelier, heute in Beelitz / Brandenburg.

HANS ULRICH KITTELMANN hat seine der Natur gewidmeten Werke an vielen Orten in Brandenburg sowie in Berlin, Hamburg und Würzburg ausgestellt. Er wird aus Wörlitz nach Hamburg kommen, wo in dieser Zeit Werke von ihm gezeigt werden.

Für HANS ULRICH KITTELMANN sind Bäume etwas Einzigartiges. Sie beherbergen Innere Botschaften und Ereignisse, die sie während ihres Wachstums, oft über mehrere Generationen, gesammelt und in vielfältigen Formen abgespeichert haben. Diese aufzuspüren und in künstlerischen Objekten sichtbar zu machen, ist die spannende Herausforderung bei seiner schöpferischen Tätigkeit. Der Begriff „intuitive Bildhauerei“ beschreibt diesen Schaffensprozess gut.

KATRIN TARNOWSKI

Bekannt ist KATRIN TARNOWSKI durch ihre meist großformatigen Schriftgemälde, in denen sie das Konzept des „interpretativen Schreibens“ sinngemäß auf die Malereiüberträgt. Maßgebend dafür war Martin Andersch’s Konzept, demzufolge die Schrift ihre Inhalte nicht nur über den Intellekt transportiert, sondern auch durch die ihr innewohnende Bildhaftigkeit.

Charakteristisch für ihre Skulpturen in Holz und Bronze ist ebenfalls deren zeichenhafte Anmutung und das Bestreben, durch bewusste Verknappung und Reduktion der Formen die Aussage zu verdichten und so auf das Wesentliche zu lenken. Solche Zeichenhaftigkeit verbindet die in dieser Ausstellung präsentierten Skulpturen mit ihren aus der Schrift entwickelten Arbeiten.

Geboren in Berlin, aufgewachsen in Berlin und Pommern sowie in Schleswig-Holstein, lebt und arbeitet KATRIN TARNOWSKI heute in Hamburg.

Sie absolvierte noch während ihrer Tätigkeit als Ärztin in eigener Praxis eine 8-jährige Ausbildung als Schreiberin abendländischer Schriften an der von Prof. Martin Andersch 1991 gegründeten Hamburger „Schule für Schrift“ und nahm 10 Jahre Unterricht bei Inge Wrocklage in deren Hamburger Atelier „la fabbrica“. Vertraut mit vielfältigenkünstlerischen Ausdrucksformen, strebte sie schon früh eine künstlerische Verbindung von Schrift und moderner Kunst in ihren Bildern und Skulpturen an.

OLIVER SCHÜLER-LÜRSSEN

Berufliche Erfahrungen als Schiffszimmermann auf einem traditionellen Großsegler und als Bühnenplastiker in den Werkstätten der Hamburgischen Staatsoper boten OLIVER SCHÜLER-LÜRSSEN eine Erweiterung der Techniken, Materialien und Formate. Seit 1992 arbeitet der Bildhauer selbstständig in seiner Werkstatt BELLEALLIANCE in Hamburg-Eimsbüttel.

Seinen Gedanken zum Werden und Vergehen plastisch Ausdruck zu verleihen, bewegt OLIVER SCHÜLER-LÜRSSEN seit seiner Ausbildung zum Holzbildhauer an der Werkkunstschule Flensburg Anfang der 80er Jahre.

Für seine künstlerischen Arbeiten nutzt er eine Mischtechnik aus dem Einsatz der Kettensäge zur Formgebung und des Bildhauereisens zur Ausarbeitung der Details. Die vielfältigen Strukturen seiner Werke werden gelegentlich dezent farblich unterstützt. So entstehen dramatisch-dynamische Skulpturen aus unterschiedlichen Hölzern.

RICKSON Z. MUREHWA

Der Bildhauer RICKSON Z. MUREHWA aus Simbabwe – kommt von einem Arbeitsbesuch in Avignon und der Dordogne zu uns. Mit ihm wurde ein Künstler eingeladen, der sich durch die außergewöhnlich filigrane Linienführung seiner Skulpturen in der internationalen Kunstszene einen Namen gemacht hat. Seine innovativen Skulpturen haben stilprägend zur Weiterentwicklung der Formensprache der Bildhauerkunst in Simbabwe beigetragen. Er ist heute einer der wichtigsten Vertreter der „New Shona Art“.

Seine Werke wurden u.a. in Galerien in den USA, Kanada, Australien, China, Frankreich und den Niederlanden sowie auf der Expo2000 in Hannover ausgestellt. RICKSON Z. MU- REHWA leitete das von UNDP geförderte Chitungwiza Art Centre und gründete eine Initia- tive zur Unterstützung HIV-infizierter Künstler in Simbabwe. Auf Bildhauer-Symposien und
-Workshops, so u.a. in Algerien, Deutschland und Frankreich, steht er immer wieder im Dialog mit internationalen Künstlern.

In RICKSON Z. MUREHWAs Abstraktionen und figürlichen Darstellungen zeigen sich Kraft, Kreativität und zuweilen Dramatik. Dort scheint das von ihm verwendete harte Serpentin-Gestein seine Robustheit zu verlieren und zu einem leicht formbaren Medium zu werden. Er lässt sich in seinen Werken immer wieder durch menschliche Gesten und die Natur inspirieren. Bei ihm sind Menschen-, Pflanzen- und Tierdarstellungen abstrakte Imaginationen und lassen dem Betrachter eigene Interpretationsspielräume.

Die Werke der Künstler und der Künstlerin werden im TORHAUS in Wellingsbüttel und in der IMBA-Galerie in Winterhude präsentiert. Im Skulpturengarten der IMBA-Galerie sind Skulpturen weiterer simbabwischer Bildhauer, darunter Bernard Matemera, Josiah Manzi, Taylor Nkomo oder Washington Matafi zu sehen.

Besondere Höhepunkte der Ausstellung:

  •   Am 28.7. und 4.8. wird RICKSON vor dem Torhaus in Wellingsbüttel zeigen, wie er aus rauem Serpentin-Gestein eine Skulptur erschafft. Er wird zeigen, wie er bei seiner Arbeit mit dem Stein ‚kommuniziert‘.
  •   Unter RICKSON Z. MUREHWAs Anleitung können interessierte Hobby-Bildhauer mit Originalsteinen aus Zimbabwe selbst Skulpturen erschaffen. Die Kurse finden im iIMBA-Skulpturengarten vom Montag 29.7. – Samstag 3.8. und von Montag 5.8.- Samstag 10.8.2019, jeweils von 9.00 – 13.00 und 13.30 – 17.30 statt. Anmeldung unter info@galerie-shona.org oder telefonisch unter 0177-5183524, für weitere Infor- mationen www.galerie-shona.org .
Aug
18
So
Vernissage: “Schriftwelten” – Katrin Tarnowski
Aug 18 um 11:00

Ab 18. August 2019 wird Katrin Tarnowski erstmalig ihre Kalligrafien und plastischen Arbeiten im Torhaus Wellingsbüttel ausstellen.
Kalligrafie kommt aus dem Griechischen und wird mit „ Die Kunst des Schönschreibens“ übersetzt.

Die Kalligrafie genießt in der Kulturgeschichte überall dort besonderes Ansehen, wo das Abschreiben heiliger Texte als sakraler Vorgang eingestuft wird. Das kann man im Christentum bei der Kopie der Bibel oder in den heiligen Schriften des Islam sehen. Bis heute ist die Kalligrafie auch für die chinesische und japanische Schriftkultur wichtig und inspirierend.

Bedeutsamer als Leserlichkeit ist dabei das Erzielen perfekter ästhetischer Ausge- wogenheit und Sichtbarmachen von Emotionen. Viele Kalligrafen verweisen auf den fast meditativen Charakter ihrer Arbeit: „Die Ruhe dieser Arbeit erfüllt das ganze Wesen mit einer umfassenden Zufriedenheit, wo Zeit und Raum, für kurze Zeit wie weggewischt, uns nicht mehr kümmern noch belasten.“

Katrin Tarnowski wurde in Berlin geboren und lebt heute in Hamburg. Während ihrer Tätigkeit als selbständige promovierte Ärztin absolvierte sie eine achtjährige Ausbildung als Schreiberin abendländischer Schriften an der von Prof. Martin Andersch gegründeten „Schule für Schrift“. Darüber hinaus nahm sie 10 Jahre lang Unterricht bei Inge Wrocklage, in deren Hamburger Atelier „la fabbrica“. Sie widmete sich dort den Fächern Zeichnen, Malen, Radieren, Holzschnitt, Collage, Plastik sowie Holz- und Steinbildhauerei. Vertraut mit all diesen Fertigkeiten hat Katrin Tarnowski schon früh eine künstlerische Verbindung von Schrift und plastischer Darstellung gefunden. Neben Schriftaquarellen, Schriftcollagen und Schriftgemälden zeigt uns die Künstlerin auch einige ihrer Plastiken und Skulpturen.

Lassen Sie sich von dieser faszinierenden Kunst überraschen, die besonders in der direkten Betrachtung ihre spirituelle Kraft vermittelt.

Katrin Tarnowski wird bei Interesse auch Kalligrafie-Kurse im Torhaus anbieten.

Dauer der Ausstellung: 18. August – 8. September 2019.
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr.

 

Sep
8
So
Finissage: “Schriftwelten” – Katrin Tarnowski
Sep 8 um 11:00

Ab 18. August 2019 wird Katrin Tarnowski erstmalig ihre Kalligrafien und plastischen Arbeiten im Torhaus Wellingsbüttel ausstellen.
Kalligrafie kommt aus dem Griechischen und wird mit „ Die Kunst des Schönschreibens“ übersetzt.

Die Kalligrafie genießt in der Kulturgeschichte überall dort besonderes Ansehen, wo das Abschreiben heiliger Texte als sakraler Vorgang eingestuft wird. Das kann man im Christentum bei der Kopie der Bibel oder in den heiligen Schriften des Islam sehen. Bis heute ist die Kalligrafie auch für die chinesische und japanische Schriftkultur wichtig und inspirierend.

Bedeutsamer als Leserlichkeit ist dabei das Erzielen perfekter ästhetischer Ausge- wogenheit und Sichtbarmachen von Emotionen. Viele Kalligrafen verweisen auf den fast meditativen Charakter ihrer Arbeit: „Die Ruhe dieser Arbeit erfüllt das ganze Wesen mit einer umfassenden Zufriedenheit, wo Zeit und Raum, für kurze Zeit wie weggewischt, uns nicht mehr kümmern noch belasten.“

Katrin Tarnowski wurde in Berlin geboren und lebt heute in Hamburg. Während ihrer Tätigkeit als selbständige promovierte Ärztin absolvierte sie eine achtjährige Ausbildung als Schreiberin abendländischer Schriften an der von Prof. Martin Andersch gegründeten „Schule für Schrift“. Darüber hinaus nahm sie 10 Jahre lang Unterricht bei Inge Wrocklage, in deren Hamburger Atelier „la fabbrica“. Sie widmete sich dort den Fächern Zeichnen, Malen, Radieren, Holzschnitt, Collage, Plastik sowie Holz- und Steinbildhauerei. Vertraut mit all diesen Fertigkeiten hat Katrin Tarnowski schon früh eine künstlerische Verbindung von Schrift und plastischer Darstellung gefunden. Neben Schriftaquarellen, Schriftcollagen und Schriftgemälden zeigt uns die Künstlerin auch einige ihrer Plastiken und Skulpturen.

Lassen Sie sich von dieser faszinierenden Kunst überraschen, die besonders in der direkten Betrachtung ihre spirituelle Kraft vermittelt.

Katrin Tarnowski wird bei Interesse auch Kalligrafie-Kurse im Torhaus anbieten.

Dauer der Ausstellung: 18. August – 8. September 2019.
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr.

 

Okt
6
So
Vernissage: “Fern und Nah” – Gero Flurschütz
Okt 6 um 11:00

LANDSCHAFT UND STILLLEBEN RETROSPEKTIVE 1956 – 2018

Das Erlebnis mediterraner Landschaft bestimmt den größten Teil des malerischen und grafischen Werkes von Gero Flurschütz als Motiv und Inspiration. Seine Malerei lebt von der Spannung zwischen äußerem Einfluß und subjektiver Entscheidung, vom Gegensatz zwischen nah und fern, rhythmischer Gliederung und streng gebauter Komposition.

Spontaneität und Reflexion, momentaner Augeneindruck und Bildordnung halten einander harmonisch die Waage. Aus den „vor Ort“ entstandenen Aquarellen filtert Gero Flurschütz mit im Laufe der Jahrzehnte unterschiedlicher Abstraktion und Reduzierung auf charakteristische Merkmale in seinen Eitempera-Kompositionen sein eigenes bleibendes Bild; gegen das allgemeine Chaos um spannungsvolle Ruhe und Ausgewogenheit be- müht.

Das Weiß als Farbe hellsten Lichts und als charakteristische Lokalfarbe der süd- spanischen und ägäischen Landschaften sowie im intensiven Licht des Südens illuminierte Erdfarben bestimmen den größten Teil dieser Ausstellung.

Dem Thema „FERN UND NAH“ entsprechen, in räumlicher wie zeitlicher Hinsicht, die seit 1956 entstandenen Landschaftsaquarelle und Eitemperabilder sowie die Stilleben, mit Freude am Sichtbaren aus nächster Umgebung und teils autobio
grafischen Elementen.

„Ein Mensch, dem der Sinn steht nach Kontemplation, konzentrierter Betrachtung einer Bildfläche, die in einen fernen Raum verführen kann, dem ich das Gefühl vermitteln kann, dass Ruhe nicht langweilig sein muß sondern spannend sein kann, der mag Gefallen finden an meinen Bildern.“ (G.F.)

Gero Flurschütz studierte an den Kunsthochschulen in Leipzig und Hamburg. Seit 1962 lehrte er an der Fachhochschule Hamburg (jetzt HAW), von 1980 bis 2000 als Professor für Illustration und Zeichnen. Seine Arbeiten wurden seit 1958 in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt (darunter 2002 im Torhaus Wellingsbüttel).

Die Vernissage mit dem „LUX NOVA DUO“: Lydia Schmiedl (Akkordeon) und Jorge Paz (Guitarre).

Dauer der Ausstellung: 6. Oktober – 3. November 2019.
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr.


Nov
3
So
Finissage: “Fern und Nah” – Gero Flurschütz
Nov 3 um 11:00

LANDSCHAFT UND STILLLEBEN RETROSPEKTIVE 1956 – 2018

Das Erlebnis mediterraner Landschaft bestimmt den größten Teil des malerischen und grafischen Werkes von Gero Flurschütz als Motiv und Inspiration. Seine Malerei lebt von der Spannung zwischen äußerem Einfluß und subjektiver Entscheidung, vom Gegensatz zwischen nah und fern, rhythmischer Gliederung und streng gebauter Komposition.

Spontaneität und Reflexion, momentaner Augeneindruck und Bildordnung halten einander harmonisch die Waage. Aus den „vor Ort“ entstandenen Aquarellen filtert Gero Flurschütz mit im Laufe der Jahrzehnte unterschiedlicher Abstraktion und Reduzierung auf charakteristische Merkmale in seinen Eitempera-Kompositionen sein eigenes bleibendes Bild; gegen das allgemeine Chaos um spannungsvolle Ruhe und Ausgewogenheit be- müht.

Das Weiß als Farbe hellsten Lichts und als charakteristische Lokalfarbe der süd- spanischen und ägäischen Landschaften sowie im intensiven Licht des Südens illuminierte Erdfarben bestimmen den größten Teil dieser Ausstellung.

Dem Thema „FERN UND NAH“ entsprechen, in räumlicher wie zeitlicher Hinsicht, die seit 1956 entstandenen Landschaftsaquarelle und Eitemperabilder sowie die Stilleben, mit Freude am Sichtbaren aus nächster Umgebung und teils autobio
grafischen Elementen.

„Ein Mensch, dem der Sinn steht nach Kontemplation, konzentrierter Betrachtung einer Bildfläche, die in einen fernen Raum verführen kann, dem ich das Gefühl vermitteln kann, dass Ruhe nicht langweilig sein muß sondern spannend sein kann, der mag Gefallen finden an meinen Bildern.“ (G.F.)

Gero Flurschütz studierte an den Kunsthochschulen in Leipzig und Hamburg. Seit 1962 lehrte er an der Fachhochschule Hamburg (jetzt HAW), von 1980 bis 2000 als Professor für Illustration und Zeichnen. Seine Arbeiten wurden seit 1958 in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt (darunter 2002 im Torhaus Wellingsbüttel).

Die Vernissage mit dem „LUX NOVA DUO“: Lydia Schmiedl (Akkordeon) und Jorge Paz (Guitarre).

Dauer der Ausstellung: 6. Oktober – 3. November 2019.
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr.