Veranstaltungen

Aug
30
So
Stephan Schad / Henning Kiehn
Aug 30 um 18:00

 

DER  KONTRABASS
Regie: Max Claessen

„Ich habe bisher noch nie etwas für das Theater geschrieben. Ich bin auch kein Musiker, habe lediglich 12 Jahre Klavier gespielt. Aber ich habe einen Jugendfreund, der Kontrabassist ist. Beim Fernsehen habe ich einiges über Dramaturgie gelernt. Das Stück ist eine Komödie. Es ist die Tragik des Orchestermusikers, immer nur in der Masse zu wirken. Er kann prinzipiell nicht hervorstechen. Die Tragik beruht auf der Beziehung zur Frau, einer Sopranistin, das Entgegengesetzte vom Kontrabassisten. Die Tragik resultiert aus seiner Einsamkeit, zu der ihn das Instrument verurteilt . . . „   Patrick Süsskind

Ein grandioser Abend mit einem grandiosen Stephan Schad, Solofigur und Kontrabassist – eine Rolle, die ihm wie auf den Leib geschnitten ist.

Die musikalischen Kontrapunkte setzt Henning Kiehn am Kontrabass, verbal niemals eingreifend, immer nur Kontrabass spielend.

Der Schauspieler Stephan Schad lebt und arbeitet in Hamburg. Er war an vielen großen Theatern engagiert, darunter am Thalia Theater und am Hamburger Schauspielhaus. Beeindruckend seine Rollen in „Thalia Vista Social Club“ und „Kunst“.

Henning Kiehn, vom E-Bass kommend, absolvierte zudem ein klassisches Kontrabass-Studium. Er arbeitet innerhalb der unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen, von Rock über Blues bis hin zur Filmmusik.



Karten 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studenten 10,00

Sep
17
Do
Maria Hartmann und Gustav Peter Wöhler
Sep 17 um 19:30

SPRICH LEISE, WENN DU LIEBE SAGST
LOTTE LENYA UND KURT WEILL, EIN EXPLOSIVES PAAR

„Du weißt doch, dass du gleich nach meiner Musik kommst“, pflegte Kurt Weill zu seiner Frau Lotte Lenya zu sagen, wenn es in der Ehe dieser „bourgeois Bohemiens“, wie ein Freund das ungleiche Paar nannte, wieder einmal haperte. Die Korrespondenz von Lenya und Weill, voll herrlicher Schnodderigkeit, Liebespoesie und Witz, lässt den Hörer an einer faszinierenden Beziehung teilnehmen. Beide liebten sie Seitensprünge – und doch konnte er an sie schreiben: „Ich glaube, wir sind das einzige Ehepaar ohne Probleme.“

Die beiden hinterließen sowohl in Europa als auch in Amerika ihre beeindruckenden künstlerischen Spuren.

Lotte Lenya – 1898-1981 – eine österreichisch-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, wurde vor allem bekannt in Verbindung mit Auftritten in Stücken von Bertolt Brecht und Kurt Weill.

Kurt Weill – 1900-1950 – Komponist, bekannt vor allem durch Kompositionen für sozialkritisches Musiktheater und seine Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht.

Die Schauspielerin Maria Hartmann und der Schauspieler Gustav Peter Wöhler werden in einer szenischen Lesung an dieses außergewöhnliche und bemerkenswerte Paar erinnern und die enorme Lebendigkeit und Kreativität dieser beiden Künstler vermitteln.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Sep
27
So
Hanjo Kesting und Volker Hanisch
Sep 27 um 18:00

Die Schachnovelle von Stefan Zweig

Details folgen

Okt
23
Fr
Matthias Veit – Bettina Barbara Bertsch
Okt 23 um 19:30

Kammermusik-Abend

Ludwig van Beethoven  –  Sonate für Klavier und Violoncello f-moll

Johannes Brahms           –  Liedbearbeitungen für Violoncello und Klavier

Frédéric Chopin             –   Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur

Die Cello-Sonate f-moll gehört in Beethovens mittlere Schaffensperiode und war wegen ihres ausgewogenen Verhältnisses zwischen beiden Instrumenten Vorbild für spätere Komponisten wie Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johannes Brahms.

Nach Liedbearbeitungen von Johannes Brahms, Kompositionen, die ihm übrigens sehr viel Spaß machten, hören wir die große Sonate für Violoncello und Klavier von Frédéric Chopin. Chopin liebte das Cello und doch war diese Sonate seine einzige, ein Spätwerk, das die Welt in Staunen versetzte.

Die Cellistin Barbara Bertsch wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet; sie war Stipendiatin der Stiftung Kunst und Kultur/ Nordrhein-Westfalen und der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Seit 1995 ist sie Mitglied des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Ihre große Leidenschaft ist die Kammermusik. Seit 2010 spielt sie auch im Evrus Trio.

Matthias Veit konzertiert als Pianist und Liedbegleiter sowie als Kammermusiker in den verschiedensten Formationen erfolgreich im In- und Ausland und auf internationalen Musikfestivals. Regelmäßige Torhaus-Besucher kennen ihn zudem mit seinen vierhändigen Piano-Recitals zusammen mit Henning Lucius.

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studenten 10,00

Nov
6
Fr
Véronique Elling – Jurij Kandelja
Nov 6 um 19:30

PARIS CHÉRI – EIN SPAZIERGANG DURCH DIE STADT DER TRÄUME
EIN FRANZÖSISCHER CHANSONABEND

Paris, eine Stadt, ein Mythos. An den Ufern der Seine schlägt das Herz des französischen Chansons! Mit Leidenschaft und Virtuosität entführen uns die französische Chansonsängerin Véronique Elling und der virtuose Akkordeonist Jurij Kandelja in die Stadt der Liebe – mal zärtlich, mal berauschend, mal schwindelerregend wild.

Kommen Sie mit auf einen Spaziergang durch den Jardin du Luxembourg, flanieren Sie auf dem Boulevard St Germain, entdecken Sie Pigalle bei Nacht und begegnen Sie in kleinen Bistros Verliebten aus aller Welt: Jacques Brel, Édith Piaf, Juliette Gréco, Yves Montand und Charles Trenet. „Frankreich ist ganz nah, wenn Véronique Elling singt.“ – NRD

Véronique Elling singt auf französisch und rezitiert Texte auf deutsch.

Véronique Elling – Schauspielerin, Sängerin und künstlerische Leiterin des von ihr initiierten Salon Français Hambourg – Engagements führten sie weltweit an zahlreiche Theater- und Opernhäuser. Am 14.07.2017 beim offiziellen Empfang zum französischen Nationalfeiertag sang Véronique Elling im Auftrag des französischen Generalkonsuls in Hamburg die von ihr verfasste „MARSEILLAISE DE L’ESPOIR“ . Die Resonanz war überwältigend.

Jurij Kandelja – Knopfakkordeon – lebt seit 1996 in Deutschland und steht sowohl als Solist als auch als Mitglied unterschiedlicher Ensembles auf der Bühne.

Karten 19,00 • Mitglieder 17,00 • Schüler und Studenten 10,00

Nov
15
So
Ein Krimiabend mit Jens Wawrczeck
Nov 15 um 18:00

Das genaue Programm steht noch nicht fest.

Nov
26
Do
Carmen Korn – Und die Welt war jung
Nov 26 um 19:30

         

Eine Autorenlesung

Carmen Korn wird zunächst aus ihrer erfolgreichen  „Jahrhunderttrilogie“ – Töchter einer Neuen Zeit, Zeitenwende, Zeiten des Aufbruchs – lesen.

Und sie wird ihr gerade erschienenes neues Buch „Und die Welt war jung“ – eine Drei-Städte-Saga – vorstellen. Auch in diesem Roman führt es Carmen Korn wieder zurück in die Nachkriegszeit. Drei Familien, drei Städte in den Aufbruchsjahren.

Wir schreiben den 1. Januar 1950. In Hamburg, Köln und San Remo begrüßt man das neue Jahrzehnt. Gerda und Heinrich Aldenhovens Haus in Köln platzt aus allen Nähten. Heinrichs Kunstgalerie wirft längst nicht genug ab, um all die hungrigen Mäuler zu stopfen. In Hamburg bei Gerdas Freundin Elisabeth und ihrem Mann Kurt macht man sich dagegen weniger Sorgen um Geld. Schwiegersohn Joachim jedoch ist noch immer nicht aus dem Krieg zurückgekehrt. Margarethe, geborene Aldenhoven, hat es von Köln nach San Remo verschlagen.

So unterschiedlich sie auch alle die Silvesternacht verbracht haben, ihre Fragen am Neujahrsmorgen sind die gleichen: Werden die Wunden endlich heilen? Was bringt die Zukunft?

Carmen Korn wurde als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitet sie zunächst als Redakteurin für den STERN. Seit einigen Jahren ist sie als freiberufliche Journalistin und Schriftstellerin tätig.

Karten: 15,00 * Mitglieder 12,00 * Schüler und Studenten 10,00

Dez
11
Fr
Alexandra Sostmann – Ein Klavier-Recital
Dez 11 um 19:30

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ FRIEDRICH NIETZSCHE

Programm:

J. S. Bach
Chaconne aus der Partita BWV 1004 in einer Transkription für die linke Hand von Johannes Brahms

Frédéric Chopin
Mazurken op. 6 Nr. 1
Fantasie f-moll op.49

A. N. Scriabin
Auswahl aus den 24 Préludes op.11

J. S. Bach
Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816

Alexandra Sostmann konzertiert als Solistin und Kammermusikerin auf berühmten deutschen und internationalen Bühnen sowie auf Musikfestivals wie dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Klavierfestival Ruhr und dem Festival d’Ile de France.

Seit 2015 unternimmt Alexandra Sostmann regelmäßig äußerst erfolgreiche Kon- zertreisen durch Südamerika.

Die Pianistin gehört zum erlesenen Kreis der Musiker, die in ihren Programmen eine außergewöhnlich große Bandbreite präsentieren und dabei den Bogen von der Barockzeit bis zur Moderne spannen.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Mrz
21
So
Barbara Auer – Volker Hanisch – Hanjo Kesting
Mrz 21 um 18:00

EMILY BRONTË – STURMHÖHE (WUTHERING HEIGHTS)
EIN LITERARISCHER ABEND

Emily Brontës »Sturmhöhe« ist eines der meistgelesenen Bücher der englischen Literatur, oft auf die Theaterbühne gebracht, zwei Dutzend Mal verfilmt: eine Mischung aus Meisterwerk und Schmöker, die man heute als Psychothriller bezeichnen würde.

Die Autorin war 29 Jahre alt, als ihr Buch 1847 (unter einem männlichen Pseudonym) erschien, ein Jahr vor ihrem frühen Tod am 19. Dezember 1848.

Erzählt wird eine komplizierte und verworrene Familiengeschichte voller Liebe und Hass, in deren Zentrum die nicht standesgemäße Liebe zwischen dem dämonischen Heathcliff und seiner wilden Spielgefährtin Catherine steht. Das Buch schockierte die viktorianische Gesellschaft mit seiner rücksichtslosen Schilderung elementarer Leidenschaften.

Ein Klassiker der britischen Romanliteratur des 19. Jahrhunderts.

Barbara Auer, eine der bekanntesten Schauspielerinnen, Grimme-Preisträgerin sowie mit weiteren Preisen ausgezeichnet und
Volker Hanisch, Schauspieler und vor allem bekannter Hörbuchinterpret, lesen ausgewählte Passagen und
Hanjo Kesting, Germanist, Journalist, Autor zahlreicher Publikationen zu Musik und Literatur, kommentiert.

Karten 23,00 • Mitglieder 21,00 • Schüler und Studenten 10,00