Veranstaltungen

Sep
26
Do
Axel Zwingenberger und Abi Wallenstein
Sep 26 um 19:30

RAGTIME – SWING – BOOGIE – JAZZ

Zwei Urgesteine der Boogie- und Blues-Szene, auf einer Bühne.
Der Boogie Woogie ist ein Teil des Blues, also eine der wichtigsten Wurzeln der Jazz-Musik.

Der Großmeister des Boogie-Woogie heißt Axel Zwingenberger. Mit rollenden Bässen, dem Antrieb einer Eisenbahn und meisterlichen Boogie-Klängen spielte der Künstler Konzerte auf der ganzen Welt. Seine über 40-jährige Erfahrung spiegelt sich in meisterhafter Ausführung und atemberaubenden Improvisationen wider.
Er ist damit nicht nur der größte Boogie-Woogie Musiker Europas, sondern auch Mentor für viele junge Musiker.

Abi Wallenstein gilt als „Vaterfigur des Hamburger Blues“. Man zählt ihn zu den herausragenden Meistern der europäischen Blues-Szene und er wird als „Lebende Legende des Blues“ bezeichnet. Er ist bekannt für seinen ureigenen Picking Style und seine einzigartige Open Tuning Gitarrenstimmung seiner Gitarre.

Seine raue und kraftvolle Stimme wirkt vollkommen authentisch und überzeugend, sowohl beim Blues als auch bei seinen Balladen.

2018 wurde Abi Wallenstein zum zweiten Mal ausgezeichnet mit dem German Blues Award in der Kategorie Solo/Duo.

Karten 25,00 • Mitglieder 23,00 • Schüler und Studenten 10,00

Okt
24
Do
Aida Sikira und Max Herbrechter
Okt 24 um 19:30

Sir Peter Ustinov: Achtung! Vorurteile *

 

 

 

DAZU WERKE VON GERSHWIN, POULENC, BEETHOVEN, RACHMANINOV, BACH/KEMPFF UND CHOPIN.

„Nach Jahrhunderten im Untergrund ist das Vorurteil als Maulwurf in unserer Mitte identifiziert worden: als einer der großen Schurken in unserer Besetzungsliste der Geschichte“, schreibt Sir Peter Ustinov.“ Es ist verantwortlich für die Missverständnisse zwischen Nationen und Religionen.“

Wortgewandt, mit Witz und Charme rückt Sir Peter in seinem letzten Buch allen Formen von Vorurteilen zu Leibe. Dabei bleibt der moralisch erhobene Zeigefinger in der Tasche: „Wer über Vorurteile urteilen will, der fasse sich zuerst an die eigene Nase.“
* Copyright © 2003 by Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg

Der Schauspieler Max Herbrechter liest und interpretiert Geschichten, Essays und Anekdoten.

Für die Pianistin Aida Sikira ist ihre Auswahl der Musikstücke eine Hommage an den Weltbürger Ustinov – eine reichhaltige Mischung verschiedener Epochen der Klaviermusik.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Nov
15
Fr
David Stromberg und Irina Zahharenkova
Nov 15 um 19:30

V I S I ON E N
LUDWIG VAN BEETHOVEN SONATEN FÜR KLAVIER UND CELLO

Im kommenden Jahr – 2020 – wird Ludwig van Beethoven 250 Jahre alt.

Er gilt als der meistgespielte klassische Komponist – und er war ein radikaler Künstler, der sich immer wieder neu erfunden hat, der die Grenzen der Musik erweiterte und die Gesellschaft in Frage stellte.

Weltweit inspiriert er uns bis heute.

Sonate für Violoncello und Klavier op 5
Sonate für Violoncello und Klavier op 5
Sonate für Violoncello und Klavier op 69 Nr. 3 A-Dur

David Stromberg studierte an der Hamburger Musikhochschule sowie am Musikinstitut Schloss Edsberg in Stockholm. Nach Meisterkursen ist er als Solist und Kammermusiker im In- und Ausland aktiv. Er hat zahlreiche CDs eingespielt, aktuell eine CD für Kinder „Ein Cello erzählt aus seinem Leben“.

Die estnische Pianistin Irina Zahharenkova absolvierte ihren „Master of Art“ an der Estnischen Akademie für Musik und Theater sowie an der Sibelius Akademie Finnland. Neben Klavier hat sie Cembalo und Hammerklavier studiert. Sie gewann erste Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben.

Als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin gab sie zahlreiche Konzerte auf internationalen Festivals.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Dez
6
Fr
Maria Hartmann
Dez 6 um 19:30

ERICH KÄSTNER (1899-1974)

EIN MORALIST, EIN UNABHÄNGIGER POET, EIN SATIRISCHER MENSCHENFREUND UND FEUILLETONIST, EIN VERSCHMITZTER FREUND DER KINDER, . . .

„Er ist ein Sohn des Volks mit Witz, ein Literat mit Geist, ein Volksfreund, ein Freund der Vernünftigen, ein Weltfreund, ein konsequenter deutscher Poet.“
Hermann Kesten

Wer Bücher schenkt, schenkt Wertpapiere.
Viele Schulen und Bibliotheken tragen seinen Namen, auch für Briefmarken und Intercity-Züge muss der Name Erich Kästner herhalten. Diese enorme Popularität scheint Fluch und Segen zugleich. Natürlich ist es ein Segen, um einen deutschen Schriftsteller zu wissen, der bis heute von Jung und Alt mit gleicher Begeisterung gelesen wird.
Erich Kästner war Pazifist und Antimilitarist, er war Humorist und Moralist im besten Sinne.

Andererseits lauert der Fluch der Vereinnahmung von Kästners Werken als “Kulturgut“ allerorten. Der Zitatenschatz – flott bei jeder Gelegenheit auf der Zunge – verstellt uns oft den genauen Blick, das genaue Hinhören.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Gibt es einen Satz mit mehr Sprengkraft? Wohl kaum, bedenkt man die politische und menschliche Konsequenz, die in ihm verborgen ist.

Dass Erich Kästner nicht nur ein hochpolitischer Mensch war, dessen Bücher von den Nationalsozialisten verbrannt wurden, sondern darüber hinaus ein humorbegabter Beobachter menschlicher Schwächen und Eigenarten, macht das Lesen seiner Bücher auch heute noch zu einem Hochgenuss.

Die Schauspielerin Maria Hartmann, die neben Dreharbeiten und Theaterspiel erfolgreich mit eigenen Lesungen auf Tournee geht, stellt Werk und Leben von Erich Kästner vor.

Karten 19,00 • Mitglieder 17,00 • Schüler und Studenten 10,00