Veranstaltungen

Okt
6
So
Vernissage: “Fern und Nah” – Gero Flurschütz
Okt 6 um 11:00

LANDSCHAFT UND STILLLEBEN RETROSPEKTIVE 1956 – 2018

Das Erlebnis mediterraner Landschaft bestimmt den größten Teil des malerischen und grafischen Werkes von Gero Flurschütz als Motiv und Inspiration. Seine Malerei lebt von der Spannung zwischen äußerem Einfluß und subjektiver Entscheidung, vom Gegensatz zwischen nah und fern, rhythmischer Gliederung und streng gebauter Komposition.

Spontaneität und Reflexion, momentaner Augeneindruck und Bildordnung halten einander harmonisch die Waage. Aus den „vor Ort“ entstandenen Aquarellen filtert Gero Flurschütz mit im Laufe der Jahrzehnte unterschiedlicher Abstraktion und Reduzierung auf charakteristische Merkmale in seinen Eitempera-Kompositionen sein eigenes bleibendes Bild; gegen das allgemeine Chaos um spannungsvolle Ruhe und Ausgewogenheit be- müht.

Das Weiß als Farbe hellsten Lichts und als charakteristische Lokalfarbe der süd- spanischen und ägäischen Landschaften sowie im intensiven Licht des Südens illuminierte Erdfarben bestimmen den größten Teil dieser Ausstellung.

Dem Thema „FERN UND NAH“ entsprechen, in räumlicher wie zeitlicher Hinsicht, die seit 1956 entstandenen Landschaftsaquarelle und Eitemperabilder sowie die Stilleben, mit Freude am Sichtbaren aus nächster Umgebung und teils autobio
grafischen Elementen.

„Ein Mensch, dem der Sinn steht nach Kontemplation, konzentrierter Betrachtung einer Bildfläche, die in einen fernen Raum verführen kann, dem ich das Gefühl vermitteln kann, dass Ruhe nicht langweilig sein muß sondern spannend sein kann, der mag Gefallen finden an meinen Bildern.“ (G.F.)

Gero Flurschütz studierte an den Kunsthochschulen in Leipzig und Hamburg. Seit 1962 lehrte er an der Fachhochschule Hamburg (jetzt HAW), von 1980 bis 2000 als Professor für Illustration und Zeichnen. Seine Arbeiten wurden seit 1958 in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt (darunter 2002 im Torhaus Wellingsbüttel).

Die Vernissage mit dem „LUX NOVA DUO“: Lydia Schmiedl (Akkordeon) und Jorge Paz (Guitarre).

Dauer der Ausstellung: 6. Oktober – 3. November 2019.
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr.


Okt
7
Mo
Filmabend
Okt 7 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Genaue Informationen zu dem jeweils gezeigten Film erhalten Sie im Torhaus bei Frau Schmidtner unter der Tel. 040 – 536 12 70 oder per mail buero@kulturkreis-torhaus.de.

Ergreifende Vater-Tochter-Beziehung in einem erinnerungsbeladenen Ferienhaus.

Okt
24
Do
Aida Sikira und Max Herbrechter
Okt 24 um 19:30

Sir Peter Ustinov: Achtung! Vorurteile *

 

 

 

DAZU WERKE VON GERSHWIN, POULENC, BEETHOVEN, RACHMANINOV, BACH/KEMPFF UND CHOPIN.

„Nach Jahrhunderten im Untergrund ist das Vorurteil als Maulwurf in unserer Mitte identifiziert worden: als einer der großen Schurken in unserer Besetzungsliste der Geschichte“, schreibt Sir Peter Ustinov.“ Es ist verantwortlich für die Missverständnisse zwischen Nationen und Religionen.“

Wortgewandt, mit Witz und Charme rückt Sir Peter in seinem letzten Buch allen Formen von Vorurteilen zu Leibe. Dabei bleibt der moralisch erhobene Zeigefinger in der Tasche: „Wer über Vorurteile urteilen will, der fasse sich zuerst an die eigene Nase.“
* Copyright © 2003 by Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg

Der Schauspieler Max Herbrechter liest und interpretiert Geschichten, Essays und Anekdoten.

Für die Pianistin Aida Sikira ist ihre Auswahl der Musikstücke eine Hommage an den Weltbürger Ustinov – eine reichhaltige Mischung verschiedener Epochen der Klaviermusik.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Nov
3
So
Finissage: “Fern und Nah” – Gero Flurschütz
Nov 3 um 11:00

LANDSCHAFT UND STILLLEBEN RETROSPEKTIVE 1956 – 2018

Das Erlebnis mediterraner Landschaft bestimmt den größten Teil des malerischen und grafischen Werkes von Gero Flurschütz als Motiv und Inspiration. Seine Malerei lebt von der Spannung zwischen äußerem Einfluß und subjektiver Entscheidung, vom Gegensatz zwischen nah und fern, rhythmischer Gliederung und streng gebauter Komposition.

Spontaneität und Reflexion, momentaner Augeneindruck und Bildordnung halten einander harmonisch die Waage. Aus den „vor Ort“ entstandenen Aquarellen filtert Gero Flurschütz mit im Laufe der Jahrzehnte unterschiedlicher Abstraktion und Reduzierung auf charakteristische Merkmale in seinen Eitempera-Kompositionen sein eigenes bleibendes Bild; gegen das allgemeine Chaos um spannungsvolle Ruhe und Ausgewogenheit be- müht.

Das Weiß als Farbe hellsten Lichts und als charakteristische Lokalfarbe der süd- spanischen und ägäischen Landschaften sowie im intensiven Licht des Südens illuminierte Erdfarben bestimmen den größten Teil dieser Ausstellung.

Dem Thema „FERN UND NAH“ entsprechen, in räumlicher wie zeitlicher Hinsicht, die seit 1956 entstandenen Landschaftsaquarelle und Eitemperabilder sowie die Stilleben, mit Freude am Sichtbaren aus nächster Umgebung und teils autobio
grafischen Elementen.

„Ein Mensch, dem der Sinn steht nach Kontemplation, konzentrierter Betrachtung einer Bildfläche, die in einen fernen Raum verführen kann, dem ich das Gefühl vermitteln kann, dass Ruhe nicht langweilig sein muß sondern spannend sein kann, der mag Gefallen finden an meinen Bildern.“ (G.F.)

Gero Flurschütz studierte an den Kunsthochschulen in Leipzig und Hamburg. Seit 1962 lehrte er an der Fachhochschule Hamburg (jetzt HAW), von 1980 bis 2000 als Professor für Illustration und Zeichnen. Seine Arbeiten wurden seit 1958 in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt (darunter 2002 im Torhaus Wellingsbüttel).

Die Vernissage mit dem „LUX NOVA DUO“: Lydia Schmiedl (Akkordeon) und Jorge Paz (Guitarre).

Dauer der Ausstellung: 6. Oktober – 3. November 2019.
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr.


Nov
4
Mo
Filmabend
Nov 4 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Genaue Informationen zu dem jeweils gezeigten Film erhalten Sie im Torhaus bei Frau Schmidtner unter der Tel. 040 – 536 12 70 oder per mail buero@kulturkreis-torhaus.de.

Roadmovie mit einem glücklich verheirateten aber auch ernst erkrankten Seniorenehepaar.

Nov
15
Fr
David Stromberg und Irina Zahharenkova
Nov 15 um 19:30

V I S I ON E N
LUDWIG VAN BEETHOVEN SONATEN FÜR KLAVIER UND CELLO

Im kommenden Jahr – 2020 – wird Ludwig van Beethoven 250 Jahre alt.

Er gilt als der meistgespielte klassische Komponist – und er war ein radikaler Künstler, der sich immer wieder neu erfunden hat, der die Grenzen der Musik erweiterte und die Gesellschaft in Frage stellte.

Weltweit inspiriert er uns bis heute.

Sonate für Violoncello und Klavier op 5
Sonate für Violoncello und Klavier op 5
Sonate für Violoncello und Klavier op 69 Nr. 3 A-Dur

David Stromberg studierte an der Hamburger Musikhochschule sowie am Musikinstitut Schloss Edsberg in Stockholm. Nach Meisterkursen ist er als Solist und Kammermusiker im In- und Ausland aktiv. Er hat zahlreiche CDs eingespielt, aktuell eine CD für Kinder „Ein Cello erzählt aus seinem Leben“.

Die estnische Pianistin Irina Zahharenkova absolvierte ihren „Master of Art“ an der Estnischen Akademie für Musik und Theater sowie an der Sibelius Akademie Finnland. Neben Klavier hat sie Cembalo und Hammerklavier studiert. Sie gewann erste Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben.

Als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin gab sie zahlreiche Konzerte auf internationalen Festivals.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Nov
23
Sa
Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker
Nov 23 um 11:00 – 18:00

Sicher gehört auch in diesem Jahr der Besuch von Weihnachtsmärkten wieder zu den beliebtesten Vorfreuden auf die Winter- und Weihnachtszeit. Der besondere Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker im Torhaus Wellingsbüttel lädt mit annähernd 25 Ausstellern dazu ein. Erfreuen Sie sich an anspruchsvollem Kunsthandwerk, Gesprächen mit den Sie persönlich beratenden Künstlern und sichern Sie sich dabei gern exklusive Weihnachtsgeschenke.

Freuen Sie sich auf viele attraktive Angebote, denn – Holz auf diverse Arten zu Kunstgegenständen verarbeitet, Mode aus Leder und schönen Stoffen, interessante Glasobjekte, vielfältige Keramik, ausgefallener Schmuck, fantasievolle Hüte, und vieles mehr – sind auch in diesem Jahr wieder dabei.

Für das leibliche Wohl mit Kaffee, Tee, Kuchen und einem deftigen Eintopf zum Aufwärmen sorgt in weihnachtlich geschmückter Atmosphäre die Apfelmosterei Kneese. Wer gern Kultur verschenken möchte, kann sich schon Eintrittskarten für die Torhausveranstaltungen 2020 sichern – der Vorverkauf beginnt mit und auf dem Weihnachtsmarkt.

Öffnungszeiten:   Samstag und Sonntag von 11:00 -18:00 Uhr

 

 

 

 

Nov
24
So
Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker
Nov 24 um 11:00 – 18:00

Sicher gehört auch in diesem Jahr der Besuch von Weihnachtsmärkten wieder zu den beliebtesten Vorfreuden auf die Winter- und Weihnachtszeit. Der besondere Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker im Torhaus Wellingsbüttel lädt mit annähernd 25 Ausstellern dazu ein. Erfreuen Sie sich an anspruchsvollem Kunsthandwerk, Gesprächen mit den Sie persönlich beratenden Künstlern und sichern Sie sich dabei gern exklusive Weihnachtsgeschenke.

Freuen Sie sich auf viele attraktive Angebote, denn – Holz auf diverse Arten zu Kunstgegenständen verarbeitet, Mode aus Leder und schönen Stoffen, interessante Glasobjekte, vielfältige Keramik, ausgefallener Schmuck, fantasievolle Hüte, und vieles mehr – sind auch in diesem Jahr wieder dabei.

Für das leibliche Wohl mit Kaffee, Tee, Kuchen und einem deftigen Eintopf zum Aufwärmen sorgt in weihnachtlich geschmückter Atmosphäre die Apfelmosterei Kneese. Wer gern Kultur verschenken möchte, kann sich schon Eintrittskarten für die Torhausveranstaltungen 2020 sichern – der Vorverkauf beginnt mit und auf dem Weihnachtsmarkt.

Öffnungszeiten:   Samstag und Sonntag von 11:00 -18:00 Uhr

 

 

 

 

Nov
25
Mo
Filmabend
Nov 25 um 19:30

Aus organisatorischen Gründen zeigen wir den “Dezemberfilm” bereits an diesem Montag!

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Genaue Informationen zu dem jeweils gezeigten Film erhalten Sie im Torhaus bei Frau Schmidtner unter der Tel. 040 – 536 12 70 oder per mail buero@kulturkreis-torhaus.de.

Wunderkind findet Hilfe bei seinem Großvater.

Nov
30
Sa
Wochenendseminar “Klassik konkret”
Nov 30 um 11:00 – 16:00

Von Tuten und Blasen keine Ahnung? Instrumentenkunde!

Endlich haben wir ein Konzerthaus mit optimalen Sichtverhältnissen und einer kristallklaren Akustik. Da fragen sich viele Konzertgänger*Innen bei den meist groß besetzten Werken, was da eigentlich gezupft, gestrichen, geblasen und geschlagen wird. Und in der Oper ist der Blick in den Orchestergraben manchmal aufregender als die Aufführung auf der Bühne.

Klar, eine Geige erkennt jede/r. Aber was sind das dann für Instrumente, die etwas größer sind als Geigen? Und erst bei den Blas- und Schlagzeuginstrumenten! Auch zu Hause gibt es Fragen über Fragen: Was ist das für ein wunderbares Soloinstrument in Antonín Dvořáks Symphonie ‚Aus der Neuen Welt‘, welches einem im langsamen Satz so zu Herzen geht? Antwort: Ein „Englisch Horn“, das aber gar nicht wie ein Horn aussieht und auch nicht seinen Ursprung in England hat. Ja, ja: Instrumentenkunde ist nicht nur aufregend und vielgestaltig, manchmal auch verwirrend… Es ist aber gar nicht schwer, die Systematik der Instrumentenfamilien und ihrer „Mitglieder“ zu durchschauen.

Anhand von zahlreichen Bild- (Video-) und Tonaufnahmen lässt sich für interessierte Zuhörer*Innen dies abwechslungsreich und unterhaltend vermitteln.
Und das ist der Ansatzpunkt des Wochenendseminars. Unser neu erworbenes Wissen werden wir dann zum Abschluss in Benjamin Brittens klingendem Orchesterführer „The Young Person‘s Guide to the Orchestra, Op. 34 “ einsetzen.

Leitung: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Das Seminar wird durch entsprechende Erfrischungspausen und je eine große Mittagspause gegliedert.

Auskunft und Anmeldung: in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Torhaus, Wellingsbüttler Weg 75 b, Frau Margit Schmidtner, Tel.: 040 – 536 12 70 – buero@kulturkreis-torhaus.de

Kosten für beide Tage 65,00 • Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V. IBAN: DE10/2005/0550/1059/213080,
BIC: HASPA- DEHHXXX

Dez
1
So
Wochenendseminar “Klassik konkret”
Dez 1 um 11:00 – 17:00

Von Tuten und Blasen keine Ahnung? Instrumentenkunde!

Endlich haben wir ein Konzerthaus mit optimalen Sichtverhältnissen und einer kristallklaren Akustik. Da fragen sich viele Konzertgänger*Innen bei den meist groß besetzten Werken, was da eigentlich gezupft, gestrichen, geblasen und geschlagen wird. Und in der Oper ist der Blick in den Orchestergraben manchmal aufregender als die Aufführung auf der Bühne.

Klar, eine Geige erkennt jede/r. Aber was sind das dann für Instrumente, die etwas größer sind als Geigen? Und erst bei den Blas- und Schlagzeuginstrumenten! Auch zu Hause gibt es Fragen über Fragen: Was ist das für ein wunderbares Soloinstrument in Antonín Dvořáks Symphonie ‚Aus der Neuen Welt‘, welches einem im langsamen Satz so zu Herzen geht? Antwort: Ein „Englisch Horn“, das aber gar nicht wie ein Horn aussieht und auch nicht seinen Ursprung in England hat. Ja, ja: Instrumentenkunde ist nicht nur aufregend und vielgestaltig, manchmal auch verwirrend… Es ist aber gar nicht schwer, die Systematik der Instrumentenfamilien und ihrer „Mitglieder“ zu durchschauen.

Anhand von zahlreichen Bild- (Video-) und Tonaufnahmen lässt sich für interessierte Zuhörer*Innen dies abwechslungsreich und unterhaltend vermitteln.
Und das ist der Ansatzpunkt des Wochenendseminars. Unser neu erworbenes Wissen werden wir dann zum Abschluss in Benjamin Brittens klingendem Orchesterführer „The Young Person‘s Guide to the Orchestra, Op. 34 “ einsetzen.

Leitung: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Das Seminar wird durch entsprechende Erfrischungspausen und je eine große Mittagspause gegliedert.

Auskunft und Anmeldung: in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Torhaus, Wellingsbüttler Weg 75 b, Frau Margit Schmidtner, Tel.: 040 – 536 12 70 – buero@kulturkreis-torhaus.de

Kosten für beide Tage 65,00 • Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V. IBAN: DE10/2005/0550/1059/213080,
BIC: HASPA- DEHHXXX

Dez
6
Fr
Maria Hartmann
Dez 6 um 19:30

ERICH KÄSTNER (1899-1974)

EIN MORALIST, EIN UNABHÄNGIGER POET, EIN SATIRISCHER MENSCHENFREUND UND FEUILLETONIST, EIN VERSCHMITZTER FREUND DER KINDER, . . .

„Er ist ein Sohn des Volks mit Witz, ein Literat mit Geist, ein Volksfreund, ein Freund der Vernünftigen, ein Weltfreund, ein konsequenter deutscher Poet.“
Hermann Kesten

Wer Bücher schenkt, schenkt Wertpapiere.
Viele Schulen und Bibliotheken tragen seinen Namen, auch für Briefmarken und Intercity-Züge muss der Name Erich Kästner herhalten. Diese enorme Popularität scheint Fluch und Segen zugleich. Natürlich ist es ein Segen, um einen deutschen Schriftsteller zu wissen, der bis heute von Jung und Alt mit gleicher Begeisterung gelesen wird.
Erich Kästner war Pazifist und Antimilitarist, er war Humorist und Moralist im besten Sinne.

Andererseits lauert der Fluch der Vereinnahmung von Kästners Werken als “Kulturgut“ allerorten. Der Zitatenschatz – flott bei jeder Gelegenheit auf der Zunge – verstellt uns oft den genauen Blick, das genaue Hinhören.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Gibt es einen Satz mit mehr Sprengkraft? Wohl kaum, bedenkt man die politische und menschliche Konsequenz, die in ihm verborgen ist.

Dass Erich Kästner nicht nur ein hochpolitischer Mensch war, dessen Bücher von den Nationalsozialisten verbrannt wurden, sondern darüber hinaus ein humorbegabter Beobachter menschlicher Schwächen und Eigenarten, macht das Lesen seiner Bücher auch heute noch zu einem Hochgenuss.

Die Schauspielerin Maria Hartmann, die neben Dreharbeiten und Theaterspiel erfolgreich mit eigenen Lesungen auf Tournee geht, stellt Werk und Leben von Erich Kästner vor.

Karten 19,00 • Mitglieder 17,00 • Schüler und Studenten 10,00

Jan
13
Mo
Filmabend
Jan 13 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Genaue Informationen zu dem jeweils gezeigten Film erhalten Sie im Torhaus bei Frau Schmidtner unter der Tel. 040 – 536 12 70 oder per mail buero@kulturkreis-torhaus.de.

Warmherzig und wunderschön erzählt dieser bewegende Film die wahre und sehr berührende Geschichte zweier Menschen, die beide vom Leben nie begünstigt wurden, aber durch ihre Liebe füreinander das größte Glück fanden.

Jan
14
Di
Kalligrafie – Schreiben im Torhaus
Jan 14 um 17:30

 

Für Anfänger*Innen, die zu Fortgeschrittenen werden

Sie lernen von Grund auf zunächst das Schreiben der im Abendland gebräuchlichen lateinischen Schriften.

Sobald kürzere und längere Texte anspruchsvoll gestaltet werden können, sind Sie in der Lage, auf dieser Basis und unter Zuhilfenahme anderer Techniken (z.B. Linol- oder Holzschnitt) etwas individuell Neues zu schaffen.

Im Idealfall entstehen dabei künstlerisch frei gestaltete Blätter, auf denen die Bedeutung von Texten, die dem Schreiber wichtig sind, in besonderer, individueller Weise zum Ausdruck gebracht wird.

LEITUNG: Katrin Tarnowski, Bildende Künstlerin
Anmeldung erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl: in der Geschäftsstelle des Torhauses, Tel.: 040/ 536 12 70, buero@kulturkreis-torhaus.de

Weitere Termine: 21.01./ 28.01./ 04.02./ 11.02./ 18.02./ 25.02./ 17.03./ 24.03./ 31.03. jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr

Kosten für 10 Unterrichtseinheiten 95,00.
Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühren auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V., IBAN: DE 10 2005 0550 1059 2130 80, BIC: HASPDEHHXXX

Jan
16
Do
Marlene Dietrich – Die leidenschaftliche Diva
Jan 16 um 19:30

 

CORA CHILCOTT – VOLKER JAEKEL
MUSIKALISCH-LITERARISCHE SOIRÉE

Marlene Dietrich, Verkörperung der femme fatale, war wie ihre Filmfiguren zeitlebens eine moderne, unabhängige Frau, die sich von verführerisch-weiblich bis androgyn-männlich selbstbewusst in Szene setzte.

Sie war auch für ihre unzähligen amourösen Beziehungen zu Schauspielgrößen wie Maurice Chevalier, Yul Brynner, Frank Sinatra, Jean Gabin, zu bekannten Literaten wie Ernest Hemingway, Erich Maria Remarque sowie für ihre Liebschaften mit Frauen, wie Édith Piaf, berühmt und wurde so zum Vorbild für beide Geschlechter.

Freuen Sie sich auf illustre Anekdoten, ausgewählte Fotos und die melancholisch-schönen Nachtgedanken der Dietrich, die von den berühmtesten Schlagern und Chansons der großen Diva musikalisch umrahmt werden.

Cora Chilcott studierte Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Sie war von 2001 bis 2014 Schauspielerin am Berliner Ensemble und tourte mit ihren Schauspiel-Soli durch Deutschland und verschiedene europäische Länder.

Volker Jaekel studierte Klavier, Orgel und Kapellmeister in Halle/Saale, Leipzig, Weimar und Berlin. Konzerttourneen u.a. mit seiner Band „Space of Colours“ führten ihn quer durch Europa bis nach Übersee.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Jan
26
So
Matinee: Michael Göring – Hotel Dellbrück
Jan 26 um 11:30


 

EINE AUTORENLESUNG

„Wer liest, verreist – und die spannendste Reise führt am Ende zu einem selbst.“

In dem Roman „Hotel Dellbrück“ geht es um Emigration, um Identität und um Heimat, auch und vor allem um geistige Heimat.

Sigmund Rosenbaum ist 15 Jahre alt, als er – ein jüdischer Waisenjunge – im Dezember 1938 mit einem der ersten Kindertransporte nach England gelangt. 1949 kommt er nach Deutschland zurück. Mitte der Siebziger fährt sein Sohn Frido mit dem Magic Bus von Köln nach Kathmandu. Einige Jahre später emigriert er nach Australien.

Doch 2018 steht Frido wieder in Lippstadt vor dem Hotel Dellbrück, dem Hotel, in dem einst sein Vater Sigmund aufwuchs und eine glückliche Kindheit verbrachte. Dieses Hotel ist inzwischen ein Flüchtlingswohnheim geworden …

Michael Görings Roman packt wichtige Themen an, ohne den Leser zu überfordern. Die klare Sprache, die Spannung, die die beiden Lebensgeschichten von Sigmund und Frido erzeugen, machen den Roman zu einem Erlebnis.

Michael Göring wurde 1956 geboren und wuchs in Westfalen auf. Er studierte Literatur und ist heute Leiter der gemeinnützigen ZEIT-Stiftung. „Hotel Dellbrück“ ist sein 4. Roman.

Karten 15,00 • Mitglieder 12,00 • Schüler und Studenten 10,00

Feb
4
Di
Opernkurs
Feb 4 um 12:00 – 13:30

„Oper für alle – Musiktheater in Hamburg“

Auf dem Kursprogramm stehen die wichtigsten Neuinszenierungen der Staatsoper sowie zurzeit auf dem Spielplan befindliche Werke. Der aus Presse und Fernsehen bekannte Leiter der Opernwerkstatt in der Hamburgischen Staatsoper, Diplomregisseur Volker Wacker, führt Sie kompetent und unterhaltend in die abwechslungsreiche Welt der Oper ein. Vergünstigte Eintrittskarten in den drei besten Platzkategorien stehen den TeilnehmerInnen zur Verfügung!

Folgende Neuinszenierungen werden vorbereitet und können dann im Anschluss in der Staatsoper besucht werden:

NORMA von V. Bellini
Die Auftrittsarie der Titelfigur Norma („Casta Diva“) ist vielleicht die wichtigste, schönste, aber auch anspruchsvollste Arie des Belcanto. Durch Maria Callas wurde die Arie und die ganze Oper wieder zurück auf die internationalen Opernbühnen gebracht. Alle Sängerinnen müssen sich an ihr messen lassen und für eine glanzvolle Aufführung braucht es wahrlich eine echte Diva: Marina Rebeka bringt alles für diese belcantistische Spitzenleistung mit. In Hamburg war das packende Operndrama um die Druidenpriesterin, die durchaus Züge einer rachedürstenden Medea trägt, zuletzt nur konzertant zu erleben. Jetzt wird es aufwendig neuinszeniert.

ELEKTRA von R. Strauss
Nach dem Skandalerfolg von „Salome“ stand Richard Strauss in der vorderen Reihe avangardistischer Komponisten seiner Zeit. Und er setzt mit dem antiken Artridendrama noch musikalisch einen oben drauf. „Elektra“ ist nun ein nervenzerreißendes Familiendrama wie aus dem freud‘schen Lehrbuch und treffsicherer Ausdruck der Moderne. Neben den prominent besetzten Protagonisten gibt es eine weitere „Haupt- figur“: Das Orchester, das das Unsagbare zum Klingen bringt und kommentiert. Kent Nagano steht am Pult und für Regisseur Dmitri Tcherniakov ist es genau das richtige Stück, wenn man an seine überwältigende als „Zimmerschlacht“ inszenierte Mann-Frau-Beziehung in Bartoks „Herzog Blaubarts Burg“ denkt.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Volker Wacker, Diplomregisseur für Musiktheaterregie und Leitung der „Opernwerkstatt“ der Hamburgischen Staatsoper,

Jeweils dienstags von 12.00 – 13.30 Uhr • Kosten für 12 Nachmittage 140,00.
Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Volker Wacker, Postbank Hamburg, IBAN: DE 9620 0100 2006 2653 7204, BIC:PBNKDEFF

Musikkurs
Feb 4 um 14:30 – 16:00

Sie lieben Klassik?

Wollen mehr über Werke und Komponisten erfahren? Wollen verstehen wie z.B. eine Symphonie aufgebaut ist und auf was man eigentlich hören sollte? Sie sind von einem Konzertbesuch begeistert, aber die Zeitungskritik sieht das ganz anders und Sie sind verwirrt? Dann sind Sie beim Klassikkurs im Torhaus genau richtig!

Kompetenz in Sachen klassischer Musik ist das Markenzeichen von Dozent Volker Wacker (u.a. langjähriger Musikkritiker im Deutschlandradio), der diesen erfolgreichen Kurs seit Jahren leitet. Das Kursprogramm orientiert sich an Werken, die in der Elbphilharmonie und in der Laeiszhalle erklingen. Diese werden im Kurs sorgfältig anhand von ausgewählten Video- und Tonbeispielen vorbereitet und interpretiert von den großen Stars der Klassik.

2020 ist ein Beethovenjubiläum und daher stehen gleich drei Werke von ihm im Klas- sikkurs an: Sein erstes Streichquartett op. 18/Nr.1, sowie das letzte der dem Grafen „Rasumovsky“ gewidmeten Quartette (op. 59/3) und das sogenannte „Harfen“- Quartett op. 74. Der Beiname leitet sich von harfenartigen Klangeffekten im ersten Satz von Beethovens 10. Quartett her.

Gemeinsamer Konzertbesuch (Karten sind nicht in der Kursgebühr enthalten) am 21. Februar 2020 im „Kleinen Saal“ der Elbphilharmonie mit der vielleicht zur Zeit besten Streichquartettvereinigung, dem QUATUOR ÉBÈNE.
Das Konzert ist der Auftakt zur Aufführung aller beethovenschen Streichquartette im Rahmen einer Welttournee. Dieser ganz besondere Konzertabend und sein Programm werden im Kurs vorbereitet.

Außerdem werden Werke von Schumann und Rachmaninoff besprochen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio

Jeweils dienstags von 14.30 – 16.00 Uhr • Kosten für 12 Nachmittage 140,00.
Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Volker Wacker, Postbank Hamburg, IBAN: DE 9620 0100 2006 2653 7204, BIC:PBNKDEFF

Feb
7
Fr
Günther Brackmann – Claas Vogt – Arne Wessel
Feb 7 um 19:30

8 TO THE BAR – MUSIKABEND

„8 to the Bar“ wurde 1985 in Hamburg als Straßenband gegründet und hat sich seitdem viele Bühnen in Deutschland erobert. Neben dem abwechslungsreichen Repertoire der Gruppe, das aus Rock ́n ́Roll, Blues und nicht zuletzt gutem Hamburger Boogie Woogie besteht, sind es die Spielfreude und die Leidenschaft der drei Musiker, die das Publikum immer wieder mitreißen.

Claas Vogt ist nicht nur ein ausgezeichneter Sänger und Gitarrist mit lockerem und witzigem Entertainment. Er dürfte vielen auch als die eine Hälfte von „Klaus und Klaus“ bekannt sein, wobei das musikalische Programm von „8 to the Bar“ mehr mit den Straßen des amerikanischen Westens als mit der Nordseeküste zu tun hat.

Am Piano ist einmal mehr Günther Brackmann zu hören. Der hervorragende Boogie- und Bluespianist prägt seit Jahrzehnten die Hamburger Musikszene und ist seit 20 Jahren auch mit „8 to the Bar“ unterwegs.

Seit 2019 bereichert Arne Wessel die Band am Kontrabass und mit seinem Backgroundgesang.

Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend mit dem neuen Programm der drei beliebten Musiker.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Feb
9
So
Vernissage: Frühjahrsausstellung 2020
Feb 9 um 11:00

FRÜHJAHRSAUSSTELLUNG 2020

Sebastian Unterrainers Bilder strahlen durch die unterschiedlichen Farbkompositionen und Stilrichtungen einen sehr eigenen Sog aus; teils grotesk, gar kafkaesk. Auch, weil sich im Großen stets etwas Kleines verbirgt, das sich erst auf den zweiten Blick zeigt.

 

Bei Friederike Thaler sind Bewegung, Raum, Material und Farbe die zentralen Grundtatsachen ihrer Bilder. Sie bildet Räume und materialisiert sie durch verschiedene Mittel (Metall, Holz, Papiere, Sand). So entstehen Figuren, reliefartige Landschaften, höhlenartige Formationen, Farbkompositionen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Friederike Severins Malerei sind vorgefundene, von Alterung und Vergänglichkeit geprägte Strukturen als Inspiration zur Schaffung neuer Bildwirklichkeiten.

Menschen und Emotionen bestimmen die Arbeit von Airton de Souza. Die unendliche Vielfalt ihres Aussehens, ihrer kulturellen Herkunft, ihrer Ausdrucksformen erzeugen Stimmungen und lassen ihn Zusammenstellungen und Bilderräume kreieren.

Mit dem Thema „Tierisches Hamburg“ befasst sich Christian M. Beier seit langer Zeit. Es sind recht unterschiedliche Stadtgesichter Hamburgs, die den Künstler zu seinen Holzschnitten inspirieren. Die kontrastreichen Motive können beim Betrachten unterhaltsame Dialoge auslösen.

Carolin Beyer möchte mit ihrer Porträtmalerei den Kern des Menschen erfassen und auf die Leinwand bringen. Auch der Landschaftsmalerei fühlt sich die Künstlerin eng verbunden. Sie hat dazu mehrere Zyklen zu verschiedenen norddeutschen Themen geschaffen.

 

Dauer der Ausstellung: 9. Februar – 1. März 2020
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr.

Feb
10
Mo
Wellingsbüttler Literatursalon
Feb 10 um 15:30 – 17:00

 

Schreibweisen der Gegenwart – Literatur der Moderne

Leidenschaftliche Leserinnen und Leser treffen sich zu anregenden Gesprächen über Literatur und Lesen. Die Leitung hat der Autor und Literaturwissenschaftler Dr. Lutz Flörke.

„Der wahre Leser muss der erweiterte Autor sein.“, schrieb der romantische Dichter Novalis. Und wies auf die schier unbegrenzten Möglichkeiten hin, sich als Leser der Literatur zu nähern. Aber was macht dann die Qualität eines Textes aus? Welche Bedeutung besaß er einst, welche besitzt er möglicherweise heute – und für wen und warum? Diesen und weiteren Fragen wollen wir in unserem Literaturgesprächskreis sowohl ernsthaft als auch in lockerer Form nachgehen.

Willkommen sind alle, die nicht nur für sich alleine lesen, sondern auch mit anderen über Literatur reden wollen. Die gelesenen Texte werden gemeinsam besprochen und interpretiert. Hinweise zur Zeit- und Literaturgeschichte sowie zu Interpretationsmethoden ergänzen das Gespräch.

Das Programm wird am ersten Termin vorgestellt. Besondere Voraussetzungen sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Dr. Lutz Flörke, Autor und Literaturwissenschaftler
Weitere Termine: 17. und 24. Februar, 23. und 30. März, 6., 20. und 27. April 2020.

Jeweils montags von 15.30 bis 17.00 Uhr (Änderungen vorbehalten). Anmeldung/Infos: 040 – 46 88 23 87 oder mail@hamburgerliteraturreisen.de • Kosten für 8 Termine 85,00

Filmabend
Feb 10 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Genaue Informationen zu dem jeweils gezeigten Film erhalten Sie im Torhaus bei Frau Schmidtner unter der Tel. 040 – 536 12 70 oder per mail buero@kulturkreis-torhaus.de.

Der Film nimmt Sie mit auf eine exotische Reise ins Reich der Delikatessen und des kulinarischen Genusses. Gewürzt mit einer wunderschönen Kulisse und einem erstklassigen Schauspielensemble, verspricht die gefühlvolle Komödie Filmgenuss für alle Sinne.

Feb
16
So
Matinee: Burghart Klaußner – Vor dem Anfang
Feb 16 um 11:30

 

EINE AUTORENLESUNG

Der Krieg ist zu Ende, jedenfalls bald. Fritz und Schultz scheinen Glück zu haben, sitzen die beiden Segelflieger in der Versuchsanstalt Johannisthal doch nur ihre Zeit ab. Auf dem ältesten Flughafen des Reiches war in letzter Zeit kaum noch was los, jetzt herrscht Aufbruchstimmung oder besser gesagt Auflösungserscheinung. Die Russen nähern sich, da erhalten Fritz und Schultz einen neuen Befehl.

Ausgerechnet jetzt, wo alles vorbei zu sein scheint, sollen sie eine Metallkassette in das Reichsluftfahrtministerium in der Wilhelmstraße bringen. Mitten hinein ins Zentrum von Berlin, dorthin, wo es am gefährlichsten ist. Wegen 750 Reichsmark, aber Ordnung muss wohl sein.

Mit „Vor dem Anfang“ ist Burghart Klaußner ein kraftvolles, geistreiches Romandebüt gelungen, das er mit feinem Sinn für die Tragik des Lebens interpretiert.

Burghart Klaußner spielte an nahezu allen bedeutenden deutschsprachigen Bühnen. Er wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, sowohl als Schauspieler als auch als Hörbuchinterpret. Er ist Mitglied der freien Akademie der Künste in Hamburg und der deutschen Filmakademie.

Karten 15,00 • Mitglieder 12,00 • Schüler und Studenten 10,00

Mrz
1
So
Finissage: Frühjahrsausstellung 2020
Mrz 1 um 11:00

FRÜHJAHRSAUSSTELLUNG 2020

Sebastian Unterrainers Bilder strahlen durch die unterschiedlichen Farbkompositionen und Stilrichtungen einen sehr eigenen Sog aus; teils grotesk, gar kafkaesk. Auch, weil sich im Großen stets etwas Kleines verbirgt, das sich erst auf den zweiten Blick zeigt.

 

Bei Friederike Thaler sind Bewegung, Raum, Material und Farbe die zentralen Grundtatsachen ihrer Bilder. Sie bildet Räume und materialisiert sie durch verschiedene Mittel (Metall, Holz, Papiere, Sand). So entstehen Figuren, reliefartige Landschaften, höhlenartige Formationen, Farbkompositionen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Friederike Severins Malerei sind vorgefundene, von Alterung und Vergänglichkeit geprägte Strukturen als Inspiration zur Schaffung neuer Bildwirklichkeiten.

Menschen und Emotionen bestimmen die Arbeit von Airton de Souza. Die unendliche Vielfalt ihres Aussehens, ihrer kulturellen Herkunft, ihrer Ausdrucksformen erzeugen Stimmungen und lassen ihn Zusammenstellungen und Bilderräume kreieren.

Mit dem Thema „Tierisches Hamburg“ befasst sich Christian M. Beier seit langer Zeit. Es sind recht unterschiedliche Stadtgesichter Hamburgs, die den Künstler zu seinen Holzschnitten inspirieren. Die kontrastreichen Motive können beim Betrachten unterhaltsame Dialoge auslösen.

Carolin Beyer möchte mit ihrer Porträtmalerei den Kern des Menschen erfassen und auf die Leinwand bringen. Auch der Landschaftsmalerei fühlt sich die Künstlerin eng verbunden. Sie hat dazu mehrere Zyklen zu verschiedenen norddeutschen Themen geschaffen.

 

Dauer der Ausstellung: 9. Februar – 1. März 2020
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr.

Mrz
2
Mo
Filmabend
Mrz 2 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Genaue Informationen zu dem jeweils gezeigten Film erhalten Sie im Torhaus bei Frau Schmidtner unter der Tel. 040 – 536 12 70 oder per mail buero@kulturkreis-torhaus.de.

Der preisgekrönte Film erzählt die sinnliche Liebesgeschichte einer Sängerin und eines Pianisten. Das sozialistische Polen will die Volksmusiker für seine Propaganda einspannen, das Paar will das Land verlassen. Eine große Liebe in den Wirren des Kalten Krieges.

Mrz
22
So
Barbara Auer – Volker Hanisch – Hanjo Kesting
Mrz 22 um 18:00

 


EMILY BRONTË – STURMHÖHE (WUTHERING HEIGHTS)
EIN LITERARISCHER ABEND

Emily Brontës »Sturmhöhe« ist eines der meistgelesenen Bücher der englischen Literatur, oft auf die Theaterbühne gebracht, zwei Dutzend Mal verfilmt: eine Mischung aus Meisterwerk und Schmöker, die man heute als Psychothriller bezeichnen würde.

Die Autorin war 29 Jahre alt, als ihr Buch 1847 (unter einem männlichen Pseudonym) erschien, ein Jahr vor ihrem frühen Tod am 19. Dezember 1848.

Erzählt wird eine komplizierte und verworrene Familiengeschichte voller Liebe und Hass, in deren Zentrum die nicht standesgemäße Liebe zwischen dem dämonischen Heathcliff und seiner wilden Spielgefährtin Catherine steht. Das Buch schockierte die viktorianische Gesellschaft mit seiner rücksichtslosen Schilderung elementarer Leidenschaften.

Ein Klassiker der britischen Romanliteratur des 19. Jahrhunderts.

Barbara Auer, eine der bekanntesten Schauspielerinnen, Grimme-Preisträgerin sowie mit weiteren Preisen ausgezeichnet und
Volker Hanisch, Schauspieler und vor allem bekannter Hörbuchinterpret, lesen ausgewählte Passagen und
Hanjo Kesting, Germanist, Journalist, Autor zahlreicher Publikationen zu Musik und Literatur, kommentiert.

Karten 23,00 • Mitglieder 21,00 • Schüler und Studenten 10,00

Mrz
28
Sa
Wochenendseminar “Klassik konkret”
Mrz 28 um 11:00 – 16:00

Kompaktseminar zum intensiveren Verständnis von klassischer Musik.

KOSMOS BEETHOVEN, SEINE 32 KLAVIERSONATEN
IHRE BEDEUTUNG, IHRE WIRKUNG, IHRE INTERPRETEN

Hans von Bülow, Pianist und Dirigent von Weltrang, sagte einmal über die zwei wichtigsten Klavierzyklen: Wenn „Das Wohltemperierte Klavier“ das „Alte Testament“ (der Klavierliteratur) ist, dann sind das „Neue Testament“ Beethovens Sonaten! Diese Sonaten sind ein eigener Kosmos: Einerseits zum Teil intime (Privat-)Musik, andererseits bis zum Exzess gesteigerte Leidenschaft (Appassionata), dann wieder experimentell in Form, Aussage und technischem Anspruch ans Klavierspiel, oder virtuoses Aushängeschild des jungen Beethovens, der als brillanter Klavierspieler zuerst sein Publikum fand. So viele Aspekte, so viel Abwechslung, so viele Reize, aber auch Fragen.

Die neueste Gesamteinspielung zum Beethovenjahr 2020 hat Igor Levit mit gerade mal 32 Jahren vorgelegt. Und um es gleich zu sagen: Es ist eine Sensation. Kein Klavierspieler hat in so jungen Jahren ein in jeder Hinsicht so vielschichtiges Abbild dieses Kosmos vorgelegt und dabei auch spieltechnisch neue Maßstäbe gesetzt. Neben vielen Klangbeispielen runden Videos das audiovisuelle Angebot ab. Dieses Wochenendseminar wendet sich an alle, die Beethovens Klaviermusik lieben, die eine oder andere Sonate selbst gespielt haben (bringen Sie gerne Ihre Noten mit), demnächst im Konzert diese Musik oder gar den ganzen Zyklus erleben werden, oder ganz einfach die Sonaten des Bonner Meisters kennenlernen wollen.

Leitung: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Das Seminar wird durch entsprechende Erfrischungspausen und je eine große Mittagspause gegliedert.

Auskunft und Anmeldung: in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Torhaus, Wellingsbüttler Weg 75 b, Frau Margit Schmidtner, Tel.: 040 – 536 12 70 – buero@kulturkreis-torhaus.de

Kosten für beide Tage 65,00 • Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V. IBAN: DE10/2005/0550/1059/213080,
BIC: HASPA- DEHHXXX

Mrz
29
So
Wochenendseminar “Klassik konkret”
Mrz 29 um 11:00 – 17:00

Kompaktseminar zum intensiveren Verständnis von klassischer Musik.

KOSMOS BEETHOVEN, SEINE 32 KLAVIERSONATEN
IHRE BEDEUTUNG, IHRE WIRKUNG, IHRE INTERPRETEN

Hans von Bülow, Pianist und Dirigent von Weltrang, sagte einmal über die zwei wichtigsten Klavierzyklen: Wenn „Das Wohltemperierte Klavier“ das „Alte Testament“ (der Klavierliteratur) ist, dann sind das „Neue Testament“ Beethovens Sonaten! Diese Sonaten sind ein eigener Kosmos: Einerseits zum Teil intime (Privat-)Musik, andererseits bis zum Exzess gesteigerte Leidenschaft (Appassionata), dann wieder experimentell in Form, Aussage und technischem Anspruch ans Klavierspiel, oder virtuoses Aushängeschild des jungen Beethovens, der als brillanter Klavierspieler zuerst sein Publikum fand. So viele Aspekte, so viel Abwechslung, so viele Reize, aber auch Fragen.

Die neueste Gesamteinspielung zum Beethovenjahr 2020 hat Igor Levit mit gerade mal 32 Jahren vorgelegt. Und um es gleich zu sagen: Es ist eine Sensation. Kein Klavierspieler hat in so jungen Jahren ein in jeder Hinsicht so vielschichtiges Abbild dieses Kosmos vorgelegt und dabei auch spieltechnisch neue Maßstäbe gesetzt. Neben vielen Klangbeispielen runden Videos das audiovisuelle Angebot ab. Dieses Wochenendseminar wendet sich an alle, die Beethovens Klaviermusik lieben, die eine oder andere Sonate selbst gespielt haben (bringen Sie gerne Ihre Noten mit), demnächst im Konzert diese Musik oder gar den ganzen Zyklus erleben werden, oder ganz einfach die Sonaten des Bonner Meisters kennenlernen wollen.

Leitung: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Das Seminar wird durch entsprechende Erfrischungspausen und je eine große Mittagspause gegliedert.

Auskunft und Anmeldung: in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Torhaus, Wellingsbüttler Weg 75 b, Frau Margit Schmidtner, Tel.: 040 – 536 12 70 – buero@kulturkreis-torhaus.de

Kosten für beide Tage 65,00 • Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V. IBAN: DE10/2005/0550/1059/213080,
BIC: HASPA- DEHHXXX

Apr
3
Fr
Véronique Elling – Jurij Kandelja
Apr 3 um 19:30

 

PARIS CHÉRI – EIN SPAZIERGANG DURCH DIE STADT DER TRÄUME
EIN FRANZÖSISCHER CHANSONABEND

Paris, eine Stadt, ein Mythos. An den Ufern der Seine schlägt das Herz des französischen Chansons! Mit Leidenschaft und Virtuosität entführen uns die französische Chansonsängerin Véronique Elling und der virtuose Akkordeonist Jurij Kandelja in die Stadt der Liebe – mal zärtlich, mal berauschend, mal schwindelerregend wild.

Kommen Sie mit auf einen Spaziergang durch den Jardin du Luxembourg, flanieren Sie auf dem Boulevard St Germain, entdecken Sie Pigalle bei Nacht und begegnen Sie in kleinen Bistros Verliebten aus aller Welt: Jacques Brel, Édith Piaf, Juliette Gréco, Yves Montand und Charles Trenet. „Frankreich ist ganz nah, wenn Véronique Elling singt.“ – NRD

Véronique Elling singt auf französisch und rezitiert Texte auf deutsch.

Véronique Elling – Schauspielerin, Sängerin und künstlerische Leiterin des von ihr initiierten Salon Français Hambourg – Engagements führten sie weltweit an zahlreiche Theater- und Opernhäuser. Am 14.07.2017 beim offiziellen Empfang zum französischen Nationalfeiertag sang Véronique Elling im Auftrag des französischen Generalkonsuls in Hamburg die von ihr verfasste „MARSEILLAISE DE L’ESPOIR“ . Die Resonanz war überwältigend.

Jurij Kandelja – Knopfakkordeon – lebt seit 1996 in Deutschland und steht sowohl als Solist als auch als Mitglied unterschiedlicher Ensembles auf der Bühne.

Karten 19,00 • Mitglieder 17,00 • Schüler und Studenten 10,00

Apr
6
Mo
Filmabend
Apr 6 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Genaue Informationen zu dem jeweils gezeigten Film erhalten Sie im Torhaus bei Frau Schmidtner unter der Tel. 040 – 536 12 70 oder per mail buero@kulturkreis-torhaus.de.

Wie ein Schleier legen sich Trauer und Wut über die Bilder. Die Geschichten rund um den Pfarrer verdichtet ein kluges, pointiertes Drehbuch, und dank einer geschickten Dramaturgie wird der Zuschauer unmerklich immer weiter in die Geschehnisse und kleinen und großen Geheimnisse mit hineingezogen. Eine schwarze Komödie mit subtilem Humor.

Apr
19
So
Chris Pichler und Otmar Binder
Apr 19 um 18:00

NOCH EIN CHAMPAGNER UND ICH LIEG UNTERM GASTGEBER!
EIN CHANSONABEND

Man sitzt in der Bar zum Krokodil,
es geht die Lou lila von Kopf bis Schuh lila,
Bel Ami hat Glück bei den Frauen und
Frauen brauchen immer einen Hausfreund oder ausgerechnet Bananen!
Denn die ganze Welt ist wie verhext,
die Liebe und der Spargel wächst und
wenn die Lippen schweigen, flüstern Geigen:
Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück.

Die Goldenen 20er Jahre! In Berlin, Wien, New York, Hamburg und überall blüht die Kultur, das Nachtleben. Es wird Charleston getanzt, ins Kino gegangen und Jazz gehört. Die Menschen wollen den Alltag Alltag und den Augenblick Augenblick sein lassen!

Lieder von Friedrich Holländer, Fritz Rotter, Robert Stolz, Walter Jurmann, Franz Lehár, Richard Fall, Theo Mackeben, Anton Profes und anderen.

Chris Pichler – mehrfach mit Preisen ausgezeichnete österreichische Schauspielerin. Sie verfügt über ein vielfältiges Charakterrollenrepertoire, dessen Brandbreite von der Klassik bis zur Moderne reicht. Sie lebt in Wien und Berlin.

Otmar Binder – österreichischer Pianist und Komponist. Er arbeitete u.a. zusammen mit Michael Heltau und schrieb Theatermusiken für das „Theater in der Josefstadt“ und das „Volkstheater“ in Wien.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Apr
26
So
Vernissage: Katarina Jensen, “Piselotten”
Apr 26 um 11:00

 

 

Katarina Jensen ist eine äußerst spannende und ungewöhnliche Künstlerin. Durch die Folgen einer schweren Erkrankung ist sie fast blind.

Anhand ihrer aufregenden Biografie findet man Zugang zu ihren künstlerischen Werken. Ihre Bilder vermitteln eine besondere Sicht auf diese Welt, die der Betrachter neugierig erforschen muss. Der musikalischen Künstlerin hat es besonders Udo Lindenberg angetan, von dem einige Bilder entstanden sind.

Geboren am 6. Februar 1944 im sächsischen Leisnig wuchs sie nach einer aben- teuerlichen Flucht aus dem Osten ab 1945 in Plettenberg/Westfalen auf. Nach dem Magister Artium 1970 (sieben freie Künste) zog sie in eine Kölner Wohngemeinschaft und gründete dort das Frauenzentrum Ehrenfeld e.V. Wenig später zog sie in die Burgenländische Kommune von Otto Mühl, mit dem sie dann auch zusammenlebte. Dort gab es jeden Tag Mal- und Zeichenkurse und abendlich eineinhalb Stunden Aktzeichnen.

Sie engagierte sich nebenbei im kommuneeigenen Verlag, widmete sich1980 der Pädagogik und unterrichtete Kunst für Kinder- und Erwachsenengruppen. Eine Odyssee führte sie von Marseille über München bis an die Algarve, wo sich ein Freundeskreis mit 16 Erwachsenen und neun Kindern 1996 niederließ.

Katarina Jensen unterrichtete dort die Kinder in Sprache und Musik mit Schwerpunkt Jazz. Gleichzeitig malte sie die Landschaften der Algarve mit Acryl und Ölkreide.1998 erkrankte sie an Brustkrebs. Nach gelungener Operation zerstörte eine hormonelle Nachbehandlung ihre Makula (Netzhaut). In Sekundenschnelle war ihr Schriftbild verpixelt. Sie konnte weder lesen noch ihren gewohnten Beschäftigungen nachgehen:

„Für mich ein biografischer Nullpunkt. Allem zum Trotz, fand ich plötzlich meinen eigenen Weg und beschloss einen Neuanfang! Alles, was mir obsolet erschien, wie alte Zeichnungen und Zeitungen, unpassende Kleidung oder alte Klamotten, wurde zerrissen oder zerschnitten. Aber wegwerfen tat mir leid! ICH ERFAND DIE PISELOTTE.“

Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 26. April – 17. Mai 2020.

Mai
4
Mo
Filmabend
Mai 4 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Genaue Informationen zu dem jeweils gezeigten Film erhalten Sie im Torhaus bei Frau Schmidtner unter der Tel. 040 – 536 12 70 oder per mail buero@kulturkreis-torhaus.de.

Auf einer italienischen Insel schließt ein exilierter Dichter Freundschaft mit einem jungen Mann, welcher die Poesie entdeckt und die Liebe einer Frau gewinnt. Der Film zeichnet einfühlsam das Bild einer Männerfreundschaft abseits der Klischees.

Mai
8
Fr
Carmen Korn – Eine Jahrhundert-Trilogie
Mai 8 um 19:30

TÖCHTER EINER NEUEN ZEIT / ZEITEN DES AUFBRUCHS / ZEITENWENDE
EINE AUTORENLESUNG

Töchter einer neuen Zeit
Frühjahr 1919 – es herrscht Frieden und vier Frauen verspüren eine große Sehnsucht nach Leben. Vier Frauen teilen Höhen und Tiefen miteinander. Der Nationalsozialismus und der drohende Zweite Weltkrieg erschüttern immer wieder die Suche nach dem kleinen Glück.

Zeiten des Aufbruchs
Mit den Fünfzigern beginnt das Wirtschaftswunder. Vier Frauen/Freundinnen erleben die Nachkriegszeit, die pastellfarbigen Fünfziger und die Aufbruchsstimmung der Sechzigerjahre.

Zeitenwende
Vom Deutschen Herbst über die Wiedervereinigung bis zur Jahrhundertwende – anhand von vier Familien wird ein Jahrhundert bewegter und bewegender Geschichte erzählt.

Vier Frauen – Vier Familien – Ein Jahrhundert

Carmen Korn wurde als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie zunächst als Redakteurin für den STERN: Seit einigen Jahren ist sie als freiberufliche Journalistin und Schriftstellerin tätig.

Karten 15,00 • Mitglieder 12,00 • Schüler und Studenten 10,00

Mai
17
So
Finissage: Katarina Jensen, “Piselotten”
Mai 17 um 11:00

 

 

Katarina Jensen ist eine äußerst spannende und ungewöhnliche Künstlerin. Durch die Folgen einer schweren Erkrankung ist sie fast blind.

Anhand ihrer aufregenden Biografie findet man Zugang zu ihren künstlerischen Werken. Ihre Bilder vermitteln eine besondere Sicht auf diese Welt, die der Betrachter neugierig erforschen muss. Der musikalischen Künstlerin hat es besonders Udo Lindenberg angetan, von dem einige Bilder entstanden sind.

Geboren am 6. Februar 1944 im sächsischen Leisnig wuchs sie nach einer aben- teuerlichen Flucht aus dem Osten ab 1945 in Plettenberg/Westfalen auf. Nach dem Magister Artium 1970 (sieben freie Künste) zog sie in eine Kölner Wohngemeinschaft und gründete dort das Frauenzentrum Ehrenfeld e.V. Wenig später zog sie in die Burgenländische Kommune von Otto Mühl, mit dem sie dann auch zusammenlebte. Dort gab es jeden Tag Mal- und Zeichenkurse und abendlich eineinhalb Stunden Aktzeichnen.

Sie engagierte sich nebenbei im kommuneeigenen Verlag, widmete sich1980 der Pädagogik und unterrichtete Kunst für Kinder- und Erwachsenengruppen. Eine Odyssee führte sie von Marseille über München bis an die Algarve, wo sich ein Freundeskreis mit 16 Erwachsenen und neun Kindern 1996 niederließ.

Katarina Jensen unterrichtete dort die Kinder in Sprache und Musik mit Schwerpunkt Jazz. Gleichzeitig malte sie die Landschaften der Algarve mit Acryl und Ölkreide.1998 erkrankte sie an Brustkrebs. Nach gelungener Operation zerstörte eine hormonelle Nachbehandlung ihre Makula (Netzhaut). In Sekundenschnelle war ihr Schriftbild verpixelt. Sie konnte weder lesen noch ihren gewohnten Beschäftigungen nachgehen:

„Für mich ein biografischer Nullpunkt. Allem zum Trotz, fand ich plötzlich meinen eigenen Weg und beschloss einen Neuanfang! Alles, was mir obsolet erschien, wie alte Zeichnungen und Zeitungen, unpassende Kleidung oder alte Klamotten, wurde zerrissen oder zerschnitten. Aber wegwerfen tat mir leid! ICH ERFAND DIE PISELOTTE.“

Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 26. April – 17. Mai 2020.

Mai
28
Do
Alexandra Sostmann – Ein Klavier-Recital
Mai 28 um 19:30

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ FRIEDRICH NIETZSCHE

Programm:

J. S. Bach
Chaconne aus der Partita BWV 1004 in einer Transkription für die linke Hand von Johannes Brahms

Frédéric Chopin
Mazurken op. 6 Nr. 1
Fantasie f-moll op.49

A. N. Scriabin
Auswahl aus den 24 Préludes op.11

J. S. Bach
Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816

Alexandra Sostmann konzertiert als Solistin und Kammermusikerin auf berühmten deutschen und internationalen Bühnen sowie auf Musikfestivals wie dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Klavierfestival Ruhr und dem Festival d’Ile de France.

Seit 2015 unternimmt Alexandra Sostmann regelmäßig äußerst erfolgreiche Kon- zertreisen durch Südamerika.

Die Pianistin gehört zum erlesenen Kreis der Musiker, die in ihren Programmen eine außergewöhnlich große Bandbreite präsentieren und dabei den Bogen von der Barockzeit bis zur Moderne spannen.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Jun
8
Mo
Filmabend
Jun 8 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Genaue Informationen zu dem jeweils gezeigten Film erhalten Sie im Torhaus bei Frau Schmidtner unter der Tel. 040 – 536 12 70 oder per mail buero@kulturkreis-torhaus.de.

Die sommerwarme Komödie plädiert mit unterhaltsamen Dialogen und französischem Landhausflair für Toleranz und Verständnis gegenüber Menschen, die „anders“ sind. Großes Gefühlskino, romantisch inszeniert.

Jun
11
Do
Maria Hartmann und Gustav Peter Wöhler
Jun 11 um 19:30

SPRICH LEISE, WENN DU LIEBE SAGST
LOTTE LENYA UND KURT WEILL, EIN EXPLOSIVES PAAR

„Du weißt doch, dass du gleich nach meiner Musik kommst“, pflegte Kurt Weill zu seiner Frau Lotte Lenya zu sagen, wenn es in der Ehe dieser „bourgeois Bohemiens“, wie ein Freund das ungleiche Paar nannte, wieder einmal haperte. Die Korrespondenz von Lenya und Weill, voll herrlicher Schnodderigkeit, Liebespoesie und Witz, lässt den Hörer an einer faszinierenden Beziehung teilnehmen. Beide liebten sie Seitensprünge – und doch konnte er an sie schreiben: „Ich glaube, wir sind das einzige Ehepaar ohne Probleme.“

Die beiden hinterließen sowohl in Europa als auch in Amerika ihre beeindruckenden künstlerischen Spuren.

Lotte Lenya – 1898-1981 – eine österreichisch-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, wurde vor allem bekannt in Verbindung mit Auftritten in Stücken von Bertolt Brecht und Kurt Weill.

Kurt Weill – 1900-1950 – Komponist, bekannt vor allem durch Kompositionen für sozialkritisches Musiktheater und seine Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht.

Die Schauspielerin Maria Hartmann und der Schauspieler Gustav Peter Wöhler werden in einer szenischen Lesung an dieses außergewöhnliche und bemerkenswerte Paar erinnern und die enorme Lebendigkeit und Kreativität dieser beiden Künstler vermitteln.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Jun
20
Sa
Duo Dopico & Friend
Jun 20 um 19:30


KAMMERMUSIK-ABEND

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Victor Hugo

NORA SCHEIDIG – VIOLINE
LEANDER KIPPENBERG – VIOLONCELLO
CRISTINA ALLÈS DOPICO – KLAVIER

Programm
Franz Schubert: Klaviertrio B-Dur
S. W. Rachmaninow: „Trio Elegiaque“
: Trio Nr. 1 c-moll.

Duo Dopico
Die Dresdner Geigerin Nora Scheidig traf im Jahr 2014 im Rahmen des Studiums mit der spanischen Pianistin Cristina Allès Dopico in Dresden zusammen. Seither begeistern sich beide Künstlerinnen für gemeinsame Kammermusikabende.

Als Duo Dopico gaben sie 2016 ihr Debüt im Coselpalais an der Dresdner Frauenkirche. Beide sind mehrfach prämierte Preisträgerinnen ihres Faches. Das Konzertjahr 2018 gab den beiden jungen Talenten mit zahlreichen Konzerten den Auftakt, um sich als festes Duo auf internationalen Bühnen zu etablieren.

Der Cellist Leander Kippenberg studierte zunächst in Frankfurt und erhielt anschließend ein Vollstipendium für sein Studium an der Guildhall School of Music and Drama in London, das er mit Auszeichnung abschloss. Leander Kippenberg hat bereits Konzerte als Solist und Kammermusiker in Europa, in der Schweiz und in London gegeben.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00