Veranstaltungen

Nov
2
Do
DAS HEISSE RAUBTIER LIEBE
Nov 2 um 19:30

17_11_02-Presse_Cora-ChilcottChansons einer Dame im Schatten
Cora Chilcott vocal Volker Jaekel piano

Jacques Brel, Edith Piaf, Barbara, Juliette Nourredine, Bertolt Brecht, Kurt Weill, Franz Schubert und Astor Piazzolla

Cora Chilcott überrascht nicht als Diva, sondern als Darstellerin und Gesangkünstlerin, die den Zuhörer einlädt zu den Abenteuern der Liebe und der kunstvollen Weise ihrer Reflexion. Ihr brillantes Singspiel gewinnt gerade im ständigen Pendeln zwischen den Extrempolen „schmeichelzart und gletscherkalt“ zunehmend an Raffinesse. Volker Jaekel, musikalischer Grenzgänger par excellence, zaubert ein weites Meer aus Klängen. Unbeschreiblich ist die Stimmung, die das Duo zaubert, wie unlängst über sie geschrieben wurde. Die „Chansons einer Dame im Schatten“ enthüllen Geschichten von Liebe und anderen Mächten.

Cora Chilcott wurde in Leipzig geboren und absolvierte ihr Schauspielstudium mit Diplom an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in PotsdamBabelsberg. Es folgten eine Gesangsausbildung bei Inge Uibel-Fischer (UdK Berlin) und ein Meisterkurs im Fach Chanson bei Gisela May. Sie war von 2001 bis 2014 Gast-Schauspielerin am BERLINER ENSEMBLE und tourte mit ihren Schauspiel-Soli durch Deutschland und verschiedene europäische Länder.

Volker Jaekel wurde in Thüringen geboren und studierte Klavier, Orgel und Kapellmeister in Halle/Saale, Leipzig, Weimar und Berlin u.a. bei Michael Pohl (Domorganist Berliner Dom), Christoph Biller (Thomanerchor Leipzig). Konzerttourneen u.a. mit seiner Band „Space of Colours“ führten ihn quer durch Europa bis nach Übersee. Seit 2006 ist er Musiker an der Nikodemus Kirche Berlin und Initiator der Reihe „jazz & beyond“ JAEKEL & GUESTS. Gemeinsame Auftritte führten sie u.a. auf verschiedene Brechtfestivals und zu den Internationalen Thü ringer Bachwochen. Zu diesem Programm ist bei ligeia.records die CD „Chansons einer Dame im Schatten“ erschienen.

Nov
6
Mo
Filmabend
Nov 6 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Bob, ein alternder Hollywoodschauspieler, ist nach Tokio gekommen, um einen Werbespot für Whisky zu drehen; Charlotte begleitet ihren Mann, der Fotograf ist. Noch absurder als die kläglichen Gesprächssurrogate, die die beiden mit ihren jeweiligen Ehepartnern führen, ist das Aufeinanderprallen von Amerikanern und Japanern. Der unerwünschte Besuch einer Prostituierten in Bobs Hotelzimmer gerät zu einer Slapsticknummer, von den ellenlangen Regieanweisungen gibt die Übersetzerin immer nur einen Satz weiter. Den japanischen Höflichkeiten gegenüber reagiert Bob mit liebenswürdiger Hilflosigkeit. Charlotte und Bob erleben die Anziehungskraft zwischen einem Mann und einer Frau, die seine Tochter sein könnte. Die beiden finden heraus, dass sie tatsächlich verwandte Seelen sind, in kurzer Zeit eine Nähe herstellen können, die manche Menschen in Jahren nicht hinbekommen.

Diesem herzerwärmenden Film gelingt es, die unmögliche Balance zwischen Wachen und Träumen zu halten. Einer der bedeutendsten Filme des 21. Jahrhunderts.

Ausgezeichnet mit Oscar, César, Golden Globe und Bundes lmpreis. USA 2003

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Nov
12
So
Ende der Ausstellung Malweiber
Nov 12 um 11:00

MALWEIBER

Diese Ausstellung soll an die Tradition der sogenannten „Malweiber“ anknüpfen. Als solche wurden zu Beginn des vorigen Jahrhunderts Künstlerinnen verspottet, die versuchten einen eigenen Weg zu beschreiten. Der Zugang zu den Akademien war den Frauen jener Zeit versperrt. Ihrem traditionellen Rollenbild verpflichtet, brauchten sie viel Mut und Leidenschaft um ihre Bilder zu malen.

Die Malerinnen organisierten sich aus diesem Grunde in Künstlerkolonien, die ihnen Schutz und Freiraum boten. Ein Ausdruck dieses wachsenden weiblichen Selbstbewusstseins war 1905 die Gründung des Lyceumclubs. Dieser bot Malerinnen, wie etwa Käthe Kollwitz, Gretchen Wohlwill und Milly Steger sowie Frauenrechtlerinnen und Pädagoginnen ein wichtiges Forum.

Bis zur Machtergreifung 1933 durch die Nationalsozialisten war der Club Zentrum intellektueller Auseinandersetzung, politischer Bildung und sozialen Engagements.

Dieser Tradition folgend stellt das Torhaus ab dem 14. Oktober 2017 die Malerinnen dieser Ausstellung vor.

Eine dieser Künstlerinnen ist Doris Rüstig-Ladewig, heute 91 Jahre alt. Als letzte noch lebende Schülerin des Brücke-Malers Karl Schmidt-Rottluff arbeitet sie noch heute in ihrem Atelier.

Gemeinsam mit Meike Lipp und Friederike Thaler wird sie ihre Werke zeigen „Malweiber“ wie etwa Paula Modersohn-Becker, Gabriele Münter oder Clara Rilke-Westhoff sind uns bis heute bekannt, die „Malweiber“ von heute gilt es zu entdecken.

Maria Hartmann wird – das Thema der Ausstellung begleitend – die Geschichte des Lyceumclubs am Sonnabend dem 21. Oktober um 16 Uhr in einer Lesung vorstellen. Der Eintritt beträgt 15,00 Euro

Meike Lipp

1955 in Hamburg geboren.

1977 -1981 Studium an der HfbK Hamburg und der Rijks Akademie Amsterdam

Seit 1982 arbeitet Meike Lipp als freischaffende Künstlerin und hatte mittlerweile unzählige Ausstellungen in Hamburg und Umgebung, Mitarbeit bei den Norddeutschen Realisten (letzte Ausstellung mit Tobias Duwe im Elysee). Teilnahme an vielen Symposien. Letzter künstlerischer Aufenthalt in London.

Doris Rüstig-Ladewig

Als Schülerin von Prof. Karl Schmidt-Rottluff, dem großen Expressionisten, arbeitet sie bis heute in der expressionistischen Formensprache. Ihr Themenschwerpunkt ist vor allem die menschliche Figur, auch wenn sie die Vielfalt der Landschaftsformen faszinierend findet.

Friederike Thaler

1948 geboren in Chile.

Friederike Thaler seit 1954 in Deutschland lebend, 1983-89 Studium in Freier Malerei und Aktmalerei im Atelier Altona/ Kunstschule Winterstrasse-Hamburg bei Jörk Kalkreuter

1988-92 Kunst- und Arbeitsreisen nach Italien bei Prof. Kowalski, Uni Hannover

1991/94/97 Studium in Freier Malerei an der Int. Sommerakademie für Bildende Künste in Salzburg bei Prof. Akos Birkás und György Jovanovics (Ungarn), Prof. Jacobo Borges (Venezuela, seit 1996 Mitglied des BBK Hamburg). Friederike Thaler arbeitet vielseitig mit verschiedenen Materialien wie Papier und Metallen, so dass Reliefs und räumliche Gebilde entstehen.

Eine weitere Künstlerin in der Malweiber-Ausstellung wird eine Überraschung sein.

Dauer der Ausstellung: 14. Oktober – 12. November 2017
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr

Nov
13
Mo
ANNEMARIE STOLTENBERG & RAINER MORITZ
Nov 13 um 19:30

17_11_13-GemischtesDoppelDAS GEMISCHTE DOPPEL

Es ist Herbst, ungemütlich und regnerisch draußen – gemütlich und warm im Haus, also die ideale Zeit, um sich mit einer Lektüre zurückzuziehen.

Annemarie Stoltenberg, die nimmermüde, versierte NDR-Kultur-Redakteurin, und Rainer Moritz, der unbeugsame, meinungsfreudige Leiter des Hamburger Literaturhauses präsentieren nach ihrem Besuch der großen Literatur-Herbst-Messe in Frankfurt ihre Buchtipps.

In launiger Rede stellen sie ihre Empfehlungen vor: Ob Romane, Sachbücher, Gedicht- und Bildbände, Biographien oder Kriminalromane – für jeden Geschmack wird etwas dabei sein.

Alle vorgestellten Bücher können am Abend erworben werden. Und so steht dem nahenden Weihnachtsfest nichts mehr im Wege.

Annemarie Stoltenberg studierte Literatur- und Sprachwissenschaften. Seit vielen Jahren arbeitet sie als Autorin, Moderatorin, Literaturkritikerin und Redakteurin beim Norddeutschen Rundfunk. Darüber hinaus hat Annemarie Stoltenberg zahlreiche Bücher geschrieben oder herausgegeben. Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Rainer Moritz studierte Germanistik, Philosophie und Romanistik. Er ist promovierter Literaturwissenschaftler, Autor, Literaturkritiker, Übersetzer und bekennender Schlager- und Fußballfan. Nach Tätigkeiten als Lektor und Cheflektor beim Reclam-Verlag und als Programmgeschäftsführer beim Verlag Hoffmann & Campe, leitet Rainer Moritz seit 2005 das Hamburger Literaturhaus. Es ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Von der Stadt Hamburg erhielt er den Ehrentitel Professor.

Dez
4
Mo
Filmabend
Dez 4 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Eine junge Französin und ein ebenso junger Amerikaner treffen im Zug nach Paris aufeinander. Aus spontaner Sympathie verbringen sie die Stunden bis zu seinem Abflug in Wien gemeinsam. Bis zum nächsten Morgen wandern sie durch die Stadt, erzählen von sich und dem Zustand der Welt. Außer wenigen bizarren Randfiguren beschränkt sich der Film ganz auf seine sympathischen Hauptfiguren. Streckenweise recht romantisch und stark dialogbezogen, stellt er Fragen nach Sinn und Aufgaben menschlichen Lebens und weist Ichbezogenheit als dem Glück hinderlich aus.

Ausgezeichnet mit den Silbernen Bären der Berlinale. USA 1994

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Dez
6
Mi
WEIHNACHTEN MIT HANS FALLADA
Dez 6 um 19:30

17_12_06 Kernen07

 

SIEGFRIED W. KERNEN, MARTIN KARL-WAGNER, HANS-PETER NAUK

Siegfried W. Kernen ist für seine Weihnachtslesungen stets auf der Suche nach Texten, die zwar die festliche Stimmung nicht vermissen lassen, in denen aber auch Nachdenklichkeit, Heiterkeit und Humor nicht zu kurz kommen. Oft gelingen ihm dabei wunderbare Funde.

Von Hans Fallada z.B. sind uns heute, wenn überhaupt, noch seine Romane „Kleiner Mann – was nun?“, „Bauern, Bonzen und Bomben“ und „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“ bekannt. Aber besonders seine kleinen Geschichten sind es wert, wieder entdeckt zu werden.

In seinen weihnachtlichen Erzählungen hat er den stillen Glanz und das bunte Glück dieser Zeit gefeiert – als Fest des Lachens und der Magie, das Kinderherzen höher schlagen lässt. Weihnachten ist in seinen Geschichten ein magisches, duftendes, freundliches Fest, eines, zu dem Geheimnisse, Kinder und Lachen gehören, auch und gerade, wenn die Umstände, unter denen es begangen wird, so gar nicht freundlich sind.

Siegfried W. Kernen, einer der bekanntesten deutschsprachigen Bühnen- und Fernsehschauspieler, gehörte viele Jahre zum Ensemble des Thalia-Theaters. Einem breiten Publikum wurde er durch seine Rolle als Zollfahnder Hobel in dem ARD-Wirtschaftskrimi, „Schwarz-Rot-Gold“ bekannt.

Zu seiner großen Liebe gehören die Lesungen. So bereist er mit „Wagners Salon-Quartett“ erfolgreich Deutschland zwischen Kiel und Dresden, zwischen Worms und Berlin.

Auch für diesen Abend hat Siegfried W. Kernen wieder eine heitere, kurzweilige und stimmungsvolle Geschichtenauswahl zusammengestellt.
Musikalisch wird er begleitet von Martin Karl-Wagner, Flöte, und Hans-Peter Nauk am Klavier mit Melodien aus den zwanziger Jahren.

Jan
15
Mo
Filmabend
Jan 15 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Eine Völkerverständigungskomödie über eine gutbürgerliche französische Familie und ihre auserlesene Schar internationaler Schwiegersöhne. Der Film ist leicht und locker wie ein Souflfé und trotzdem scharf und bissig wie eine Chilischote. Dabei geht es um ein durchaus heikles Thema: um den gewöhnlichen Rassismus, der bekanntlich nicht nur an Stammtischen zu Hause ist. Dank des intelligenten Drehbuchs und der passgenauen Besetzung ist daraus ein idealer Gute-Laune-Film geworden – eine provokant witzige Geschichte über die Globalisierung im eigenen Wohnzimmer.

Ein absolut großartiger Film – ausgezeichnet mit dem Prix Lumières 2014.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Jan
21
So
Maria Hartmann und Abi Wallenstein
Jan 21 um 18:00

 

DER AMERIKANISCHE SÜDEN – ZAUBER UND RÄTSELHAFTIGKEIT
MUSIK UND LESUNG

„Im Süden ist die Vergangenheit nicht tot. Sie ist noch nicht einmal vergangen.“

Dieser Satz William Faulkners, einem der bedeutendsten Schriftsteller der amerikanischen Südstaaten, fängt bestechend genau ein Klima ein, in dem Rassismus, düsteres Geheimnis und südliche Schwüle zum Blühen kommen können.

Truman Capote, Julien Green, Tennessee Williams oder Harper Lee, sie alle geben uns auf brillante Weise in ihren Büchern Einblicke in menschliche Einsamkeit, in Sehnsüchte und die Hoffnung auf Erlösung.

Welche Musik könnte besser zu diesem Kosmos verlorener Seelen passen als die des Blues?

Maria Hartmann und Abi Wallenstein entführen uns in den Zauber und die Rätselhaftigkeit des amerikanischen Südens.

Maria Hartmann ist als erfolgreiche Schauspielerin durch zahlreiche Theater-, Kino- und Fernsehproduktionen bekannt. Neben der Schauspielerei gilt ihre Liebe der Musik und vor allem der Literatur. Mit diversen Soloprogrammen, in denen sie den Spuren unterschiedlichster Autoren folgt, geht sie erfolgreich auf Tournee.

Abi Wallenstein ist der unangefochtene Meister der Hamburger und eine feste Größe in der Europäischen Bluesszene. 2014 wurde er mit dem „German Blues Award“ ausgezeichnet und 2015 erhielt er den „Blues Louis Preis“ – benannt nach Louis Armstrong.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Feb
3
Sa
Antik und Vintage
Feb 3 um 10:00 – 18:00

Wie im letzten Jahr präsentieren wir Ihnen in den historischen Räumen des Torhauses den Markt für Antikes und Vintage. Angeboten werden Möbel, Bilder, Silber, Porzellan, Schmuck, Uhren und andere schöne Dinge. Die Aussteller garantieren, dass keine Neuware oder Reproduktionen angeboten werden.

Vorbild für diesen neuen Markt sind die typischen kleinen Antikmärkte, die in England Tradition haben. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Feb
4
So
Antik und Vintage
Feb 4 um 10:00 – 17:00

Wie im letzten Jahr präsentieren wir Ihnen in den historischen Räumen des Torhauses den Markt für Antikes und Vintage. Angeboten werden Möbel, Bilder, Silber, Porzellan, Schmuck, Uhren und andere schöne Dinge. Die Aussteller garantieren, dass keine Neuware oder Reproduktionen angeboten werden.

Vorbild für diesen neuen Markt sind die typischen kleinen Antikmärkte, die in England Tradition haben. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Feb
5
Mo
Filmabend
Feb 5 um 19:30


Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Ein Postmeister will auf Druck seiner Ehefrau eine Versetzung ans Mittelmeer erschwindeln, wird jedoch entlarvt und muss zur Strafe zwei Jahre lang in den hohen Norden Frankreichs. Dort, so erzählt man sich mit Grausen, erwarten ihn Dauerregen, frostige Temperaturen und rückständige Barbaren. Bei seiner Ankunft macht der verdutzte Beamte jedoch überraschend positive Erfahrungen. Seine im Dialekt nuschelnden Mitarbeiter versteht er zwar nicht immer, doch deren herzliches Gemüt, das unerwartet leckere Essen, das mittelalterliche Städtchen und die herb-schöne Nordsee lassen ihn die Heimat beinahe vergessen.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Feb
8
Do
CLEMENS VON RAMIN und SAE-NAL KIM
Feb 8 um 19:30

 

 

DIE UNHEIMLICHE BEGEGNUNG MIT DEM FIS – LITERARISCHE ENTDECKUNGEN LESUNG MIT MUSIK

Ob Mark Twain über Richard Wagner, Arthur Rubinstein im Damensalon, Enoch zu Guttenberg vom „philharmonischen Passionstod seiner Großmutter“ oder Patrick Süskind von einer ganz besonderen Klavierstunde berichtet – für niveauvolle Heiterkeit ist gesorgt.

Clemens von Ramin ist als Vorleser, Rezitator und Sprecher einem breiten Publikum bekannt. Auch in Filmen wie „Der Untergang der Gustloff“ wirkte er erfolgreich mit.

Sein ausdrucksstarker und modulationsreicher, warmer Bariton drückt Freude und Zorn, Liebe und Verachtung, Hoffen und Verzweifeln, Lebensfreude und Wollust aus. Die gebundene Sprache der Klassiker klingt bei ihm gleichermaßen lebendig wie die oftmals reduzierte Sprache moderner Schriftsteller.

Sae-Nal Kim ist Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung „Live music now“ Hannover. Zahlreiche Konzerte führten sie ins In- und Ausland.

Neben der solistischen Ausbildung widmet sich Sae-Nal Kim intensiv der Klavier-Kammermusik. Seit Oktober 2012 ist sie als Lehrbeauftragte für das Fach Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover beschäftigt.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Feb
18
So
VERNISSAGE: DIE GROSSE TORHAUS-AUSSTELLUNG
Feb 18 um 11:00

 

In der GROSSEN TORHAUS AUSSTELLUNG soll mehreren Künstlern die Möglichkeit gegeben werden, ihre verschiedenen künstlerischen Arbeiten zu präsentieren.

Wir freuen uns auf Helene Dettmann, die zuletzt 2005 im Torhaus ausgestellt hat. Zum ersten Mal wird darüber hinaus die international bekannte Künstlerin Sylvia Goebel, die bereits u.a. an Ausstellungen in Toronto, Petersburg und Stockholm teilnahm, den Rahmen bereichern.

               Viele der anderen MalerInnen, die erstmalig im Torhaus zu sehen sind, finden nur selten Gelegenheit, ihre Bilder in der Öffentlichkeit zu zeigen.

      

Das Anliegen der GROSSEN TORHAUS AUSSTELLUNG ist es, ihnen ein Forum zu schaffen, in dem sie ihre ganz unterschiedlichen Arbeiten zeigen können.
Seien Sie neugierig auf die Vielfalt der Bilder.

Die KünstlerInnen Helene Dettmann, Sylvia Goebel, Ute Zander, Klaus Mitransky, E.v. Oettingen, Heike Fischer Nagel und andere werden in dieser Sammelausstellung vertreten sein.

Dauer der Ausstellung: 18. Februar – 18. März 2018
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr

Feb
25
So
JASMIN BÖTTGER
Feb 25 um 18:00

FRÉDÉRIC CHOPIN – ROMANTIK UND REALITÄT
KLAVIERKONZERT UND LICHTBILDERVORTRAG

Es sind eindrucksvolle Bilder und Zeitdokumente, die das Leben und Wirken des polnisch-französischen Komponisten Chopin veranschaulichen.
Gerne wird in der Rückschau die Sicht auf die Welt der musikalischen Romantik verklärt. Besonders die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts ist anfällig für Legendenbildungen jeglicher Art. Hier wirft der Vortrag, quasi als Gegenpol, auch einen Blick auf die nüchterne Realität, entfaltet historische Zusammenhänge, schildert Alltagsgeschichten und Lebensumstände von Chopin in seinem Umfeld.

Im Spannungsfeld zwischen diesen beiden Sichtweisen entsteht ein farbiges Bild von Chopin als Künstler, als Komponist und Mensch, lässt so auch das Europa der Romantik mit seinen Glanzlichtern und Schattenseiten lebendig werden.

Dazu erklingen berühmte Klavierwerke u.a. aus seinen Préludes, Nocturnes, Walzern und Impromptus, deren hochexpressive Harmonik und einprägsame Melodienbildung die Klavierliebhaber auf der ganzen Welt von jeher begeistert haben.

Jasmin Böttger, promovierte Sprach- und Literaturwissenschaftlerin und ausgezeichnete Pianistin, konzertiert als Solistin und Kammermusik-Partnerin erfolgreich im In- und Ausland. Stilistische Vielfalt, klangliche Sensibilität und herausragende Virtuosität kennzeichnen ihr Spiel.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Mrz
5
Mo
Filmabend
Mrz 5 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Als eine junge Frau im streng katholischen Irland der fünfziger Jahre ein uneheliches Kind erwartet, wird sie von ihren Eltern verstoßen und ins Kloster geschickt, um der öffentlichen Schande zu entgehen. Doch sie trifft dort nicht auf Barmherzigkeit: Sie wird von den Nonnen genötigt, ihr Kind zur Adoption freizugeben und muss Jahre im Dienst des strengen Klosters verbringen, stets hoffend, dass sich keine Pflegeeltern für das Kind finden.
Basierend auf einer wahren Begebenheit wird die bewegende Geschichte einer Spurensuche erzählt. Der Film wurde 2013 auf dem Film Festival Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Mrz
25
So
BARBARA AUER und HANJO KESTING
Mrz 25 um 18:00

 

 

 

 

 

 

IN ALTEN ZEITEN, WO DAS WÜNSCHEN NOCH GEHOLFEN HAT
MÄRCHEN DER BRÜDER GRIMM

Die Märchensammlung der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm ist das berühmteste Buch der deutschen Literatur, erschienen in zahllosen Auflagen und übersetzt in mehr als 70 Sprachen.

Sie entstand in der Epoche der Romantik, als man sich mit neuerwachtem historischem Bewusstsein den alten Zeugnissen der Poesie zuwandte, der Literatur des Mittelalters und der sogenannten Volksdichtung.

Die Brüder Grimm und ihre Mitarbeiter sind durch die Lande gereist und haben den Menschen Märchen abgelauscht; in vielen ist ältester europäischer und menschheitlicher Märchen- und Mythenstoff enthalten. Die erste Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen erschien 1812, später folgten erweiterte Ausgaben mit poetischen Ausschmückungen und stilistischen Veränderungen, die vor allem das Werk Wilhelm Grimms waren.

Viele Märchen haben dabei Metamorphosen erfahren, wie man an ihren Vorstufen, den Sammlungen von Giovanni Basile und Charles Perrault, studieren kann.

Barbara Auer – eine der bekanntesten Schauspielerinnen, Grimme-Preisträgerin sowie mit weiteren Preisen ausgezeichnet – liest ausgewählte Märchentexte

und Hanjo Kesting – Germanist, Journalist, Autor zahlreicher Publikationen zu Literatur und Musik – kommentiert.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Apr
9
Mo
Filmabend
Apr 9 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Noch vor der Morgenröte muss ein weltberühmter Schriftsteller aus seiner Heimat Österreich fliehen, um dem langen Arm der Nazis zu entkommen. Als jüdischem Schriftsteller bleibt ihm jedoch keine andere Wahl als die Flucht anzutreten, denn der Autor und seine Werke sind den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge und die zwei Tage zuvor durchgeführte Wohnungsdurchsuchung lässt nichts Gutes für die Zukunft erahnen. Also bringt ein Zug den Autor nach London.

Ein Meisterwerk – ausgezeichnet mit dem Filmkunstpreis 2016 und dem Öster- reichischen Filmpreis 2017.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Apr
13
Fr
CHARLES BRAUER und ANNETTE VOLKAMER
Apr 13 um 19:30

BEETHOVEN UND DIE FRAUEN
MUSIKALISCH-LITERARISCHE SOIREE

Was ist der Stoff, aus dem die Inspirationen der Künstler sind? Häufig – meistens? – ist es die Liebe, nicht selten auch unerfüllte Liebe und bitteres Liebesleid. Das Leben von Ludwig van Beethoven, einem der größten und tiefsten Musiker aller Zeiten, ist ein bewegendes Beispiel dafür.

Der Schauspieler Charles Brauer liest aus Briefen des Komponisten, die um die Liebe kreisen. Damit entwirft er zugleich ein Portrait der wichtigsten Frauen in Beethovens Leben.

Den musikalischen Teil gestaltet die Pianistin Annette Volkamer mit Sonaten und Sätzen aus Sonaten von Beethoven, die allesamt Frauen gewidmet sind.

Charles Brauer hat an fast allen großen deutschsprachigen Bühnen gespielt, davon viele Jahre am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Berliner Schillertheater, am Münchner Residenztheater und immer wieder bei den Salzburger Festspielen. Einem breiten Publikum ist Charles Brauer vor allem bekannt geworden durch seine Rolle als Hamburger Tatortkommissar. Für diese Rolle erhielt er die Goldene Kamera.

Die Pianistin Annette Volkamer wurde als vielfache Preisträgerin und Finalistin nationaler wie internationaler Wettbewerbe ausgezeichnet. Als Solistin konzertiert sie regelmäßig mit renommierten Orchestern im In- und Ausland. Im Rahmen musikalisch-literarischer Lesungen tritt sie neben Charles Brauer mit Manfred Zapatka und Rolf Hoppe auf. Seit 2009 ist sie Dozentin an der Staatlichen Musikhochschule Mannheim.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Apr
21
Sa
Frühjahrsmarkt der Kunsthandwerker
Apr 21 um 11:00 – 18:00


 

 

 

 

Samstag, 21. und Sonntag 22. April 2018
jeweils 11:00 – 18:00 Uhr

Auch in diesem Jahr erwartet Sie ein buntes Angebot kunsthandwerklicher Arbeiten aus Glas, Holz, Leder, Metall, Textilien und Ton in der besonderen Atmosphäre des denkmalgeschützten Torhauses. Neben Objekten für Haus und Garten werden u.a. Kleidsames für Groß und Klein von Kopf bis Fuß, Schmuck, Taschen, Möbel, schöne Keramik und Schreibwerkzeug zu finden sein.

Es konnten auch dieses Mal wieder hervorragende Kunsthandwerker gewonnen werden, die das erste Mal im Torhaus vertreten sind, so dass Sie sich auf ganz neue und spannende Angebote freuen können. Einige Aussteller werden ihr Handwerk vor Ort vorführen.

Das Caféteria-Team wird wie immer für das leibliche Wohl sorgen, so dass auch genügend Raum für einen gemütlichen Klönschnack bei leckerem Kuchen oder heißem Eintopf bleibt.

Hinweis: Der Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker findet statt vom 23.-25. November 2018.

Apr
22
So
Frühjahrsmarkt der Kunsthandwerker
Apr 22 um 11:00 – 18:00



 

 

 

 

Samstag, 21. und Sonntag 22. April 2018
jeweils 11:00 – 18:00 Uhr

Auch in diesem Jahr erwartet Sie ein buntes Angebot kunsthandwerklicher Arbeiten aus Glas, Holz, Leder, Metall, Textilien und Ton in der besonderen Atmosphäre des denkmalgeschützten Torhauses. Neben Objekten für Haus und Garten werden u.a. Kleidsames für Groß und Klein von Kopf bis Fuß, Schmuck, Taschen, Möbel, schöne Keramik und Schreibwerkzeug zu finden sein.

Es konnten auch dieses Mal wieder hervorragende Kunsthandwerker gewonnen werden, die das erste Mal im Torhaus vertreten sind, so dass Sie sich auf ganz neue und spannende Angebote freuen können. Einige Aussteller werden ihr Handwerk vor Ort vorführen.

Das Caféteria-Team wird wie immer für das leibliche Wohl sorgen, so dass auch genügend Raum für einen gemütlichen Klönschnack bei leckerem Kuchen oder heißem Eintopf bleibt.

Hinweis: Der Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker findet statt vom 23.-25. November 2018.

Apr
26
Do
MYSTERY MOMENTS – KRIMI-KONZERTLESUNG
Apr 26 um 19:30

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit ANJA TOPF und STEFAN WEINZIERL

„Rache zeugt die schönsten Morde“- so zumindest in drei Kurzkrimis, die an verschie- denen Schauplätzen in Norddeutschland spielen.

Schauspielerin Anja Topf verleiht mit ihrer unverwechselbaren Stimme den einzelnen Protagonisten einen morbiden Charme. Verbunden mit den unheimlichen Klängen des Schlaginstrumentariums von Stefan Weinzierl wird das Publikum auf eine mysteriöse Reise geschickt – voll schwarzen Humors und skurriler Pointen.

Die in Wien aufgewachsene Schauspielerin Anja Topf spielte diverse Rollen im Ernst Deutsch Theater, der Komödie Winterhuder Fährhaus, dem Münchner Volkstheater und dem Theater am Kudamm. Dazu ist sie bekannt aus vielen TV-Rollen, u.a. bei der Serie „Alphateam“. Mit ihrer prägnanten Stimme wirkt sie auch regelmäßig bei Hörspielen und Synchronisationen mit.

Die Musik von Stefan Weinzierl passt in keine Schublade – genauso wenig wie sein Instrumentarium. Mit dem einzigartigen Klangspektrum seiner facettenreichen Schlaginstrumente lässt er Hörwelten entstehen, die faszinieren und begeistern. Er gastierte u.a. bei den Elbphilharmonie Konzerten, dem SHMF und der NIME Olso und ist mehrfach ausgezeichnet.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Apr
29
So
VERNISSAGE: KÖRPER – POSEN – PERSPEKTIVEN
Apr 29 um 11:00


Unter dem Titel „Körper Posen Perspektiven“ beschäftigt sich die 2. Ausstellung 2018 mit der Darstellung des Aktes in der Kunst. In der Antike wurde der nackte menschliche Körper in der Kunst meistens als erhabene Statue geschaffen.

Von dieser Rolle befreit, erlebt das Motiv – der nackte menschliche Körper – über die Jahrhunderte hinweg in der Malerei eine enorme Vielfalt der unterschiedlichsten Ausdrucksweisen und Deutungen.

Wenn auch im 17. und 18. Jahrhundert die Darstellungen überwiegend noch sittsam erotisch(  Goyas „Nackte Maya“) auf die Leinwände kamen, erfährt die künstlerische Auseinandersetzung mit dem nackten Körper im 20. Jahrhundert eine ungeahnte inhaltliche und formale Erweiterung sowie eine radikale Enttabuisierung (z.B. Egon Schiele). Trotz der Bilderflut nackter Körper in den Massenmedien hat der Akt in der
Kunst nichts von seiner Brisanz verloren. Die Fragen stellen sich immer neu: wann
wird die Darstellung des Aktes in der Malerei zur Kunst?

Und ist das Aktzeichnen erst als vorbereitendes Handwerk für die Kunst zu verstehen?
Ist Pin-up Erotik oder Kunst?Die Mitglieder des Aktkreises „abend-akt“, die im Torhaus
ihre Arbeiten präsentieren, sind von diesen Fragen fasziniert und setzen sich auf unterschiedlichste Weise mit ihnen auseinander. Aktzeichnen als Naturstudium, als expressiv betonter Ausdruck und als Anlass zu surrealen Überschreitungen, je nach Stadium der Ausführung als Impression oder als Komposition, aber auch als Ausgangsmaterial für die Umsetzung in Malerei und Skulptur.

Die 20 Zeichner und Maler des Aktkreises „abend akt“, der schon vor 25 Jahren gegründet wurde, treffen sich einmal in der Woche in den Schlumper Ateliers. Den Background der Gruppe bildet eine bunte Mischung verschiedener Berufe: Fotografen, Designer und Architekten, Grafiker, Pädagogen und natürlich auch freischaffende Künstler:

Gisela v. Arnim, Juan Bayona, Karl-Heinz Behnke, Ulrike Büchel, Karl-Ernst Gaerntner, Wolf-Henry Gentsch, Karin Gerlach, Peter Günther, Inge Kasprzak, Hans Dieter Kellner, Peter Krahe, Margret Linn, Klaus Lorenzen, Barbara Nelle, Peter Paulwitz-Matthäi, Dana Peinert, Bettina Pönnighaus, Ilse Rüder, Dinah Seiser, Heiner Studt, Louise Tusch, Angela Zander-Reinert.

Dauer der Ausstellung: 29. April – 27. Mai 2018
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr

 

 

 

Mai
7
Mo
Filmabend
Mai 7 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Ein fünfjähriger Junge schläft in einem Zug ein und wacht in Kalkutta auf, wo er nach einer Odyssee im Waisenhaus landet und schließlich von einem australischen Paar adoptiert wird. Jahre später lebt er glücklich mit seiner Freundin in Melbourne, doch die Frage nach seiner Herkunft lässt ihn nicht los. Er versucht mit Hilfe moderner elektronischer Medien seinen Heimatort zu nden.

Der Film wurde unter anderem mit dem British Academy Film Award 2017 aus- gezeichnet.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Mai
24
Do
HENNING LUCIUS und MATTHIAS VEIT
Mai 24 um 19:30

AM BRUNNEN VOR DEM TORE – EINE SCHUBERTIADE

Warum begegnet man Franz Schubert immer wieder gerne? Ist es seine gemütvolle Musik, sind es die lyrischen Wunder seiner Lieder und Instrumentalstücke, der unerschöpfliche Erfindungsreichtum seiner Melodien oder seine faszinierend harmonischen Welten?

Als Schubertiaden werden die Aufführungen seiner Kompositionen bezeichnet. Zu Schuberts Lebzeiten (1797 – 1828) waren es vor allem Konzerte im privaten Rahmen.

Aus diesem kleinen, aber erlesenen Kreis drangen diese Klänge nach Schuberts Tod bald auch in die Konzertsäle dieser Welt.
Das Torhaus mit seinem „anheimelnd inspirierenden Ambiente“ – Zitat Henning Lucius – knüpft an an den ursprünglichen Charakter dieser Schubertiaden.

Die beiden Pianisten, Matthias Veit und Henning Lucius, sind neben ihrer regen Konzerttätigkeit als Liedbegleiter und Kammermusiker seit Jahren auch immer wieder als Pianisten-Duo erfolgreich im In- und Ausland aktiv.
Und in dieser Formation gastierten sie auch bereits mehrfach mit sehr großem Erfolg im Torhaus.

Folgen Sie heute dem Duo auf den Wegen dieses unermüdlichen Wanderers durch vierhändige Polonaisen, Märsche, Rondos im Wechsel mit seinen Liedern – allesamt zauberhafte, tiefgründige, mitreißende, beseelte Werke aus seiner Früh- wie Spätzeit.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Jun
4
Mo
Filmabend
Jun 4 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Ein in Hamburg lebender Bilderrahmer begeht gegen hohe Bezahlung zwei Morde, nachdem er erfahren hat, dass er tödlich erkrankt ist. Verfilmung eines erfolgreichen Kriminalromans, die sich mehr an den Verhaltensweisen der Personen orientiert als an den äußerlichen Attributen eines Krimis. Die Beschreibung subjektiver Realitätserfahrung gehört zu den besten Leistungen des deutschen Films der 70er Jahre. Verweise auf das amerikanische Action-Kino verbinden sich mit einem hohen Maß an handwerklicher Sorgfalt und filmischem Können.

Ein absoluter Kultfilm – ausgezeichnet mit dem Bundesfilmpreis in Gold 1978.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Jun
14
Do
ANNA VISHNEVSKA und A MEKHAYE
Jun 14 um 19:30

S‘IZ A MEKHAYE! – WAS FÜR EINE FREUDE!
EIN ABEND MIT KLEZMER-MUSIK

Diesen Ausruf hat sich das Hamburger Ensemble A Mekhaye zu eigen gemacht, wenn es Klezmermusik, die jiddische Hochzeits- und Tanzmusik spielt.

Mal melancholisch zart, mal mit Feuer zum Tanz – so zeichnet in intensiven Bildern dieses ambitionierte Trio seine jiddische Musik.

A Mekhaye sind erprobte Musiker aus Hamburg, die seit vielen Jahren in verschiedenen Besetzungen spielen. Ihr Repertoire ist traditionelle Klezmermusik, instrumental und mit Gesang, mit Spielwitz arrangiert, einfühlsam und ausdrucksstark.

A Mekhaye begann als Trio aufzutreten 2011 bei der 100-Jahr-Feier der Talmud-Tora-Schule in Hamburg. Ihr musikalischer Hintergrund speist sich aus verschiedensten Erfahrungen in der Kammer- und Orchestermusik ebenso wie der Folk- und Straßenmusik in Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Litauen, Israel und auf dem Balkan.

Taly Almagor (Violine) und Stefan Goreiski (Knopfakkordeon, Gesang, Rezitation) spielten zusammen schon u.a. 1989 auf dem Jiddish Festival in Krakau. Mit Maike Spieker (Klarinette, Bassklarinette) fanden sie 2011 zusammen beim Yiddish Summer Weimar.

Anna Vishnevska studierte Gesang und Gesangspädagogik in Hamburg. Sie ist sowohl als Solistin als auch mit verschiedenen Ensembles tätig mit einem Genremix aus Kunstliedern, russischen Romanzen, jiddischen Volksliedern, Blues, Musical und freier Improvisation. Im April 2017 hat sie neben vielen anderen Projekten die Leitung des TurmChores Maria Magdalenen in Klein Borstel übernommen.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Jun
21
Do
RAINER MORITZ
Jun 21 um 19:30

ALS DER BALL NOCH RUND WAR – EIN ABEND DER FUSSBALL-ERINNERUNGEN

Fußballfans schwelgen gerne in Erinnerungen. Ungebrochen ist ihr Verlangen, Momente heraufzubeschwören an die Zeiten, als der Ball noch rund war. Geburtstage mag man vergessen, doch Rahns WM-Siegtreffer, das Wembley-Tor, Dosenwürfe, Selbsteinwechslungen, Pfostenbrüche, Phantom-Tore oder Schutzschwalben, das verlo- rene EM-Finale 1992 gegen Dänemark oder den WM-Triumph 2014 nie.

Ohne sich um Objektivität zu kümmern, erzählt Rainer Moritz von bekannten und unbekannten großen Fußball-Höhepunkten, von schrecklichen, unangenehmen und grandiosen Ereignissen, lässt unnachahmliche Reporter zu Wort kommen und den einen oder anderen Spieler singen.

Kurzum: ein komischer, informativer und nostalgischer Abend, die ideale Ergänzung zur Fußball-Weltmeisterschaft.

Rainer Moritz – promovierter Literaturwissenschaftler, Germanist, Romanist, Autor, Übersetzer, vom Hamburger Senat ausgezeichnet mit dem Ehrentitel Professor und Leiter des Hamburger Literaturhauses, ist bekennender Schlager- und Fußballfan.

Karten 15,00 • Mitglieder 12,00 • Schüler und Studenten 10,00

Jul
2
Mo
Filmabend
Jul 2 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Ein Milliardär und ein Mechaniker teilen zufällig in einem Krankenhaus ein Zimmer. Sie entdecken zwei wichtige Gemeinsamkeiten: Beide wollen ihre restliche Zeit verbringen, wie sie es immer wünschten. Und außerdem möchten sie zu sich selbst finden und Frieden schließen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, ihre Lebensfreude wieder zu entdecken.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Sep
3
Mo
Filmabend
Sep 3 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Die Hauptdarstellerin ist für sich schon eine Art Gesamtkunstwerk, das personifizierte Glück, das sich aus vielen angenehmen Eigenschaften und aus der Kompromisslosigkeit gegenüber allem, was Konvention heißt, speist; bei aller Feinfühligkeit gegenüber denen, die mit sich hadern, den Normalen.

Eine charmantere Verbindung von Anarchie und Caritas hat man selten gesehen. Ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären ( Beste Darstellerin ) der Berlinale und mit dem Golden Globe ( Beste Hauptdarstellerin ). Ein absoluter Kultfilm.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Sep
5
Mi
Volker Ranisch
Sep 5 um 19:30

 

PROFESSOR UNRAT – EINE ZEITLOS AKTUELLE GESCHICHTE VON VERFÜHRUNG UND VERFÜHRBARKEIT

SCHAUSPIEL

„Professor Unrat“ ist die Geschichte einer gesellschaftlichen Grenzüberschreitung und – damit verbunden – eines sozialen Abstiegs. Zugleich ist es aber auch die Geschichte einer großen, romantischen, im Grunde aber unmöglichen Liebe.

Gymnasialprofessor Raat, in der Schule und stadtweit nur „Unrat“ genannt, folgt seinen Schülern eines Abends heimlich ins Hafen-Varieté „Zum blauen Engel“. Hier trifft er auf die verführerische Tingeltangel-Sängerin Lola. Die Dinge nehmen ihren Lauf . . .

Der Roman „Professor Unrat“ bescherte Heinrich Mann seinen größten Erfolg und wurde als „Der blaue Engel“ ebenso erfolgreich verfilmt mit Marlene Dietrich und Emil Jannings.
Der Schauspieler Volker Ranisch bringt den Roman meisterhaft auf die Bühne – besser: er lebt den Roman. Er ist Gymnasialprofessor Raat-Unrat, und blitzschnell wechselt er Haltung, Gestik und Stimmlage, singt und schlüpft so in die verschiedenen Figuren dieses Romans.
Ein großer Theaterabend – ein Solo ohne einen Moment der Spannungslosigkeit, von liebend bis traurig, schillernd und brillant.

Volker Ranisch, einem breiten Publikum bekannt durch Fernsehproduktionen wie „Weißensee“ und „Der letzte Zeuge“, hat an vielen großen deutschsprachigen Theatern gespielt. Seine Solo-Theater-Abende waren lange fester Bestandteil des Repertoirs des „Theater im Palais“ Berlin. Seitdem geht Volker Ranisch damit erfolgreich auf Tournee.

Karten 19,00 • Mitglieder 17,00 • Schüler und Studenten 10,00

Sep
9
So
Vernissage: Karl-Heinz Behncke, [Über] Leben
Sep 9 um 11:00

Ab dem 9. September 2018 stellen wir Ihnen, nach 2015 zum 2. Mal, den Maler, Zeichner und Objektkünstler Karl-Heinz Behncke in einer umfangreichen Einzelausstellung vor.
Seit 10 Jahren steht im Mittelpunkt seiner Werke die Auseinandersetzung mit der fortschreitenden Zerstörung von Mensch und Umwelt durch den Menschen.

Er thematisiert sowohl die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima als auch die Verschmutzung unserer Umwelt und macht somit den sichtbaren Verlust unseres Lebensraumes deutlich.

Karl-Heinz Behncke findet in seinem Werk eine ganz eigene Ausdrucksform. Seine Bilder und Objekte sind von ästhetischer Schönheit und stehen nur scheinbar im Widerspruch zu seinem Anliegen. Seine beeindruckenden Bilder zeichnen sich durch einen kraftvollen Strich und hohe Expressivität aus.
Den Prozess seiner künstlerischen Arbeit beschreibt Behncke als einen Akt von intensiver Konzentration und emotionalem Fluss. Zu sehen sind das bildkünstlerische Werk, Aktzeichnungen, Fundstückzeichnungen und im Galerieraum des Torhauses eine Rauminstallation.

Behncke beabsichtigt, dass sich dem Besucher beim Gang durch die Ausstellung die Fülle und Brisanz der Themen in ihrer Komplexität erschließen und zu einem Gesamtbild runden. Letztendlich, um mit bildnerischem und inhaltlichem Input angeregt die Ausstellung zu verlassen.

Vita

1949 in Hamburg geboren
1969 – 1973 Studium an Werkkunstschule Hamburg, heutige HAW (Abschluss Diplom)
Ab 1974 Illustrator, Artdirektor und freier Maler
Seit 2010 freier Maler und Zeichner
www.artdoxa.com/Janosch

Dauer der Ausstellung: 9. September 2018 – 30. September 2018.
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr.

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Sep
10
Mo
Wellingsbüttler Literatursalon
Sep 10 um 15:30

Leidenschaftliche Leserinnen und Leser treffen sich unter Leitung von Dr. Lutz Flörke zu anregenden Gesprächen über spannende Literatur.

„Der wahre Leser muss der erweiterte Autor sein“, schrieb der romantische Dichter Novalis. Und wies auf die schier unbegrenzten Möglichkeiten hin, sich als Leser der Literatur zu nähern. Aber was macht die Qualität eines Textes aus? Welche Bedeutung besaß er einst, welche besitzt er heute – und was haben wir davon? Diesen und weiteren Fragen wollen wir in unserem Literatursalon sowohl ernsthaft als auch in lockerer Form nachgehen.

Die gelesenen Texte werden gemeinsam besprochen und interpretiert. Hinweise zur Zeit- und Literaturgeschichte sowie zu Interpretationsmethoden ergänzen das Gespräch.

Thema dieses Semesters:

Vom Erzählen erzählen – Literatur der Moderne.
Das Programm wird am ersten Termin vorgestellt. Besondere Voraussetzungen sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Dr. Lutz Flörke
Weitere Termine am 17. und 24. September, 15., 22. und 29. Oktober,
5. und 12. November 2018.

Jeweils montags von 15.30 bis 17.00 Uhr (Änderungen vorbehalten). Anmeldung/Infos: 040 – 46 88 23 87 oder mail@hamburgerliteraturreisen.de • Kosten für 8 Termine 85,00

Sep
11
Di
Opernkurs
Sep 11 um 12:00 – 13:30

„Oper für alle – Musiktheater in Hamburg“

Auf dem Kursprogramm stehen die wichtigsten Neuinszenierungen der Staatsoper sowie zurzeit auf dem Spielplan befindliche Werke. Der aus Presse und Fernsehen bekannte Leiter der Opernwerkstatt in der Hamburgischen Staatsoper, Diplomregisseur Volker Wacker, bereitet Sie kompetent und unterhaltend vor. Dazu gemeinsame Opernbesuche der Neuinszenierungen und wichtigen Repertoirestücke zu vergünstigten Preisen.

Die neue Spielzeit wird eröffnet mit Mozarts bissiger Komödie über die (Un-)Möglichkeit, in Liebesbeziehungen nur einer/einem treu zu sein. Am Ende wissen weder die Personen auf der Bühne, noch die Zuschauer, welche Gefühle echt oder nur vorgetäuscht waren, um ans erotische Ziel zu kommen. So machen‘s eben alle – COSÌ FAN TUTTE.

Nach dem ganz großen Erfolg von „Parsifal“ mit GMD Kent Nagano am Pult und dem szenischen Gesamtkünstler Achim Freyer, wird dieses eingespielte Team sich nun den selten auf der Bühne realisierten SZENEN AUS GOETHES ‚FAUST‘ von Robert Schumann zuwenden. Diese Aufführung wird nicht zuletzt gesanglich zu einer Sternstunde werden, denn der für Schumann besonders begeisterte Bariton Christian Gerhaher übernimmt die Titelrolle.

Außerdem besprechen wir die erfolgreiche Uraufführung von BENJAMIN, der neuen Oper von Peter Ruzicka, die für nur 2 Vorstellungen in Premierenbesetzung noch einmal zu erleben ist.

Kent Nagano setzt seine Wagnerdirigate fort mit der Wiederaufnahme des RING DES NIBELUNGEN. Der Opernkurs wird in kompakter Form dieses singuläre Werk besprechen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Volker Wacker, Diplomregisseur für Musiktheaterregie und Leiter der Opernwerkstatt in der Hamburgischen Staatsoper.

Jeweils dienstags von 12.00 – 13.30 Uhr • Kosten für 12 Nachmittage 130,00 Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Volker Wacker, Postbank Hamburg, IBAN: DE 9620 0100 2006 2653 7204, BIC:PBNKDEFF

Musikkurs
Sep 11 um 14:30 – 16:00

Sie lieben Klassik?

Wollen mehr über Werke und Komponisten erfahren?
Wollen verstehen wie z.B. eine Symphonie aufgebaut ist und auf was man eigentlich hören sollte? Sie sind von einem Konzertbesuch begeistert, aber die Zeitungskritik sieht das ganz anders und Sie sind verwirrt?
Dann sind Sie beim Klassikkurs im Torhaus genau richtig!

Kompetenz in Sachen klassischer Musik ist das Markenzeichen von Dozent Volker Wacker (u.a. langjähriger Musikkritiker im Deutschlandradio), der diesen erfolgreichen Kurs seit Jahren leitet.

Das Kursprogramm orientiert sich an Werken, die in der Elbphilharmonie und in der Laeiszhalle erklingen. Diese werden im Kurs sorgfältig an Hand von ausgewählten Video- und Tonbeispielen vorbereitet und interpretiert von den großen Stars der Klassik.

Ein Schwerpunkt wird die Besprechung von Franz Schuberts „Wanderer“- Fantasie sein und dem namengebenden Lied „Der Wanderer“, ebenfalls von Schubert, das das Anliegen der Romantik wie in einem Brennspiegel zusammenfasst.

Hoch- und Spätromantisch geht es mit Brahms, Bruckner und Mahler (Auferste- hungssinfonie) weiter.

Falls möglich gemeinsamer Konzertbesuch in der Elbphilharmonie. (Karten sind nicht in der Kursgebühr enthalten.)

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Volker Wacker – Musikwissenschaftler und langjähriger Kritiker beim Deutschlandradio

Jeweils dienstags von 14.30 – 16.00 Uhr • Kosten für 12 Nachmittage 130,00 Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Volker Wacker, Postbank Hamburg, IBAN: DE 9620 0100 2006 2653 7204, BIC:PBNKDEFF

Sep
22
Sa
Henrik Wiese und Madoka Ueno
Sep 22 um 18:00

 

 

 

KAMMERMUSIKABEND

JOHANN SEBASTIAN BACH I Sonate h-Moll für Flöte und obligates Klavier BWV 1030

FRANZ SCHUBERT I Introduktion, Thema und Variationen e-Moll für Klavier und Flöte über das Lied „Trockne Blumen“ op. posthum 160 D 802

GABRIEL FAURÉ I Fantasie für Flöte und Klavier op. 79
CLAUDE DEBUSSY I Prélude à l‘après-midi d‘un faune für Flöte und Klavier MAURICE RAVEL I Pantomime aus Daphnis et Chloé
FRANÇOIS BORNE I Carmen-Fantasie

Die Pianistin Madoka Ueno studierte Klavier an den Musikhochschulen München und Würzburg. Ein anschließendes Kammermusik- und Liedgestaltungsstudium am Mozarteum Salzburg schloss sie mit Auszeichnung ab. Sie ist Lehrbeauftragte an der Musikhochschule München und an der Kirchenmusikhochschule Regensburg.

Der vielfach mit Preisen ausgezeichnete Flötist Henrik Wiese genoss seine künstlerische Ausbildung bei Prof. Ingrid Koch-Dörnbrak und Prof. Paul Meisen. Zudem absolvierte er ein Studium der Indogermanistik, Allgemeinen Sprachwissenschaften und Musikwissenschaft. Henrik Wiese war mehrere Jahre Soloflötist an der Bayerischen Staatsoper unter Zubin Mehta und ist seit 2006 Soloflötist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Janson.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Sep
30
So
Finissage: Karl-Heinz Behncke, [Über] Leben
Sep 30 um 11:00

Ab dem 9. September 2018 stellen wir Ihnen, nach 2015 zum 2. Mal, den Maler, Zeichner und Objektkünstler Karl-Heinz Behncke in einer umfangreichen Einzelausstellung vor.
Seit 10 Jahren steht im Mittelpunkt seiner Werke die Auseinandersetzung mit der fortschreitenden Zerstörung von Mensch und Umwelt durch den Menschen.

Er thematisiert sowohl die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima als auch die Verschmutzung unserer Umwelt und macht somit den sichtbaren Verlust unseres Lebensraumes deutlich.

Karl-Heinz Behncke findet in seinem Werk eine ganz eigene Ausdrucksform. Seine Bilder und Objekte sind von ästhetischer Schönheit und stehen nur scheinbar im Widerspruch zu seinem Anliegen. Seine beeindruckenden Bilder zeichnen sich durch einen kraftvollen Strich und hohe Expressivität aus.
Den Prozess seiner künstlerischen Arbeit beschreibt Behncke als einen Akt von intensiver Konzentration und emotionalem Fluss. Zu sehen sind das bildkünstlerische Werk, Aktzeichnungen, Fundstückzeichnungen und im Galerieraum des Torhauses eine Rauminstallation.

Behncke beabsichtigt, dass sich dem Besucher beim Gang durch die Ausstellung die Fülle und Brisanz der Themen in ihrer Komplexität erschließen und zu einem Gesamtbild runden. Letztendlich, um mit bildnerischem und inhaltlichem Input angeregt die Ausstellung zu verlassen.

Vita

1949 in Hamburg geboren
1969 – 1973 Studium an Werkkunstschule Hamburg, heutige HAW (Abschluss Diplom)
Ab 1974 Illustrator, Artdirektor und freier Maler
Seit 2010 freier Maler und Zeichner
www.artdoxa.com/Janosch

Dauer der Ausstellung: 9. September 2018 – 30. September 2018.
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr.

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Okt
1
Mo
Filmabend
Okt 1 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Dieser argentinische Episodenfilm zeigt Menschen, die sich nichts mehr gefallen lassen wollen – und dafür auch drastische Konsequenzen in Kauf nehmen.
Der meistgesehene Film in Argentinien ist auf etlichen Festivals mit viel Wohlwollen aufgenommen worden. Die sechs wilden Geschichten, die hier erzählt werden, spielen zwar allesamt in Argentinien und zeichnen ein recht stimmiges Bild der dortigen bürgerlichen Gesellschaft. Tatsächlich könnten die Geschichten der Vergeltung aus jeder Ecke der Welt erzählen, in der Menschen leben.

Denn ausnahmslos jeder kennt die hier gezeigten Strukturen und Gefühle, und jeder kennt nur den einen Wunsch: nach Rache!

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Okt
13
Sa
Wochenend-Musikseminar “Klassik konkret”
Okt 13 um 11:00 – 16:00

Kompaktseminar zum intensiveren Verständnis von klassischer Musik

Peter Tschaikowsky – „Symphonie Pathétique“-
Die drei Meistersinfonien und ein Roman von Klaus Mann

Tschaikowskys Musik kennen und lieben sogar Menschen, die sonst nichts mit Klassik am Hut haben. Seine Popularität verstellt aber schnell den Blick (und auch die Ohren!) auf die eigentliche Bedeutung seiner Werke: Sie sind, vor allem in den Sinfonien 4-6 ausgesprochen autobiographisch geprägt. Da öffnet sich ein Fenster weit in die Seele einer hochkomplexen Künstlernatur.

Dazu Auszüge aus dem Tschaikowsky-Roman „Symphonie Pathétique“ von Klaus Mann. Er porträtiert den russischen Tonsetzer vor dem Hintergrund des späten 19. Jahrhunderts. Die versunkenen Szenarien von St. Petersburg und Moskau, des kaiserlichen Berlin, der Gewandhaus-Stadt Leipzig und anderer Zentren der Musikkultur werden lebendig. Doch der Glanz der bürgerlichen Welt ist trügerisch: Wegen seiner homosexuellen Neigungen war Tschaikowsky zeitlebens zum Außenseiter verdammt. «Symphonie Pathétique» ist ein Roman über das Verhältnis von Eros, Politik und Kunst.

Leben, Kunst, Leiden und Leidenschaft verschmelzen bei Tschaikowsky zu einem auch für die nachkommenden Komponisten (z.B. Gustav Mahler) inspirierenden einzigartigen Panorama. Diesen vielseitigen Aspekten wollen wir in diesem Wochenendseminar an ausgewählten Musikbeispielen, vorgeführt von namhaften Dirigenten und Orchestern, nachspüren. Ziel ist es, einen jenseits von bestehenden Klischees differenzierten Zugang zur Musik des großen russischen Komponisten zu gewinnen.

Leitung: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Das Seminar wird durch entsprechende Erfrischungspausen und je eine große Mittagspause gegliedert.
Auskunft und bitte verbindliche Anmeldung bis zum 9. Oktober in unserer Geschäftsstelle bei Frau Schmidtner, Tel.: 536 12 70 oder bei Frau Thiele, Tel.: 536 01 15.

Kosten für beide Tage 65,00 • Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V. IBAN: DE10/2005/0550/1059/213080, BIC: HASPA- DEHHXXX

Okt
14
So
Wochenend-Musikseminar “Klassik konkret”
Okt 14 um 11:00 – 17:00

Kompaktseminar zum intensiveren Verständnis von klassischer Musik

Peter Tschaikowsky – „Symphonie Pathétique“-
Die drei Meistersinfonien und ein Roman von Klaus Mann

Tschaikowskys Musik kennen und lieben sogar Menschen, die sonst nichts mit Klassik am Hut haben. Seine Popularität verstellt aber schnell den Blick (und auch die Ohren!) auf die eigentliche Bedeutung seiner Werke: Sie sind, vor allem in den Sinfonien 4-6 ausgesprochen autobiographisch geprägt. Da öffnet sich ein Fenster weit in die Seele einer hochkomplexen Künstlernatur.

Dazu Auszüge aus dem Tschaikowsky-Roman „Symphonie Pathétique“ von Klaus Mann. Er porträtiert den russischen Tonsetzer vor dem Hintergrund des späten 19. Jahrhunderts. Die versunkenen Szenarien von St. Petersburg und Moskau, des kaiserlichen Berlin, der Gewandhaus-Stadt Leipzig und anderer Zentren der Musikkultur werden lebendig. Doch der Glanz der bürgerlichen Welt ist trügerisch: Wegen seiner homosexuellen Neigungen war Tschaikowsky zeitlebens zum Außenseiter verdammt. «Symphonie Pathétique» ist ein Roman über das Verhältnis von Eros, Politik und Kunst.

Leben, Kunst, Leiden und Leidenschaft verschmelzen bei Tschaikowsky zu einem auch für die nachkommenden Komponisten (z.B. Gustav Mahler) inspirierenden einzigartigen Panorama. Diesen vielseitigen Aspekten wollen wir in diesem Wochenendseminar an ausgewählten Musikbeispielen, vorgeführt von namhaften Dirigenten und Orchestern, nachspüren. Ziel ist es, einen jenseits von bestehenden Klischees differenzierten Zugang zur Musik des großen russischen Komponisten zu gewinnen.

Leitung: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Das Seminar wird durch entsprechende Erfrischungspausen und je eine große Mittagspause gegliedert.
Auskunft und bitte verbindliche Anmeldung bis zum 9. Oktober in unserer Geschäftsstelle bei Frau Schmidtner, Tel.: 536 12 70 oder bei Frau Thiele, Tel.: 536 01 15.

Kosten für beide Tage 65,00 • Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V. IBAN: DE10/2005/0550/1059/213080, BIC: HASPA- DEHHXXX

Okt
17
Mi
Wanja Mues und Stephan Braun
Okt 17 um 19:30

 

 

 

„DER STEPPENWOLF“
LESUNG MIT JAZZ-IMPROVISATIONEN

Hermann Hesse hat mit dem „Steppenwolf“ die Figur eines einsamen Geistesmenschen geschaffen, der seine intellektuellen Abenteuer in der Innenwelt auszuleben gewohnt ist, während er nach außen ganz zurückgezogen lebt. Dies ändert sich, als Harry Haller entdeckt, wie viel Leben schon in der nächsten Umgebungswelt, in den Mitmenschen und im eigenen Körper steckt. Als er sogar eines jener verrufenen Tanzlokale betritt, in denen Anfang der 1920er-Jahre der Jazz Einzug hält, verspürt der „Steppenwolf“, wie es ist, wenn der Geist in die Beine fährt.

Mit dem Schauspieler Wanja Mues und dem Cellisten Stephan Braun tauchen wir in eine spannende, intensive und durch Sprache und Musik in sich verschlungene Live-Performance ein.

Wanja Mues stand schon mit elf Jahren vor der Kamera. Er ist regelmäßig in Film und Fernsehen zu sehen. Seit ein paar Jahren ist er der Privatdetektiv Leo Oswald im ZDF-Krimi „Ein Fall für zwei“ und als Kommissar Max Morolf in der Serie „Stralsund“ zu sehen.

Als klassischer und Jazz-Cellist ist Stephan Braun an den Musikhochschulen Hamburg und Berlin ausgebildet. Er gewann mit seinem Trio den internationalen Jazzwettbewerb 2010 in Bucharest. Er gilt als einer der interessantesten Cellisten in der europäischen Jazzszene.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Okt
21
So
Vernissage: Anne Köhler
Okt 21 um 11:00

Anne Köhler Die 1935 in Bad Reichenhall geborene Anne Köhler hat 1969 ihren künstlerischen Schwerpunkt von der bayerischen Bergwelt in das norddeutsche Flachland verlegt. Im Hamburger Atelier malt sie seitdem meist kleinformatige Landschaftsbilder. Bei Spaziergängen in der Natur rund um Hamburg und den ausgedehnten Exkursionen an die Küstenlandschaften von Ost- und Nordsee hält sie auf Zeichnungen und Skizzen Eindrücke fest, die sie dann im Atelier farbkräftig umsetzt. Anne Köhler verschafft mit ihrem pastosen Farbauftrag dem Bild eine zusätzliche Struktur, die dann als ihre persönliche Handschrift erscheint. Die Künstlerin hat in vielen Arbeiten die sich schnell verändernde Hafen- und Industrielandschaft im Süden Hamburgs, besonders in den Stadtteilen Altenwerder und Moorburg, festgehalten, was den Betrachtern die Umwandlungen der dörflichen Strukturen durch die Hafenerweiterungen in Erinnerung ruft.

Zusammen mit ihrem Künstlerkollegen und Ehemann Florian Köhler (Frankfurt 1935 – 2013 Hamburg) reiste sie seit 1990 häufig an den Atlantik auf die südwestfranzösische Ile d’Oléron. Dort hat Anne Köhler einen spezifischen Blick auf Meereslandschaften entwickelt, während Florian Köhler das Verhältnis von Landschaft und den in ihr agierenden Gruppen – Fischer, Surfer, Badende – darstellte. Das große Interesse an zwischenmenschlichen Prozessen begleitete die künstlerische Arbeit von Florian Köhler seit seiner Zeit in München, als er Mitbegründer der Künstlergruppen WIR und GEFLECHT war. Die malerisch und thematisch unterschiedlichen Ansätze von Anne und Florian Köhler werden den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung im Torhaus einen spannenden Dialog bieten.

Dauer der Ausstellung: 21. Oktober 2018 – 11. November 2018
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr

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Nov
1
Do
Maria Hartmann und Natalie Böttcher
Nov 1 um 19:30

                           

EIN GEISTIGES SCHLARAFFENLAND
DIE GESCHICHTE DES EINAUDI-VERLAGES
Lesung mit Musik
In einer Zeit, da sich in Europa der Faschismus bereits vielerorts etabliert hatte, geschah in Norditalien etwas Bemerkenswertes: 1933 gründete sich in Turin der Einaudi Verlag.

Nicht nur Giulio Einaudi und Leone Ginzburg, die Männer der ersten Stunde, prägten das Gesicht dieses bedeutenden Verlages, auch Schriftsteller wie Cesare Pavese, Natalia Ginzburg, Italo Calvino oder Mario Fortunato waren ihm über viele Jahre hindurch eng verbunden.

Zahlreiche Mitarbeiter bei Einaudi gehörten dem antifaschistischen Widerstand an. Die moralische Haltung war bestimmend. Es ging den Schriftstellern und Intellektuellen nicht ums Geschäft, sondern darum, ihr Land zu verändern.

Die fatale Tatsache, dass der Verlag 1994 vom Medienimperium Silvio Berlusconis geschluckt wurde, darf uns nicht vergessen lassen, welch enorme geistige Potenz, welcher Mut und welch literarischer Aufbruch jahrzehntelang die Erkennungsmerkmale dieses bedeutenden Verlages waren.

Der Schauspielerin Maria Hartmann, die neben Dreharbeiten und Theaterspiel erfolgreich mit eigenen Lesungen auf Tournee geht, ist wieder einmal ein literarischer Coup gelungen.
Sie wird auf höchst informative Weise die Geschichte des Einaudi-Verlages und seine Schriftsteller vorstellen.

Die Akkordeonistin Natalie Böttcher begleitet den Abend mit italienischer Musik.

Karten 19,00 • Mitglieder 17,00 • Schüler und Studenten 10,00

Nov
5
Mo
Filmabend
Nov 5 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Der mit sieben Césars ausgezeichnete Film ist ein, die französische Barockmusik des 17. Jahrhunderts geradezu sinnlich auferstehen lassendes Porträt zweier gegensätzlicher Charaktere. Musik, Sprache und Schauspielkunst verdichten sich zu einem Film von bezaubernder Schönheit, der atemberaubende Kraft ausstrahlt. Die sieben Saiten der Instrumente werden von bedeutenden Meistern der aktuellen Gegenwart zum Klingen gebracht. Ein Meisterwerk der Filmkunst.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn