Veranstaltungen

Okt
13
Sa
Wochenend-Musikseminar “Klassik konkret”
Okt 13 um 11:00 – 16:00

Kompaktseminar zum intensiveren Verständnis von klassischer Musik

Peter Tschaikowsky – „Symphonie Pathétique“-
Die drei Meistersinfonien und ein Roman von Klaus Mann

Tschaikowskys Musik kennen und lieben sogar Menschen, die sonst nichts mit Klassik am Hut haben. Seine Popularität verstellt aber schnell den Blick (und auch die Ohren!) auf die eigentliche Bedeutung seiner Werke: Sie sind, vor allem in den Sinfonien 4-6 ausgesprochen autobiographisch geprägt. Da öffnet sich ein Fenster weit in die Seele einer hochkomplexen Künstlernatur.

Dazu Auszüge aus dem Tschaikowsky-Roman „Symphonie Pathétique“ von Klaus Mann. Er porträtiert den russischen Tonsetzer vor dem Hintergrund des späten 19. Jahrhunderts. Die versunkenen Szenarien von St. Petersburg und Moskau, des kaiserlichen Berlin, der Gewandhaus-Stadt Leipzig und anderer Zentren der Musikkultur werden lebendig. Doch der Glanz der bürgerlichen Welt ist trügerisch: Wegen seiner homosexuellen Neigungen war Tschaikowsky zeitlebens zum Außenseiter verdammt. «Symphonie Pathétique» ist ein Roman über das Verhältnis von Eros, Politik und Kunst.

Leben, Kunst, Leiden und Leidenschaft verschmelzen bei Tschaikowsky zu einem auch für die nachkommenden Komponisten (z.B. Gustav Mahler) inspirierenden einzigartigen Panorama. Diesen vielseitigen Aspekten wollen wir in diesem Wochenendseminar an ausgewählten Musikbeispielen, vorgeführt von namhaften Dirigenten und Orchestern, nachspüren. Ziel ist es, einen jenseits von bestehenden Klischees differenzierten Zugang zur Musik des großen russischen Komponisten zu gewinnen.

Leitung: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Das Seminar wird durch entsprechende Erfrischungspausen und je eine große Mittagspause gegliedert.
Auskunft und bitte verbindliche Anmeldung bis zum 9. Oktober in unserer Geschäftsstelle bei Frau Schmidtner, Tel.: 536 12 70 oder bei Frau Thiele, Tel.: 536 01 15.

Kosten für beide Tage 65,00 • Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V. IBAN: DE10/2005/0550/1059/213080, BIC: HASPA- DEHHXXX

Okt
14
So
Wochenend-Musikseminar “Klassik konkret”
Okt 14 um 11:00 – 17:00

Kompaktseminar zum intensiveren Verständnis von klassischer Musik

Peter Tschaikowsky – „Symphonie Pathétique“-
Die drei Meistersinfonien und ein Roman von Klaus Mann

Tschaikowskys Musik kennen und lieben sogar Menschen, die sonst nichts mit Klassik am Hut haben. Seine Popularität verstellt aber schnell den Blick (und auch die Ohren!) auf die eigentliche Bedeutung seiner Werke: Sie sind, vor allem in den Sinfonien 4-6 ausgesprochen autobiographisch geprägt. Da öffnet sich ein Fenster weit in die Seele einer hochkomplexen Künstlernatur.

Dazu Auszüge aus dem Tschaikowsky-Roman „Symphonie Pathétique“ von Klaus Mann. Er porträtiert den russischen Tonsetzer vor dem Hintergrund des späten 19. Jahrhunderts. Die versunkenen Szenarien von St. Petersburg und Moskau, des kaiserlichen Berlin, der Gewandhaus-Stadt Leipzig und anderer Zentren der Musikkultur werden lebendig. Doch der Glanz der bürgerlichen Welt ist trügerisch: Wegen seiner homosexuellen Neigungen war Tschaikowsky zeitlebens zum Außenseiter verdammt. «Symphonie Pathétique» ist ein Roman über das Verhältnis von Eros, Politik und Kunst.

Leben, Kunst, Leiden und Leidenschaft verschmelzen bei Tschaikowsky zu einem auch für die nachkommenden Komponisten (z.B. Gustav Mahler) inspirierenden einzigartigen Panorama. Diesen vielseitigen Aspekten wollen wir in diesem Wochenendseminar an ausgewählten Musikbeispielen, vorgeführt von namhaften Dirigenten und Orchestern, nachspüren. Ziel ist es, einen jenseits von bestehenden Klischees differenzierten Zugang zur Musik des großen russischen Komponisten zu gewinnen.

Leitung: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Das Seminar wird durch entsprechende Erfrischungspausen und je eine große Mittagspause gegliedert.
Auskunft und bitte verbindliche Anmeldung bis zum 9. Oktober in unserer Geschäftsstelle bei Frau Schmidtner, Tel.: 536 12 70 oder bei Frau Thiele, Tel.: 536 01 15.

Kosten für beide Tage 65,00 • Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V. IBAN: DE10/2005/0550/1059/213080, BIC: HASPA- DEHHXXX

Okt
17
Mi
Wanja Mues und Stephan Braun
Okt 17 um 19:30

 

 

 

„DER STEPPENWOLF“
LESUNG MIT JAZZ-IMPROVISATIONEN

Hermann Hesse hat mit dem „Steppenwolf“ die Figur eines einsamen Geistesmenschen geschaffen, der seine intellektuellen Abenteuer in der Innenwelt auszuleben gewohnt ist, während er nach außen ganz zurückgezogen lebt. Dies ändert sich, als Harry Haller entdeckt, wie viel Leben schon in der nächsten Umgebungswelt, in den Mitmenschen und im eigenen Körper steckt. Als er sogar eines jener verrufenen Tanzlokale betritt, in denen Anfang der 1920er-Jahre der Jazz Einzug hält, verspürt der „Steppenwolf“, wie es ist, wenn der Geist in die Beine fährt.

Mit dem Schauspieler Wanja Mues und dem Cellisten Stephan Braun tauchen wir in eine spannende, intensive und durch Sprache und Musik in sich verschlungene Live-Performance ein.

Wanja Mues stand schon mit elf Jahren vor der Kamera. Er ist regelmäßig in Film und Fernsehen zu sehen. Seit ein paar Jahren ist er der Privatdetektiv Leo Oswald im ZDF-Krimi „Ein Fall für zwei“ und als Kommissar Max Morolf in der Serie „Stralsund“ zu sehen.

Als klassischer und Jazz-Cellist ist Stephan Braun an den Musikhochschulen Hamburg und Berlin ausgebildet. Er gewann mit seinem Trio den internationalen Jazzwettbewerb 2010 in Bucharest. Er gilt als einer der interessantesten Cellisten in der europäischen Jazzszene.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Okt
21
So
Vernissage: Anne Köhler
Okt 21 um 11:00

Anne Köhler Die 1935 in Bad Reichenhall geborene Anne Köhler hat 1969 ihren künstlerischen Schwerpunkt von der bayerischen Bergwelt in das norddeutsche Flachland verlegt. Im Hamburger Atelier malt sie seitdem meist kleinformatige Landschaftsbilder. Bei Spaziergängen in der Natur rund um Hamburg und den ausgedehnten Exkursionen an die Küstenlandschaften von Ost- und Nordsee hält sie auf Zeichnungen und Skizzen Eindrücke fest, die sie dann im Atelier farbkräftig umsetzt. Anne Köhler verschafft mit ihrem pastosen Farbauftrag dem Bild eine zusätzliche Struktur, die dann als ihre persönliche Handschrift erscheint. Die Künstlerin hat in vielen Arbeiten die sich schnell verändernde Hafen- und Industrielandschaft im Süden Hamburgs, besonders in den Stadtteilen Altenwerder und Moorburg, festgehalten, was den Betrachtern die Umwandlungen der dörflichen Strukturen durch die Hafenerweiterungen in Erinnerung ruft.

Zusammen mit ihrem Künstlerkollegen und Ehemann Florian Köhler (Frankfurt 1935 – 2013 Hamburg) reiste sie seit 1990 häufig an den Atlantik auf die südwestfranzösische Ile d’Oléron. Dort hat Anne Köhler einen spezifischen Blick auf Meereslandschaften entwickelt, während Florian Köhler das Verhältnis von Landschaft und den in ihr agierenden Gruppen – Fischer, Surfer, Badende – darstellte. Das große Interesse an zwischenmenschlichen Prozessen begleitete die künstlerische Arbeit von Florian Köhler seit seiner Zeit in München, als er Mitbegründer der Künstlergruppen WIR und GEFLECHT war. Die malerisch und thematisch unterschiedlichen Ansätze von Anne und Florian Köhler werden den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung im Torhaus einen spannenden Dialog bieten.

Dauer der Ausstellung: 21. Oktober 2018 – 11. November 2018
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr

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Nov
1
Do
Maria Hartmann und Natalie Böttcher
Nov 1 um 19:30

                           

EIN GEISTIGES SCHLARAFFENLAND
DIE GESCHICHTE DES EINAUDI-VERLAGES
Lesung mit Musik
In einer Zeit, da sich in Europa der Faschismus bereits vielerorts etabliert hatte, geschah in Norditalien etwas Bemerkenswertes: 1933 gründete sich in Turin der Einaudi Verlag.

Nicht nur Giulio Einaudi und Leone Ginzburg, die Männer der ersten Stunde, prägten das Gesicht dieses bedeutenden Verlages, auch Schriftsteller wie Cesare Pavese, Natalia Ginzburg, Italo Calvino oder Mario Fortunato waren ihm über viele Jahre hindurch eng verbunden.

Zahlreiche Mitarbeiter bei Einaudi gehörten dem antifaschistischen Widerstand an. Die moralische Haltung war bestimmend. Es ging den Schriftstellern und Intellektuellen nicht ums Geschäft, sondern darum, ihr Land zu verändern.

Die fatale Tatsache, dass der Verlag 1994 vom Medienimperium Silvio Berlusconis geschluckt wurde, darf uns nicht vergessen lassen, welch enorme geistige Potenz, welcher Mut und welch literarischer Aufbruch jahrzehntelang die Erkennungsmerkmale dieses bedeutenden Verlages waren.

Der Schauspielerin Maria Hartmann, die neben Dreharbeiten und Theaterspiel erfolgreich mit eigenen Lesungen auf Tournee geht, ist wieder einmal ein literarischer Coup gelungen.
Sie wird auf höchst informative Weise die Geschichte des Einaudi-Verlages und seine Schriftsteller vorstellen.

Die Akkordeonistin Natalie Böttcher begleitet den Abend mit italienischer Musik.

Karten 19,00 • Mitglieder 17,00 • Schüler und Studenten 10,00

Nov
5
Mo
Filmabend
Nov 5 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Der mit sieben Césars ausgezeichnete Film ist ein, die französische Barockmusik des 17. Jahrhunderts geradezu sinnlich auferstehen lassendes Porträt zweier gegensätzlicher Charaktere. Musik, Sprache und Schauspielkunst verdichten sich zu einem Film von bezaubernder Schönheit, der atemberaubende Kraft ausstrahlt. Die sieben Saiten der Instrumente werden von bedeutenden Meistern der aktuellen Gegenwart zum Klingen gebracht. Ein Meisterwerk der Filmkunst.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Nov
11
So
Finissage: Anne Köhler
Nov 11 um 11:00

Anne Köhler Die 1935 in Bad Reichenhall geborene Anne Köhler hat 1969 ihren künstlerischen Schwerpunkt von der bayerischen Bergwelt in das norddeutsche Flachland verlegt. Im Hamburger Atelier malt sie seitdem meist kleinformatige Landschaftsbilder. Bei Spaziergängen in der Natur rund um Hamburg und den ausgedehnten Exkursionen an die Küstenlandschaften von Ost- und Nordsee hält sie auf Zeichnungen und Skizzen Eindrücke fest, die sie dann im Atelier farbkräftig umsetzt. Anne Köhler verschafft mit ihrem pastosen Farbauftrag dem Bild eine zusätzliche Struktur, die dann als ihre persönliche Handschrift erscheint. Die Künstlerin hat in vielen Arbeiten die sich schnell verändernde Hafen- und Industrielandschaft im Süden Hamburgs, besonders in den Stadtteilen Altenwerder und Moorburg, festgehalten, was den Betrachtern die Umwandlungen der dörflichen Strukturen durch die Hafenerweiterungen in Erinnerung ruft.

Zusammen mit ihrem Künstlerkollegen und Ehemann Florian Köhler (Frankfurt 1935 – 2013 Hamburg) reiste sie seit 1990 häufig an den Atlantik auf die südwestfranzösische Ile d’Oléron. Dort hat Anne Köhler einen spezifischen Blick auf Meereslandschaften entwickelt, während Florian Köhler das Verhältnis von Landschaft und den in ihr agierenden Gruppen – Fischer, Surfer, Badende – darstellte. Das große Interesse an zwischenmenschlichen Prozessen begleitete die künstlerische Arbeit von Florian Köhler seit seiner Zeit in München, als er Mitbegründer der Künstlergruppen WIR und GEFLECHT war. Die malerisch und thematisch unterschiedlichen Ansätze von Anne und Florian Köhler werden den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung im Torhaus einen spannenden Dialog bieten.

Dauer der Ausstellung: 21. Oktober 2018 – 11. November 2018
Öffnungszeiten: samstags von 14.00 – 17.00 Uhr, sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr