Veranstaltungen

Mrz
24
So
Barbara Auer und Hanjo Kesting
Mrz 24 um 18:00


JANE AUSTEN – STOLZ UND VORURTEIL

EIN LITERATUR-ABEND

„Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens sich nichts mehr wünschen muss als eine Frau“.

Mit diesem Satz beginnt Jane Austens Roman, der wie die meisten Bücher der Autorin die Geschicke einer jungen Frau – Elizabeth Bennet – bis zu ihrer Heirat erzählt. Das konventionell glückliche Ende kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Werbung und Partnerwahl zu einem vielschichtigen Panorama des gesellschaftlichen Lebens ausgeformt werden, worin Stolz und Vorurteil die wichtigsten Leitmotive bilden.

Zahlreiche Verfilmungen haben den Roman zu Jane Austens wohl populärstem Buch gemacht. Heute ist die Autorin zu einer literarischen Kultfigur geworden. Rudyard Kipling, der englische Dichter, hat „Englands Jane“ bereits vor hundert Jahren mit den Versen gehuldigt: Jane liegt in Winchester – Segen ihrer Gruft, / Und dank dem Herrn und dank ihr selbst für alles, was sie schuf.

Barbara Auer – eine der bekanntesten Schauspielerinnen, Grimme-Preisträgerin sowie mit weiteren Preisen ausgezeichnet – liest ausgewählte Texte

und Hanjo Kesting – Germanist, Journalist, Autor zahlreicher Publikationen zu Literatur und Musik – kommentiert.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Mrz
30
Sa
Wochenendseminar “Klassik konkret”
Mrz 30 um 11:00 – 16:00

Faszination Bayreuther Festspiele

Opernaufführungen schaffen es selten in die Tagesschau, aber Jahr für Jahr wird über die Bayreuther Festspiele berichtet. Wieso? Was ist so faszinierend an einem Festival, das sich nur einem, und dazu bis auf den heutigen Tag umstrittenen Komponisten widmet? Ist es der „mystische Abgrund“ (das halb verdeckte Orchester)? Sind es die harten Kinoklappsitze, auf denen bei brütender Hitze zur sommerlichen Festspielzeit im kargen Zuschauerraum 1.937 Wagnerbegeisterte Platz nehmen? Die fabelhafte Akustik? Die neuerdings wieder weltbesten WagnersängerInnen und Dirigenten, die interessantesten bis sensationell kühnen Neudeutungen auf der Bühne? Die langen Schlangen in der Pause für leicht verkohlte fränkische Bratwürstchen? An jenem Ort zu sein, wo das monumentale 16stündige Musikdrama „Der Ring des Nibelungen“ uraufgeführt wurde, das die spannende Geschichte unserer vom Geld besessenen und die wahre Liebe (beinahe) vergessenden Gesellschaft samt ihrem Untergang erzählt? Und was sind „Wagnerianer“? Heiße Tipps in unserem Wochenendseminar zu bekommen, wie man/frau endlich mal eine der begehrten Eintrittskarten kriegt? Dann sind Sie hier richtig!

Der Leiter der Opernwerkstatt an der Hamburgischen Staatsoper, Volker Wacker, seit Jahrzehnten ein von kritischer Begeisterung getragener Besucher der Festspiele und Kenner der Szene, wird mit vielen Musik- und Videobeispielen die Faszination Bayreuth lebendig werden lassen.

LEITUNG: Volker Wacker – Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Das Seminar wird durch entsprechende Erfrischungspausen und je eine große Mittagspause gegliedert.

Auskunft und verbindliche Anmeldung bis zum 19. März 2019 in unserer Geschäftsstelle, Tel.: 040/536 12 70 oder bei Frau Thiele, Tel. 040/536 01 15.

Kosten für beide Tage 65,00 • Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V., IBAN: DE 1020 0505 5010 5921 3080,
BIC: HASPDEHHXXX

Mrz
31
So
Wochenendseminar “Klassik konkret”
Mrz 31 um 11:00 – 17:00

Faszination Bayreuther Festspiele

Opernaufführungen schaffen es selten in die Tagesschau, aber Jahr für Jahr wird über die Bayreuther Festspiele berichtet. Wieso? Was ist so faszinierend an einem Festival, das sich nur einem, und dazu bis auf den heutigen Tag umstrittenen Komponisten widmet? Ist es der „mystische Abgrund“ (das halb verdeckte Orchester)? Sind es die harten Kinoklappsitze, auf denen bei brütender Hitze zur sommerlichen Festspielzeit im kargen Zuschauerraum 1.937 Wagnerbegeisterte Platz nehmen? Die fabelhafte Akustik? Die neuerdings wieder weltbesten WagnersängerInnen und Dirigenten, die interessantesten bis sensationell kühnen Neudeutungen auf der Bühne? Die langen Schlangen in der Pause für leicht verkohlte fränkische Bratwürstchen? An jenem Ort zu sein, wo das monumentale 16stündige Musikdrama „Der Ring des Nibelungen“ uraufgeführt wurde, das die spannende Geschichte unserer vom Geld besessenen und die wahre Liebe (beinahe) vergessenden Gesellschaft samt ihrem Untergang erzählt? Und was sind „Wagnerianer“? Heiße Tipps in unserem Wochenendseminar zu bekommen, wie man/frau endlich mal eine der begehrten Eintrittskarten kriegt? Dann sind Sie hier richtig!

Der Leiter der Opernwerkstatt an der Hamburgischen Staatsoper, Volker Wacker, seit Jahrzehnten ein von kritischer Begeisterung getragener Besucher der Festspiele und Kenner der Szene, wird mit vielen Musik- und Videobeispielen die Faszination Bayreuth lebendig werden lassen.

LEITUNG: Volker Wacker – Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Das Seminar wird durch entsprechende Erfrischungspausen und je eine große Mittagspause gegliedert.

Auskunft und verbindliche Anmeldung bis zum 19. März 2019 in unserer Geschäftsstelle, Tel.: 040/536 12 70 oder bei Frau Thiele, Tel. 040/536 01 15.

Kosten für beide Tage 65,00 • Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V., IBAN: DE 1020 0505 5010 5921 3080,
BIC: HASPDEHHXXX

Apr
1
Mo
Filmabend
Apr 1 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Ein Dokumentarfilm über eine bedeutende Person der Zeitgeschichte. Ein deutscher Kultregisseur stellt einen Priester vom anderen Ende der Welt vor.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Apr
5
Fr
Jens Wawrczeck und Natalie Böttcher
Apr 5 um 19:30

„BELPHÉGOR“ – DAS PHANTOM, DAS ALLE WELT IN ATEM HÄLT
EIN KRIMI-ABEND MIT MUSIK

Durch die Göttersäle des Louvre spukt eine mysteriöse Gestalt. Und sie ist allen, die ihr Geheimnis lüften wollen, um eine Maskenlänge voraus. Wer ist Belphégor, das unheimlich maskierte Phantom, das alle in Atem hält? Jaques Bellegarde will das Rätsel lösen. Dabei trifft er auf weitere Geheimnisträger und muss sich bald fragen, wer eigentlich wen jagt . . .

Eine Kult-Story à la „Fantômas“ im Paris der 20er Jahre. Mit dem Song „Belphégor“ – raffiniertes 60ies-Stück mit einer humorigen Prise Grauen. Eine literarische Kostbarkeit.

Jens Wawrczeck spielte zur Drucklegung dieses Heftes mit hervorragenden Rezensionen in Ibsens „Nora“ am EDT. Zudem ist er als Hörbuchinterpret sehr gefragt. 2016 erhielt er für sein Lebenswerk den Deutschen Hörbuchpreis. Auf seinem CD-Label Audoba veröffentlicht er literarische Raritäten und tourt zurzeit mit seinem Programm „Hitch und Ich“.

Die Akkordeonistin Natalie Böttcher begleitet das Programm musikalisch.

Diese Veranstaltung war ursprünglich für Ende Januar geplant (und steht auch so im Programmheft), musste aber verschoben werden.

Karten 19,00 • Mitglieder 17,00 • Schüler und Studenten 10,00

Apr
12
Fr
Annika Mendrala und Matthias Veit
Apr 12 um 19:30

DER WANDEL DER LIEBE – DAS PORTRÄT EINER LIEBESGESCHICHTE
EIN LIEDERABEND MIT LESUNG

Unsichere Verliebtheit – Offenbarung – Sehnsucht – räumliche Trennung – Schmerz – Zurückgewinnung – Tod

Lieder von:
Johannes Brahms – Fanny Hensel – Felix Mendelssohn-Bartholdy Wolfgang Amadeus Mozart – Franz Schubert – Robert Schumann – Hugo Wolf u.a.

Annika Mendrala schloss ihr Gesangstudium an der Musikhochschule FRANZ EISLER mit Auszeichnung ab. Als freiberufliche Sängerin ist sie seitdem erfolgreich im In- und Ausland tätig. Neben Opernengagements tritt Annika Sophie Mendrala regelmäßig als Konzert- und Liedersängerin auf.

Als diplomierte Gesangspädagogin gibt sie Gesangsunterricht für Solisten und arbeitet als Stimmbildnerin mit verschiedenen Chören.

Matthias Veit studierte Klavier bei Gernot Kahl und Gesang bei Susanne Korzuscheck. Nach Meisterkursen u.a. bei Ralf Gothòni und Christoph Eschenbach und mehreren Auszeichnungen und Stipendien begann eine intensive Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Regelmäßige Torhaus-Besucher kennen Matthias Veit zusammen mit Henning Lucius als erfolgreiches Klavier-Duo.

Seit 1999 hat Matthias Veit eine eigene Klavierklasse an den Musikhochschulen Lübeck und Rostock.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Apr
14
So
Vernissage: Diether Kressel
Apr 14 um 11:00

SCHÖNHEIT UND IHRE VERGÄNGLICHKEIT
ÖLBILDER, ZEICHNUNGEN UND RADIERUNGEN

In einem Aufsatz über die Bilder seines Freundes Diether Kressel schrieb Siegfried Lenz: „Beeindruckt vom Reichtum seiner Wahrnehmung, begeistert von der Kühnheit seiner Assoziationen habe ich sie (die Bilder) immer wieder für mich ausgelegt, habe ihnen hinzuerfunden, was sie anscheinend offen ließen, habe nach der mutmaßlichen Geschichte geforscht, die, äußerst verknappt, in ihnen verborgen ist.“

Der 2015 verstorbene Edwin-Scharff-Preisträger Diether Kressel hat seine Werke zu Lebzeiten in ca. 30 Einzel- und unzähligen Sammelausstellungen in Galerien und Museen gezeigt und hohe Bekanntheit erreicht. Und auch heute faszinieren seine erzählerischen Motive, die den Betrachter einladen, in unbekannte Räume und Geschichten einzutreten. Dabei setzt Kressels Bildsprache die Motive mit ihren hintergründigen Geschichten mit klassischer Perfektion der Malerei und kompositorischer Strenge und Sicherheit um. Perspektiven, Hell-Dunkel-Abstimmungen und Farbigkeit ordnen sich weniger dem Dargestellten als der kompositorischen Notwendigkeit unter. Obwohl Zeichnungen und Ölbilder nur zeigen, was der Maler auch wirklich vor Augen hat, geht es weniger um die realistische Darstellung als um die Spannung zwischen Schönheit und ihrer Vergänglichkeit. Nicht das Erfassen der Gegenstände und Landschaften durch den Betrachter ist das Ziel, sondern die Irritation. Aber es geht Diether Kressel eben auch um die Malerei im klassischen Sinne sowie um grafische Klarheit in den Zeichnungen mit Blei- und Buntstift, Aquarell und Gouache.

„Träumerisch und höchst phantasievoll verfremdet, wird Wirklichkeit zu einem Erlebnis, das mehrere Ebenen der Erfahrung übergreift.“ (Lenz)

Vom 14. April bis zum 12. Mai werden Ölbilder und Grafiken von Dieter Kressel in einer Retrospektive im Torhaus zu sehen sein.

Öffnungszeiten:
samstags von 14.00 – 17.00 Uhr
sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr.

Mai
5
So
Duo Muschalle
Mai 5 um 18:00

BOOGIE & BLUES AT ITS BEST
DIRK ENGELMEYER UND FRANK MUSCHALLE

Dirk Engelmeyer und Frank Muschalle gehören heute zu den gefragtesten Interpreten in der europäischen Boogie-Woogie-Szene. In der Besetzung Piano und Schlagzeug/Gesang, welche im klassischen Blues und Boogie eine lange Tradition hat, sind die beiden seit Jahren in Jazzclubs, Theatern, Kulturzentren und auf Festivals in Deutschland und Europa zu Gast.

Dirk Engelmeyer, anfangs beeindruckt von Blues- und Jazzmusik der 60er Jahre, beeinflussen ihn heute Drummer der New Orleans-, Chicago Jazz- und Swingära. Er begleitet seit Jahren verschiedene Gruppen und Solisten, wobei er mittlerweile besonders als Begleiter von Boogie-Woogie-Pianisten gefragt ist.

Frank Muschalle ist seit über 20 Jahren auf Tournee und zählt heute zu den weltweit bekanntesten Boogie-Woogie-Pianisten. Nach anfangs klassischem Klavierunterricht widmet er sich seit vielen Jahren ausschließlich dem Boogie.

Musikalisch haben ihn vor allem beeinflusst das Trio Ammons und Axel Zwingenberger. Mit ihm und Vince Weber tourt Frank Muschalle äußerst erfolgreich durch Deutschland und Österreich.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Mai
12
So
Finissage: Diether Kressel
Mai 12 um 11:00

SCHÖNHEIT UND IHRE VERGÄNGLICHKEIT
ÖLBILDER, ZEICHNUNGEN UND RADIERUNGEN

In einem Aufsatz über die Bilder seines Freundes Diether Kressel schrieb Siegfried Lenz: „Beeindruckt vom Reichtum seiner Wahrnehmung, begeistert von der Kühnheit seiner Assoziationen habe ich sie (die Bilder) immer wieder für mich ausgelegt, habe ihnen hinzuerfunden, was sie anscheinend offen ließen, habe nach der mutmaßlichen Geschichte geforscht, die, äußerst verknappt, in ihnen verborgen ist.“

Der 2015 verstorbene Edwin-Scharff-Preisträger Diether Kressel hat seine Werke zu Lebzeiten in ca. 30 Einzel- und unzähligen Sammelausstellungen in Galerien und Museen gezeigt und hohe Bekanntheit erreicht. Und auch heute faszinieren seine erzählerischen Motive, die den Betrachter einladen, in unbekannte Räume und Geschichten einzutreten. Dabei setzt Kressels Bildsprache die Motive mit ihren hintergründigen Geschichten mit klassischer Perfektion der Malerei und kompositorischer Strenge und Sicherheit um. Perspektiven, Hell-Dunkel-Abstimmungen und Farbigkeit ordnen sich weniger dem Dargestellten als der kompositorischen Notwendigkeit unter. Obwohl Zeichnungen und Ölbilder nur zeigen, was der Maler auch wirklich vor Augen hat, geht es weniger um die realistische Darstellung als um die Spannung zwischen Schönheit und ihrer Vergänglichkeit. Nicht das Erfassen der Gegenstände und Landschaften durch den Betrachter ist das Ziel, sondern die Irritation. Aber es geht Diether Kressel eben auch um die Malerei im klassischen Sinne sowie um grafische Klarheit in den Zeichnungen mit Blei- und Buntstift, Aquarell und Gouache.

„Träumerisch und höchst phantasievoll verfremdet, wird Wirklichkeit zu einem Erlebnis, das mehrere Ebenen der Erfahrung übergreift.“ (Lenz)

Vom 14. April bis zum 12. Mai werden Ölbilder und Grafiken von Dieter Kressel in einer Retrospektive im Torhaus zu sehen sein.

Öffnungszeiten:
samstags von 14.00 – 17.00 Uhr
sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr.

Mai
13
Mo
Filmabend
Mai 13 um 19:30

Im Mai findet der Filmabend aus organisatorischen Gründen ausnahmsweise am 2. Dienstag des Monats statt.Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Ein alternder Playboy erleidet bei einer intensiven Begegnung mit einer jungen Frau einen Herzinfarkt. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wird er im Strandhaus ihrer Mutter einquartiert, weil er unter Beobachtung bleiben muss. Nun beginnen turbulente Ereignisse.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Mai
24
Fr
Maria Hartmann und Natalie Böttcher
Mai 24 um 19:30

„WENN DU EINEN GARTEN UND EINE BIBLIOTHEK HAST, WIRD ES DIR AN NICHTS FEHLEN“ CICERO
EIN LITERARISCH-MUSIKALISCHER GARTENSPAZIERGANG

Was verbindet Konrad Adenauer, Marie Curie und Christian Dior? Was Rosi Mittermaier, Peter Frankenfeld und Victor Hugo?Ihnen allen wurde die Ehre zuteil, Namensgeber einer Rosenzüchtung zu sein.

Der Garten mit seiner Schönheit und Fülle, mit seiner Vielfalt und Lebendigkeit hat längst Einzug gehalten in den Fundus der geflügelten Worte und unseres alltäglichen Sprachschatzes. Nicht nur, dass im Kindergarten wichtige Jahre verbracht werden, in der Schule der Verkehrsgarten besucht wird und im Erwachsenenalter Helmut Kohls Versprechen von den blühenden Landschaften auf Erfüllung hoffte, der Garten hat darüber hinaus seit jeher Künstler fasziniert und inspiriert. In Büchern und Gemälden, in Märchen und Romanen werden wir in wunderbare Welten entführt. Ob Oscar Wilde, Fürst Pückler-Muskau, ob Max Liebermann oder Hieronymus Bosch, sie alle verbinden Natur mit Kultur und schaffen das Gleichgewicht zwischen wilder Schönheit und künstlerischer Form.

Unverblümt oder durch die Blume: Immer wieder sind Gärten die Spielwiese geheimnisvoller Geschichten und verblüffender Entdeckungen. Der Garten Eden ist dabei nicht überall zu finden, wohl aber sind Wachstum und Veränderung, Meditation und Rückzug Begriffe, die uns in diesem Zusammenhang in den Sinn kommen und uns den Garten als Abbild vom Werden und Vergehen erscheinen lassen.

Maria Hartmann und Natalie Böttcher entführen Sie literarisch und musikalisch in blühende Gefilde.

Karten 19,00 • Mitglieder 17,00 • Schüler und Studenten 10,00

Jun
3
Mo
Filmabend
Jun 3 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Zwei betagte englische Schwestern nehmen einen schiffbrüchigen jungen Mann bei sich auf. Er ist Pole und spielt höchst virtuos Violine. Eine Verwirrung der Gefühle nimmt ihren Lauf.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn

Jun
13
Do
Les Hommes du Swing
Jun 13 um 19:30

 

GYPSY JAZZ VON DER ELBE

Les Hommes du Swing gründeten sich Ende 2015 in Hamburg und verfolgen seitdem in ihrer Musik den legendären Gipsy-Swing Django Reinhardts. Im Juni 2017 waren sie zum ersten Mal zu Gast im Torhaus und rissen die begeisterten Gäste mühelos mit.

Die Brüder Jeffrey, Roberto und Marcel sind Teil der großen Musikerfamilie Weiss. Sie spielen seit ihrer Kindheit zusammen und manifestieren in der Gruppe die traditionelle Spielweise des Sinti-Jazz oder „Jazz Manouche“. Kennzeichnend hierfür ist die charakteristische Rhythmik, Spielfreude, hohe Virtuosität, Dynamik und Improvisationslust. Die enge Verbindung der drei Brüder ist in ihrem hervorragenden Zusammenspiel hörbar.

Der Geiger Jordan Rodin, zugleich Bratschist der Hamburger Symphoniker, fügt mit seinem klassisch ausgebildeten Spiel der Band eine interessante Farbgebung hinzu, wobei der Einfluss der Legende, Stéphane Grappelli, nicht zu überhören ist.

Bassist des Quintetts ist Axel Burkhardt, eine bekannte Größe der Jazzszene in und um Hamburg, der mit seinem rhythmisch-pulsierenden Spiel die stabile Basis bildet.
Allen gemein ist die Liebe zu Django Reinhardt und Stéphane Grappelli, die 1934 das „Quintette du Hot Club de France“ gründeten und damit dem europäischen Jazz eine eigene Identität verliehen.

Viel Spaß mit Musik gelebter Tradition!

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Jul
1
Mo
Filmabend
Jul 1 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

Ein erfolgreicher Maler zieht von Paris in ein Haus auf dem Land, in dem er geboren wurde. Dort sucht er nach einem Gärtner, der sich um sein Anwesen kümmert. Auf die Zeitungsannonce meldet sich ein ehemaliger Schulkamerad.

Filmauswahl und kommentierende Einführung: Hardy Lappöhn