DDR-Kunst zu Gast bei Freunden im Torhaus

Wann:
15. Mai 2022 um 11:00 – 12. Juni 2022 um 17:00
2022-05-15T11:00:00+02:00
2022-06-12T17:00:00+02:00

Bernhard Heisig – Ein Mann, der jeden nervt

Horst Strempel – Zum Sieg der chinesischen Volksarmee

Öffnungszeiten: samstags von 14-17 Uhr, sonntags von 11-17 Uhr
außer Samstag, 21.5.

Eintritt frei

Diese Ausstellung ist jenen Künstlern gewidmet, die in Zeiten des Sozialistischen Realismus in der DDR wenig Beachtung fanden, geschweige denn Förderung genossen, wenn sie nicht die Ziele der damals herrschenden Kulturpolitik befolgten.
Aus Sicht der damaligen Machthaber sollte die Kunst dem Arbeiter und seiner Arbeitswelt dienen. Kunst muss sich aber immer als Spiegel einer gesellschaftlichen Situation mit all ihren Widersprüchen äußern dürfen.

Die Bilder stellt die Galerie Hennwack aus Berlin-Steglitz dem Torhaus zur Verfügung. Leider werden sie nur als (hochwertige!) Kopien zu sehen sein, da die Kosten für Transport und Versicherung die finanziellen Möglichkeiten des Torhauses übersteigen. Im Falle eines Erwerbs wird der Galerist die Originale am Tag der Finissage nach Hamburg bringen.

Es handelt sich bei den DDR-Künstlern um Bernhard Heisig, Horst Strempel und Willi Sitte und deren Schüler.

Als „Freunde im Torhaus“ werden Papier-Skulpturen, „federleichte weiße Körper“, des Hamburger Künstlers Jürgen Strube zu sehen sein sowie Bilder von A. Paul Weber (Ratzeburg), Ulrich Rölfing (aus dem Zyklus „Vaterland“ und „Apulien“) und Meike Lipp („Norddeutsche Realisten“, „Hamburger Kokoschka“)

Willi Sitte

Vera Singer

 

Richard G. Wilhelm

Meike Lipp – Straße in Altona

Meike Lipp – Flamingos bei Hagenbeck

Jürgen Strube – Die Kornmuhme

 

A. Paul Weber – Zwischen den Stühlen

Jürgen Strube – Max Edsberger

Inge Feilcke-Volbrecht – Die Kartenspieler

Inge Feilcke-Volbrecht – Die Wartende

Ulrich Rölfing – Apulien V

Ulrich Rölfing – Vaterland IX