Veranstaltungen

Aug
20
Sa
2022
Classic4Sax – Wickie und die starken Männer
Aug 20 um 15:00

WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER

EINE FAMILIENVERANSTALTUNG

Wickie, ein kleiner, rotblonder Junge aus dem Wikingerdorf Flake, ist wahrlich kein typischer Wikingerjunge. Er ist von Natur aus ängstlich, vorsichtig und auch nicht besonders stark. Aber er ist sehr intelligent und pfiffig. Durch seinen Einfallsreichtum hilft er den Erwachsenen und seinen Freunden immer wieder auch aus scheinbar ausweglosen Situationen. Gemeinsam mit Halvar und seiner Schiffsmannschaft aus mehr oder weniger „starken“ Männern erlebt Wickie gefährliche oder lustige Abenteuer…

Das 1996 gegründete und aus Funk und Fernsehen bekannte Saxophonensemble „Classic4sax“ wird gemeinsam mit dem charismatischen (Hörbuch-) Sprecher Jan Terstiege das junge Publikum sowie Eltern oder Großeltern auf eine spannende Reise von „Wickie und die starken Männer“ mitnehmen.

Die Episoden basieren auf der Kinderbuchreihe des schwedischen Schriftstellers Runer Jonsson aus den 60er Jahren. Ins deutsche Fernsehen schaffte es der Wickingerjunge im Jahr 1974, wobei auch die Musik mit dem Titelschlager von Christian Bruhn („Hey, hey Wickie“) zum großen Erfolg beigetragen hat.

Die musikalische Erzählung für Saxophonquartett und Sprecher stammt aus der Feder von Christian Bruhn und Karl Richard Swoboda.

Jan Terstiege, Sprecher
www.jan-terstiege.de

Lars Osenbrüg (Sopransax)
Berthild Lievenbrück (Altsax)
Karola Elßner (Tenorsax)
Natascha Protze (Baritonsax)
www.classic4sax.de

 

 

Für Kinder ab 6 Jahren.

Karten: Kinder 10€, Erwachsene 12€

Aug
28
So
2022
Paul Celan in Bild und Sprache
Aug 28 um 11:00 – Okt 2 um 17:00

„Es sind noch Lieder zu singen“

Diese Verszeile entnahmen wir Paul Celans Gedicht Fadensonnen. Unser
neues Kunstprojekt möchten wir dem Kulturkreis Torhaus Wellingsbüttel als Fortsetzung zur Hölderlin-Ausstellung des vergangenen Jahres anbieten. Paul Celan verehrte Friedrich Hölderlin sehr, und es ist nicht von ungefähr, dass in heutiger Zeit beide Dichter gern in einem Zusammenhang gesehen werden.

Celans sprachgewaltige Verse und Bilder in seiner Lyrik lassen in Form und Eigenwillen die Nähe zu Hölderlin erkennen. Wenn auch die Gedichte Paul Celans, die verrätselten Verse, die Sperrigkeit, Schroffheit und Zersplitterung, die an die Grenze des Schmerzes reichenden Worte zuweilen schwer zugänglich sind, boten sie den Künstlerinnen und dem Künstler Raum, eigene Wege des Übersetzens von Worten und Wörtern in das Bild zu geben.

Annette Bülow
Margarete Kahn
Ulrich Kahn
Claudia Schrader
Mareile Stancke
Claudia Stapelfeld

zeigen mit Hilfe unterschiedlicher Medien eine eigene Bildsprache, verwandeln die Poesie des Wortes in die Poesie des Bildes.

Öffnungszeiten: Samstags von 14-17 Uhr, sonntags von 11-17 Uhr

Mareile Stancke

Claudia Schrader

Ulrich Kahn

Annette Bülow

Margarete Kahn

Claudia Stapelfeld

Sep
11
So
2022
UND DIE SEHNSUCHT SINGT MICH ZUR RUH
Sep 11 um 11:00

Selma Meerbaum-Eisinger – Lebenslieder

Szenische Lesung, Matinee innerhalb der Ausstellung: ES SIND NOCH LIEDER ZU SINGEN – Paul Celan in Bild und Sprache

1939 – Czernowitz in der Bukowina, wo die Sterne heller leuchten als anderswo …
Noch herrschte Frieden in der so lebendigen und vielsprachigen am Pruth gelegenen Metropole des „Brunnenlandes“, wie Paul Celan in seinen Gedichten die Heimat nannte. „Und es war eine Gegend, in der Menschen und Bücher lebten.“

Dort lebte ein junges Mädchen, Selma, das mit 15 Jahren begann, Gedichte zu schreiben. Selma Meerbaum–Eisinger widmete ihre Gedichte, niedergeschrieben in ein mit Blüten verziertes Album, ihrer ersten großen Liebe. Es sind Lieder voller Sehnsucht nach Freiheit, Liebe und dem Leben, überschattet von der Ahnung, dass sich nichts erfüllen wird.
Zu dieser Zeit hing auch der 19 jährige Paul Celan, Selmas Cousin, seinen melancholischen Gedichten und Träumen nach.
Das reiche kulturelle Leben fand 1941 nach der deutschen Besatzung ein jähes Ende. Pauls und Selmas Schicksale waren durch die nun folgende Shoah eng miteinander verwoben. Selma wurde nur 18 Jahre alt.
Ihr Vermächtnis, die „Blütenlese“ wurde gerettet und gelangte auf gefahrvollen Wegen quer durch Europa nach Israel.
Paul gelang mit Hilfe von Freunden die Flucht. Sein schwarzes ledernes Notizbuch mit den frühen Gedichten wurde ebenfalls gerettet.
Dem Abdruck des Gedichts „Todesfuge“ in einer 1968 herausgegebenen Anthologie hat Paul Celan vor allem deshalb zugestimmt, weil er damit Selma Meerbaum-Eisinger ein Denkmal setzen wollte.

 Glück  Selma Meerbaum-Eisinger

Schlafen möcht’ ich,
Der Wind wiegt mich ein,
Und die Sehnsucht singt mich zur Ruh’
Weinen möcht’ ich.
Schon die Blumen allein
Flüstern Tränen mir zu.

Sieh die Blätter:
Sie blinken im Wind
Und gaukeln Träume mir vor.
Ja und später –
Lacht ein Kind,
Und irgendwo hofft ein Tor.

Sehnsucht hab’ ich
Wohl nach dem Glück?
Nach dem Glück.
Fragen möcht’ ich:
Kommt es zurück?
Nie zurück.

Inszenierung: Christa Krohne-Leonhardt
Sprecherin:     Barbara Frye
Sprecher:        Helmut Frye
Musik:             Ewelina Nowicka, Komposition/ Geige
Daniel Kabulski, Akkordeon
Hintergrundprojektionen: Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung

Dez
4
So
2022
Die Bremer Stadtmusikanten
Dez 4 um 15:00

Ein Gastspiel des Bremer Figurentheaters

FÜR TRÄUME IST ES NIE ZU SPÄT

AB 3 JAHREN, DAUER 40 MINUTEN

Elfriede, eine alte Katzendame, die viele Jahre mit ihren drei Freunden das kleine Räuberhaus bei Bosseborn bewohnt hatte, erfüllt sich im hohen Alter ihren größten Wunsch. Sie macht sich auf nach Bremen, um die Stadt ihrer Träume endlich zu finden.

Auf ihrer Reise kommt sie in unser Theater und erzählt den kleinen und großen Zuschauern ihre ganz eigene Geschichte: Wie sie vor vielen Jahren auf den Esel Jochen, die Hündin Sonja und den Hahn Frieder traf. Alle hatten ein gemeinsames Schicksal. Man wollte sie, weil sie alt waren und zu nichts mehr taugten, verjagen oder gar aus dem Futter schaffen. Und so beschlossen die Vier damals, sich in Freundschaft zusammenzuschließen und nach Bremen zu ziehen. Denn in Bremen, so erzählte man sich, könne man als Stadtmusikant auch im Alter noch seinen Lebensabend genießen.
Doch es sollte anders kommen, denn sie fanden das Räuberhaus, in dem es sich gut leben ließ, und vergaßen ihren Traum. Nur die Katze Elfriede hat ihn nicht vergessen…

Jeannette Luft erzählt und spielt das altbekannte Märchen auf neue Weise und verknüpft es mit vielen schönen Liedern.

Karten: Kinder 10€, Erwachsene 15€