Veranstaltungen

Aug
29
So
2021
250 Jahre Hölderlin
Aug 29 um 11:00 – Okt 3 um 12:00

ZURÜCK UND EMPOR – 250 Jahre Hölderlin

„Drei Stunden Hölderlin (…..) gelesen, besehen, erkundet, und es füllt sich das Gedächtnis aus allen seinen Höhlen, es läuft der Traum im Bewusstsein zusammen, der Appetit auf Gestalt und Form wird unbezwinglich.“ (Botho Strauss)
Sieben Künstler*Innen haben sich die Aufgabe gestellt, Hölderlins Gedankenwelt visuell erfahrbar zu machen, Wort-Poesie in Bild-Poesie zu wandeln. Es entsteht eine komplexe Vielfalt, welche dem Betrachter Möglichkeiten bietet, dem Werk Hölderlins in seiner Ereigniskraft zu begegnen.

Eine Ausstellung mit Werken von:

Annette Bülow
Margarete Kahn
Ulrich Kahn
Claudia Schrader
Lydia Spiekermann
Mareile Stancke
Claudia Stapelfeld

Öffnungszeiten: samstags von 14-17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr

Sep
14
Di
2021
Opernkurs
Sep 14 um 12:00 – 13:30

Oper für alle – Musiktheater in Hamburg

Auf dem Kursprogramm stehen die Neuinszenierungen der Staatsoper sowie zurzeit auf dem Spielplan befindliche Werke. Der aus Presse und Fernsehen bekannte Leiter der Opernwerkstatt an der Hamburgischen Staatsoper, Diplomregisseur Volker Wacker, bereitet Sie kompetent und unterhaltsam vor.

Coronabedingt entfielen eine ganze Reihe von Premieren. Daher ist der Spielplan für die Saison 21/22 besonders vielgestaltig und umfangreicher als sonst.

Besprochen werden u.a. folgende Opern.

Les Contes d’Hoffmann von Jacques Offenbach. Diese „fantastische Oper in fünf Akten“ liegt Generalmusikdirektor Kent Nagano besonders am Herzen.

Nach beinahe zwei Jahrzehnten wird W. A. Mozarts Singspiel in drei Akten von 1782 Die Entführung aus dem Serail an der Staatsoper neu inszeniert. Nach dem großartigen Dirigat von Adam Fischer  bei „Don Giovanni“, steht er erneut am Pult des Philharmonischen Staatsorchesters.
Im Gegensatz zu vielen Neuinszenierungen, die die Sprechrolle des Bassa Selim weglassen, und damit vollständig gegen Mozarts Intention verstoßen, wird Burghart Klaußner die Vorzeigefigur eines aufgeklärten Absolutismus verkörpern.
Die ganze Oper könnte nicht zeitgemäßer sein, denn die Hauptpersonen aus Europa befinden sich in einer ganz und gar nicht neckisch dargestellten Türkei. Es kommt zum „Clash of Cultures“ und einem sehr bedenklichen „Happy End“.

Exotisch geht es weiter.

Eine der schillernsten Figuren ist die chinesische Prinzessin Turandot in Puccinis gleichnamiger Oper.
Der Komponist, dessen Frauenbilder auf der Opernbühne mal sanft, mal heroisch, aber letztendlich meist gequält und zer- und verstört erscheinen, hat mit der selisch von Eis umgürteten, hochdramatisch zu singenden Turandot eine besonders rätselhafte Frauengestalt erschaffen. Brennt sie nicht lichterloh in ihrem Inneren, dürstet nach Liebe, auch körperlicher?
Und doch fallen reihenweise die Köpfe der Männer, die sich ihr nähern oder gar sie als Frau besitzen wollen.
Ist sie frigide, lesbisch, verrückt oder in ihrem hoch komplexen Wesen für die stimmprotzenden Machotenorhelden schlicht nicht geschaffen? Puccini ist über diesen Fragen verstorben. Das große Schlußduett von Calaf und Turandot konnte er, trotz langer Arbeit daran, nicht vollenden.

Vorgestellt werden eben ebenfalls die Neuproduktionen von G.F. Händels Agrippina und G. Donizettis Lucia di Lammermoor.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Volker Wacker, Diplomregisseur für Musiktheaterregie und Leitung der „Opernwerkstatt“ der Hamburgischen Staatsoper,

Jeweils dienstags von 12.00 – 13.30 Uhr • Kosten für 10 Nachmittage 140,00.
Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Volker Wacker, Postbank Hamburg, IBAN: DE 9620 0100 2006 2653 7204, BIC:PBNKDEFF

Musikkurs
Sep 14 um 14:30

Klassik hören – verstehen – erleben

Berühmte Interpreten und Orchester kommen in bester Bild- und Tonqualität aus den großen Konzertsälen der Welt virtuell per Video, Streaming etc. zu uns ins Torhaus.

Eröffnet wird der Kurs mit Beethovens selten aufgeführter, das strahlende Finale der 9. Sinfonie vorwegnehmender „Fantasie für Klavier, Chor und Orchester“ op.80. Damit wollen wir auch an das durch Corona ruinierte Beethovenjahr anknüpfen.

Einen Schwerpunkt werden Werke bilden, die Kirill Petrenko, der geniale, aber auch zugleich sehr sympathische Chefdirigent der Berliner Philharmoniker dirigiert hat:
Mozarts Sinfonie Nr. 35 D-Dur, KV 385 („Haffner-Sinfonie“) und Tschaikowskys autobiographisch inspiriertes letztes Opus, die 6. Sinfonie h-moll „Pathétique“ op.74.

Beide Sinfonien werden genauer erläutert und dann als Livemittschnitte aus der Berliner Philharmonie vorgeführt.

Des weiteren werden Werke von J.S. Bach, A. Bruckner und Gabriel Fauré besprochen, die von den Teilnehmern des Kurses gewünscht wurden.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Jeweils dienstags von 14.30 – 16.00 Uhr • Kosten für 10 Nachmittage 140,00.
Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Volker Wacker, Postbank Hamburg, IBAN: DE 9620 0100 2006 2653 7204, BIC:PBNKDEFF

Sep
19
So
2021
Rainer Moritz
Sep 19 um 18:00

ALS WÄR DAS LEBEN SO

Eine Autorenlesung

Rainer Moritz liest aus seinem neuen Roman „Als wär das Leben so“.

Lisa hat ihren eigenen Kopf: Sie weiß, was sie nicht will. Eine eigene Familie will sie nicht; es gibt Männer in ihrem Leben, aber den einen Mann an ihrer Seite braucht sie nicht, will sie nicht. Sie arbeitet erst als Buchhändlerin, später in einem Hamburger Zeitungsverlag, gerne, fleißig, aber ohne Ambitionen. Und sobald sie die Tür ihrer kleinen Wohnung hinter sich schließt, ihr Kater Bello auf sie zurast, ist die Arbeit vergessen. Den einen Mann an ihrer Seite gibt es irgendwann, allerdings einen, der nicht ganz ihrer ist, aber auch das stört Lisa nicht. Mindestens einmal die Woche kommt er zu ihr, und dann zählt nur sie. Lisa geht weiterhin ihren Weg, konsequent, zufrieden, wobei Lisa dieses Wort nie in den Mund nehmen würde. Bis ihr irgendwann das Leben einen Strich durch die Rechnung macht.
Rainer Moritz hat mit seiner Lisa eine Figur geschaffen, deren stille Beharrlichkeit zu Herzen geht: eine Frau, die an Aufregungen kein Interesse hat, die viel allein ist, ohne je einsam zu sein, die froh ist über das, was sie hat. Ein selbstbestimmtes Leben. Ein gutes Leben?

Der Leiter des Hamburger Literaturhauses Rainer Moritz ist ein Multitalent: Er war Lektor bei Reclam, ist Literaturkritiker, Übersetzer und selbst erfolgreicher Autor.

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

Sep
24
Fr
2021
VERSCHOBEN!! Alexandra Sostmann
Sep 24 um 19:30

CHACONNNE, PASSACAGLIA UND VARIATIONEN –
VERSCHOBEN AUF DEN 4. Februar 2022!!

In ihren Konzertprogrammen kombiniert Alexandra Sostmann die Werke unterschiedlicher Komponisten durch inhaltlich tief durchdachte Konzepte.
In diesem Jahr erscheint ihr neues Soloalbum „Chaconne, Passacaglia und Variationen“.
Das Programm rankt sich um die berühmte „Chaconne“ von Bach. Diese Chaconne hat er im Gedenken an seine verstorbene erste Frau komponiert und darin unter anderem den Choral „Christ lag in Todesbanden“ verarbeitet. Alexandra Sostmann wird diese Chaconne in einer außergewöhnlichen Bearbeitung für die linke Hand von Brahms spielen und sie mit Kompositionen von Ottorino Respighi, György Ligeti und Alexander Skrjabin und Anderen in Beziehung setzen.

Die international bekannte Pianistin Alexandra Sostmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden. Sie studierte in Hamburg bei Volker Banfield und Evgeni Koroliov sowie in London, am Salzburger Mozarteum und in Paris an der Ecole Normale de Musique Alfred Cortot. Alexandra Sostmann wurde in etlichen Klavier- und Kammermusikwettbewerben ausgezeichnet und gehört dem exklusiven Kreis der Steinway Artists an.

www.alexandra-sostmann.de/

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Okt
2
Sa
2021
Matinee zum Ausklang der Ausstellung
Okt 2 um 11:00

Matinee zum Ausklang der Ausstellung „Zurück und empor – 250 Jahre Hölderlin“

Wort- und Tonbeiträge zu Leben und Werk von Friedrich Hölderlin
Lydia Spiekermann –  „Hölderlin – ein politischer Denker?“, Performance „Antigone“
Margarete Kahn  –   „Begeisterung für Hölderlin“
Hanns Eisler –  Lieder nach Texten von Friedrich Hölderlin aus den „Ernsten Gesängen“ mit Julia Barthe und Christine Hintz-Kosfelder

Eintritt frei – Coronabedingt nur 60 Plätze verfügbar

Die Ausstellung mit Werken von Annette Bülow, Margarete Kahn, Ulrich Kahn, Claudia Schrader, Lydia Spiekermann, Mareile Stancke und Claudia Stapelfeld können sie noch bis zum 3. Oktober besuchen.

Öffnungszeiten: Samstags und sonntags von 11-17 Uhr.

Okt
9
Sa
2021
MUSIKSEMINAR „KLASSIK KONKRET“
Okt 9 um 11:00 – Okt 10 um 17:00

Volker Wacker

„Ich bin der Welt abhandengekommen“
Die geheimnisvolle 9. Sinfonie von Gustav Mahler

Kompaktseminar zum intensiveren Verständnis von klassischer Musik

SAMSTAG, 9. OKTOBER 2021 11.00 – 16.00 UHR
S0NNTAG, 10. OKTOBER 2021 11.00 – 17.00 UHR

Als im Sommer 2020 von Erfolgsautor Robert Seethaler „Der letzte Satz“, ein schmaler Roman erschien, war plötzlich Gustav Mahlers letzte vollendete Sinfonie ziemlich angesagt. Der Titel bezieht sich direkt auf das Finale der Sinfonie, einem an dieser Stelle ungewöhnlichen langsamen Satz. Und überhaupt scheint die Dichtung ausgesprochen stark von Mahlers Musik inspiriert zu sein, was allerdings nur LeserInnen bemerken, die die „Neunte“ von Mahler genau kennen. Mit oder ohne Roman ist es eine der fesselndsten und zugleich auch nicht einfach zu verstehenden Sinfonien Mahlers. Deutlich wird, dass es sich um Bekenntnismusik handelt, Musik als Botschaft. Was wird mitgeteilt? Das soll Gegenstand des Wochenendseminars sein. Wie immer bei Mahler geht es sehr persönlich zu und der Einblick, den der Komponist gewährt ist tief.
Auf befreundete Zeitgenossen machte das Werk einen überwältigenden Eindruck und die Wirkung auf die Entwicklung der sogenannten „Neuen Musik“ war erheblich. Bruno Walter, Dirigent und Freund von Mahler brachte die Sinfonie 1912 in Wien posthum zur Uraufführung. Er ist der Erste in einer langen Reihe von Interpreten denen dieses Ausnahmewerk besonders am Herzen liegt. Sie (z.B. Sir John Barbirolli, L. Bernstein, G. Solti, M. Gielen) werden mit entsprechenden Tonbeispielen vertreten sein.

LEITUNG: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Das Seminar wird durch entsprechende Erfrischungspausen und je eine große Mittagspause gegliedert.

Auskunft und Anmeldung: in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Torhaus, Wellingsbüttler Weg 75 b, Frau Margit Schmidtner, Tel.: 040 – 536 12 70 – buero@kulturkreis-torhaus.de

Kosten für beide Tage 65,00 • Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V. IBAN: DE10/2005/0550/1059/213080, BIC: HASPA-DEHHXXX

Okt
17
So
2021
Gegen das Vergessen
Okt 17 um 11:00 – Nov 13 um 17:00

Hella Jacobs, Gas 1930

Eine Ausstellung mit Werken aus der Sammlung von Dr. Maike Bruhns

Die am 18. Oktober 2020 eröffnete Ausstellung mit dem Titel „VERGESSEN?“ musste aufgrund des erneuten Lockdowns Ende Oktober vorzeitig geschlossen werden.
Die Präsentation galt einst erfolgreichen Künstlern in Hamburg, deren Arbeiten nach ihrem Tod in Archiven verschwanden und faktisch nicht mehr sichtbar waren.
… „wo sind sie geblieben?“
Marlene Dietrichs bekannte Worte treffen den Grundgedanken der Ausstellung recht
gut.
Die Kunsthistorikerin Dr. Maike Bruhns, die eine umfangreiche Sammlung Hamburger Kunst im „Dritten Reich“ zusammen getragen hat, haben wir gebeten, uns im Anschluss an „Vergessen?“ noch einmal Bilder bedeutender Hamburger Künstler des 20. Jahrhunderts zur Verfügung zu stellen, um sie für uns wieder „lebendig“ und erfahrbar zu machen, „Gegen das Vergessen“.
Die unterschiedlichsten Ausdrucksformen sind in der Sammlung vertreten, Spiegel ihrer Zeit, eine Fülle bildkünstlerischen Reichtums, die wir als kulturelles Erbe möglichst dauerhaft erfahrbar machen möchten.

Okt
23
Sa
2021
Herbstlich starke Klänge
Okt 23 um 11:00

DIE ELBWICHTEL ZU GAST IM TORHAUS

Ein Familienkonzert

Hört ihr den Wind rauschen? Könnt ihr die Blätter auf der Geige rascheln hören? Die Elbwichtel machen sich auf zu einem wunderschönem musikalischen Herbstspaziergang. Sie lauschen den Klängen des Herbstes, singen und tanzen und feiern Erntefest mit Musik von Vivaldi und Tschaikowsky.

Mit Kastanien rocken wir auf dem Holz. Richtig stürmisch wird es, wenn die Herbstwinde auf den drei Streichinstrumenten wehen. Da fegen sie über die Saiten bis die Bratsche mit ihrem Wohlklang für Ruhe und Frieden sorgt.

Mit einer bunten Mischung von klassisch bis jazzig – poppig werden die kleinen Konzertbesucher an die Musik herangeführt. Ganz nah an den Kindern sind die Elbwichtelkonzerte der Hamburger Camerata. Sie knüpfen an die Imaginationswelt der Kinder an. Auf kreative Art und Weise werde Kinder im Alter von 4-7 Jahren in das musikalische Geschehen involviert und lernen spielerisch die verschiedenen Instrumente kennen.

Es spielt das Elbwichtel-Ensemble der Hamburger Camerata:
Lisa Lammel, Violine
Andrea Hummel, Viola
Iris Matthes, Cello

Seit über 10 Jahren begeistern die Elbwichtel in Hamburg die kleinen und großen Konzertbesucher.

Karten: Kinder 8€, Erwachsene 12€

Okt
24
So
2021
Maria Hartmann
Okt 24 um 18:00

„Den Geschmack bestimmter Tränen vergisst man nie…“

Maria Hartmann präsentiert Leben und Werk der Schriftstellerin Irène Némirovsky

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturfestival arabesques

Irène Némirovskys Leben, das nur 39 Jahre währte und in Auschwitz endete, war geprägt von den Stürmen des 20. Jahrhunderts.

Sie wurde 1903 als Kind wohlhabender jüdischer Eltern in Kiew geboren. Die russische Revolution fegte die alte Ordnung hinweg, das Land ihrer Kindheit versank. Die Familie floh nach Paris, und Frankreich wurde Irène zur zweiten Heimat.

Nach dem Wiederauftauchen des Romanmanuskripts ‚Suite française‘, einer literarischen Sensation, wurde Irène Némirovskys umfangreiches Werk, dessen Figuren sich zwischen Nüchternheit und großen Emotionen, zwischen Illusionen und Hoffnungslosigkeit bewegen, nach und nach auch in Deutschland veröffentlicht.

Die Schauspielerin Maria Hartmann liest aus dem Werk von Irène Némirovsky und erzählt aus ihrem Leben.
Maria Hartmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden.

Im November 2020 erhielt sie für ihre Rolle als Muttertier in „Dinge, die ich sicher weiß“ am Ernst Deutsch Theater den renommierten Theaterpreis Hamburg Rolf Mares.
Zudem gilt ihre große Liebe der Literatur. Mit selbst konzipierten literarischen Abenden ist sie erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturfestival arabesques

 

 

Okt
25
Mo
2021
Wellingsbüttler Literatursalon
Okt 25 um 15:30

Erzählerische Perspektiven der Moderne

Wir wagen den Neuanfang!

Leidenschaftliche Leserinnen und Leser treffen sich zu anregenden Gesprächen über Literatur und Lesen. Die Leitung hat der Autor und Literaturwissenschaftler Dr. Lutz Flörke.

„Der wahre Leser muss der erweiterte Autor sein.“, schrieb der romantische Dichter Novalis und wies auf die schier unbegrenzten Möglichkeiten hin, sich als Leser der Literatur zu nähern. Aber was macht dann die Qualität eines Textes aus? Welche Bedeutung besaß er einst, welche besitzt er heute? Diesen und weiteren Fragen wollen wir in unserem Literatursalon sowohl ernsthaft als auch in lockerer Form nachgehen.

Willkommen sind alle, die nicht nur für sich alleine lesen, sondern auch mit anderen über Literatur reden wollen. Die gelesenen Texte werden gemeinsam besprochen und interpretiert. Hinweise zur Zeit- und Literaturgeschichte sowie zu Interpretationsmethoden ergänzen das Gespräch.

Das Programm wird am ersten Termin vorgestellt. Besondere Voraussetzungen sind nicht erforderlich.

Montags 15.30 Uhr / 8 Termine / 85,-
25.10./ 1.11./ 8.11./ 15.11./ 22.11./ 29.11./ 6.12./ 13.12.

Infos & Anmeldung: 040 / 46 88 23 87 oder kurse@hamburgerliteraturreisen.de

Okt
31
So
2021
Der kleine Herr Heimlich hat Großes vor
Okt 31 um 11:00

Im Rahmen des Hamburger Lesefestes der Seiteneinsteiger

Lesung mit Anke Loose

Familie Lönnecke versinkt im Alltags-Chaos. Da hat Lotte (5) die zündende Idee: Ein Helfertyp muss her, so ein Ganztags-Hauswichtel mit echten Handwerker-Qualitäten, vollen Hosentaschen und unkonventionellen Ideen. Dann würde das Leben der Lönneckes bestimmt einfacher werden. Doch woher so einen Typen nehmen? Lotte ist total verblüfft, als dann tatsächlich ein waschechter Hauswichtel bei ihr aufkreuzt und seine Hilfe anbietet. Gemeinsam mit Autorin Anke Loose lernen wir diesen ganz besonderen Hauswichtel kennen – ein unHEIMLICH unterhaltendes Vorlesevergnügen

Eintritt: 6 €   Alter: Ab 5 Jahren

Nov
5
Fr
2021
Anna Vinnitskaya
Nov 5 um 19:30

DIE MUSIKHOCHSCHULE STELLT SICH VOR

Ein Klavierabend

Photo: Marco Borggreve
all rights reserved

Mit großer Freude präsentieren wir eine ganz außergewöhnliche Pianistin und ihre Meisterschüler. Das genaue Programm wird auf unserer Homepage bekanntgegeben.

Anna Vinnitskaya wurde im russischen Novorossijsk geboren. Sie studierte bei Sergei Ossipienko in Rostow und anschließend bei Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, an der sie seit 2009 selbst als Professorin lehrt.

Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 war für Anna Vinnitskaya der Auftakt zu einer internationalen Karriere. Sie ist eine geschätzte Partnerin der großen Orchester (Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden) und führender Dirigenten wie Marek Janowski, Krzysztof Urbański, Kirill Petrenko, Andris Nelsons oder Alan Gilbert.

Publikum und Kritik schätzen gleichermaßen, dass Anna Vinnitskaya nicht nur spektakuläre Feuerwerke zünden kann, sondern auch große Gemälde zu malen versteht. Ihre technische Brillanz ist dabei nie virtuoser Selbstzweck, sondern verbindet sich mit einem natürlichen, dabei farbenreichen Klang und mit der Fähigkeit zur Gestaltung langer, durchdachter Bögen.

Ihre CD-Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or, dem ECHO Klassik und der Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet.

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

 

Nov
12
Fr
2021
An die Nachgeborenen
Nov 12 um 19:30

WIRKLICH: ICH LEBE IN FINSTEREN ZEITEN

Lieder und Gedichte über Verfolgung, Widerstand und Befreiung
Julia Barthe, Gesang
Gerd Jordan, Klavier
Inés Fabig, Rezitation

präsentieren Kompositionen von Hanns Eisler nach Texten von Bertolt Brecht und Gedichte über Verfolgung, Krieg, Vertreibung und Flucht.

Bertold Brecht und Hanns Eisler, Meisterschüler von Arnold Schönberg, schrieben die Lieder als Exilanten in den USA, während in Europa Vernichtungskrieg und Nazi-Terror wüteten.

In den letzten Jahren wird viel darüber diskutiert, dass jüngere Menschen keine Vorstellung mehr haben, was der Begriff „Auschwitz“ bedeutet, da es immer weniger Überlebende gibt.
Es gibt eine immer stärker werdende Tendenz, die Vergangenheit „abzuschließen“, zu verharmlosen oder gar abzustreiten.
Dem möchte dieses sehr eindringliche, emotionale Programm entgegenwirken.

Das Ensemble „Die Nachgeborenen“ gründete sich 2018 auf Initiative von Andre Rebstock. Seitdem haben Julia Barthe, Inés Fabig und Gerd Jordan zahlreiche berührende Aufführungen mit unterschiedlichen Programmen gestaltet.
Im Januar 2021 wurde der Stream einer Veranstaltung aus dem Dom zu Lübeck übertragen, der mehr als 1000mal aufgerufen wurde.

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

Nov
20
Sa
2021
Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker
Nov 20 um 11:00 – Nov 21 um 18:00

Sicher gehört auch in diesem Jahr der Besuch von Weihnachtsmärkten wieder zu den beliebtesten Vorfreuden auf die Winter- und Weihnachtszeit. Der besondere Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker im Torhaus Wellingsbüttel lädt mit annähernd 25 Ausstellern dazu ein. Erfreuen Sie sich an anspruchsvollem Kunsthandwerk, Gesprächen mit den Sie persönlich beratenden Künstlern und sichern Sie sich dabei gern exklusive Weihnachtsgeschenke.

Freuen Sie sich auf viele attraktive Angebote: Holz auf diverse Arten zu Kunstgegenständen verarbeitet, Mode aus Leder und schönen Stoffen, interessante Glasobjekte, vielfältige Keramik, ausgefallener Schmuck, fantasievolle Hüte, und vieles mehr.

Für das leibliche Wohl mit Kaffee, Tee, Kuchen und einem deftigen Eintopf zum Aufwärmen sorgt in weihnachtlich geschmückter Atmosphäre die Apfelmosterei Kneese. Wer gern Kultur verschenken möchte, kann sich schon Eintrittskarten für die Torhausveranstaltungen 2021 sichern – der Vorverkauf beginnt mit und auf dem Weihnachtsmarkt.

Öffnungszeiten:   Samstag und Sonntag von 11:00 -18:00 Uhr

 

 

 

 

Nov
28
So
2021
Quartonal
Nov 28 um 12:00

HODIE CHRISTUS NATUS EST

Adventliche und weihnachtliche Vokalmusik für vier Männerstimmen

Quartonal

Foto von Mssophie

Das wunderbare Männerquartett Quartonal hat seine Wurzeln in Norddeutschland bei den Chorknaben Uetersen und gehört heute zu den gefragtesten Vokalensembles Deutschlands. Die vier jungen Sänger Mirko Ludwig (Tenor), Jo Holzwarth (Tenor), Christoph Behm (Bariton) und Sönke Tams Freier (Bass) begeistern bei ihren Konzerten nicht nur mit einem überaus vielseitigen Repertoire, sondern auch mit ihrer Hingabe zum musikalischen Detail und nicht zuletzt mit ihrer humorvollen Art. Ein weiteres Markenzeichen ihrer Arbeit ist der äußerst homogene Klang, der ihre Musik jenseits von Epochen- oder Stilgrenzen auszeichnet.

Nach der Gründung des Ensembles 2006 erreichte Quartonal bereits 2010 beim Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund den 1. Preis in der Kategorie „Vokalensembles“. 2012 gewann Quartonal beim „Internationalen A Cappella-Wettbewerb Leipzig“ und beim renommierten Wettbewerb „Tolosako Abesbatza Lehiaketa“ in Tolosa (Spanien) jeweils den begehrten Publikumspreis sowie mehrere Jurypreise.

www.quartonal.de/

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

Dez
3
Fr
2021
Ich bin betagt, warten Sie nicht, bis ich kindisch werde
Dez 3 um 19:30

HERMA KOEHN und JENS WAWRCZECK präsentieren GEORGE SAND und GUSTAVE FLAUBERT
begleitet von NATALIE BÖTTCHER am Akkordeon

Anlässlich des 200. Geburtstages von Gustave Flaubert am 12. Dezember 2021

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturfestival arabesques

Im Januar 1863 erscheint in der Zeitung »La Presse« eine begeisterte Rezension von Gustave Flauberts Roman »Salammbô«, verfasst von George Sand. Dies ist der Ausgangspunkt einer wunderbaren, langjährigen Freundschaft, die bis zum Tode von George Sand im Jahre 1876 andauert und zwei Menschen verbindet, deren freundschaftliche Nähe angesichts ihrer Verschiedenheit verwundern mag. Ihre Briefe sind Auseinandersetzung mit allen Angelegenheiten des öffentlichen Lebens, Gesellschaft, Politik, vor allem aber Kunst und Literatur. Es ist oft gesagt worden, dies sei der schönste Briefwechsel des neunzehnten Jahrhunderts, wenn nicht der schönste überhaupt.
Herma Koehn hat aus den über 400 erhaltenen Briefen, die sich über den Zeitraum von 1863 bis 1875 erstrecken, einen pointierten Dialog zusammengestellt.

Die beliebte Schauspielerin Herma Koehn wurde in einem Portrait als „Kultfigur der Hamburger Theaterszene“ beschrieben.

Jens Wawrczeck ist mit seiner unverwechselbaren, wandelbaren Stimme dem Publikum des Torhauses seit Jahren vertraut.

Auch Natalie Böttcher hat als „ständiger Gast“ im Torhaus schon viele Lesungen mit ihrem ausdrucksvollen Spiel bereichert.

Karten: 23,00 * Mitglieder 21,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

Dez
18
Sa
2021
Advent im Torhaus
Dez 18 um 17:00

MACHT HOCH DIE TÜR, DIE TOR MACHT WEIT

Eine Veranstaltung zum Zuhören und Mitsingen

Im Dezember des letzten Jahres haben wir, der Vorstand des Torhaus-Kulturkreises, für Sie adventliche Geschichten, Gedichte und Musik aufgenommen und gestreamt.

In diesem Jahr möchten wir Sie zum Abschluss des Jahres ins Torhaus einladen, um Ihnen etwas vorzulesen und mit Ihnen gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder zu singen.

Herzlich Willkommen!

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden zugunsten des Torhaus-Kulturkreises!

Jan
9
So
2022
Abi Wallenstein
Jan 9 um 11:30

ABI WALLENSTEIN ist mittlerweile zu einer festen Größe in der europäischen Bluesszene geworden. Seit den frühen 60ern ist er als Solist, Bandleader on the road.

Die Leser des Magazins „Blues News“ wählten Abi Wallenstein 1996, 1997 und 1998 unter die Top 10 der deutschen Bluesbands. Abi war damit der jeweils beliebteste Solo-Künstler. Im Jahr 2000 erhielt er den „Talking Blues Award“ als Blues Act of the year 1999.

„Egal, ob er – nur aus Bock – als One-Man-Band das Gewusel einer Fußgängerzone zum Stillstand bringt, oder beim Festival die Headliner uralt aussehen läßt, Abi Wallenstein weiß immer mit seinem ganz eigenen Gesangs- und Gitarrenspiel zu faszinieren.“

Rolline Stone, 12/96

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

Jan
21
Fr
2022
Isabel Bogdan
Jan 21 um 19:30

 

Isabel Bogdan Photo: Dirk Skiba

Mein Helgoland

Eine Autorenlesung

Isabel Bogdan, erfindet sich immer neu. Ihren Durchbruch als Schriftstellerein hatte sie 2016 mit dem Roman „Der Pfau“. Ihr 2019 veröffentlichtes Buch „Laufen“ war ein gelungenes Experiment der ganz anderen Art, und nun stellt Isabel Bogdan ihr neues Buch „Mein Helgoland“ vor.

Außer um Insel-Geschichten, um unterhaltsame und lehrreiche Begegnungen mit Mensch, Meer, Land und Tier, geht es in „Mein Helgoland“ um das Schreiben. Für Isabel Bogdan ist Helgoland zu ihrer „Schreibinsel“ geworden, auf die sie sich zum Arbeiten zurückzieht.

„Mein Helgoland“ ist ein literarischer Reiseführer mit sehr persönlicher Note. Wir dürfen die Schriftstellerin auf ihren felsigen Pfaden begleiten, die sie durch das Meer der Sprache führen. Während sie einsam gegen die Flut der Zweifel ankämpft, wird der gebürtige Helgoländer und Autor James Krüss für sie zum Fels in der Brandung.

Die Wahl-Hamburgerin Isabel Bogdan ist als Übersetzerin (u.a. Jane Gardam, Jonathan Safran Foer, Nick Hornby) und als Autorin erfolgreich. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung, 2011 den für Literatur.

Karten: 17,00 * Mitglieder 15,00 * Schüler und Studierende 10,00

Feb
11
Fr
2022
Georg Kreisler und Bruno Wartke
Feb 11 um 19:30

 

KLAVIERKABARETT

Gerd Jordan und Jonas Hamann, Klavier und Gesang

Feb
27
So
2022
Maria Hartmann und Natalie Böttcher
Feb 27 um 11:30

Maria Hartmann

VICKY BAUM

Ein literarischer Abend

Maria Hartmann stellt Leben und Werk der Schriftstellerin Vicky Baum vor

Am Akkordeon begleitet von Natalie Böttcher

„Ich kann wohl behaupten, dass man als zukünftige Schriftstellerin durch eine harte Schule geht, wenn man die eigene Mutter ständig davon abhalten muss, sich umzubringen.“

Dass Vicki Baum keinen leichten Start ins Erwachsenenleben hatte, lässt sich unschwer aus diesen Zeilen erkennen. Ihre enorme Energie, ihr Humor und der unbedingte Drang nach Unabhängigkeit sind sicher als Antwort darauf zu verstehen.

1888 als Jüdin in Wien geboren, schlug sie vorerst eine höchst erfolgreiche Karriere als Musikerin ein, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte.

Vicki Baums Stern als Schriftstellerin begann Ende der Zwanziger Jahre zu leuchten, wo sie jahrelang als Redakteurin bei Ullstein arbeitete und zum Star des Verlags aufstieg. Mit ihren präzisen Milieuschilderungen traf sie den Nerv der Zeit, ihre Bücher wurden Verkaufsschlager und bescherten ihr schließlich eine einzigartige Karriere in Amerika. Ihr Werk wurde oft als Unterhaltungsliteratur abgestempelt, doch es besticht durch geistreichen Witz und genaue Beobachtung. Vicki Baums eigene Lebensgeschichte ist bunt und brillant wie das beste ihrer Bücher.

Maria Hartmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden.
Im November 2020 erhielt sie für ihre Rolle als Muttertier in „Dinge, die ich sicher weiß“ am Ernst Deutsch Theater den renommierten Hamburger Theaterpreis Rolf Mares.
Zudem gilt ihre große Liebe der Literatur. Mit selbst konzipierten literarischen Abenden ist sie erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Am Akkordeon wird sie begleitet von Natalie Böttcher.

Karten: 19,00€   Mitglieder 17,00€   Schüler und Studierende 10,00€

 

Mrz
5
Sa
2022
Arves-Trio
Mrz 5 um 18:00

Klaviertrios von Joseoph Haydn, Tigran Mansurian und Anton Dvorak

Ein Kammermusikabend

Joseph Haydn –  Trio No. 39 in G-Dur Hob. XV/25 „Zigeunertrio“

Tigran Mansurian – 5 Bagatellen für Klaviertrio

Anton Dvorak – Klaviertrio Nr. 2 G-Moll

Das Arves Trio gründete sich Anfang des Jahres 2015. „Arvest“ ist armenisch und bedeutet „Kunst“. Auf diese Weise soll die armenische Kultur im Ensemblenamen sichtbar werden. Der Begriff „Kunst“ wird zum einen auf die Musik, zum anderen auf den Leitsatz „Musik ist Sprache“ bezogen.

Die jungen Künstler studierten an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin.
Ihren Master-Studiengang absolvierten sie als Trio im Hauptfach Kammermusik bei Prof. Jonathan Aner.

Seit 2018 ist das Trio Stipendiat des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.

Davit Khachatryan, Violine
Rahel Weymar, Cello
Hratschya Gargaloyan, Klavier

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

Mrz
27
So
2022
Barbara Auer und Jens Wawrczek
Mrz 27 um 11:30

Photo: Janine Guldener

Photo: Christian Hartmann

 

 

 

 

 

 

 

FRÜHSTÜCK BEI TIFFANY

Lesung mit Barbara Auer und Jens Wawrczeck

1958 erschien Frühstück bei Tiffany – der Roman, der den jungen Truman Capote weltberühmt machte, 1961 kam der wunderbare Film mit Audrey Hepburn in die Kinos. Barbara Auer und Jens Wawrczeck erinnern an dieses Meisterwerk und entführen das Publikum in die mondäne Welt der New Yorker Bohème.

In der flirrenden Atmosphäre des New Yorker Hochsommers lässt sich die 18-jährige Holly Golightly vom Strom des leichten Lebens treiben. Sie weiß, wie man wilde, ausschweifende Parties feiert und genießt ihr Leben zwischen Playboys, Bohemiens und Multimillionären.

Sie weiß aber auch, was hilft, wenn sie von Angst und Melancholie überfallen wird: ein Abstecher zu Tiffany. Der Anblick kostbarer Juwelen beruhigt sie sofort!

Textfassung: Dr. Sonja Valentin

Barbara Auer – eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (Grimme-Preis, Theaterpreis Hamburg Rolf Mares)

Der Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher Jens Wawrczeck ist mit seiner unverwechselbaren, wandelbaren Stimme dem Publikum des Torhauses seit Jahren vertraut.

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

Apr
9
Sa
2022
Duo Dopico – Frei, aber einsam
Apr 9 um 18:00

FREI, ABER EINSAM – „Libre, pero solo“

Ein Kammermusikabend

Clara Schumann
Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22

Robert Schumann
Sonate für Violine und Klavier, Op.105

Robert Schumann
Intermezzo aus der Sonata F. A. E.

Johannes Brahms
Sonate für Violine und Klavier Nr.1, G-Dur, Op.78

Das Programm des jungen Duos aus Dresden widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Verbundenheit und Einsamkeit in der Romantik.

„Frei, aber einsam“ war das Motto des berühmten Violinisten Joseph Joachim. Brahms, Schumann und Albert Dietrich komponierten ihm gemeinsam die sogenannte „F.A.E.-Sonate“.

Die lebenslange tiefe Verbindung von Clara Schumann, Robert Schumann und Johannes Brahms war und ist Gegenstand vieler spannender Untersuchungen und Mutmaßungen.

Das Duo Dopico präsentiert die schönsten ihrer Werke für Violine und Klavier.

Nora Scheidig (Violine) und Cristina Allés Dopico (Klavier) gründeten 2017 in Dresden das Duo Dopico. Die jungen Musikerinnen treten in Konzertreihen und Festivals in Deutschland, Spanien, Schweden und Bulgarien auf. Im September 2020 ist Ihre Debut-CD erschienen, die für den OPUS Klassik 2021 in drei Kategorien nominiert wurde.

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Mai
15
So
2022
Carmen Korn – Und die Welt war jung
Mai 15 um 11:30

         

Eine Autorenlesung als Matinee –

Carmen Korn wird zunächst aus ihrer erfolgreichen  „Jahrhunderttrilogie“ – Töchter einer Neuen Zeit, Zeitenwende, Zeiten des Aufbruchs – lesen.

Und sie wird ihr gerade erschienenes neues Buch „Und die Welt war jung“ – eine Drei-Städte-Saga – vorstellen. Auch in diesem Roman führt es Carmen Korn wieder zurück in die Nachkriegszeit. Drei Familien, drei Städte in den Aufbruchsjahren.

Wir schreiben den 1. Januar 1950. In Hamburg, Köln und San Remo begrüßt man das neue Jahrzehnt. Gerda und Heinrich Aldenhovens Haus in Köln platzt aus allen Nähten. Heinrichs Kunstgalerie wirft längst nicht genug ab, um all die hungrigen Mäuler zu stopfen. In Hamburg bei Gerdas Freundin Elisabeth und ihrem Mann Kurt macht man sich dagegen weniger Sorgen um Geld. Schwiegersohn Joachim jedoch ist noch immer nicht aus dem Krieg zurückgekehrt. Margarethe, geborene Aldenhoven, hat es von Köln nach San Remo verschlagen.

So unterschiedlich sie auch alle die Silvesternacht verbracht haben, ihre Fragen am Neujahrsmorgen sind die gleichen: Werden die Wunden endlich heilen? Was bringt die Zukunft?

Carmen Korn wurde als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitet sie zunächst als Redakteurin für den STERN. Seit einigen Jahren ist sie als freiberufliche Journalistin und Schriftstellerin tätig.

Karten: 15,00 * Mitglieder 12,00 * Schüler und Studenten 10,00