Veranstaltungen

Sep
4
Mo
2023
Kalligraphie – Schreiben im Torhaus
Sep 4 um 17:30 – Nov 20 um 17:30

 

LEITUNG: Katrin Tarnowski, Bildende Künstlerin

Für Anfängerinnen und Anfänger, die zu Fortgeschrittenen werden.

Sie lernen von Grund auf zunächst das Schreiben der im Abendland gebräuchlichen lateinischen Schriften.

Sobald kürzere und längere Texte anspruchsvoll gestaltet werden können, sind Sie in der Lage, auf dieser Basis und unter Zuhilfenahme anderer Techniken (z.B. Aquarellieren, Linol- oder Holzschnitt) etwas individuell Neues zu schaffen.

Im Idealfall entstehen dabei künstlerisch frei gestaltete Blätter, auf denen die Bedeutung von Texten, die den Schreibenden wichtig sind, in besonderer, individueller Weise zum Ausdruck gebracht werden.

Weitere Termine:
11. / 18. / 25. September
2. / 9. / 30. Oktober
6. / 13. / 20. November

Anmeldung erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl, Tel. 040 536 1270, buero@kulturkreis-torhaus.de

Kosten für 10 Unterrichtseinheiten 100,00€

Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühren auf das Konto:
Katrin Tarnowski, IBAN DE 34 2005 0550 1059 7617 65

Filmabend
Sep 4 um 19:30

Sommer 1980: Eine Frau hat einen Ausreiseantrag gestellt. Sie ist Ärztin, nun wird sie strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus in der

tiefsten DDR-Provinz. Ihr neuer Chef beunruhigt sie. Sein Vertrauen in ihre Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Ist er auf sie angesetzt?

Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Über sich, über ihre Pläne, über die Liebe. Der Tag ihrer geplanten Flucht steht kurz bevor.

(Deutschland 2012)

Sep
10
So
2023
Rainer Moritz
Sep 10 um 11:30

Rainer Moritz Foto: Glücklich

Udo Jürgens

Eine Autorenlesung
»Ein Schlagersänger, ein Chansonnier, ein Menschenflüsterer? Udo Jürgens war all das – und sehr viel mehr …«

Obwohl Udo Jürgens schon früh Kompositionen schuf, die Weltruhm erlangten, dauerte es eine Weile, bis er sich als Interpret etablierte. Doch spätestens mit »Merci, Chérie«, dem Siegerlied beim Grand Prix Eurovision de la Chanson 1966, war die unvergleichliche Karriere des gebürtigen Kärntners nicht mehr aufzuhalten. Binnen kurzer Zeit avancierte er zum Topstar und wurde als »Udo 70« zur Marke.
Rainer Moritz zeichnet den Weg des Sängers nach und macht deutlich, warum dieser nicht nur ein breites Publikum, sondern auch Politiker, Schriftsteller und die nachrückende Musikergeneration inspirierte. Der Literaturwissenschaftler und Schlagerkenner Moritz lässt so manche Hits im Ohr des Lesers erklingen – von »Immer wieder geht die Sonne auf« und »Griechischer Wein« bis »Im Kühlschrank brennt noch Licht«.

Rainer Moritz ist Leiter des Hamburger Literaturhauses, Literaturkritiker, Übersetzer und Autor. Über seine Faszination für Schlager sagt er, es sei »besser, zu seinen Geschmacksverirrungen zu stehen«.

Karten: 18€, Mitglieder 15€, Schüler und Studierende 10€

Sep
12
Di
2023
Opernkurs
Sep 12 um 12:00 – Dez 5 um 13:30

Oper für alle – Musiktheater in Hamburg

Der beliebte Kurs von Volker Wacker, Diplomregisseur für Musiktheaterregie

Volker Wacker bereitet Sie auf aktuelle Operninszenierungen an der Hamburgischen Staatsoper vor. Seit über 20 Jahren erklärt der aus Schwaben zugereiste Wahl-Hamburger seinen Zuhörern, warum sie in der Oper nicht nur weinen, sondern auch lachen dürfen – und das sogar sollen. „Lachen Sie! Auch während der Aufführung. Auch wenn die Nachbarin komisch guckt. Natürlich sind Werkstatt und Oper kein Spaßmobil, aber Lachen ist unbedingt erwünscht. Denn wer lacht, hat’s kapiert.“ (Interview im Hamburger Abendblatt)

Es erwartet Sie ein kurzweiliger Kurs zu Komponisten, verknüpfter Zeit-, Literatur- und Musikgeschichte, zu Werken und Inszenierungen, zu Beziehungsgeflechten, menschlichen Höhen und Abgründen, zu Wirtschaft und Politik und zu den großen und kleinen Fragen des Lebens.

Wir beginnen mit der Premiere der diesjährigen Spielzeit BORIS GODUNOW, besprechen dann SALOME.
Es folgen IL TROVATORE und zuletzt LA CLEMENZA DI TITO. Also die Neuinszenierungen der Spielzeit 2023/24.
Außerdem werfen wir noch einen Blick auf die frz. Originalfassung von DON CARLOS, die ab November wieder in den Spielplan zurückkehrt.

Karten für Aufführungen stehen Ihnen zu vergünstigten Preisen zur Verfügung.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Volker Wacker, Diplomregisseur für Musiktheaterregie und Leitung der „Opernwerkstatt“ der Hamburgischen Staatsoper

Jeweils dienstags von 12.00 – 13.30 Uhr

Kosten für 10 Nachmittage: 150,00.

Bitte überweisen Sie die Teinahmebegühr auf das Konto:

Volker Wacker
Postbank Hamburg
IBAN DE 96 2001 0020 0626 5372 04

Erstklassisch! Der Kurs für Musikinteressierte
Sep 12 um 14:30 – Dez 5 um 16:00

Lieben Sie Klassik?

Auch der Klassik-Kurs von Herrn Wacker erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit.
Es werden Werke und Komponisten aus den großen Epochen der klassischen Musik besprochen. Berühmte Interpreten und Orchester kommen in bester Bild- und Tonqualität aus den großen Konzertsälen der Welt virtuell per Video, Streaming etc. zu uns ins Torhaus.
Die Teilnehmer*innen lernen klassische Musik im Detail wie im großen Ganzen kennen, was zu einer tieferen Wahrnehmung führt. Am Ende steht dann, egal ob auf Tonträger oder live im Konzert, ein besonderer Zugewinn an Genuss und Freude an klassischer Musik.

Wir beginnen mit der großen Ballettmusik aus Verdis „Don Carlos“, dann folgt von Mozart der 1. Satz aus seiner Klaviersonate A-Dur KV 331, dem berühmten Variationensatz über ein eigenes Thema von Mozart.

Für unseren Konzertbesuch bei den Hamburger Symphonikern werden wir das Programm vom Sonntag, den 11. Februar 2024 besprechen: Toshio Hosokawa „Voyage IV ‚Extasis‘ für Akkordeon und Ensemble“. Hauptwerk an diesem Sonntagvormittag ist dann Gustav Mahlers Symphonie Nr. 7 e-moll „Lied der Nacht“. Chefdirigent Sylvain Cambreling steht am Pult. Für dieses Konzert habe ich für einen Probenbesuch angefragt, damit wir einmal erleben wie Dirigent und Orchester ein solch außergewöhnliches Werk gemeinsam erarbeiten.

Eintrittskarten für das Konzert können nach Absprache besorgt werden.

Die Karten sind nicht in der Kursgebühr enthalten und der Besuch des Konzertes ist selbstverständlich fakultativ und keine Verpflichtung.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Kritiker beim Deutschlandfunk Kultur

Termine:
Jeweils dienstags von 14.30 – 16.00 Uhr

Kosten für 10 Nachmittage 150,00.

Bitte überweisen Sie die Teinahmebegühr auf das Konto:

Volker Wacker
Postbank Hamburg
IBAN DE 96 2001 0020 0626 5372 04

Sep
17
So
2023
Harald Vieth – Bäume in Hamburg
Sep 17 um 11:30

Ein Vortrag

Wir ernennen den 17. September 2023 zum „Tag des Baumes im Alstertal“.
Aus diesem Anlass bieten wir Ihnen einen Vortrag und ein Konzert an.

Bäume sind enorm wichtig im Kampf gegen den Klimawandel. Sie filtern das schädliche CO2 aus der Luft und produzieren Sauerstoff. Bäume spenden Schatten in trockenen Perioden, sie liefern Nahrung für Insekten und Vögel, sie bieten Wohnraum für viele Tierarten und leisten so enorm viel für die Biodiversität.

Harald Vieth ist der „Baumpate von Hamburg“. „Als Jugendlicher bin ich in verschiedene Naturschutzgruppen eingetreten und habe Vögel beobachtet“, sagt Vieth, der Russisch und Pädagogik studiert hat. „Irgendwann war der Baum, auf dem der Vogel saß, interessanter als das Tier.“

Wenn Harald Vieth ein Baum wäre, dann wäre er wohl ein Hamburger Ahorn – fest verwurzelt mit der Stadt, in der er 1937 geboren wurde und deren grüne Riesen er wie kein zweiter kennt. Er kennt sie alle: die mächtigen alten Bäume, aber auch die skurrilen oder am schönsten blühenden, die stärksten und die einzigartigen.

Auf seinen Streifzügen durch die Hansestadt hat er „liebestolle“ Bäume entdeckt, deren Stämme einander umarmen, er kennt belaubte Exoten, die vor langer Zeit in Hamburg eingewandert sind, und er weiß den Weg zu zwei Bäumen, die außerhalb des Schlaraffenlands 100 verschiedene Apfelsorten tragen.
Für Vieth sind Bäume Zeitzeugen, die in ihrem teils mehrere 100 Jahre langen Leben viel miterlebt haben. Als er mehr über ihre „Biografien“ erfahren wollte, fand er kaum Informationen. „Es gab kein Buch über die Geschichte der Hamburger Bäume“, so Vieth, „deshalb habe ich mich selbst auf die Suche gemacht.“

Seit vielen Jahren erforscht Harald Vieth die Geschichte seltener und schöner Bäume. Auf Touren und in Büchern gibt er sein Wissen weiter.

Karten: 10€

Wellingsbüttler Friedenseiche

Stieleiche 400 Jahre alt

Blüten-Esche

Taschentuchbaum

Naoko Christ-Kato
Sep 17 um 18:00

Naoko Christ-Kato Foto: Marie Liebig

Waldszenen

Ein Klavierabend

Robert Schumann                       Waldszenen Op.82
Erich Wolfgang Korngold            Was der Wald erzählt (Drei Klavierstücke)Edvard
Jean Sibelius                              Five Piano Pieces Op.75 („Baumsuite“)
Toru Takemitsu                           Rain Tree Sketch for Piano
Maurice Ravel                            Trauernde Vögel (Miroirs)
Claude Debussy                         Cloches à travers les Feuilles (Images II)Albert Daniel Belinfante                                    Avond Landschap (1943)
Grieg                                           Waldesstille Op.71-4

Die Wälder sind für das Klima der Erde und für Menschen und Tiere sehr wichtig. Schon immer haben sich Komponisten vom Wald inspirieren lassen und fantasievolle Musik zu diesem Thema komponiert. In ihrer Musik kann man die Liebe der Menschen zum Wald hören.
In ihrem Konzert nimmt Naoko Chist-Kato Sie mit auf eine Reise in die wunderbare Welt des Waldes. Sie können mithelfen, unsere Wälder am Leben zu erhalten, denn für jeden Konzertbesucher wird ein Bäumchen gepflanzt!

Naoko Christ-Kato wurde in Yokohama (Japan) geboren. Sie studierte in Tokio und bei Prof. Konrad Meister in Hannover und bei Prof. Manfred Fock an der Musikhochschule Lübeck. Naoko Christ-Kato ist Preisträgerin des „Young artist piano contest“ und des „Best players contest“ in Japan und erhielt außerdem den Förderpreis des Erziehungsbundes und sie ist Stipendiatin des Deutschen Musikrats.

Karten: 25€, Mitglieder 21€, Schüler und Studierende 10€

Sep
25
Mo
2023
Wellingsbüttler Literatursalon
Sep 25 um 15:30 – Dez 4 um 15:30

Gespräche über Literatur

Leidenschaftliche Leserinnen und Leser treffen sich zu anregenden Gesprächen über Literatur und übers Lesen. Die Leitung hat der Autor und Literaturwissenschaftler Dr. Lutz Flörke.
Selbst lesen, selbst denken, Dichtung selbst verstehen – das ist das Ziel.
Der erste Schritt ist die einsame Lektüre ausgewählter erzählerischer Texte der
Moderne und Postmoderne. Der zweite Schritt besteht darin, miteinander über unsere Lektüreerlebnisse und -ergebnisse zu sprechen. Wir fragen uns: Was hat mir gefallen, was hat mich gestört, in welcher Tradition steht dieses literarische Werk? Weshalb ist es wichtig? Worauf kommt es an in der Dichtkunst?
Hinweise zur Zeit- und Literaturgeschichte sowie zu Interpretationsmethoden ergänzen das Gespräch.

Das Programm wird etwa drei Wochen vor dem ersten Termin per Mail verschickt. Besondere Voraussetzungen sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Dr. Lutz Flörke, Autor und Literaturwissenschaftler

Weitere Termine:

9. / 30. Oktober
06. / 13. / 20. / 27. November
4. Dezember

Das Programm wird am ersten Termin vorgestellt. Besondere Voraussetzungen sind nicht erforderlich.

Montags 15.30-17.00 Uhr / Kosten für 8 Termine 90,-

Infos & Anmeldung: 040 / 46 88 23 87 oder kurse@hamburgerliteraturreisen.de

Sep
30
Sa
2023
Wir waren das dunkle Herz der Stadt
Sep 30 um 18:00

Foto: Staatsarchiv

Foto: Staatsarchiv

Das Hamburger Gängeviertel im Film

Dreiteilige Filmreihe

Sa., 30.9., 18 Uhr Programm 1 (85 Minuten):
So., 1.10., 18 Uhr Programm 2 (127 Minuten):
Mo., 2.10., 19.30 Uhr Programm 3 (138 Minuten):

WIR WAREN DAS DUNKLE HERZ DER STADT ist einer der interessantesten, wichtigsten, besten Hamburgfilme überhaupt. Regisseur Andreas Karmers hat sein Doku-Drama aus alten Filmschnipseln, Bildern und Postkarten, die er auf Flohmärkten und in Antiquariaten zusammensuchte, aus Tagebüchern und Erinnerungen produziert. Herausragend sind die frappierenden Überblendungen vom früheren Erscheinungsbild hin zum heutigen, meist ernüchternden Zustand.

Das Gängeviertel, das heute pittoresk und wildromantisch erscheint, war einer der größten Slums Europas. Auf den Trümmern der Gänge entstanden Teile der Speicherstadt, die Mönckebergstraße und das Kontorhausviertel. Dafür wurden Hausbesitzer enteignet und die Häuser von mehr als 100.000 Menschen zwangsgeräumt. Die Grundstücke verkaufte die Stadt dann weiter an Investoren…
Andreas Karmers setzt den Bewohnern des Gängeviertels ein cineastisches Denkmal.

Verwoben ist die Dokumentation mit der Geschichte von Karmers‘ Familie, allen voran Großvater Walter Wed­stedt, der erst ein „Roter“ war und dann zum Nazischläger wurde. In ihm spiegeln sich Irrungen und Wirrungen des 20. Jahrhunderts.

Andreas Karmers hat zehn Jahre an diesem Film gearbeitet. Die fehlenden Mittel hat er „auf dem Bau und sonstwo verdient“. Lange Jahre war er als Maler fest angestellt – und im UKE „zum Schleppen von Kisten, Wäsche und Patienten“. Karmers beschreibt seinen Werdegang trocken: „Ich muss mich nicht wichtigmachen mit hochgejazzter Erfolgskurve in Sachen Kunst.“

Karten: 10€ pro Abend, alle 3 Abende 25€

Andreas Karmers Foto: Claudia Pegel

Alwine und Walter Wedstedt Foto: Andreas Karmers

Okt
1
So
2023
Wir waren das dunkle Herz der Stadt
Okt 1 um 18:00

Foto: Staatsarchiv

Foto: Staatsarchiv

Das Hamburger Gängeviertel im Film

Dreiteilige Filmreihe

Sa., 30.9., 18 Uhr Programm 1 (85 Minuten):
So., 1.10., 18 Uhr Programm 2 (127 Minuten):
Mo., 2.10., 19.30 Uhr Programm 3 (138 Minuten):

WIR WAREN DAS DUNKLE HERZ DER STADT ist einer der interessantesten, wichtigsten, besten Hamburgfilme überhaupt. Regisseur Andreas Karmers hat sein Doku-Drama aus alten Filmschnipseln, Bildern und Postkarten, die er auf Flohmärkten und in Antiquariaten zusammensuchte, aus Tagebüchern und Erinnerungen produziert. Herausragend sind die frappierenden Überblendungen vom früheren Erscheinungsbild hin zum heutigen, meist ernüchternden Zustand.

Das Gängeviertel, das heute pittoresk und wildromantisch erscheint, war einer der größten Slums Europas. Auf den Trümmern der Gänge entstanden Teile der Speicherstadt, die Mönckebergstraße und das Kontorhausviertel. Dafür wurden Hausbesitzer enteignet und die Häuser von mehr als 100.000 Menschen zwangsgeräumt. Die Grundstücke verkaufte die Stadt dann weiter an Investoren…
Andreas Karmers setzt den Bewohnern des Gängeviertels ein cineastisches Denkmal.

Verwoben ist die Dokumentation mit der Geschichte von Karmers‘ Familie, allen voran Großvater Walter Wed­stedt, der erst ein „Roter“ war und dann zum Nazischläger wurde. In ihm spiegeln sich Irrungen und Wirrungen des 20. Jahrhunderts.

Andreas Karmers hat zehn Jahre an diesem Film gearbeitet. Die fehlenden Mittel hat er „auf dem Bau und sonstwo verdient“. Lange Jahre war er als Maler fest angestellt – und im UKE „zum Schleppen von Kisten, Wäsche und Patienten“. Karmers beschreibt seinen Werdegang trocken: „Ich muss mich nicht wichtigmachen mit hochgejazzter Erfolgskurve in Sachen Kunst.“

Karten: 10€ pro Abend, alle 3 Abende 25€

Andreas Karmers Foto: Claudia Pegel

Alwine und Walter Wedstedt Foto: Andreas Karmers

Okt
2
Mo
2023
Wir waren das dunkle Herz der Stadt
Okt 2 um 19:30

Foto: Staatsarchiv

Foto: Staatsarchiv

Das Hamburger Gängeviertel im Film

Filmreihe

Sa., 30.9., 18 Uhr Programm 1 (85 Minuten):
So., 1.10., 18 Uhr Programm 2 (127 Minuten):
Mo., 2.10., 19.30 Uhr Programm 3 (138 Minuten):

WIR WAREN DAS DUNKLE HERZ DER STADT ist einer der interessantesten, wichtigsten, besten Hamburg-Filme überhaupt. Regisseur Andreas Karmers hat sein Doku-Drama aus alten Filmschnipseln, Bildern und Postkarten, die er auf Flohmärkten und in Antiquariaten zusammensuchte, aus Tagebüchern und Erinnerungen produziert. Herausragend sind die frappierenden Überblendungen vom früheren Erscheinungsbild hin zum heutigen, meist ernüchternden Zustand.

Das Gängeviertel, das heute pittoresk und wildromantisch erscheint, war einer der größten Slums Europas. Auf den Trümmern der Gänge entstanden Teile der Speicherstadt, die Mönckebergstraße und das Kontorhausviertel. Dafür wurden Hausbesitzer enteignet und mehr als 100.000 Menschen zwangsgeräumt. Die Grundstücke verkaufte die Stadt dann weiter an Investoren…
Andreas Karmers setzt den Bewohnern des Gängeviertels ein cineastisches Denkmal.

Verwoben ist die Dokumentation mit der Geschichte von Karmers‘ Familie, allen voran Großvater Walter Wed­stedt, der erst ein „Roter“ war und dann zum Nazi-Schläger wurde. In ihm spiegeln sich Irrungen und Wirrungen des 20. Jahrhunderts.

Andreas Karmers hat zehn Jahre auf diesen Film hingearbeitet. Die fehlenden Mittel hat er „auf dem Bau und sonstwo verdient“. Lange Jahre war er als Maler fest angestellt – und im UKE „zum Schleppen von Kisten, Wäsche und Patienten“. Karmers beschreibt seinen Werdegang trocken: „Ich muss mich nicht wichtigmachen mit hochgejazzter Erfolgskurve in Sachen Kunst.“

Karten: 10€ pro Abend, alle 3 Abende 25€

Andreas Karmers Foto: Claudia Pegel

Alwine und Walter Wedstedt Foto: Andreas Karmers

Okt
8
So
2023
Maria Hartmann
Okt 8 um 11:30

Maria Hartmann Foto: Zoltan Labas

„Es ist mein ganzes Leben“

Auf den Spuren von Charlotte Salomon

Eine literarische Matinee

Die selbst konzipierten literarischen Veranstaltungen von Maria Hartmann sind eine große Bereicherung für das Torhaus.

In dieser Saison präsentiert sie Leben und Werk der Malerin Charlotte Salomon. Deren Leben war so spannend, dass es in einem Hörspiel, einer Oper und einer Ballettoper verarbeitet wurde.

Charlotte Salomon, 1917 in Berlin geboren, wurde mehrmals in ihrem Leben mangelndes malerisches Talent bescheinigt.
Grandios hat sie dieses Fehlurteil mit ihrem Schaffen Lügen gestraft.
In ihrem Hauptwerk „Leben? Oder Theater? Ein Singspiel“ erzählt sie, in einer ungewöhnlichen Mischung aus Bildern und Texten, inspiriert von Musik, von ihren Lebensstationen.

Als Jüdin von den nationalistischen Machthabern bedroht, musste sie Deutschland 1939 gen Frankreich verlassen. Vor ihrer grausamen Ermordung 1943 im Vernichtungslager Auschwitz rettete sie das nicht.

Die Schauspielerin Maria Hartmann erhielt ihre Ausbildung bei Boy Gobert und Peter Striebeck. Sie arbeitet mit namhaften Theater- und Filmregisseuren (Wolf-Dietrich Sprenger, Katharina Thalbach, Tom Tykwer) und tritt auf den großen Bühnen auf (Salzburger Festspiele, Theater an der Josephstadt, Edinburgh International Festival).
Im November 2020 erhielt sie den renommierten Theaterpreis Hamburg Rolf Mares.

Die musikalische Umrahmung des Programms gestaltet Julia Barthe.

Karten: 25€, Mitglieder 21€, Schüler und Studierende 10€

Okt
15
So
2023
Märchen vom Wasser – FÄLLT LEIDER AUS!
Okt 15 um 11:00

Marion Hellmann

Hanna Margarete Schilling

Marion Hellmann und Hanna Margarete Schilling

Eine Familienveranstaltung

Am Ende eines märchenhaften Abends mit Marion Hellmann und Hanna Margarete Schilling stand eine Besucherin auf: „Seit zwanzig Jahren bin ich Gast im Torhaus, aber das war eine der zauberhaftesten Veranstaltungen, die ich je erlebt habe!“

Auch in dieser Saison besuchen uns die beiden Erzählerinnen wieder. Passend zum Ausweichquartier des Torhauses, präsentieren sie uns Märchen vom Wasser.

Wasser, überall Wasser! So hat es angefangen. Doch wie entstand das Land, die Erde mit ihren Ozeanen und Kontinenten? Darum ranken sich Mythen, Legenden und Märchen. Wir hören von geheimnisvollen Wasserwesen und von einer fremden Tiefe. Wir erfahren, wie das Salz ins Meer kam und ob man einer Nixe trauen kann.
Dazu gibt es Lieder zum Zuhören und Mitsingen.

Marion Hellmann und Hanna Margarete Schilling, beide vom Märchenforum Hamburg e.V., erzählen „Schöpfungsmärchen“, und Julia Barthe macht die Musik dazu.

Ein heiter besinnlicher Vormittag für Kinder ab 5 Jahren und für Erwachsene

Karten: Kinder 10€, Erwachsene 15€

Okt
20
Fr
2023
Julia Barthe und Gerd Jordan
Okt 20 um 19:30

Julia Barthe Foto: Lichtgeschrieben

Gerd Jordan Foto: Frida Kutsche

Kann denn Liebe Sünde sein?

Schlager, Film und Musical

Der Schlager mit seinen frechen, gern auch frivolen Texten entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts. Der erste Weltkrieg war überstanden, man sehnte sich nach Ablenkung, nach eingängiger Unterhaltungs- und Tanzmusik.
Die Verbreitung des Radios, der Schellackplatte und des Tonfilms machten die Lieder einem breiten Publikum zugänglich.

Die Blütezeit des Schlagers fand ihr vorläufiges Ende in den 30er Jahren durch den aufkommenden Faschismus. Viele der Musiker erhielten aufgrund ihrer jüdischen Abstammung Auftrittsverbote, sie wurden verfolgt oder mussten in die Emigration flüchten.
Ihren Charme haben diese Lieder mit ihren originellen Reimen und schmissigen Melodien aber bis heute bewahrt.

Julia Barthe und Gerd Jordan präsentieren Ihnen unter dem Motto: „Kann denn Liebe Sünde sein?“ eine bunte Mischung aus Schlagern und Melodien aus Film und Musical. Freuen Sie sich auf bekannte und unbekannte Kompositionen von Peter Kreuder, Ralph Benatzky, George Gershwin, John Kander und anderen.

Julia Barthe ist seit mehr als 30 Jahren aktiv in der Hamburger Kulturszene. Nicht dass alles andere „Pflicht“ wäre, aber dieses Programm ist eindeutig „Kür“!

Gerd Jordan, Klavier, ist Organist der Christuskirche Wandsbek, wo er eine eigene, sehr erfolgreiche Kammermusikreihe leitet. Er ist Hochschul-Dozent, versierter Liedbegleiter, Kammermusik-Pianist und Leiter des schwulen Männerchores „Schola Cantorosa“.

Karten: 25€, Mitglieder 21€, Schüler und Studierende 10€

Okt
27
Fr
2023
Andrey Denisenko
Okt 27 um 19:30

Ein Klavierabend

Andrey Denisenko, Student im Konzertexamens-Studiengang bei Anna Vinnitskaya, wurde als Teilnehmer zum Internationalen Telekom-Beethoven Wettbewerb 2023 in Bonn eingeladen.

Im Torhaus-Kulturkreis wird er einen Teil seines Wettbewerbs-Programms vorstellen:

Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 17 d-Moll op. 31 Nr. 2

Franz Liszt
Sonate h-Moll S. 178

Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 24 Fis-Dur op. 78

Dmitry Schostakowitsch
Sonate Nr. 2 op. 61 h-Moll

Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden zugunsten des Künstlers

Andrey Denisenko wurde 1992 in Rostow am Don, Russland, geboren.
Mit 16 Jahren trat er erstmals als Solist mit dem Symphonischen Orchester auf.
2017 schloss Andrey sein Studium bei Sergei Osipenko am Rachmaninow Konservatorium in Rostow mit Bestnoten ab.
Er setzte seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei
Anna Vinnitskaya fort. Im Jahr 2020 schloss Andrey sein Master-Studium mit höchster
Auszeichnung ab und setzte sein Konzertexamen-Studium bei Anna Vinnitskaya fort.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt Andrey Denisenkjo auch in Meisterkursen von Dmitry Baschkirow, Elisso Virsaladze, Robert D. Levin, Pavel Gililov und Konstantin Lifschitz.
Im Jahr 2018 errang Andrey den dritten Preis beim Europäischen Klavierwettbewerb Bremen, den ersten Preis der Elise Meyer Stiftung und den Steinway Förderpreis Klassik.
Er ist Stipendiat zahlreicher Stiftungen (Yehudi Menuhin Live Music Now e.V., Oscar und Vera Ritter-Stiftung und Flügel-Fundus Stiftung).
2019 gewann Andrey Denisenko den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb
„Grand Piano in Palace“ in Sankt Petersburg und wurde im Rahmen des Projekts „Junge Künstler aus dem Norden“ vom NDR Hamburg aufgezeichnet. Im August 2020 trat er beim „Classic@Home“ Festival auf.

Andrey Denisenko tritt regelmäßig in bedeutenden Konzerthäusern auf, darunter die Konzerthalle Carl Philipp Emanuel Bach in Frankfurt (Oder), die Laeiszhalle, die Elbphilharmonie Hamburg und die Philharmonie Berlin.

Nov
4
Sa
2023
Dorit Meyer-Gastell
Nov 4 um 18:00

Foto: Dorit Meyer-Gastell

Mascha Kaléko … ich laß’ mich nicht zähmen

Eine Lebensreise

Mascha Kaléko – der Name der 1907 in Westgalizien/Polen geborenen jüdischen Dichterin taucht erstmals um 1930 in Berlin auf. Mit „Alltagsgedichten“ erobert sie schnell die Herzen der Menschen. Die Spannung ihrer Gedichte liegt in der Vereinigung von Lyrik und Spott, von Gefühl und Ironie. In ihnen begegnen sich der vorschnelle Berliner Witz und die Trauer der jüdischen Weisheit.

1935 wurde Mascha Kaléko aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen und erhielt Schreibverbot. Sie floh mit ihrem zweiten Mann und dem gemeinsamen Kind nach Amerika. Doch noch härter als die Emigration in die USA wirkte 1966 die „Heimkehr ins Land der Väter“ nach Israel – sie setzte die Dichterin der gnadenlosen Isolierung aus. Als ihr erwachsener Sohn und später auch ihr Mann starben, reiste sie noch einmal nach Europa. Auf dem Rückweg erkrankte sie und starb 1975 in Zürich.

Dorit Meyer-Gastell zeichnet die Lebensreise der „weiblichen Kästner“ und „Großstadtlerche“ – wie Mascha von Kritikern liebevoll genannt wird – anhand ihrer Gedichte nach und ermöglicht einen Einblick in eine humorvolle, aber auch getriebene und heimatlose Dichterseele …

Dorit Meyer-Gastell studierte Kulturpädagogik, bevor sie in Hamburg eine private Schauspielschule besuchte und schon bald ihr erstes Soloprogramm auf die Bühne stellte. Mit Vorliebe widmet sie sich LyrikerInnen, deren Leben und/oder Werk sie szenisch aufarbeitet und ihrem Publikum präsentiert. Darunter Programme mit Texten von Julie Schrader, Francois Villon, Kurt Tucholsky, Friedhelm Kändler, Wislawa Szymborska und Mascha Kaléko, sowie Programme für Kinder. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist sie Tanzleiterin und Yogalehrerin.

www.dorit-meyer.com

Karten: 25€, Mitglieder 21€, Schüler und Studierende 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Foto Regina Badics

Nov
6
Mo
2023
Filmabend
Nov 6 um 19:30

Der pensionierte Musikwissenschaftler Georges hat das Leben an der Seite seiner Frau Anne verbracht. Mit ihrem Schlaganfall, der die Klavierlehrerin

an den Rollstuhl bindet, ändert sich für den über 80-jährigen einiges. So gut es geht, kümmert sich der gebrechliche Georges um seine Frau, der er das

Pflegeheim ersparen will. Ein zweiter Schlaganfall stellt ihre jahrzehntelange Liebe vor eine Zerreißprobe.

Frankreich, Deutschland, Österreich 2012, vielfach preisgekrönt (u.a. Goldene Palme von Cannes, Oscar, Europäischer Filmpreis)

Nov
11
Sa
2023
Anna Vinnitskaya
Nov 11 um 18:00

DIE MUSIKHOCHSCHULE STELLT SICH VOR

Ein Klavierabend

Photo: Marco Borggreve
all rights reserved

Wir sind sehr glücklich, dass wir eine regelmäßige Kooperation mit der herausragenden Pianistin Anna Vinnitskaya und ihren Studierenden anbieten können. Wer diese Konzerte im Torhaus besucht hat, hat echte Sternstunden erlebt!

Programm:
W.A. Mozart – Klaviersonate Nr. 10 in C-Dur KV 330
(Levi Schechtmann)

Robert Schumann – Carneval op.9
Mendelssohn „Lieder ohne Worte“ op.67 nr.2, op.30 nr.4, op.30 nr.6, op.67 nr.4.
(Anna Vinnitskaya)

Beethoven – Sonate in f Moll Op.2 No.1
(Yi Teng Huang)

Beethoven,
Sechs Bagatellen op. 126
Sonate Nr. 31 As-Dur op. 110
(Andrey Denisenko)

Anna Vinnitskaya wurde im russischen Novorossijsk geboren. Sie studierte bei Sergei Ossipienko in Rostow und anschließend bei Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, an der sie seit 2009 selbst als Professorin lehrt.

Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 war für Anna Vinnitskaya der Auftakt zu einer internationalen Karriere. Sie ist eine geschätzte Partnerin der großen Orchester (Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden) und führender Dirigenten wie Marek Janowski, Krzysztof Urbański, Kirill Petrenko, Andris Nelsons oder Alan Gilbert.

Publikum und Kritik schätzen gleichermaßen, dass Anna Vinnitskaya nicht nur spektakuläre Feuerwerke zünden kann, sondern auch große Gemälde zu malen versteht. Ihre technische Brillanz ist dabei nie virtuoser Selbstzweck, sondern verbindet sich mit einem natürlichen, dabei farbenreichen Klang und mit der Fähigkeit zur Gestaltung langer, durchdachter Bögen.

Ihre CD-Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or, dem ECHO Klassik und der Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet.

Karten: 29€,  Mitglieder 25€, Schüler und Studierende 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

 

 

Nov
14
Di
2023
Hanns-Josef Ortheil – AUSVERKAUFT!
Nov 14 um 19:30

Ein Kosmos der Schrift aus Kunst, Musik und Literatur

Eine Autorenlesung

Wir sind überglücklich, dass wir einen großen deutschen Autor gewinnen konnten, in unserem Haus zu lesen.

Der Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil, geb. 1951 in Köln, ist einer der meistgelesenen und produktivsten Autoren der Gegenwart. Seit seinem Debüt mit dem Roman „Fermer“ (1979) hat er über siebzig Bücher veröffentlicht, die den erstaunlichen Erzählzusammenhang eines Kosmos der Schrift bilden. In seiner Lesung zeigt und erläutert er anhand von mehreren Werken (Kunstmomente, Wie ich Klavierspielen lernte und Der Stift und das Papier) dieses einzigartige, kreative Zusammenspiel von Kunst, Musik und Literatur, dessen Wurzeln bis in die Kindertage zurückreichen und das stetig erweitert und vertieft wird. Dabei entführt er seine Leserinnen und Leser u.a. ins Rheinland, in den Westerwald, nach Rom und zu südlichen Küsten der Imagination – den Werk- und Entstehungsräumen seines Erzählens.

Karten: 25€, Mitglieder 21€, Schüler und Studierende 10€
DIESE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT!

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

 

 

Nov
18
Sa
2023
Olivia Jeremias und Katharina Hinz
Nov 18 um 18:00

Olivia Jeremias und Katharina Hinz Photo: Aliz Losconi

Beethoven, Britten und Barber

Ein Kammermusikabend

Kompositionen von Ludwig van Beethoven (Sonate op. 5,2 G-Moll), Benjamin Britten (Suite Nr. 1 für Cello Solo) und Samuel Barber.

Olivia Jeremias zählt zu den herausragenden Cellistinnen ihrer Generation.
Sie studierte an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« in Dresden und an der Royal Academy of Music London.
Bereits im Alter von 20 Jahren führte sie Dvoráks Cellokonzert unter der Leitung von Sir Colin Davis in der Dresdner Semperoper auf.
Als 1. Preisträgerin des Heran Wettbewerbes in Tschechien sowie als Finalistin im Antonio Janigro Wettbewerb in Zagreb fand sie internationale Anerkennung. 2004 erhielt sie den Pierre Fournier Sonderpreis.
2005 übernahm Olivia Jeremias die Stelle der Solocellistin des Philharmonischen Staatsorchesters. 2008 wurde ihr hierfür der Eduard-Söring-Preis verliehen.

Olivia Jeremias spielt ein Guarneri Cello von 1721.

Die Pianistin Katharina Hinz gewann mehrfach 1. Preise für Klavierbegleitung und war Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung.
Seit 2011 ist sie künstlerische Leiterin der erfolgreichen Kammermusikreihe „Adendorfer Serenade“. 2022 erhielt sie den Kulturförderpreis des Landkreises Lüneburg in der Kategorie Musik.

Die beiden Künstlerinnen verbindet eine langjährige Duopartnerschaft.
2017 erschien ihre erste gemeinsame CD mit Werken von Bach, Beethoven und Brahms bei Fibonacci Records.

Karten: 29€, Mitglieder 25€, Schüler und Studierende 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Dez
1
Fr
2023
FÄLLT LEIDER AUS! Jochen Kupfer und Dietmar Loeffler
Dez 1 um 19:30

Jochen Kupfer Foto: Ludwig Olah

Dietmar Loeffler Foto: Bernd Brundert

Franz Schubert – Die Winterreise

Diese Veranstaltung wird verschoben auf Samstag, den 30. November 2024 um 18 Uhr.
Bereits gekaufte Karten werden erstattet.

Ein Liederabend

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“ – mit diesen Versen beginnt die Winterreise, einer der bekanntesten Liederzyklen der Romantik.

Auf den 24 Stationen seines Weges ist der Wanderer starken Stimmungsgegensätzen von überschwänglicher Freude bis hin zu hoffnungsloser Verzweiflung ausgesetzt.
Im Ausklang des Zyklus trifft der Wanderer auf den Leiermann, der frierend seine Leier dreht, aber von niemandem beachtet wird. Mit der Frage „Willst zu meinen Liedern deine Leier dreh’n?“ endet die Winterreise.

Die Kunst als letzte Zuflucht, der Leiermann als Tod, oder die „ewige Leier“ als Ausdruck der Qual eines hoffnungslosen, aber immer weiter fortdauernden Lebens? Das Ende dieses Zyklus‘ bietet unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten.

Jochen Kupfer, Bariton, trat unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Kurt Masur, Riccardo Chailly, Raphael Frühbeck de Burgos, René Jacobs, Krzysztof Urbanski, Philippe Herreweghe, Kent Nagano und Herbert Blomstedt auf.
2016 wurde Jochen Kupfer zum Bayerischen Kammersänger ernannt.
Seit 2019 ist er Professor für Gesang an der Hochschule für Musik Würzburg.

Dietmar Loeffler absolvierte bei Leon Fleisher und Irwin Gage seine Ausbildung zum Konzertpianisten und Liedbegleiter. Dazu ist er als Autor, Regisseur und musikalischer Leiter an fast allen großen deutschen Bühnen tätig. Seine Werke wurden mit dem hessischen Theaterpreis und dem 1. Preis der INTHEGA ausgezeichnet und sind Dauerbrenner, wie Männerbeschaffungsmaßnahmen mit bisher über 1000 Vorstellungen.

Karten: 29€, Mitglieder 25€, Schüler und Studierende 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
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Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Dez
3
So
2023
Mark Lyndon
Dez 3 um 11:30

Mark Lyndon Foto: Bo Lahola

Stress!

Eine Benefizveranstaltung

How do Germans and Brits deal differently with stress?
Why are Germans obsessed with stress?
How effective ist „Stress Training“?
Why is „Feierabend“ more stressy than „Arbeit“?
How effective are the German „Freizeitstressbewältigungsmaßnahmen“?
Would the simplest solution to stress be a world without people?

Es gibt wohl kaum einen Engländer in Hamburg, der in seiner Wahlheimat an der Elbe britische und deutsche Kulturwelten seit mehr als 40 Jahren derart scharf, aber immer empathisch, lustig und mit einem Augenzwinkern auf die Schippe nimmt.

Mark Lyndon präsentiert britischen Humor par excellence bei typisch englischem Understatement! Beste Unterhaltung mit Lachgarantien und Einblicken in die britische und deutsche Seele. Auf seiner komödiantischen Reise durch die nationalen Kulturen dreht Lyndon jeden Stein um und zelebriert ein Theatererlebnis mit Humor- und Erkenntnisgarantie.

Mark Lyndon, britischer Schauspieler und Moderator, studierte Literatur und Theater in London, bevor er 1982 für einen Besuch nach Hamburg kam – und blieb. Mark Lyndon wird mit seinen Bühnenprogrammen und Lesungen deutschlandweit für Soloveranstaltungen, Firmenevents und private Veranstaltungen gebucht.

Diese Matinee wird veranstaltet vom Lions Club Hamburg-Oberalster.
Der Erlös kommt dem Freundeskreis Die ARCHE Hamburg e.V. zugute.
https://www.freundeskreis-arche-hh.de/

Karten: 30€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Karten für diese Veranstaltung gibt es nur noch in unseren Vorverkaufsstellen:
Alster-Optik, Rolfinckstraße 11, 22391 Hamburg
Buchhandlung „Tolle Geschichten“, Tornberg 32, 22337 Hamburg
La Marmite Provencale, Erdkampsweg 8, 22335 Hamburg
Hamburger Abendblatt Ticketshop im AEZ
Heegbarg 31, 22391 Hamburg (zzgl. VVK-Gebühr)

Dez
4
Mo
2023
Filmabend
Dez 4 um 19:30

Vier alte Herren erinnern sich bei einer dampfenden Feuerzangenbowle vergnügt an die Streiche ihrer Schulzeit. Dem Jüngsten ihrer feucht-fröhlichen

Runde ist ihre prustende Heiterkeit allerdings unverständlich: Der Ärmste war nie auf einer Schule, sondern hatte nur einen Hauslehrer. Um ihm

nachträglich zu zeigen, was ihm damit entgangen ist, heckt man gemeinsam einen verrückten Plan aus.

Seit Jahrzehnten vielerorts – häufig an Universitäten – ein Kultfilm in der Adventszeit.

Deutschland 1944

Dez
10
So
2023
Figurentheater Bremen
Dez 10 um 15:00

Jeanette Luft Foto: Daniel Kunzfeld

 

Aschenputtel

Ein Weihnachtsmärchen mit Musik

Frei nach den Gebrüdern Grimm

Prinzessin Othilie hat geheiratet. Eigentlich ist sie sehr glücklich, wenn nicht die Sehnsucht nach ihren Märchen aus der Kinderzeit so groß wäre. Eines Tages findet sie ihr Märchenbuch wieder. Sie schlägt es auf und schon fliegen ihr die Turteltäubchen entgegen: „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“. So landet sie bei Aschenputtel in der Stube, und ein aufregendes Abenteuer beginnt, bis Aschenputtel von ihrem traurigen Dasein erlöst wird!

Das Bremer Figurentheater „Mensch, Puppe!“ wurde 2011 gegründet. Es präsentiert ein breitgefächertes Programm für Erwachsene und Kinder mit Figuren-, Bilder- und Objekttheater sowie mit Schauspiel, Lesungen und Konzerten.

Spiel: Jeannette Luft
Akkordeon: Gisela Fischer
Regie & Ausstattung: Rainer Schicktanz

Ab 4 Jahren, 45 Minuten

Karten: Kinder 10€, Erwachsene 15€

ACHTUNG:
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direkt an der Einmündung Hoheneichen

Dez
16
Sa
2023
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit
Dez 16 um 17:00

ADVENT IM TORHAUS-KULTURKREIS

Eine Veranstaltung zum Zuhören und Mitsingen

Weihnachten ist ein christliches Fest. Wem ist noch bewusst, dass der Advent erst nach dem Totensonntag beginnt und dass er eigentlich eine Fastenzeit ist?
Weihnachten – das ist die Sehnsucht nach Bullerbü – nach Schnee, nach Kerzenschein und gutem Essen, nach einer glücklichen, in Harmonie vereinten Familie, nach Kindern, die um den Weihnachtsbaum tanzen und dem Großvater, der inmitten der Schar seiner Nachkommen im Schaukelstuhl sitzt. Wir hoffen auf Besinnlichkeit und vor allem auf Frieden.

Weihnachten fordert aber auch dazu heraus, nicht im Kitsch zu versinken, sowohl die Weihnachtspuritaner als auch den Konsumrausch ein wenig aus der Distanz oder sogar mit Humor zu betrachten, und über das Allzu-Menschliche übersteigerter Erwartungen zu schmunzeln.

Weihnachten steht am Jahresende. Zum Jahreswechsel hin bietet es sich an, Rückschau zu halten, Bilanz zu ziehen: was ist gelungen, was nicht so sehr, wofür dürfen wir dankbar sein, von wem haben wir uns vielleicht verabschieden müssen.

Auch in diesem Jahr laden wir, der Vorstand des Torhaus-Kulturkreises, Sie also wieder herzlich zu einem besinnlichen Adventsnachmittag ein.
Wir freuen uns darauf, Ihnen etwas vorzulesen, mit Ihnen gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder zu singen und Weihnachtskekse und Punsch zu genießen.

Herzlich willkommen!

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden zugunsten des Torhaus-Kulturkreises!

ACHTUNG:
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Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Jan
8
Mo
2024
Filmabend – Ein berührendes Filmmusical
Jan 8 um 19:30

Filme, die Sie schon lange mal wieder sehen wollten und Filme, die Sie unbedingt kennenlernen sollten!

Ein talentierter Jazzpianist und eine angehende Schauspielerin und die großen Fragen des Lebens nach künstlerischem Anspruch und Erfolg, nach Leidenschaft und Familie, nach Konsequenz oder Kompromiss.
7 Golden Globe Awards 2017, 14 Oscar-Nominierungen 2017, Siege in sechs Kategorien (USA 2016)

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Jan
12
Fr
2024
Workshop: Birgit Nass
Jan 12 um 16:00 – Jan 13 um 19:00

Birgit Nass

GESTALTEN MIT SCHRIFT

Ein Workshop zu Hintergrundtechniken und Layout

Das Gestalten mit Handschriften, sowohl mit der persönlichen Handschrift, als auch mit kalligrafischen Alphabeten steht im Mittelpunkt dieses Kurses. Anwendungsorientiert werden wir verschiedene Techniken zur Hintergrundgestaltung und zum Finden von interessanten Layout-Möglichkeiten auch auf größeren Formaten erarbeiten. Dabei beschäftigen wir uns mit Farben, großzügigen Pinselstrichen und der Dynamisierung der Schriften für einen expressiven Ausdruck. Es entstehen verschiedene Arbeiten auf Papier.

LEITUNG: Birgit Nass, Grafik Designerin und Schriftkünstlerin

Birgit Nass ist seit 1998 als Grafik Designerin und Kalligraphin tätig. Ihre Ausbildung absolvierte sie u.a. an der Kunstschule Alsterdamm in Hamburg und am International Calligraphy Symposium, University of Sunderland.

Sie bietet regelmäßig Seminare zu Schrift und Schreiben an.

https://www.birgitnass.com

Anmeldung erforderlich: in der Geschäftsstelle des Torhauses, da begrenzte Teilnehmerzahl, Tel.: 040 536 1270, buero@kulturkreis-torhaus.de

Freitag, 12. Januar, 16-19 Uhr
Samstag, 13. Januar, 10-17 Uhr

Kosten für 2 Unterrichtstage 120,00 Euro Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto:
Bürgerverein Wellingsbüttel e.V., IBAN: DE10 2005 0550 1059 2130 80, BIC: HASPDEHHXXX

Jan
14
So
2024
Classic4Sax
Jan 14 um 11:30

Night and day
Arrangements für Saxophonensemble

Die neue Saison wird eröffnet durch das wunderbare Saxophonensemble Classic4Sax, bestehend aus Lars Osenbrüg, Berthild Lievenbrück, Karola Elßner und Natascha Protze.
Das Ensemble wurde an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gegründet mit dem Ziel, klassische Kammermusik verschiedener Epochen in der Besetzung eines Saxophonensembles zu spielen. Das umfangreiche Repertoire umfasst sowohl Originalkompositionen als auch Bearbeitungen für Saxophonquartett, Uraufführungen und Filmmusik.

Auch dieses Mal schätzen wir uns glücklich, dass die gebürtige Wellingsbüttlerin Tini Thomsen das Ensemble bereichert: „Tini Thomsen spielt auf ihrem fulminant großen Saxophon fulminanten Jazz. Jetzt macht sie Weltkarriere.“ (DIE ZEIT). 2022 wurde sie für den Deutschen Jazzpreis nominiert.

Als weiteres „Bonbon“ hören Sie Arrangements für Saxophonensemble und Gesang mit Julia Barthe.

Karten: 29€, Mitglieder: 24€, Junge Menschen unter 25: 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Jan
21
So
2024
Michael Batz
Jan 21 um 11:30

Michael Batz Photo: Batz

Das Haus des Paul Levy
Eine Autorenlesung

Die Geschichte eines einzigartigen Hauses in 100 Kapiteln

Anfang der 1920er-Jahre tun sich einige wohlhabende, liberale, jüdische Bürger und Bürgerinnen zusammen und errichten in der Rothenbaumchaussee 26 das erste baugenossenschaftliche Projekt Hamburgs.
Bewohnt von prominenten Bankern, Sportlern, Künstlern und in direkter Nähe zu Grindelviertel und Bornplatzsynagoge, spiegelt das Haus das Selbstverständnis deutscher Juden wider – bis zu ihrer Ausgrenzung, Vertreibung und »Arisierung« der Wohnungen.

Michael Batz ist Szenograf, Autor, Lichtkünstler und Theatermacher.
In mehrjähriger Recherchearbeit zeichnet er ein spannungsreiches Panorama von Heimat und Diaspora, von Hoffnung und ihrer Zerstörung durch die Nationalsozialisten. 100 Kapitel mit globaler Dimension, deren Nachgeschichten sich bis in die heutige Gegenwart zu einem literarisch vielschichtigen Porträt der Kraft der Erinnerung und der Erneuerung verdichten.

Karten: 15€, Mitglieder: 12€, Junge Menschen unter 25: 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Jan
22
Mo
2024
Kalligraphie – Schreiben im Torhaus
Jan 22 um 17:30 – Apr 22 um 17:30

 

LEITUNG: Katrin Tarnowski, Bildende Künstlerin

Für Anfängerinnen und Anfänger, die zu Fortgeschrittenen werden.

Sie lernen von Grund auf zunächst das Schreiben der im Abendland gebräuchlichen lateinischen Schriften.

Sobald kürzere und längere Texte anspruchsvoll gestaltet werden können, sind Sie in der Lage, auf dieser Basis und unter Zuhilfenahme anderer Techniken (z.B. Aquarellieren, Linol- oder Holzschnitt) etwas individuell Neues zu schaffen.

Im Idealfall entstehen dabei künstlerisch frei gestaltete Blätter, auf denen die Bedeutung von Texten, die den Schreibenden wichtig sind, in besonderer, individueller Weise zum Ausdruck gebracht werden.

Weitere Termine:
29. Januar
5./12./19./26. Februar
4. März
8./15./22. April

Aufgrund der großen Nachfrage werden bei Bedarf weitere Kurse jeweils dienstags und mittwochs um 17.30 Uhr eingerichtet.

Anmeldung erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl, Tel. 040 536 1270, buero@kulturkreis-torhaus.de

Kosten für 10 Unterrichtseinheiten 100,00€

Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühren auf das Konto:
Katrin Tarnowski, IBAN DE 34 2005 0550 1059 7617 65

Jan
28
So
2024
Kinderkino
Jan 28 um 15:00

Nach einem Buch von Erich Kästner – Ein Mädchen aus reichen Verhältnissen und ein Junge, der sich um seine kranke Mutter sorgt, versuchen, an Geld zu kommen, damit die Mutter des Jungen einmal in den Urlaub fahren kann. (Deutschland 1999)

Eintritt frei, Spenden erbeten

Jan
30
Di
2024
Opernkurs
Jan 30 um 12:00 – Apr 23 um 13:30

Oper für alle – Musiktheater in Hamburg

Der beliebte Kurs von Volker Wacker, Diplomregisseur für Musiktheaterregie

Volker Wacker bereitet Sie auf aktuelle Operninszenierungen an der Hamburgischen Staatsoper vor. Seit über 20 Jahren erklärt der aus Schwaben zugereiste Wahl-Hamburger seinen Zuhörern, warum sie in der Oper nicht nur weinen, sondern auch lachen dürfen – und das sogar sollen. „Lachen Sie! Auch während der Aufführung. Auch wenn die Nachbarin komisch guckt. Natürlich sind Werkstatt und Oper kein Spaßmobil, aber Lachen ist unbedingt erwünscht. Denn wer lacht, hat’s kapiert.“ (Interview im Hamburger Abendblatt)

Es erwartet Sie ein kurzweiliger Kurs zu Komponisten, verknüpfter Zeit-, Literatur- und Musikgeschichte, zu Werken und Inszenierungen, zu Beziehungsgeflechten, menschlichen Höhen und Abgründen, zu Wirtschaft und Politik und zu den großen und kleinen Fragen des Lebens.

Es werden folgende Neuinszenierungen besprochen:
„Il Trovatore“ von G. Verdi und „La clemenza di Tito“ von W.A. Mozart.
Karten für Aufführungen stehen Ihnen zu vergünstigten Preisen zur Verfügung.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Volker Wacker, Diplomregisseur für Musiktheaterregie und Leitung der „Opernwerkstatt“ der Hamburgischen Staatsoper

Jeweils dienstags von 12.00 – 13.30 Uhr

Kosten für 10 Nachmittage: 160,00.

Bitte überweisen Sie die Teinahmebegühr auf das Konto:

Volker Wacker
Postbank Hamburg
IBAN DE 96 2001 0020 0626 5372 04

Erstklassisch! Der Kurs für Musikinteressierte
Jan 30 um 14:30 – Apr 23 um 16:00

Lieben Sie Klassik?

Auch der Klassik-Kurs von Herrn Wacker erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit.
Es werden Werke von Franz Schubert, Robert Schumann und J.S. Bach („Goldberg-Variationen“) besprochen. Berühmte Interpreten und Orchester kommen in bester Bild- und Tonqualität aus den großen Konzertsälen der Welt virtuell per Video, Streaming etc. zu uns ins Torhaus.
Die Teilnehmer*innen lernen klassische Musik im Detail wie im großen Ganzen kennen, was zu einer tieferen Wahrnehmung führt. Am Ende steht dann, egal ob auf Tonträger oder live im Konzert, ein besonderer Zugewinn an Genuss und Freude an klassischer Musik.

Für die Kursteilnehmer (und Begleitung) werden wieder beste Plätze für einen Konzertbesuch reserviert.

Die Karten sind nicht in der Kursgebühr enthalten und der Besuch des Konzertes ist selbstverständlich fakultativ und keine Verpflichtung.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Kritiker beim Deutschlandfunk Kultur

Termine:
Jeweils dienstags von 14.30 – 16.00 Uhr

Kosten für 10 Nachmittage 160,00.

Bitte überweisen Sie die Teinahmebegühr auf das Konto:

Volker Wacker
Postbank Hamburg
IBAN DE 96 2001 0020 0626 5372 04

Feb
5
Mo
2024
Marie-Luise Bolte
Feb 5 um 19:30

Marie-Luise Bolte (c) Zetchi

Buster Keaton – Der General
Stummfilm mit Begleitung

Auch in dieser Saison laden wir Sie wieder zu einem besonderen Filmabend ein.

Es erwarten Sie ein kurzer Vorfilm, ein Einführung von Marie-Luise Bolte und als Hauptfilm „Der General“ aus dem Jahr 1926.

Der Film von und mit Buster Keaton zählt zu den bedeutendsten Komödien der Filmgeschichte. Der Film spielt zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkrieges und basiert auf einem historisch verbürgten Bahn-Überfall. Der Lokomotivführer Johnnie Gray nimmt einsam die Verfolgung seiner von nordstaatlichen Spionen entführten Lokomotive General auf.

Die Pianistin, Organistin und Komponistin Marie-Luise Bolte hat seit 1990 eine unfassbar lange Liste von Stummfilmen vertont. Daneben schrieb sie Artikel und Essays, die in Fachbüchern und im CineGraph-Lexikon veröffentlicht wurden.
Sie ist regelmäßig zu Gast im Metropolis-Kino.

https://marilu-bolte.de/

Karten: 20€, Mitglieder: 15€, Junge Menschen unter 25: 10€

ACHTUNG:
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Feb
10
Sa
2024
Véronique Elling und Aurélie Namont
Feb 10 um 18:00

Véronique Elling (c) Paula Markert

Aurélie Namint (c) Gela Megrelidze

Colette – Die Kunst, frei zu sein
Ein Abend im Paris der Belle Époque.

Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die großen Pariser Salons geben den Ton für ein intensives künstlerisches Leben vor. Schriftsteller, Komponisten und Maler inspirieren sich gegenseitig, angetrieben von dem gemeinsamen Wunsch, Grenzen und Genres zu überschreiten, sich von Konventionen zu lösen und neue Ausdrucksformen zu entdecken.

In diesem Aufbrausen kreuzen sich die Wege von Ravel, Debussy, Boulanger und Poulenc mit dem außergewöhnlichen Schicksal einer Frau und Künstlerin, deren Durst nach Freiheit nicht zu stillen ist: Colette.

Das Klavier wird zum Klangspiegel von Colettes Erzählungen.
Kraftvoll, sinnlich und humorvoll begleitet die Musik von Ravel, Debussy und Poulenc das facettenreiche Leben einer der größten Schriftstellerinnen Frankreichs.

Véronique Elling ist diplomierte Schauspielerin und Konzertsängerin. Seit 20 Jahren konzipiert, schreibt, inszeniert, spielt und singt sie in unterschiedlichen Theater- und Musik-Projekten.

Aurélie Namont ist Preisträgerin zahlreichen internationalen Wettbewerbe. Sie ist Stipendiatin der Alfred Toepfer-Stiftung, der Yehudi Menuhin Stiftung „Live music now“ und der Franz Wirth-Gedächtnis-Stiftung.

Karten: 25€, Mitglieder: 20€, Junge Menschen unter 25: 10€

Feb
25
So
2024
Theater Mär – Oh, wie schön ist Panama!
Feb 25 um 15:00

Melanie Weirather (c) Peter Markhoff

Erzähltheater ab 3 Jahren

Wie jeder weiß sind der kleine Tiger und der kleine Bär dicke Freunde. Und sie fürchten sich vor nichts, weil sie zusammen wunderbar stark sind. Eines Tages findet der Bär eine Kiste, die nach Bananen riecht, und damit beginnt das große Abenteuer.

Theater Mär erzählt diese weltweit beliebte Geschichte einfühlsam und ganz nah an seinem Publikum.

Schauspiel: Melanie Weirather

Technik: Arne Köhler oder Alisha Barss

Regie, Bühne: Peter Markhoff
Musik: Axel Pätz
Bühnenmalerei: Ralph Jurszo
Autor: Janosch

Karten: Kinder 10€, Erwachsene 15€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Feb
26
Mo
2024
Wellingsbüttler Literatursalon
Feb 26 um 15:30 – Mai 6 um 15:30

Gespräche über Literatur

Leidenschaftliche Leserinnen und Leser treffen sich zu anregenden Gesprächen über Literatur und übers Lesen. Die Leitung hat der Autor und Literaturwissenschaftler Dr. Lutz Flörke.
Selbst lesen, selbst denken, Dichtung selbst verstehen – das ist das Ziel.
Der erste Schritt ist die einsame Lektüre ausgewählter erzählerischer Texte der
Moderne und Postmoderne. Der zweite Schritt besteht darin, miteinander über unsere Lektüreerlebnisse und -ergebnisse zu sprechen. Wir fragen uns: Was hat mir gefallen, was hat mich gestört, in welcher Tradition steht dieses literarische Werk? Weshalb ist es wichtig? Worauf kommt es an in der Dichtkunst?
Hinweise zur Zeit- und Literaturgeschichte sowie zu Interpretationsmethoden ergänzen das Gespräch.

Das Programm wird etwa drei Wochen vor dem ersten Termin per Mail verschickt. Besondere Voraussetzungen sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Dr. Lutz Flörke, Autor und Literaturwissenschaftler

Weitere Termine:
4./11. März
8./15./22./29. April
6. Mai

Das Programm wird am ersten Termin vorgestellt. Besondere Voraussetzungen sind nicht erforderlich.

Montags 15.30-17.00 Uhr / Kosten für 8 Termine 95,-

Infos & Anmeldung: 040 / 46 88 23 87 oder kurse@hamburgerliteraturreisen.de

Mrz
4
Mo
2024
Filmabend – Was braucht der Mensch?
Mrz 4 um 19:30

Filme, die Sie schon lange mal wieder sehen wollten und Filme, die Sie unbedingt kennenlernen sollten!

Zwei Freunde und Geschäftspartner lassen sich im Rahmen einer Wette darauf ein, 100 Tage auf Luxus und Kommerz zu verzichten, indem sie all ihre Habseligkeiten, wirklich alle, abgeben und sich täglich ein Teil zurückholen. (Deutschland, 2018)

Eintritt frei Spenden erwünscht

Mrz
9
Sa
2024
Jens Wawrczeck – Gustav Peter Wöhler – Volker Hanisch
Mrz 9 um 18:00

Volker Hanisch (c) Hanisch

Jens Wawrczeck (c) Christian Hartmann

Gustav Peter Wöhler (c) Jeanne Degraa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Huxley,Orwell,Kling – Drei Dystopien

Eine Collage

Aldous Huxley, George Orwell und Marc-Uwe Kling zeichnen in ihren Romanen „1984“, „Schöne neue Welt“ und „Qualityland“ beklemmende Zukunftsvisionen, die erschütternd viel mit unserer heutigen Zeit zu tun haben.

Nach verheerenden Kriegen oder Krisen herrschen totalitäre Regime, die ihre hierarchischen Systeme durch lückenlose Überwachung ihrer Bürger, Manipulation der Sprache und Geschichtsfälschung aufrechterhalten. Orwells freudloses System arbeitet mit Folter und Gewalt, in der hedonistischen Spaßgesellschaft von Huxley und Kling fügen sich die Menschen aufgrund von Konditionierung oder Konsumanreizen freiwillig in ihre Knechtschaft.

Orwell und Huxley haben Mitte des 20. Jahrhunderts Entwicklungen vorhergesehen, die unser Leben heutzutage bestimmen, Kling überspitzt in seinem Roman den aktuellen Zustand der Welt.

Aus drei Romanen ist eine große Erzählung geworden. Aus drei Systemen wird ein großer Bogen, der die Manipulation der Menschen von ihrer (Er-) Zeugung und Kindheit an darstellt. Ein Bogen, der von Verschleierung der Wahrheit, Verfälschung der Geschichte und Unmöglichkeit echter Beziehungen bis zur Aufdeckung der Mechanismen der Manipulation reicht, ein Bogen, der vom vergeblichen Aufstand gegen das System erzählt und von bewusster oder unbewusster Anpassung.

Der Text mündet in eine Collage aus Zitaten aus den Romanen, in einen Schlagabtausch, vermischt mit „echten Zitaten“ von Nietzsche bis zum „Vogelschiss“.

Wir sind überglücklich, dass wir drei großartige Sprecher gewinnen konnten, die Ihnen diese Collage vorstellen.

Volker Hanisch (Orwell)
Gustav Peter Wöhler (Huxley)
Jens Wawrczeck (Kling)

Konzept: Julia Barthe

Karten: 29€, Mitglieder: 24€, Junge Leute unter 25: 15€


Huxley-Orwell-Kling – Drei Dystopien

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Mrz
24
So
2024
Trio Oreade
Mrz 24 um 18:00

Trio Oreade (c) Kaupo Kikkas

Beethoven – Dvorak – Piazzolla
Ein Kammermusikabend

Ludwig van Beethoven op. 3 in Es-Dur
Anton Dvorak Terzett Op. 74
Astor Piazzolla Aus den 4 Jahreszeiten bearbeitet für Streichtrio

Das Trio Oreade wurde 2001 gegründet. Seit 2012 spielt es in der heutigen Besetzung und wurde beim Internationalen Wettbewerb für Streichtrio in München 2012 mit dem 1. Preis ausgezeichnet, ein 2. Preis wurde nicht vergeben.
2014 gewann das Trio den Kammermusikwettbewerb der August Pickhart Stiftung.

Von 2017 bis 2021 spielte das Trio auf Instrumenten von Antonio Stradivari- Heute spielt noch Yukiko Ishibashi auf der „King George“ von 1710.

Von 2013-2015 arbeitete das Trio Oreade mit Rainer Schmidt (Hagen Quartett) im Rahmen des Graduate Courses an der Hochschule für Musik Basel. Weitere Impulse kamen von Heinrich Schiff , Thomas Grossenbacher und Giovanni Antonini.

Die NZZ schrieb: „Der klassische Konzertbetrieb wird immer wieder totgesagt, weil er unfähig sei, sich dem Wandel der Zeiten anzupassen. Wie lebendige „Klassik“ im frühen 21. Jahrhundert aussehen könnte, hat das Trio Oreade bei seinem Kammermusikabend in der Tonhalle Zürich modellhaft gezeigt (…) Das Modell der Programmgestaltung lautet das Neue selbstverständlich neben das Alte stellen und dabei ein reiches Beziehungsnetz schaffen“

Yukiko Ishibashi, Violine
Ursula Sarnthein, Viola
Christine Hu, Cello

Karten: 25€, Mitglieder: 20€, Junge Menschen unter 25: 10€

ACHTUNG: Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
gegenüber der Einmündung Hoheneichen

Apr
6
Sa
2024
Annette Mayer
Apr 6 um 18:00

Annette Mayer (c) Janine Kühn

In der Kürze liegt die Würze
Geschichten, Gedichte und Gedanken zum Schmunzeln und Genießen

In vier Zeilen was zu sagen,
Erscheint zwar leicht, doch es ist schwer,
Man braucht ja nur mal nachzuschlagen,
Die meisten Dichter brauchen mehr.

Annette Mayer präsentiert Texte von Heinz Erhardt, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Paul Maar, René Goscinny, Alessandro Baricco, Mascha Kaléko und Robert Gernhard.

Diese Autoren verstehen es, das Allzumenschliche auf den Punkt zu bringen.
Es geht um Wünsche und Sehnsüchte, aber auch um die kleinen Schwächen, die uns alle so menschlich machen.

Theater und Film präsentiert Annette Mayer Chansonprogramme und Lesungen. Sie gewann den Ralph-Benatzky Chanson Wettbewerb und wurde mit dem Boy- Gobert-Preis in Hamburg ausgezeichnet.

Karten: 20€, Mitglieder: 15€, Junge Menschen unter 25: 10€

ACHTUNG: Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
gegenüber der Einmündung Hoheneichen

Apr
8
Mo
2024
Filmabend – Vier einsame Menschen finden zusammen
Apr 8 um 19:30

Filme, die Sie schon lange mal wieder sehen wollten und Filme, die Sie unbedingt kennenlernen sollten!

Ein stotternder Schauspieler, der aus einer Adelsfamilie stammt und ein einsamer Koch, der sich rührend um seine Großmutter kümmert, nehmen eine begabte junge Zeichnerin, die als Reinigungskraft arbeitet, in ihre Männer-WG auf. (Frankreich 2004)

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Apr
14
So
2024
50 Nationen – 50 Geschichten – Die ganze Welt in einer Schule
Apr 14 um 11:30 – Mai 12 um 17:00

Die Projektgruppe “Wir sind Poppenbüttel” (v. l.): Christian Tuchtfeldt, Virginia Umbelina Maximiliana Talmon Motta, Jannika Hünerbein, Mobina Tawakoli, Raquel Pinto Goes Baptista Lopes und Nilgül Aydogan

Warum Nilgül weinen musste, Daniyal in Palästina leben und Abdul hier bleiben will: Fünf Schülerinnen haben ihre Mitschüler interviewt.

Wir freuen uns, ein ganz besonders Projekt in unseren Räumen anzubieten!

Christian Tuchtfeldt, der seit knapp einem Jahr aktiv an der Stadtteilschule Poppenbüttel ist, erfuhr, dass an der Schule Schüler und Schülerinnen aus 66 verschiedene Nationalitäten lernen. Er hatte die Idee, sie zu interviewen und ihren Weg nach Poppenbüttel zu beschreiben.

Für dieses Projekt konnte er fünf Schülerinnen begeistern, die ihre Mitschüler 9 Monate lang interviewt und photographiert haben.
Ziel des Projektes ist es, den jungen Menschen Gesichter und eine Stimme zu geben.
Dabei sind 50 Portraits und Interviews entstanden, die vom 14. April bis zum 12. Mai in unseren Räumen zu sehen sein werden.

Ziel des Projektes ist, den jungen Menschen zu zeigen, dass sie willkommen sind und dass sie nicht allein sind. Es ist ein Plädoyer gegen Rassismus und Diskriminierung, und es ist eine Aufforderung, sich für seine Mitmenschen und ihre Geschichten zu interessieren. Jeder „Flüchtling“ ist eine individuelle Person mit einer eigenen Geschichte.
Das zeigt diese Ausstellung auf sehr eindrucksvolle Weise.

Vernissage: Sonntag, 14. April, 11.30 Uhr
Herr Tuchtfeldt und die Mädchen der Gruppe „Wir sind Poppenbüttel“ werden an diesem Vormittag ihr Projekt vorstellen.
Anschließend ist die Ausstellung während unserer Kurse und Veranstaltungen sowie in der Öffnungszeit unserer Geschäftsstelle dienstags, 10-12 Uhr und donnerstags, 16-18 Uhr geöffnet, nach Absprache auch außerhalb dieser Zeiten.

Eintritt frei

Die Teilnehmer des Schulprojekts an der Hamburger Stadtteilschule Poppenbüttel (im Uhrzeigersinn von links oben): Mobina (18 aus Afghanistan), Jannika (19 aus Sasel), Gina (17 aus Brasilien), Raquel (18 aus Portugal) und Nilgül (19 aus der Türkei). © Stadtteilschule Poppenbüttel | Stadtteilschule Poppenbüttel

Apr
19
Fr
2024
Cora Chilcott und Volker Jaekel
Apr 19 um 19:30

Cora Chilcott, Volker Jaekel (c) Michael Joch

Freitag, 19. April 2024, 19.30 Uhr
Cora Chilcott und Volker Jaekel
Der Wind hat mir ein Lied erzählt

Maritimes Liedgut aus sieben Jahrzehnten

In einer Hafenbar, Mitte des letzten Jahrhunderts, sitzt eine einstmals vielumworbene Dirne, nennen wir sie „Lola“. Sie weiß um die rauschenden Feste, die gleich den Wellen durch die an Land gehenden Seemänner in die Stadt gespült werden. Sie hörte von weiten Flüssen, vom ach, so blauen Meer, von den fahrenden Schiffen und den großen weißen Vögeln. Sie kennt die Geschichten von Matrosen und ihren schlimmen Brüdern, den sagenumwobenen Seeräubern. Sie sah leuchtende Augen, schreiende Tränen und hörte herzerfülltes Lachen und kann so manche traurige Braut nicht vergessen, die mit ihrer Liebe und einer Träne im Knopfloch zurückblieb. Die Sehnsucht, die große und oft unergründliche, wird uns durch diesen Abend tragen.

Cora Chilcott studierte Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg und absolvierte u.a. einen Meisterkurs im Fach Chanson bei Gisela May. Sie war von 2001 bis 2014 Schauspielerin am Berliner Ensemble und tourte mit ihren Schauspiel-Soli durch Deutschland und verschiedenste europäische Länder.

Volker Jaekel studierte Klavier, Orgel und Kapellmeister in Halle/Saale, Leipzig, Weimar und Berlin und arbeitet als Pianist, Organist, Chorleiter und Komponist in Berlin. Konzerttourneen führten ihn quer durch Europa bis nach Übersee.

Gemeinsame Auftritte gaben Cora Chilcott und Volker Jaekel auf verschiedenen Brechtfestivals und zu den Internationalen Thüringer Bachwochen.

Karten: 25€, Mitglieder: 20€, Junge Menschen unter 25: 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Apr
28
So
2024
Kinderkino
Apr 28 um 15:00

Ein kleiner Junge im Urwald. Seine besten Freunde: Ein dicker Bär und ein Panther, seine gefährlichsten Feinde: Ein Tiger und eine Schlange – und ein Affe, der gern ein Mensch sein möchte. (USA 1967)

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Mai
5
So
2024
Niklas, der Zauberer
Mai 5 um 15:00

Eine Familienveranstaltung

Nennt man die Stichworte „Hamburg“ und „Zauberer“ – dann fällt unweigerlich der Name „Niklas, der Zauberer“!

Auch in unserem Kulturkreis war er anlässlich der Einweihung unserer neuen Spielstätte im Wellingsbüttler Weg 25a zu Gast und verzauberte Kleine und Große mit seiner Show.

Nun laden wir herzlich ein zu einen Nachmittag mit dem lustigen Zauberclown Niklas!

Eigentlich wollte Niklas Senst Pastor werden, aber schon im Alter von 13 Jahren begann er zu zaubern. Nach der Schule absolvierte er eine Schauspielausbildung in Hamburg und in der und Schweiz, er besuchte Clownschulen und arbeitete mit dem Dimitri Zirkus.

Karten: Kinder 10€, Erwachsene 15€

ACHTUNG: Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
gegenüber der Einmündung Hoheneichen

Mai
6
Mo
2024
Filmabend – Zwei phantastische Schauspieler in einem Roadmovie
Mai 6 um 19:30

Filme, die Sie schon lange mal wieder sehen wollten und Filme, die Sie unbedingt kennenlernen sollten!

Ein ungleiches Brüderpaar mittleren Alters erfüllt sich nach dem Krebstod des Vaters den Jugendtraum einer gemeinsamen Reise auf Mofas quer durch Deutschland. (Deutschland, 2018)

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Mai
18
Sa
2024
Daria Podushko und Andrey Denisenko
Mai 18 um 18:00

Daria Podushko und Andre Denisenko (c) Denisenko

Von Bach bis Ligeti
Ein Programm für Klavier zu vier Händen

Johann Sebastian Bach – Choral-Bearbeitungen
Joseph Haydn – Divertimento „Il maestro e lo scolare“
György Ligeti – Fünf Stücke für Klavier vierhändig
Claude Debussy – Six épigraphes antiques
Wolfgang Amadeus Mozart – Sonate C-Dur KV521

Das junge Künstler-Ehepaar Daria Podushko und Andrey Denisenko ist dem Torhaus-Publikum vertraut aus Konzerten mit Anna Vinnitskaya und ihren Studierenden, sowie aus Klavierabenden, in denen sie ihre Soloprogramme in unserem Kulturkreis präsentierten.

Nun stellen sie in einem gemeinsamen Programm Kompositionen für Klavier zu vier Händen vor.

Daria Podushko und Andrey Denisenko begannen ihre Ausbildung bei Sergei Ossipienko in Rostow am Don und setzten ihr Studium bei Anna Vinnitskaya fort. Beide waren in zahlreichen internationalen Wettbewerben erfolgreich und konzertieren in großen Konzerthäusern.

Karten: 25€, Mitglieder: 20€, Junge Menschen unter 25: 10€

ACHTUNG: Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
gegenüber der Einmündung Hoheneichen

Mai
26
So
2024
Maria Hartmann und Leslie Malton – Anna Seghers
Mai 26 um 18:00

Maria Hartmann (c) Zoltan Labas

Leslie Malton (c) Joachim Gern Aufbau Verlag

Ein literarischer Abend

“Schämen Sie sich nicht, sie alte Sau?“, so lautete 1954 die Reaktion des damaligen Kulturministers der DDR Johannes R. Becher hinsichtlich Anna Seghers Weigerung, einem verordneten Nacktbadeverbot in Ahrenshoop Folge zu leisten. Ihrem Ansehen als Schriftstellerin in der DDR tat diese Widerständigkeit allerdings keinen Abbruch., sie wurde mit Preisen reichlich bedacht.

Die meisten von uns werden Anna Seghers vor allem mit dem Osten Deutschlands in  Verbindung bringen, von 1952 bis 1978 etwa war sie Präsidentin des Schriftstellerverbandes der DDR. Dass sie – zusammen mit ihrer Familie – auch einige Jahre im westberliner Bezirk Charlottenburg- Wilmersdorf gelebt hat, scheint eher unbekannt. Von hier aus brach sie 1933 ins Exil auf, das sie erst nach Paris, später nach Mexiko führte.
Das Thema „Flucht“ findet sich denn auch im Zentrum zwei ihrer wohl berühmtesten Bücher, in „Transit“ und „Das siebte Kreuz“.
Anna Seghers Leben – äußerst bewegt und nicht ohne Widersprüche- wirkt wie eine Folie, auf der sich die politischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts abspielen.

Wir freuen uns sehr, dass zwei wunderbare Künstlerinnen uns Leben und Werk von Anna Seghers präsentieren werden:
Die selbst konzipierten literarischen Veranstaltungen von Maria Hartmann sind eine große Bereicherung für das Torhaus.
Im November 2020 erhielt sie den renommierten Theaterpreis Hamburg Rolf Mares.

Leslie Malton begann ihre Karriere am Burgtheater und wurde 1993 in Dieter Wedels Vierteiler Der große Bellheim einem breiten Publikum bekannt. Malton spielte bislang in über 140 Film- und Fernsehproduktionen mit und ist derzeitige Vorsitzende des Bundesverbandes Schauspiel.

Karten: 25€, Mitglieder: 20€, Junge Menschen unter 25: 10€

ACHTUNG: Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
gegenüber der Einmündung Hoheneichen

Jun
1
Sa
2024
Julia Barthe und Isabel Moreton
Jun 1 um 18:00

Julia Barthe Photo: Lichtgeschrieben

Isabel Moreton (c) Daniel Bödeker

L’amour et le printemps
Kammermusik für Sopran und Harfe

Julia Barthe und Isabel Moreton präsentieren Ihnen Werke von Komponistinnen der Klassik und frühen Romantik, die großenteils original für Sopran und Harfe geschrieben wurden.
Um 1800 war die Harfe zusammen mit dem Klavier sowohl in Frankreich als auch in England Teil der Erziehung der adeligen oder bürgerlichen Töchter. In Deutschland hingegen war die Harfe weniger populär, und so präsentieren wir Ihnen auch Lieder von deutschen Komponistinnen, die im Original für Klavier geschrieben wurden.

Sie hören Werke von Hariette Abrams, Maria Malibran, Louise Reichardt und anderen. Die meisten dieser Komponistinnen sind heutzutage weitgehend unbekannt. Zu ihrer Zeit aber war z.B. die spanische Sängerin Maria Malibran so berühmt, dass 50 000 Menschen die Straßen säumten, als sie im Alter von 28 nur Jahren starb.

Julia Barthe ist seit mehr als 35 Jahren aktiv in der Hamburger Kammermusikszene. Mit Isabel Moreton musiziert sie seit Anfang der 90er Jahre zusammen.

Isabel Moreton ist Harfenistin, Pädagogin, Dozentin für Methodik/Didaktik der Harfe, Jurorin für nationale und internationale Wettbewerbe und Vorsitzende des Verbands der Harfenisten in Deutschland e.V. Außerdem ist sie Herausgeberin einer Notenedition mit Werken von Komponistinnen im Furore-Verlag Kassel

Karten: 25€, Mitglieder: 20€, Junge Menschen unter 25: 10€

ACHTUNG: Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
gegenüber der Einmündung Hoheneichen