Veranstaltungen

Sep
2
Mo
2024
Kalligraphie – Schreiben im Torhaus
Sep 2 um 17:30 – Dez 2 um 17:30

 

LEITUNG: Katrin Tarnowski, Bildende Künstlerin

Für Anfängerinnen und Anfänger, die zu Fortgeschrittenen werden.

Sie lernen von Grund auf zunächst das Schreiben der im Abendland gebräuchlichen lateinischen Schriften.

Sobald kürzere und längere Texte anspruchsvoll gestaltet werden können, sind Sie in der Lage, auf dieser Basis und unter Zuhilfenahme anderer Techniken (z.B. Aquarellieren, Linol- oder Holzschnitt) etwas individuell Neues zu schaffen.

Im Idealfall entstehen dabei künstlerisch frei gestaltete Blätter, auf denen die Bedeutung von Texten, die den Schreibenden wichtig sind, in besonderer, individueller Weise zum Ausdruck gebracht werden.

Weitere Termine:

9./10. September, 23./24. September, September/1. Oktober
7./8. Oktober, 14./15. Oktober, 21./22. Oktober, 28./29. Oktober
4./5. November, 11./12. November

Aufgrund der großen Nachfrage gibt es einen zweiten Kurs dienstags um 17.30 Uhr.

Anmeldung erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl, Tel. 040 536 1270, buero@kulturkreis-torhaus.de

Kosten für 10 Unterrichtseinheiten 100,00€

Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühren auf das Konto:
Katrin Tarnowski, IBAN DE 34 2005 0550 1059 7617 65

Sep
7
Sa
2024
Chris Pichler und Fabian Gehring
Sep 7 um 18:00

Chris Pichler (c) Pichler

Fabian Gehring (c) Evelyna Kislych

Frau Schnaps – Beethovens Haushälterin packt aus!
Ein Theaterabend

Chris Pichler lässt uns erleben, wie Beethovens Haushälterin, die er scherzhaft „Frau Schnaps“ nannte, mit dem völlig unberechenbaren Genius Ludwig van Beethoven fertig wird. Basierend auf historischen Fakten und Aussagen, bietet sie überraschende und auch ungewöhnliche Einblicke in sein Leben. Alles wahr, doch pointiert verpackt!

Die pfiffige ‚Bedienstete‘ räumt seine leeren Bouteillen weg und flickt seine Unterhosen. Sie plaudert über Konzerterfolge und Misserfolge, Liebes- und Heiratssachen und Streitigkeiten im Hause Beethoven in Wien.

Begleitet wird sie von der Musik ihres „Chefs.“

Chris Pichler entwickelt musikalische Biopics und konzipiert ausdrucksstarke Soloprogramme, in deren Mittelpunkt Frauen der Zeitgeschichte stehen. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem Prix Europa und dem Deutschen Hörspielpreis der ARD. Der ORF kürte sie 2009 zur Schauspielerin des Jahres.

Fabian Gehring absolvierte sein Konzertexamen an der HfMT Hamburg bei Prof. Anna Vinnitskaya. Er erhielt Stipendien u.a. von Yehudi Menuhin Live Music Now Hamburg, vom Deutschen Musikrat und der Deutschen Orchesterstiftung.
Seit 2023 ist Fabian Gehring Akademist von TONALi

Karten: 25€, Mitglieder: 20€ Junge Menschen unter 25: 10€

 

Sep
15
So
2024
Linnéa-Quintett
Sep 15 um 18:00

Linnéa-Quintett (c) Cool-Design

Klarinettenquintett von Mozart
Ein Kammermusikabend

Programm:

Gordon Jacob – Rhapsody
Giacomo Meyerbeer – Sonate für Klarinettenquintett
W.A. Mozart – Klarinettenquintett A-Dur KV 581
Ferenc Fárkas – Quartett
Leonard Bernstein – Aus der „West-Side-Story“

Heike Büchler, Klarinette
Beate Fiebig, Violine

Anikó Elter-Maaß, Violine

Anja Noll, Bratsche
Sabine Thormann, Cello

Das Linnéa-Quintett tritt in seiner heutigen Besetzung seit Ende der neunziger Jahre auf. Neben den klassischen Standardwerken von Mozart, Brahms und Weber widmen sie sich mit großem Engagement selten zu hörenden Kompositionen.

Karten: 25€, Mitglieder: 20€ Junge Menschen unter 25: 10€

 

Sep
21
Sa
2024
Kinderkino
Sep 21 um 15:00

Das mutigste Mädchen seit Pippi Langstrumpf!

Der Vater der 12jährigen Ida ist schwer krank. Ida und ihre beiden gleichaltrigen Kumpels wollen die Bank mit dem sichersten Tresor der Welt knacken, um das Geld für die lebensrettende Operation aufzutreiben. (Dänemark 2002)

Sep
28
Sa
2024
Viktor Nicoara
Sep 28 um 18:00

Victor Nicoara © Bernd Schoenberger

Ferruccio Busoni – Ein visionärer Komponist

Ein Klavierabend

J.S. Bach/F. Busoni – Capriccio BWV 992
Busoni – Drittes Albumblatt / Sonatina ad usum infantis / Sonatina 1
Liszt – „Weinen, klagen, sorgen, zagen“ – Variationen über ein Motiv von Bach
Busoni – Sonatina ad usum infantis
W.A. Mozart – Sonata KV 322
Sibelius – Sonatina op. 67 Nr. 1
Busoni – Sonatina 1

2024 jährt sich zum 100. Mal der Todestag eines Komponisten, dessen Name bekannter ist als seine Musik: Ferruccio Busoni (1866-1924).
Der in Italien geborene Wahl-Berliner widersetzte sich der Kategorisierung.
Die Stilelemente seiner Vorbilder Bach, Mozart und Liszt verwendete Busoni als Sprungbrett, um in die Zukunft zu blicken. Dabei gelang es ihm mit magischer Leichtigkeit, die musikalische Sprache Anderer zu seiner eigenen zu machen.

Der rumänische Pianist Victor Nicoara, ebenfalls Wahl-Berliner, hat für seine einfallsreichen und durchdachten Interpretationen von Busonis Werken hohe Anerkennung erhalten, unter anderem vom Gramophone Magazine und der Süddeutschen Zeitung.
In diesem Programm wird er Busonis einzigartige emotionale und klangliche Palette präsentieren, die von zartesten Flüstertönen bis zu dramatischsten Sturzbächen reicht. Neben Busonis Kompositionen werden Werke der Komponisten vorgestellt, die ihn inspiriert haben.

Karten: 25€, Mitglieder: 20€, Junge Leute unter 25: 10€

 

 

 

Okt
5
Sa
2024
Herma Koehn, Jens Wawrczeck, Olaf Kreutzenbeck
Okt 5 um 18:00

Herma Koehn (c) Magazin INFINITY

Jens Wawrczeck (c) Christian Hartmann

Olaf Kreutzenbeck (c) Wawrczeck

Gin Rommé

Eine szenische Lesung

Weller Martin lebt nach einem Herzinfarkt im Altersheim, wo er sich stur dem Pflegebetrieb verweigert. Seine Leidenschaft für das Kartenspiel Gin Rommé führt ihn mit der neuen Bewohnerin Fonsia Dorsey zusammen, die versucht, sich mit den Heimverhältnissen zu arrangieren, letztlich aber genau so einsam ist wie er. Mit seinem Sarkasmus und seinen Flüchen fasziniert und empört der ebenso charmante wie zornige Weller sie gleichermaßen. Bei ihrer Annäherung über das gemeinsame Kartenspiel stört allein der Umstand, dass Fonsia zu Wellers Ärger und Verblüffung mit schöner Regelmäßigkeit gewinnt. Gin Rommé wird dennoch für die zwei zum Bindeglied und offenbart gleichzeitigKonflikte, die sie immer wieder auseinanderreißen. Es wird zum tragikomischen Ringkampf, der Lebenslügen ans Licht bringt, und in heftigem Gegensatz zum tristen Heimalltag steht.

Gin Rommé wurde 1978 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und eroberte nach seiner Uraufführung – mit weit über 500 ausverkauften Vorstellungen am New Yorker Broadway – auch die Bühnen Europas.

Auch heute noch hat GIN ROMMÉ nichts von seiner Aktualität verloren. Im Gegenteil. Die wunderbar berührende Komödie besticht mit pointierten Dialogen und einem spannenden Schlagabtausch zwischen zwei Menschen, die miteinander nicht wirklich können, aber ohne einander noch viel weniger.

In der für den Kulturkreis Wellingsbüttel eingerichteten szenischen Lesung erleben Sie die Schauspieler Herma Koehn als Fonsia, Olaf Kreutzenbeck als Weller und Jens Wawrczeck als Erzähler.
Text: Donald L. Coburn, Übersetzung: Barbara Christ

Karten: 29€, Mitglieder: 24€, Junge Leute unter 25: 15€

 

Okt
7
Mo
2024
Filmabend
Okt 7 um 19:30

„Wenn ihr wisst, warum ihr etwas singt, dann ergreift mich das!“

Ein Hamburger Chor, dessen Mitglieder mindestens 70 Jahre alt sind, die ansteckenden Kraft der Musik und das unbeschreibliche Gefühl der Freiheit, das nur das Singen bieten kann. Ein begeistertes Plädoyer dafür, das Leben jenseits des Ruhestandes zu feiern. (Deutschland, 2023)

Okt
11
Fr
2024
Jan-Christof Scheibe
Okt 11 um 19:30

Jan Christof Scheibe Photo: Annemone Tacke

Hit-Kitchen

Deutschlands einzige Live-Musik-Show auf Zuruf

Sie mögen Improtheater, Poetryslam und Musik? Dann ist dieser Abend genau das Richtige für Sie!

So ein Schlager ist ruck, zuck gemacht, findet Jan Christof Scheibe: vorn ein bisschen Pling Pling Pling, dann Uffta Uffta Uffta, dann irgendeine Liedzeile finden, bei der man im Nachgang gut „Nä nä nä nä nä“ singen kann. Scheibe strickt Schlager in Rekordzeit. Das Einzige, was er zum Komponieren braucht, sind die Ideen seiner Zuhörer. Die Show ist ein echtes Wunschkonzert! Die Wünsche liefert das Publikum, das Konzert improvisieren Scheibe und seine Band aus dem Stand.

Scheibe vertont alles, was das Publikum ihm auf die Bühne reicht. Eine Zeitungsüberschrift, ein Rezept für Hustensaft oder die Bedienungsanleitung eines Toasters werden in rappende und swingende Songs verwandelt.

Scheibe und seine wunderbare Band sind übrigens die einzigen Musiker in Deutschland, der sich das trauen: einen ganzen Abend lang Musik zu spielen, von der man noch gar nicht wusste, dass sie erklingen würde, und die man entsprechend vorher auch nicht üben konnte.

Ein maßgeschneiderter Song zur Lebenssituation eines Zuhörers? Kein Problem! Ein Liebeslied für eine Dame im Publikum im Auftrag ihres Mannes? Voila! Ein Hit wie „You’ll never walk alone“ als Reggae, Countrysong oder in Kirchentagsversion? Wird gemacht! Ein Mix aus „Rote Rosen aus Athen“ und „Highway to hell“? Gute Idee! Hip Hop in Walzer oder Tango in Hard Rock – für Scheibe ist der Abend erst dann ein Erfolg, wenn der Saal mitsingt, mittrommelt, mitgrooved.

Seinen ersten großen Auftritt hatte Jan-Christof Scheibe mit zehn Jahren in der „Peter Alexander-Show“. Seine erste eigene Comedy-Solo-Show „Zuviel Sex ist gar nicht gesund“ gastiert seit mittlerweile über 20 Jahren im Imperial Theater. Parallel arbeitete Jan-Christof Scheibe weiter als Songwriter, Arrangeur und Theaterkomponist, u.a. für „Best of Dreigroschenoper“ mit Dominique Horwitz, für diverse Filme wie Schulz und Schulz mit Götz George, „Alles außer Mord“ mit Dieter Landuris, „Sperling“ mit Dietmar Pfaff und „Dr. Vogt“ mit Sven-Eric Bechtolf.

Auch in diesem Sinne ist der Sohn eines Kirchenmusikers und Chorleiters ein Play-Boy vom Feinsten.
Über seine witzige Musikshow schrieb das Hamburger Abendblatt: „Das Wunschkonzert aus Impro-Geist und -Witz wird zur Party. Hier bestimmen Sie was gespielt wird!“

Karten: 29€, Mitglieder: 25€, Junge Leute unter 25: 15€

Okt
13
So
2024
Elbwichtel-Konzert
Okt 13 um 15:00

„Hafenklang und Tüdelband“

Eine Familienveranstaltung

Wir nehmen die kleinen Elbwichtel mit auf eine große musikalische Hafenrundfahrt. Erstaunlich, was wir hier alles erleben! (Wir starten bei den Landungsbrücken , schippern vorbei an der Elphi…) Zum Glück haben wir auch noch ein Akkordeon dabei, da wird die Schiffsfahrt richtig lustig!

Oh je, aber der aufkommende Sturm wird uns doch hoffentlich nicht die Laune verderben?

Nach dem Konzert dürfen die Elbwichtel auch noch auf unseren Instrumenten spielen!

Idee, Konzept und Mitwirkende:
Andrea Hummel: Viola
Iris Matthes: Violoncello
Nenad Nikolic: Akkordeon

Karten: Kinder 10€, Erwachsene 15€, ab 4 Personen: 10€

Okt
27
So
2024
Mit Märchen und Liedern nach Italien!
Okt 27 um 18:00

Julia Barthe Photo: Lichtgeschrieben

Marion Hellmann, Hanna Margarete Schilling, Julia Barthe

Ein märchenhafter Abend

Hanna Margarete Schilling und Marion Hellmann entführen uns nach Italien, in das Land der Sehnsucht, der Lebensfreude, der Liebe und des Genusses. Davon erzählen die heiteren, farbigen, zuweilen ironischen Märchen dieses Abends.
Wir hören Verwegenes von der Madonna Modesta und erfahren die „ewige Jugend“.

Italiens reicher Märchenschatz lässt sich weit zurückverfolgen. Schon im 13. Jahrhundert finden sich erste schriftliche Quellen. Aus dem 16. Jahrhundert stammen „Die ergötzlichen Nächte“ von Straparola, und das berühmte Märchen „Pentamerone“ von Giambattista Basile erschien 1636. Vieles, was uns durch die Märchen der Brüder Grimm vertraut ist, findet sich „im Kern“ schon bei Basile.

Freuen Sie sich auf freche Märchen mit selbstbewussten Heldinnen und Helden, auf eine vielfältige farbige Märchenwelt, die bis zu den Sagen des Altertums zurückreicht und doch aktuell ist.

Marion Hellmann und Hanna Margarete Schilling www.hanna-m-schilling.de sind Mitglieder im Märchenforum Hamburg e.V.  Sie erzählen für Erwachsene und Kinder. Und natürlich erzählen sie ihre Geschichten völlig frei.

Hanna Margarete Schilling und Marion Hellmann gehören dem Märchenforum Hamburg e.V. an. (www.maerchenforum-hamburg.de)

Italien ist das Land des Gesangs! Deshalb werden die Märchen umrahmt durch Arien, Kunstlieder und Schlager von Caccini über Verdi bis zu den „Caprifischern“! Es musiziert Julia Barthe.

Karten: 15€, Mitglieder: 10€, Junge Leute unter 25: 8€

 

Nov
3
So
2024
Kinderkino
Nov 3 um 15:00

Ein Fisch-Vater auf der Suche nach seinem Sohn

Ein kleiner Anemonenfisch wird von Menschen gefangen. Sein Vater bricht in die Weiten des Ozeans auf, um seinen Sohn wiederzufinden. Dabei hilft ihm ein Plattfisch. Auf der Suche trifft das Duo auf vegetarische Haie, alte Schildkröten, Quallen, vorlaute Möwen, düstere Tiefsee-Anglerfische, hilfreiche Pelikane und Krebse.
(USA 2003)

Nov
4
Mo
2024
Manuel Gera
Nov 4 um 19:30

Stummfilmbegleitung

Ein besonderer Filmabend

Schon mehrmals durften wir im Torhaus unwiederbringliche Sternstunden erleben, als Manuel Gera Stummfilme am Flügel begleitete.

Nun sind wir sehr glücklich, dass wir ihn gewinnen konnten, einen weiteren Film zu interpretieren.
Leider dürfen wir den Titel des Filmes nicht nennen, aber wir können Ihnen versprechen, dass auch dieser Abend einzigartig werden wird!
Passend zur dunklen Jahreszeit, präsentieren wir einen expressionistisch-romantischen Film aus dem Jahr 1921, eine märchenhafte Parabel von der Liebe, die stärker ist als der Tod:
Der Tod bietet einer Witwe an, ihren verstorbenen Mann zurück ins Leben zu holen, wenn sie ihm innerhalb einer Stunde ein anderes Leben bringt…

Manuel Gera, 20 Jahre lang Organist und Chorleiter am Hamburger Michel, hat sich dem Hamburger Publikum durch seine einfühlsamen, phantasievollen Improvisationen ins Herz gespielt. Durch seinen Einfallsreichtum, seine Musikalität und nicht zuletzt seinen Humor hat er zahlreiche musikalische Kunstwerke geschaffen.
Mit seinen Stummfilm-Interpretationen war er umjubelter Gast in der Elphie.

Karten: 25€, Mitglieder: 20€, Junge Leute unter 25: 10€

Nov
10
So
2024
Nicole Heesters
Nov 10 um 18:00

Nicole Heesters (c) Stefan Odry

„Marias Testament“ von Colm Tóibin

Ein literarischer Abend

„Sie liest diesen Text nicht, sie spielt ihn und spricht ihn fast auswendig!“

„Marias Testament“ ist ein mutiger Gegenentwurf des Neuen Testaments – ursprünglich ein Roman, der zu einem Theaterstück verarbeitet wurde. Der Autor nimmt sich die literarische Freiheit, eine Wahrheit zu erzählen, die sich auf der Rückseite der Bibel ereignet. Lange Jahre, nachdem Christus am Kreuz gestorben ist, will die Mutter Jesu von der Heiligkeit ihres Sohnes noch immer nichts wissen. Seinen Wundern gegenüber ist sie skeptisch und den Schmerz über seinen Verlust hat sie nie überwunden. In diesem Text schildert die über 80-jährige Mutter Jesu vor ihrem Tod in einem inneren Monolog ihr Leben mit Jesus, und zwar aus heutiger Sicht: Sie erzählt ihre eigene Version von der Passion Christi – von ihrer ganz persönlichen Trauer, ihrer fehlenden Frömmigkeit und ihrem Eigensinn. Es ist die Geschichte einer Frau, die nicht verstehen will, weshalb ihr Sohn sich von ihr abwandte, und die auch nicht an den christlichen Gott glaubt.

Für diese Rolle wurde Nicole Heesters als „Schauspielerin des Jahres“ ausgezeichnet.  Sie spielte an fast allen bedeutenden Bühnen und in vielen Fernsehfilmen. Die Tochter von Johannes Heesters war zudem die erste weibliche „Tatort“-Kommissarin. Die Presse spricht von einer „Theatergröße“, brillant und sprachlich auf höchstem Niveau.
2021 erhielt sie den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ für ihr Lebenswerk.

Karten: 29€, Mitglieder: 24€, Junge Leute unter 25: 15€

 

 

Nov
23
Sa
2024
Julia Barthe, Inés Fabig, Gerd Jordan
Nov 23 um 18:00

Julia Barthe (c) lichtgeschrieben

Ändere die Welt, sie braucht es

Gedichte über Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung und Kompositionen von Hanns Eisler nach Texten von Bertolt Brecht

Seit 2019 haben Julia Barthe, Inés Fabig und Gerd Jordan ihre Programme „An die Nachgeborenen“ an zahlreichen Orten aufgeführt. Sie wollen eine Antwort auf die Frage geben, ob und warum man sich heute noch mit den ungeheuerlichen Geschehnissen Mitte des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen sollte. Dazu bedienen sie sich der Worte, die Bertolt Brecht, Sarah Kirsch, Marie-Luise Kaschnitz, Paul Celan und andere Betroffene vor vielen Jahren gefunden haben.

Brecht und Eisler schrieben ihre Lieder als Exilanten in den USA, während in Europa Vernichtungskrieg und Nazi-Terror wüteten.
Es ist verstörend, wie aktuell ihre Texte durch die gegenwärtigen Entwicklungen geworden sind. Zu Beginn des Jahres 2024 häufen sich die Schreckensmeldungen, und wir wissen nicht, wie unsere Welt am Ende dieses Jahres aussehen wird.

Das Programm appelliert an die „Nachgeborenen“, also an uns,
das, was geschehen ist, nie zu vergessen und alles in unseren Kräften Stehende zu tun, derartige Entwicklungen zu bekämpfen und zu verhindern.

Karten: 25€, Mitglieder: 20€, Junge Leute unter 25: 10€

Gerd Jordan (c) Frida Kutsche

Nov
30
Sa
2024
MachMit Märchentheater Melanie Weirather
Nov 30 um 15:00

„Weihnachts-Wichtelzeit“

Eine Weihnachtsgeschichte mit Liedern zum Mitsingen und Mittanzen.

„Wollt ihr die Geschichte hören? Oder wollt ihr sie lieber erleben?“, fragt Melanie zu Beginn des Stückes. Natürlich wollen die Kinder die Geschichte erleben! Nachdem die magische Lampe gemeinsam angezündet ist, kann es losgehen, und die Kinder werden zum wichtigsten Teil der Geschichte.

Die beiden Wichtel Alia und Olmo bereiten sich auf ihre Weihnachtswichtel-Prüfung vor. Dabei wollen wir ihnen helfen.
Im großen Buch über die Wichtel-Weihnachts-Prüfung steht alles, was Wichtel zur Weihnachtszeit wissen müssen: Vorbereitung auf den Nikolaustag, Tannenbaum schmücken, was ist eine Krippe, und was geschieht in der Weihnachtsgeschichte im Stall zu Bethlehem …

Mit Melanie Weirather (Idee, Schauspiel und Gesang),
Harald Schmidt (Musik Arrangements Schauspiel, Gitarre und Gesang)
und mit Alia und Olmo (Rabe Abe)

Ab 3 Jahre bis 2. Klasse / ca, 45.Minuten

Karten: Kinder: 10€, Erwachsene: 15€, ab 4 Personen: 10€

Dez
2
Mo
2024
Filmabend
Dez 2 um 19:30

Ein Weihnachts-Klassiker!

Ein engagierter Bürger verliert in der Weihnachtsnacht wegen eines Missgeschicks seinen Lebensmut und will sich von einer Brücke stürzen. Statt dessen rettet er einen Engel, der ihm zeigt, wofür es sich zu leben lohnt. (USA 1946)

Dez
8
So
2024
Anna Vinnitskaya
Dez 8 um 18:00

DIE MUSIKHOCHSCHULE STELLT SICH VOR

Ein Klavierabend

Photo: Marco Borggreve
all rights reserved

Wir sind sehr glücklich, dass wir eine regelmäßige Kooperation mit der herausragenden Pianistin Anna Vinnitskaya und ihren Studierenden anbieten können. Wer diese Konzerte im Torhaus besucht hat, hat echte Sternstunden erlebt!

Das genaue Programm wird zwei Wochen vor dem Konzert hier veröffentlicht.

Anna Vinnitskaya wurde im russischen Novorossijsk geboren. Sie studierte bei Sergei Ossipienko in Rostow und anschließend bei Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, an der sie seit 2009 selbst als Professorin lehrt.

Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 war für Anna Vinnitskaya der Auftakt zu einer internationalen Karriere. Sie ist eine geschätzte Partnerin der großen Orchester (Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden) und führender Dirigenten wie Marek Janowski, Krzysztof Urbański, Kirill Petrenko, Andris Nelsons oder Alan Gilbert.

Publikum und Kritik schätzen gleichermaßen, dass Anna Vinnitskaya nicht nur spektakuläre Feuerwerke zünden kann, sondern auch große Gemälde zu malen versteht. Ihre technische Brillanz ist dabei nie virtuoser Selbstzweck, sondern verbindet sich mit einem natürlichen, dabei farbenreichen Klang und mit der Fähigkeit zur Gestaltung langer, durchdachter Bögen.

Ihre CD-Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or, dem ECHO Klassik und der Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet.

Karten: 29€,  Mitglieder: 25€, Junge Leute unter 25: 15€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen