Veranstaltungen

Dez
3
Fr
2021
Ich bin betagt, warten Sie nicht, bis ich kindisch werde
Dez 3 um 19:30

HERMA KOEHN und JENS WAWRCZECK präsentieren GEORGE SAND und GUSTAVE FLAUBERT
begleitet von NATALIE BÖTTCHER am Akkordeon

Anlässlich des 200. Geburtstages von Gustave Flaubert am 12. Dezember 2021

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturfestival arabesques

Im Januar 1863 erscheint in der Zeitung »La Presse« eine begeisterte Rezension von Gustave Flauberts Roman »Salammbô«, verfasst von George Sand. Dies ist der Ausgangspunkt einer wunderbaren, langjährigen Freundschaft, die bis zum Tode von George Sand im Jahre 1876 andauert und zwei Menschen verbindet, deren freundschaftliche Nähe angesichts ihrer Verschiedenheit verwundern mag. Ihre Briefe sind Auseinandersetzung mit allen Angelegenheiten des öffentlichen Lebens, Gesellschaft, Politik, vor allem aber Kunst und Literatur. Es ist oft gesagt worden, dies sei der schönste Briefwechsel des neunzehnten Jahrhunderts, wenn nicht der schönste überhaupt.
Herma Koehn hat aus den über 400 erhaltenen Briefen, die sich über den Zeitraum von 1863 bis 1875 erstrecken, einen pointierten Dialog zusammengestellt.

Die beliebte Schauspielerin Herma Koehn wurde in einem Portrait als „Kultfigur der Hamburger Theaterszene“ beschrieben.

Jens Wawrczeck ist mit seiner unverwechselbaren, wandelbaren Stimme dem Publikum des Torhauses seit Jahren vertraut.

Auch Natalie Böttcher hat als „ständiger Gast“ im Torhaus schon viele Lesungen mit ihrem ausdrucksvollen Spiel bereichert.

Karten: 23,00 * Mitglieder 21,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

Dez
6
Mo
2021
Filmabend
Dez 6 um 19:30

 Advent im Torhaus

Der Film illustriert das Leben einer weltberühmten Autorin aus Schweden, welche rund 100 Werke veröffentlicht hat. In hohem Alter erhält sie zahlreiche Briefe von ihren kleinen Fans, deren Fragen sie an ihre eigene Kidheit in Smaland und ihre darauf folgenden Erfahrungen zurückdenken lassen.
(Schweden, Dänemark 2018)

(Leider ist es uns aus rechtlichen Gründen untersagt, genauere Informationen zu den gezeigten Filmen zu veröffentlichen.)

Filmauswahl und Kommentierung: Hardy Lappöhn

Eintritt frei, Spenden willkommen

Dez
18
Sa
2021
Advent im Torhaus
Dez 18 um 17:00

MACHT HOCH DIE TÜR, DIE TOR MACHT WEIT

Eine Veranstaltung zum Zuhören und Mitsingen

Im Dezember des letzten Jahres haben wir, der Vorstand des Torhaus-Kulturkreises, für Sie adventliche Geschichten, Gedichte und Musik aufgenommen und gestreamt.

In diesem Jahr möchten wir Sie zum Abschluss des Jahres ins Torhaus einladen, um Ihnen etwas vorzulesen und mit Ihnen gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder zu singen.

Herzlich Willkommen!

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden zugunsten des Torhaus-Kulturkreises!

Jan
9
So
2022
Abi Wallenstein und Axel Zwingenberger
Jan 9 um 11:30

ROCKIN‘ BLUES & BOOGIE WOOGIE

Das neue Jahr beginnt mit einem Paukenschlag:

Abi Wallenstein und Axel Zwingenberger, die beiden Legenden der Hamburger Blues- und Boogie Woogie-Szene, die seit den 70er Jahren gemeinsam auftreten, kommen wieder ins Torhaus!

Abi Wallenstein  ist einer der expressivsten und mitreißendsten Gitarristen in der europäischen Bluesszene. Seit den frühen 60ern ist er als Solist und Bandleader on the road.

Die Leser des Magazins „Blues News“ wählten Abi Wallenstein 1996, 1997 und 1998 unter die Top 10 der deutschen Bluesbands. Abi war damit der jeweils beliebteste Solo-Künstler. 2000 erhielt er den „Talking Blues Award“. Diesen Erfolg konnte er 2019 wiederholen.

„Egal, ob er – nur aus Bock – als One-Man-Band das Gewusel einer Fußgängerzone zum Stillstand bringt, oder beim Festival die Headliner uralt aussehen läßt, Abi Wallenstein weiß immer mit seinem ganz eigenen Gesangs- und Gitarrenspiel zu faszinieren.“

Rolling Stone, 12/96

Der Pianist Axel Zwingenberger wurde mit 18 Jahren durch alte Schellack-Aufnahmen der Boogie-Klassiker vom Boogie-Virus angesteckt.

Seinen ersten großen Auftritt hatte Axel 1974 beim „1. Internationalen Blues- und Boogiefestival“ des WDR in Köln. Mehrere tausend Konzerte führten Zwingenberger in die ganze Welt. In den USA wurde er 2007 in die „Boogie Woogie Hall Of Fame“ aufgenommen. Die österreichische Post widmete ihm anlässlich seines 35-jährigen Bühnenjubiläums im Jahr 2008 sogar eine Briefmarkenserie, die schnell ausverkauft war.
Nebenbei fotografiert Zwingenberger Dampflokomotiven oder rettet sie gar vor dem Einschmelzen.

Im Rahmen des Lahnsteiner Bluesfestivals 2018 wurde Axel Zwingenberger mit dem „Blues Louis“ ausgezeichnet.

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

Jan
10
Mo
2022
Filmabend
Jan 10 um 19:30

Dieser Familienfilm ist keine optimistische Geschichte der Flucht. Wohl aber eine darüber, seinen Lebensmut niemals zu verlieren. Vielleicht wirkt diese Botschaft hier um so glaubwürdiger, weil sie aus dem Mund eines Kindes kommt.
Mit dem Deutschen Filmpreis 2020 ausgezeichnet. (Deutschland, Schweiz 2019)

Jan
21
Fr
2022
Isabel Bogdan
Jan 21 um 19:30

 

MEIN HELGOLAND

Eine Autorenlesung

Isabel Bogdan, erfindet sich immer neu. Ihren Durchbruch als Schriftstellerein hatte sie 2016 mit dem Roman „Der Pfau“. Ihr 2019 veröffentlichtes Buch „Laufen“ war ein gelungenes Experiment der ganz anderen Art, und nun stellt Isabel Bogdan ihr neues Buch „Mein Helgoland“ vor.

Außer um Insel-Geschichten, um unterhaltsame und lehrreiche Begegnungen mit Mensch, Meer, Land und Tier, geht es in „Mein Helgoland“ um das Schreiben. Für Isabel Bogdan ist Helgoland zu ihrer „Schreibinsel“ geworden, auf die sie sich zum Arbeiten zurückzieht.

„Mein Helgoland“ ist ein literarischer Reiseführer mit sehr persönlicher Note. Wir dürfen die Schriftstellerin auf ihren felsigen Pfaden begleiten, die sie durch das Meer der Sprache führen. Während sie einsam gegen die Flut der Zweifel ankämpft, wird der gebürtige Helgoländer und Autor James Krüss für sie zum Fels in der Brandung.

Die Wahl-Hamburgerin Isabel Bogdan ist als Übersetzerin (u.a. Jane Gardam, Jonathan Safran Foer, Nick Hornby) und als Autorin erfolgreich. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung, 2011 den für Literatur.

Karten: 17,00 * Mitglieder 15,00 * Schüler und Studierende 10,00

Feb
1
Di
2022
Opernkurs
Feb 1 um 12:00 – Mai 3 um 13:30

Oper für alle – Musiktheater in Hamburg

Auf dem Kursprogramm stehen die Neuinszenierungen der Staatsoper sowie zurzeit auf dem Spielplan befindliche Werke. Der aus Presse und Fernsehen bekannte Leiter der Opernwerkstatt an der Hamburgischen Staatsoper, Diplomregisseur Volker Wacker, bereitet Sie kompetent und unterhaltsam vor.

Folgende Opern werden u.a. besprochen:

TURANDOT von Giacomo Puccini.
Inszenierung: Yona Kim, Bühnenbild: Christian Schmidt
Turandot läßt die Männerköpfe rollen. Ist sie übertrieben emanzipiert oder gar
frigide, in der Kindheit traumatisiert oder eine radikale Feministin? Prinz Calaf löst
das Rätsel, aber zum finalen Liebesduett kommt es nicht…

TANNHÄUSER von Richard Wagner
Musikalische Leitung: Kent Nagano, Inszenierung: Harry Kupfer
Wagners „große romantische Oper“ von 1845 lässt sich in verschiedene Richtungen deuten: Als „Künstlerdrama“ mit einem zwischen „Sinn und Sinnlichkeit“
hin- und hergerissenen Titelhelden, aber auch als revolutionäres Stück im Vorfeld
von 1848 mit einem bis zur Anarchie neigenden Tannhäuser.

DON PASQUALE von Gaetano Donizetti, Inszenierung: David Bösch
Diese „Opera buffa“ um einen älteren reichen Mann, der eine junge Frau heiraten
will, die aber lieber den knusprigen Neffen hätte, der auf der Habenseite nur seine
Jugend und seine Liebe zu bieten hat, auf der Sollseite keinen roten Kreuzer, das
ist der Stoff aus dem „komische Opern“ gemacht werden.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Volker Wacker, Diplomregisseur für Musiktheaterregie und Leitung der „Opernwerkstatt“ der Hamburgischen Staatsoper,

Jeweils dienstags von 12.00 – 13.30 Uhr • Kosten für 10 Nachmittage 140,00.

Musikkurs
Feb 1 um 14:30 – Mai 3 um 14:30

Lieben Sie Klassik?

Es werden Werke und Komponisten aus den großen Epochen der klassischen
Musik besprochen. Berühmte Interpreten und Orchester kommen in bester Bildund Tonqualität aus den großen Konzertsälen der Welt virtuell per Video, Streaming etc. zu uns in Torhaus.
Die Teilnehmer*innen lernen klassische Musik im Detail, wie im großen Ganzen
kennen, was zu einer tieferen Wahrnehmung führt. Am Ende steht dann, egal
ob auf Tonträger oder live im Konzert, ein besonderer Zugewinn an Genuss und
Freude an klassischer Musik.
– W.A. Mozart: Sinfonie Nr. 35 D-Dur, KV 385 („Haffner-Sinfonie“).
– Franz Schubert: Auswahl aus den „Impromptus“ für Klavier.
– Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur.
– Die Werke, des noch zu benennenden Symphoniekonzerts für den Klassikkurs.
Wenn nicht neue Pandemieereignisse wieder alles durchkreuzen, werden wir
Karten von der Volksbühne für einen Konzertbesuch erhalten. Die Konzertkarten
sind nicht in der Kursgebühr enthalten.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Jeweils dienstags von 14.30 – 16.00 Uhr • Kosten für 10 Nachmittage 140,00.

Feb
4
Fr
2022
Alexandra Sostmann – WIRD VERSCHOBEN!
Feb 4 um 19:30

GRENZGÄNGE – MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Ein Klavierabend

In ihren Konzertprogrammen kombiniert Alexandra Sostmann die Werke unterschiedlicher Komponisten durch inhaltlich tief durchdachte Konzepte.

„Grenzgänge“ ist der Titel ihrer neuen CD.
Grenzen auszuloten und sie zu überschreiten, sich von Begrenzungen zu befreien – das ist die Idee dieses sehr ambitionierten Programmes.
Aus dem Gegensatz von Weltlichem und Göttlichem, Leben und Tod, Altem und Neuem, Vergangenheit und Gegenwart knüpft Alexandra Sostmann Verbindungen.

Das Programm rankt sich um die berühmte „Chaconne“ von Bach. Diese Chaconne hat er im Gedenken an seine verstorbene erste Frau komponiert und darin unter anderem den Choral „Christ lag in Todesbanden“ verarbeitet. Alexandra Sostmann wird diese Chaconne in einer außergewöhnlichen Bearbeitung für die linke Hand von Brahms spielen und sie mit Kompositionen von Froberger, Frescobaldi, Ligeti, Pärt, Pachelbel, Bach, Scriabin und Prokofiev in Beziehung setzen.

Die international bekannte Pianistin Alexandra Sostmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden. Sie studierte in Hamburg bei Volker Banfield und Evgeni Koroliov sowie in London, am Salzburger Mozarteum und in Paris an der Ecole Normale de Musique Alfred Cortot. Alexandra Sostmann wurde in etlichen Klavier- und Kammermusikwettbewerben ausgezeichnet und gehört dem exklusiven Kreis der Steinway Artists an.

www.alexandra-sostmann.de/

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Feb
6
So
2022
Märchen im Torhaus
Feb 6 um 11:00

VON ZAUBERHAFTEN TÖPFEN…

…mit wundersamen Überraschungen. Wir heben den Deckel und öffnen den Topf.

Heute Vormittag dürfen die jüngsten Zuhörer darauf gespannt sein, was in den Töpfen verborgen ist: etwas Leckeres zum Essen? Freche Bären? Eine seltsame Großmutter?

Hört selbst!

Märchen mit ihren klaren Strukturen sind überall auf der Welt ein uraltes Kulturgut. Märchen berichten von Aufgaben und deren Bewältigung, von Bösewichten und Helden, von Strafe und Belohnung. Märchen fesseln kleine und große Menschen mit magischen Elementen, sprechenden und handelnden Tieren, Prinzen und Prinzessinnen.

Märchen machen Hoffnung, Märchen geben Trost, sie sind wohltuend und schenken Kräfte.

Seit tausenden von Jahren war die mündliche Weitergabe von Märchen die ausschließliche und ist bis heute die natürliche Form der Überlieferung.

Wir freuen uns, dass die Märchenerzählerinnen Marion Hellmann und Hanna Margarete Schilling bei uns zu Gast sind.​ Sie erzählen Märchen aus der Türkei, Italien, Russland, Schweden und Deutschland.

Für Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern.

Karten: 5 €

Feb
7
Mo
2022
Wellingsbüttler Literatursalon
Feb 7 um 15:30 – Apr 25 um 15:30

Gespräche über Literatur

Leidenschaftliche Leserinnen und Leser treffen sich zu anregenden Gesprächen über Literatur und übers Lesen. Die Leitung hat der Autor und Literaturwissenschaftler Dr. Lutz Flörke.
Selbst lesen, selbst denken, Dichtung selbst verstehen – das ist das Ziel.
Der erste Schritt ist die einsame Lektüre ausgewählter erzählerischer Texte der
Moderne und Postmoderne. Der zweite Schritt besteht darin, miteinander über unsere Lektüreerlebnisse und -ergebnisse zu sprechen. Wir fragen uns: Was hat mir gefallen, was hat mich gestört, in welcher Tradition steht dieses literarische Werk? Weshalb ist es wichtig? Worauf kommt es an in der Dichtkunst?
Hinweise zur Zeit- und Literaturgeschichte sowie zu Interpretationsmethoden ergänzen das Gespräch.

Das Programm wird am ersten Termin vorgestellt. Besondere Voraussetzungen
sind nicht erforderlich.

LEITUNG: Dr. Lutz Flörke, Autor und Literaturwissenschaftler

Weitere Termine:
14. / 21. / 28. Februar
28. März
04. / 11. / 25. April

Das Programm wird am ersten Termin vorgestellt. Besondere Voraussetzungen sind nicht erforderlich.

Montags 15.30-17.00 Uhr / Kosten für 8 Termine 90,-

Infos & Anmeldung: 040 / 46 88 23 87 oder kurse@hamburgerliteraturreisen.de

Filmabend
Feb 7 um 19:30

Der kauzige alte Gärtner hat es nicht leicht. Sein Betrieb steht vor der Pleite, er hat Schulden und in seiner Ehe kriselt es ohnehin schon lange. Als dann auch noch sein liebster Besitz, ein altes Propellerflugzeug, gepfändet werden soll, hat er die Nase voll. Ein Roadmovie in der Luft. (Deutschland 2018)

Feb
11
Fr
2022
Gerd Jordan und Jonas Hartmann
Feb 11 um 19:30

VON LIEBE UND ANDEREN KATASTROPHEN

Musikalisches Kabarett

Gerd Jordan und Jonas Hamann präsentieren Lieder von Georg Kreisler, Bodo Wartke und anderen.

Die Lieder von Kreisler und Wartke sind  von hintergründigem, oftmals schwarzwm Humor geprägt, teils surrealistisch bis absurd. Beide Komponisten sind bzw. waren singende Klavierhumoristen, die sich zu eigenkomponierten Liedern selbst begleiten, virtuose Meister der Sprache, Mimik und Gestik.

Beleuchtet wird in ihren Liedern die Liebe in ihren dunklen bis makaberen Facetten. Die glückliche, harmonische Partnerschaft hat in diesem Zusammenhang eher wenig Raum – Wartke und Kreisler widmen sich vornehmlich den Abgründen der Beziehungen von Mann und Frau.

Darüber hinaus machen Wartke und Kreisler aber auch vor musikalischen und politischen Themen nicht Halt.

Die Künstler dieses Abends sind äußerst vielseitig – Gerd Jordan ist Kirchenmusiker, Hochschul-Dozent, versierter Liedbegleiter, Kammermusik-Pianist und Leiter des schwulen Männerchores „Schola Cantorosa“.

Jonas Hamann bringt trotz seiner jungen Jahre einen reichen Schatz an Erfahrung mit. Die Lieder von Bodo Wartke hat er sich schon im Alter von 12 Jahren selbst angeeignet. Als Sänger und Pianist tritt er seit seinem 16. Lebensjahr auf.

Freuen Sie sich auf einen amüsanten, kurzweiligen Abend!

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

Feb
13
So
2022
ARTrose
Feb 13 um 11:00 – Mrz 13 um 17:00

Eckart Straube

Hartmut Wolf

Franz Kraft

Hans-Werner Wolf

Günter Krakau

Detlef Klein

Maria Gawrosch

Dieter Keidel

I

Gerd Heide

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Februar stellt sich im Torhaus eine besondere Künstlergruppe vor, die sich
humorvoll als Neigungsgruppe ARTrose bezeichnet.
Die 9 Künstler, Maria Gawrosch, Gerd Heide, Dieter Keidel, Detlef Klein, Franz
Kraft, Günter Krakau, Eckart Straube, Hans-Werner Wolf, Hartmut Wolf haben
2018 beschlossen, den Namen Gruppe G8 gegen ARTrose auszutauschen. Eine
bunte Zusammenstellung älterer unterschiedlichster Künstler*innen, die bei uns
entdeckt werden wollen.
Seien Sie also neugierig und lassen Sie sich überraschen

Ausstellungszeiten:
samstags 14-17 Uhr, sonntags 11-17 Uhr

Feb
27
So
2022
Maria Hartmann und Natalie Böttcher
Feb 27 um 11:30

Maria Hartmann

VICKY BAUM

Ein literarischer Abend

Maria Hartmann stellt Leben und Werk der Schriftstellerin Vicky Baum vor

Am Akkordeon begleitet von Natalie Böttcher

„Ich kann wohl behaupten, dass man als zukünftige Schriftstellerin durch eine harte Schule geht, wenn man die eigene Mutter ständig davon abhalten muss, sich umzubringen.“

Dass Vicki Baum keinen leichten Start ins Erwachsenenleben hatte, lässt sich unschwer aus diesen Zeilen erkennen. Ihre enorme Energie, ihr Humor und der unbedingte Drang nach Unabhängigkeit sind sicher als Antwort darauf zu verstehen.

1888 als Jüdin in Wien geboren, schlug sie vorerst eine höchst erfolgreiche Karriere als Musikerin ein, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte.

Vicki Baums Stern als Schriftstellerin begann Ende der Zwanziger Jahre zu leuchten, wo sie jahrelang als Redakteurin bei Ullstein arbeitete und zum Star des Verlags aufstieg. Mit ihren präzisen Milieuschilderungen traf sie den Nerv der Zeit, ihre Bücher wurden Verkaufsschlager und bescherten ihr schließlich eine einzigartige Karriere in Amerika. Ihr Werk wurde oft als Unterhaltungsliteratur abgestempelt, doch es besticht durch geistreichen Witz und genaue Beobachtung. Vicki Baums eigene Lebensgeschichte ist bunt und brillant wie das beste ihrer Bücher.

Maria Hartmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden.
Im November 2020 erhielt sie für ihre Rolle als Muttertier in „Dinge, die ich sicher weiß“ am Ernst Deutsch Theater den renommierten Hamburger Theaterpreis Rolf Mares.
Zudem gilt ihre große Liebe der Literatur. Mit selbst konzipierten literarischen Abenden ist sie erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Am Akkordeon wird sie begleitet von Natalie Böttcher.

Karten: 19,00€   Mitglieder 17,00€   Schüler und Studierende 10,00€

 

Mrz
5
Sa
2022
Arves-Trio – FÄLLT LEIDER WEGEN ERKRANKUNG AUS
Mrz 5 um 18:00

KLAVIERTRIOS VON JOSEPH HAYDN, TIGRAN MANSURJAN UND ANTON DVORAK

EIN KAMMERMUSIKABEND

Joseph Haydn –  Trio No. 39 in G-Dur Hob. XV/25 „Zigeunertrio“

Tigran Mansurian – 5 Bagatellen für Klaviertrio

Anton Dvorak – Klaviertrio Nr. 2 G-Moll

Im weltberühmten Finale des ansonsten vornehm-gesanglichenen Trios hat Joseph Haydn echte ungarische Tanzweisen vom kroatischen Kolo über ungarische Tanzweisen bis hin zur rumänischen Bauernmusik verwertet.

Der armenische Komponist Tigran Mansurjan bekennt sich zu überlieferten Traditionen. Seine Kompositionen sind von der armenischen Naturlyrik und von den Werken Claude Debussys inspiriert.

Das Klaviertrio in G-Moll von Anton Dvorak stammt aus jener Periode stilistischen Wandels, in der Dvoraks Konsolidierung unter dem Einfluss von Brahms noch nicht abgeschlossen, seine Neigungen zur Liszt-Wagnerschen Seite noch nicht gänzlich vergessen waren.

Das Arves Trio gründete sich Anfang des Jahres 2015. „Arvest“ ist armenisch und bedeutet „Kunst“. Auf diese Weise soll die armenische Kultur im Ensemblenamen sichtbar werden. Der Begriff „Kunst“ wird zum einen auf die Musik, zum anderen auf den Leitsatz „Musik ist Sprache“ bezogen.

Die jungen Künstler studierten an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin.
Ihren Master-Studiengang absolvierten sie als Trio im Hauptfach Kammermusik bei Prof. Jonathan Aner.

Seit 2018 ist das Trio Stipendiat des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.

Davit Khachatryan, Violine
Rahel Weymar, Cello
Hratschya Gargaloyan, Klavier

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

Mrz
7
Mo
2022
Filmabend
Mrz 7 um 19:30

Ein erfolgreiches Streichquartett steht vor einer Herausforderung, als einer ihrer Musiker an Parkinson erkrankt. Die Nachricht der Krankheit löst unter den Mitgliedern des Quartetts einige Konflikte aus, als die Emotionen hoch kochen und alte Geschichten wieder aufgewärmt werden. Die vier müssen einen gemeinsamen Weg finden, um dem erkrankten Peter einen letzten Wunsch zu erfüllen. (USA 2012)

Mrz
27
So
2022
Barbara Auer und Jens Wawrczek
Mrz 27 um 11:30

Photo: Janine Guldener

Photo: Christian Hartmann

 

 

 

 

 

 

 

FRÜHSTÜCK BEI TIFFANY

Lesung mit Barbara Auer und Jens Wawrczeck

1958 erschien Frühstück bei Tiffany – der Roman, der den jungen Truman Capote weltberühmt machte, 1961 kam der wunderbare Film mit Audrey Hepburn in die Kinos. Barbara Auer und Jens Wawrczeck erinnern an dieses Meisterwerk und entführen das Publikum in die mondäne Welt der New Yorker Bohème.

In der flirrenden Atmosphäre des New Yorker Hochsommers lässt sich die 18-jährige Holly Golightly vom Strom des leichten Lebens treiben. Sie weiß, wie man wilde, ausschweifende Parties feiert und genießt ihr Leben zwischen Playboys, Bohemiens und Multimillionären.

Sie weiß aber auch, was hilft, wenn sie von Angst und Melancholie überfallen wird: ein Abstecher zu Tiffany. Der Anblick kostbarer Juwelen beruhigt sie sofort!

Textfassung: Dr. Sonja Valentin

Barbara Auer – eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (Grimme-Preis, Theaterpreis Hamburg Rolf Mares)

Der Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher Jens Wawrczeck ist mit seiner unverwechselbaren, wandelbaren Stimme dem Publikum des Torhauses seit Jahren vertraut.

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

Apr
4
Mo
2022
Filmabend
Apr 4 um 19:30

Ein bezauberndes New Yorker Partygirl sucht einen reichen Ehemann, hat gutbetuchte Freunde, eine namenlose Katze und einen mittellosen Begleiter, der ihr immer aus der Patsche hilft. Ihr Traum: eine Wohnung so schön wie das Geschäft eines Nobeljuweliers. Ein weltberühmter Film, welcher zwei Oscars erhielt.
(USA 1961)

Apr
9
Sa
2022
Duo Dopico – Frei, aber einsam
Apr 9 um 18:00

FREI, ABER EINSAM – „Libre, pero solo“

Ein Kammermusikabend

Clara Schumann
Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22

Robert Schumann
Sonate für Violine und Klavier, Op.105

Robert Schumann
Intermezzo aus der Sonata F. A. E.

Johannes Brahms
Sonate für Violine und Klavier Nr.1, G-Dur, Op.78

Das Programm des jungen Duos aus Dresden widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Verbundenheit und Einsamkeit in der Romantik.

„Frei, aber einsam“ war das Motto des berühmten Violinisten Joseph Joachim. Brahms, Schumann und Albert Dietrich komponierten ihm gemeinsam die sogenannte „F.A.E.-Sonate“.

Die lebenslange tiefe Verbindung von Clara Schumann, Robert Schumann und Johannes Brahms war und ist Gegenstand vieler spannender Untersuchungen und Mutmaßungen.

Das Duo Dopico präsentiert die schönsten ihrer Werke für Violine und Klavier.

Nora Scheidig (Violine) und Cristina Allés Dopico (Klavier) gründeten 2017 in Dresden das Duo Dopico. Die jungen Musikerinnen treten in Konzertreihen und Festivals in Deutschland, Spanien, Schweden und Bulgarien auf. Im September 2020 ist Ihre Debut-CD erschienen, die für den OPUS Klassik 2021 in drei Kategorien nominiert wurde.

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Apr
23
Sa
2022
Welttag des Buches
Apr 23 um 18:00

Der Welttag des Buches am 23. April ist seit 1995 ein von der UNESCO weltweit eingerichteter Feiertag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und auch für die Rechte ihrer Autoren.

Bücher schildern Schicksale, Bücher schaffen Empathie, Bücher eröffnen Welten.
„Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“ (Jean Jaures).
In einer Zeit, in welcher das Lesen vor allem in der jüngeren Generation immer mehr an Bedeutung verliert, möchten wir unsere Begeisterung weitergeben.

18.00 Uhr
ANNEMARIE STOLTENBERG UND RAINER MORITZ –
DAS GEMISCHTE DOPPEL

Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz, Hamburgs prominentestes Literaturkritikergespann, geben jede Menge Tipps, was sich wirklich zu lesen lohnt. In launiger Rede stellen sie ihre Empfehlungen vor: Ob Romane, Sachbücher, Gedicht- und Bildbände, Biographien oder Kriminalromane – für jeden Geschmack wird etwas dabei sein.

Karten: 19,00€  Mitglieder 17,00€ Studierende 10€

Mai
2
Mo
2022
Manuel Gera
Mai 2 um 18:00

STUMMFILMBEGLEITUNG

Ein besonderer Filmabend

Im Mai möchten wir Sie zu einem ganz besonderen Filmabend einladen:

Manuel Gera wird einen Stummfilm am Flügel begleiten.
Leider dürfen wir aus rechtlichen Gründen den Titel des Filmes nicht veröffentlichen.

Ein Vagabund kümmert sich um ein Kind, das er in einer Mülltonne gefunden hat. Die Mutter des Jungen bereut schon bald, dass sie ihr Baby ausgesetzt hat. Sie wird eine berühmte Opernsängerin und leistet Wohltätigkeitsarbeit in Armenvierteln…

„Ein Film mit einem Lächeln, und – vielleicht – einer Träne.“

Die Filmvorführung beginnt um 19.30 Uhr. Um 18 Uhr wird es eine Einführung geben und um 18.30 Uhr einen kleinen Imbiss.

Manuel Gera, 20 Jahre lang Organist und Chorleiter am Hamburger Michel, hat sich dem Hamburger Publikum durch seine einfühlsamen, phantasievollen Improvisationen ins Herz gespielt. Durch seinen Einfallsreichtum, seine Musikalität und nicht zuletzt seinen Humor hat er zahlreiche musikalische Kunstwerke geschaffen.

Wir freuen uns sehr, dass wir Manuel Gera für diesen außergewöhnlichen Abend gewinnen konnten!

Karten: 17,00 * Mitglieder 15,00 * Schüler und Studierende 10,00

Mai
7
Sa
2022
MUSIKSEMINAR „KLASSIK KONKRET“ – VERSCHOBEN!
Mai 7 um 11:00 – Mai 8 um 16:00

Volker Wacker

VERSCHOBEN AUF OKTOBER,
Der Termin wird demnächst bekannt gegeben.

Jacques Offenbach – Der Spötter von Paris

2019 jährte sich der 200. Geburtstag von Jacques Offenbach.
Der Komponist schenkte uns eine neue Gattung: Die Operette, die er aus seinen Opéras-Bouffes entwickelte. Alle diese Stücke wie z.B. “Pariser Leben”, “Die schöne Helena”, sind bissig-komische Seitenhiebe auf eine übermäßig unterhaltungssüchtige, schnell gelangweilte und moralisch ziemlich heruntergekommene Gesellschaft, die, wen überrascht es, mit der unsrigen ziemlich viel gemeinsam hat.
Aber Offenbach wollte am Ende seines Lebens auch als ernster Komponist einer großen “fantastisch”-romantischen Oper Anerkennung erlangen. Den Fünfakter “Hoffmanns Erzählungen” konnte er nicht mehr ganz vollenden.
“Orpheus” und “Hoffmann” werden ausführlich vorgestellt, daneben der Cellokomponist, aber auch Höhepunkte aus den anderen berühmten “Operetten”.
Lassen Sie uns gemeinsam “zur Hölle fahren” und den schnellen Rausch des
gleichnamigen Galopps genießen.
Entsprechende Videoausschnitte aus wichtigen Inszenierungen und Musikbeispiele begleiten uns durch das Wochenendseminar.

LEITUNG: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Das Seminar wird durch entsprechende Erfrischungspausen und je eine große Mittagspause gegliedert.

Auskunft und Anmeldung: in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Torhaus, Wellingsbüttler Weg 75 b, Frau Margit Schmidtner, Tel.: 040 – 536 12 70 – buero@kulturkreis-torhaus.de

Kosten für beide Tage 65,00 • Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V. IBAN: DE10/2005/0550/1059/213080, BIC: HASPA-DEHHXXX

Mai
8
So
2022
Julia Barthe und Henning Lucius
Mai 8 um 18:00

Die 13 Monate von Erich Kästner und Wolfgang Andreas Schultz

Ein Liederabend

Erich Kästner schrieb im Jahr 1955 den Gedichtzyklus „Die 13 Monate“.

Das Charakteristische jedes Monats und des Jahresverlaufes wird auf humoristische, aber auch besinnliche Weise beschrieben. Kästner fängt die Atmosphäre jedes einzelnen Monats ein. Er schildert die sich wandelnde Natur, Feste wie Fasching, Ostern oder das Weihnachtsfest, aber auch die Gepflogenheiten und Marotten der Menschen.

Immer wieder setzt Kästner den Ablauf des Jahres in Beziehung zur Vergänglichkeit des Lebens – „Das Jahr kennt seinen letzten Tag und du kennst deinen nicht“, „Nichts bleibt, mein Herz, und alles ist von Dauer“.

Die Gedichte hat Wolfgang Andreas Schultz von 2009-2015 sehr fesselnd und kurzweilig vertont.
Der Komponist wird eine Einführung in seine Komposition geben.

Julia Barthe und Henning Lucius haben die „13 Monate“ in zahlreichen Konzerten mit großem Erfolg präsentiert. 2022 haben sie für die CD-Produktion dieser Lieder ein Stipendium erhalten.

Ergänzt wird das Programm durch Lieder von W.A. Mozart und Gustav Mahler.

Die Sopranistin Julia Barthe ist seit mehr als 30 Jahre aktiv in der Hamburger Konzertszene.

Henning Lucius, Klavier, ist den Torhaus-Besuchern seit vielen Jahren vertraut als Solist, Kammermusikpartner und einfühlsamer Liedbegleiter. Er ist als Dozent an der Musikhochschule Lübeck, der hmt Rostock und am Hamburger Konservatorium tätig.

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Mai
14
Sa
2022
Elbwichtelfest in der Villa Kunterbunt im Torhaus
Mai 14 um 15:00

© rbb/dokfilm

MITGLIEDER DER HAMBURGER CAMERATA
ANDREAS PEER KÄHLER | KONZEPT & MODERATION

Wusstet ihr, dass außer Pippi Langstrumpf, ihrem Pferd »Kleiner Onkel« und

ihrem Affen »Herr Nilsson« auch ELBWICHTEL in der Villa Kunterbunt wohnen?
Die sind zwar normalerweise unsichtbar aber mit Hilfe von MUSIK kann man
sie hervorzaubern und sichtbar machen! Eine tolle Aufgabe für die Elbwichtel-
musikerInnen der Hamburger Camerata und ihr junges Publikum, und so
feiern alle mit schwungvoller schwedischer Volksmusik und schönen Liedern,
Tänzen und Spielen ein großes Elbwichtelfest in der Villa Kunterbunt!

Seit über 10 Jahren begeistern die Elbwichtel in Hamburg die kleinen und großen Konzertbesucher.

Es spielt das Elbwichtel-ensemble der Hamburger Camerata

Lisa Lammel, Violine
Johann-Peter Taverner. Klarinette
Till Marek Mannes, Akkordeon
Iris Matthes, Cello

Für Kinder von 3-7 Jahren

Karten: Kinder 8€, Erwachsene 12€

Mai
15
So
2022
DDR-Kunst zu Gast bei Freunden im Torhaus
Mai 15 um 11:00 – Jun 12 um 17:00

Bernhard Heisig – Ein Mann, der jeden nervt

Horst Strempel – Zum Sieg der chinesischen Volksarmee

Öffnungszeiten: samstags von 14-17 Uhr, sonntags von 11-17 Uhr
außer Samstag, 21.5.

Eintritt frei

Diese Ausstellung ist jenen Künstlern gewidmet, die in Zeiten des Sozialistischen Realismus in der DDR wenig Beachtung fanden, geschweige denn Förderung genossen, wenn sie nicht die Ziele der damals herrschenden Kulturpolitik befolgten.
Aus Sicht der damaligen Machthaber sollte die Kunst dem Arbeiter und seiner Arbeitswelt dienen. Kunst muss sich aber immer als Spiegel einer gesellschaftlichen Situation mit all ihren Widersprüchen äußern dürfen.

Die Bilder stellt die Galerie Hennwack aus Berlin-Steglitz dem Torhaus zur Verfügung. Leider werden sie nur als (hochwertige!) Kopien zu sehen sein, da die Kosten für Transport und Versicherung die finanziellen Möglichkeiten des Torhauses übersteigen. Im Falle eines Erwerbs wird der Galerist die Originale am Tag der Finissage nach Hamburg bringen.

Es handelt sich bei den DDR-Künstlern um Bernhard Heisig, Horst Strempel und Willi Sitte und deren Schüler.

Als „Freunde im Torhaus“ werden Papier-Skulpturen, „federleichte weiße Körper“, des Hamburger Künstlers Jürgen Strube zu sehen sein sowie Bilder von A. Paul Weber (Ratzeburg), Ulrich Rölfing (aus dem Zyklus „Vaterland“ und „Apulien“) und Meike Lipp („Norddeutsche Realisten“, „Hamburger Kokoschka“)

Willi Sitte

Vera Singer

 

Richard G. Wilhelm

Meike Lipp – Straße in Altona

Meike Lipp – Flamingos bei Hagenbeck

Jürgen Strube – Die Kornmuhme

 

 

 

 

 

A. Paul Weber – Zwischen den Stühlen

Jürgen Strube – Max Edsberger

Inge Feilcke-Volbrecht – Die Kartenspieler

Inge Feilcke-Volbrecht – Die Wartende

Mai
30
Mo
2022
Filmabend – Achtung, Terminverschiebung!
Mai 30 um 19:30

Eine starke, liebevolle Familie, in der jeder für den anderen einsteht, gerät in der Weltwirtschaftskrise 2008 in große Schwierigkeiten.
Eine universelle Geschichte über Leistungsdruck und Ausbeutung, über Pflegenotstand und Nächstenliebe, über Kampfgeist und Zusammenhalt – kurz über die Themen, die aktuell europaweit die Menschen beschäftigen.
(Großbritannien, Frankreich, Belgien 2019)

Jun
1
Mi
2022
Mitgliederversammlung
Jun 1 um 19:30

Am Mittwoch, dem 1. Juni 2022 findet unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt.
Einladung folgt!

Jun
3
Fr
2022
Eva Menasse
Jun 3 um 19:30

Photo: Jörg Steinmetz

DUNKELBLUM

Eine Autorenlesung

Jeder schweigt von etwas anderem.

Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein. Da geraten die Dinge plötzlich in Bewegung: Auf einer Wiese am Stadtrand wird ein Skelett ausgegraben und eine junge Frau verschwindet. Wie in einem Spuk tauchen Spuren des alten Verbrechens auf – und konfrontieren die Dunkelblumer mit einer Vergangenheit, die sie längst für erledigt hielten. In ihrem neuen Roman entwirft Eva Menasse ein großes Geschichtspanorama am Beispiel einer kleinen Stadt, die immer wieder zum Schauplatz der Weltpolitik wird, und erzählt vom Umgang der Bewohner mit einer historischen Schuld. »Dunkelblum« ist ein schaurig-komisches Epos über die Wunden in der Landschaft und den Seelen der Menschen, die, anders als die Erinnerung, nicht vergehen.

»Die ganze Wahrheit wird, wie der Name schon sagt, von allen Beteiligten gemeinsam gewusst. Deshalb kriegt man sie nachher nie mehr richtig zusammen. Denn von jenen, die ein Stück von ihr besessen haben, sind dann immer gleich ein paar schon tot. Oder sie lügen, oder sie haben ein schlechtes Gedächtnis.«

Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse debütierte 2005 mit dem Familienroman „Vienna“. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (Villa-Massimo-Stipendium in Rom, Heinrich-Böll-Preis, Friedrich-Hölderlin Preis u.a.)

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Jun
10
Fr
2022
Anna Vinnitskaya
Jun 10 um 19:30

DIE MUSIKHOCHSCHULE STELLT SICH VOR

Ein Klavierabend

Photo: Marco Borggreve
all rights reserved

Mit großer Freude präsentieren wir eine ganz außergewöhnliche Pianistin und ihre Meisterschüler.

Wir sind sehr glücklich, dass wir eine regelmäßige Kooperation mit Anna Vinnitskaya und ihren Studierenden anbieten können.

Anna Vinnitskaya wurde im russischen Novorossijsk geboren. Sie studierte bei Sergei Ossipienko in Rostow und anschließend bei Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, an der sie seit 2009 selbst als Professorin lehrt.

Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 war für Anna Vinnitskaya der Auftakt zu einer internationalen Karriere. Sie ist eine geschätzte Partnerin der großen Orchester (Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden) und führender Dirigenten wie Marek Janowski, Krzysztof Urbański, Kirill Petrenko, Andris Nelsons oder Alan Gilbert.

Publikum und Kritik schätzen gleichermaßen, dass Anna Vinnitskaya nicht nur spektakuläre Feuerwerke zünden kann, sondern auch große Gemälde zu malen versteht. Ihre technische Brillanz ist dabei nie virtuoser Selbstzweck, sondern verbindet sich mit einem natürlichen, dabei farbenreichen Klang und mit der Fähigkeit zur Gestaltung langer, durchdachter Bögen.

Ihre CD-Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or, dem ECHO Klassik und der Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet.

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

 

Jun
26
So
2022
Dorit Meyer-Gastell und Jurij Kandelja
Jun 26 um 18:00

DORN & RÖSCHEN
oder „EINE SERENADE, BITTE!“

Von Liebe, Tod und anderen „Mehrchen“…..

Ein Theaterabend
Die zauberhaften Texte von Friedhelm Kändler präsentiert Dorit Meyer-Gastell gemeinsam mit dem Knopfakkordeonvirtuosen Jurij Kandelja. Das Duo serviert ein mit Dornen und Röschen schauspielerisch zubereitetes „Kändler Light Dinner“. Das Publikum erwartet ein Abend mit geistreichen, koketten, witzig-frechen, skurrilen Texten – mit Charme und Witz in Szene gesetzt.

… Vom grauslich kostümierten, frechem und polternden Marktweib verwandelt sich Dorit Meyer-Gastell mit fixem Umzug zum jungen Teenager, in dem erstmals beim Anblick eines pubertären Knaben alle beunruhigenden Frühlingsgefühle erwachen – oder auch in extravagante, attraktive, bezaubernde oder raffinierte Frauen, die ihr Herz verstecken oder es hoffnungsfroh in die Waagschale so mancher Liebesbeziehung werfen … Alltagsschilderungen des Autoren Friedhelm Kändler, bei denen die Funken aus Wut , Humor und Heiterkeit nur so fliegen … (Borkumer TZ)

Die Schauspielerin Dorit Meyer-Gastell  ist seit 1996 mit eigenen Theaterproduktionen in der freien Theaterszene aktiv.  Sie spielte im Ensemble der Theatercompanie Bad Pyrmont, im „Nachtasyl“ des Thalia Theaters und im Ohnsorg Theater.

Jurij Kandelja, Konopfakkordeon, wurde 1961 in Moldawien geboren. Sein erstes Akkordeon bekam er mit 4 Jahren. Er gewann diverse Musikwettbewerbe und arbeitete als Chorbegleiter, Musiklehrer und Tanzkonzertmeister. Seine musikalische Vielseitigkeit macht ihn zudem zu einem begehrten Begleiter in der Theaterszene.

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Jul
2
Sa
2022
Tag des Singens im Torhaus-Park
Jul 2 um 11:00 – 20:00

EINE VERANSTALTUNG ZUM MITMACHEN

Aufgrund des großen Erfolges laden wir Sie zum Ende der Saison wieder ein zum „Tag des Singens im Torhaus-Park“.

Wie im letzten Sommer, werden über den Tag verteilt verschiedene Themen angeboten werden:

11-12 Uhr              Kirchenchoräle (Gesangbuch, ohne Vorkenntnisse)

12.30-13.30 Uhr     Volkslieder (ohne Vorkenntnisse)

15-16 Uhr              Kinderlieder (Kinder im Grundschulalter)

16.30-17.30 Uhr     Swing-Kanons und „Songs“ (Notenkenntnisse empfehlenswert)

18 Uhr                   „Klassik für Fortgeschrittene“ – vier- oder mehrstimmige
Chöre (mit ausführlichem Einsingen, Chor- oder Ensemble-Erfahrung erwünscht)

Wir freuen uns auf viele interessierte Mitsänger!

Bitte auf der Torhaus-Homepage schauen – wir werden versuchen, dort Noten und Texte anzubieten.

Das Angebot ist kostenlos, wir bitten aber um Spenden zugunsten des Torhaus-Kulturkreises.

Jul
4
Mo
2022
Filmabend
Jul 4 um 19:30

Ein Mann wurde gerade von seiner Frau verlassen und befindet sich in einer Midlife-Crisis. In einem japanischen Zen-Kloster will er seinen Seelenfrieden finden. Sein Bruder, ein Feng-Shui-Experte begleitet ihn auf dieser Reise. In Tokio angekommen, verirren die Männer sich gleich in der ersten Nacht.
Der Film erhielt im Jahr 2000 zweimal den Bayerischen Filmpreis. (Deutschland 1999)

Aug
20
Sa
2022
Classic4Sax – Wickie und die starken Männer
Aug 20 um 15:00

Classic4Sax

WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER

EINE FAMILIENVERANSTALTUNG

Wickie, ein kleiner, rotblonder Junge aus dem Wikingerdorf Flake, ist wahrlich kein typischer Wikingerjunge. Er ist von Natur aus ängstlich, vorsichtig und auch nicht besonders stark. Aber er ist sehr intelligent und pfiffig. Durch seinen Einfallsreichtum hilft er den Erwachsenen und seinen Freunden immer wieder auch aus scheinbar ausweglosen Situationen. Gemeinsam mit Halvar und seiner Schiffsmannschaft aus mehr oder weniger „starken“ Männern erlebt Wickie gefährliche oder lustige Abenteuer…

Das 1996 gegründete und aus Funk und Fernsehen bekannte Saxophonensemble „Classic4sax“ wird gemeinsam mit dem charismatischen (Hörbuch-) Sprecher und Schauspieler Jan Terstiege das junge Publikum sowie Eltern oder Großeltern auf eine spannende Reise von „Wickie und die starken Männer“ mitnehmen.

Die Episoden basieren auf der Kinderbuchreihe des schwedischen Schriftstellers Runer Jonsson aus den 60er Jahren. Ins deutsche Fernsehen schaffte es der Wickingerjunge im Jahr 1974, wobei auch die Musik mit dem Titelschlager von Christian Bruhn („Hey, hey Wickie“) zum großen Erfolg beigetragen hat.

Die musikalische Erzählung für Saxophonquartett und Sprecher stammt aus der Feder von Christian Bruhn und Karl Richard Swoboda.

Jan Terstege, Sprecher

Lars Osenbrüg (Sopransax)
Berthild Lievenbrück (Altsax)
Karola Elßner (Tenorsax)
Natascha Protze (Baritonsax)

Für Kinder ab 6 Jahren.

Karten: Kinder 10€, Erwachsene 12€

Classix4Sax und Tini Thomsen
Aug 20 um 19:30

CLASSIC Á LA CARTE

KLASSIK-ARRANGEMENTS FÜR SAXOPHON-ENSEMBLE

Das klassische Saxophonensemble Classic4Sax präsentiert dem Torhaus-Publikum „Classic á la carte“: Mal klassisch, mal jazzig, mal rockig. Das ganz Besondere an diesem Konzert: Mit an Bord ist die mehrfach ausgezeichnete Baritonsaxophonistin, Arrangeurin und Jazzerin Tini Thomsen.

Classic4Sax bestehend aus Lars Osenbrüg, Berthild Lievenbrück, Karola Elßner und Natascha Protze, wurde an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gegründet mit dem Ziel, klassische Kammermusik verschiedener Epochen in der Besetzung eines Saxophonensembles zu spielen. Das umfangreiche Repertoire umfasst sowohl Originalkompositionen als auch Bearbeitungen für Saxophonquartett, Uraufführungen und Filmmusik.

www.classic4sax.de

Tini Thomsen: Ein Heimspiel für die 1981 in Wellingsbüttel geborene musikalische Grenzgängerin, über die DIE ZEIT so treffend schrieb: „Tini Thomsen spielt auf ihrem fulminant großen Saxophon fulminanten Jazz. Jetzt macht sie Weltkarriere.“
2022 wurde sie für den Deutschen Jazzpreis nominiert.

www.tinithomsen.de

Lassen Sie sich überraschen von Vertrautem in neuem Klanggewand!

Karten: € 23,00 / Mitglieder: € 21,00 / Schüler und Studierende: € 10,00

Aug
28
So
2022
Paul Celan in Bild und Sprache
Aug 28 um 11:00 – Okt 2 um 17:00

„Es sind noch Lieder zu singen“

Diese Verszeile entnahmen wir Paul Celans Gedicht Fadensonnen. Unser
neues Kunstprojekt möchten wir dem Kulturkreis Torhaus Wellingsbüttel als Fortsetzung zur Hölderlin-Ausstellung des vergangenen Jahres anbieten. Paul Celan verehrte Friedrich Hölderlin sehr, und es ist nicht von ungefähr, dass in heutiger Zeit beide Dichter gern in einem Zusammenhang gesehen werden.

Celans sprachgewaltige Verse und Bilder in seiner Lyrik lassen in Form und Eigenwillen die Nähe zu Hölderlin erkennen. Wenn auch die Gedichte Paul Celans, die verrätselten Verse, die Sperrigkeit, Schroffheit und Zersplitterung, die an die Grenze des Schmerzes reichenden Worte zuweilen schwer zugänglich sind, boten sie den Künstlerinnen und dem Künstler Raum, eigene Wege des Übersetzens von Worten und Wörtern in das Bild zu geben.

Annette Bülow
Margarete Kahn
Ulrich Kahn
Claudia Schrader
Mareile Stancke
Claudia Stapelfeld

zeigen mit Hilfe unterschiedlicher Medien eine eigene Bildsprache, verwandeln die Poesie des Wortes in die Poesie des Bildes.

Öffnungszeiten: Samstags von 14-17 Uhr, sonntags von 11-17 Uhr

Mareile Stancke

Claudia Schrader

Ulrich Kahn

Margarete Kahn

Annette Bülow

Claudia Stapelfeld

Maria Hartmann – Paul Celan
Aug 28 um 18:00

Maria Hartmann präsentiert Leben und Werk von Paul Celan

Ein literarischer Abend

Maria Hartmann

Am 28. August um 11 Uhr wird die Ausstellung „Paul Celan – Es sind noch Lieder zu singen“ eröffnet.
Aus diesem Anlass wird Maria Hartmann Leben und Werk von Paul Celan vorstellen.

„Erreichbar, nah und unverloren blieb inmitten der Verluste dies eine: die Sprache“

Sowohl rätselhaft, als auch mit poetischer Deutlichkeit treten Paul Celans Gedichte uns entgegen. 1920 in Czernowitz geboren, nennt der Dichter seine Heimat eine Gegend, in der Menschen und Bücher leben.

Bevor die Nationalsozialisten das Grauen brachten – auch Celans Eltern wurden Opfer der Shoa – war die Bukowina mit ihrer Hauptstadt Czernowitz eine blühende Gegend:

kulturelle Vielfalt, unterschiedlichste Sprachen und Religion bestimmten das Leben und prägten ein friedliches Mit- und Nebeneinander. Rose Ausländer, Immanuel Weissglas, Alfred Margul-Sperber u.v.a. beschrieben den Zauber und die Schönheit ihrer Heimat.

Der Schmerz über den Verlust dieses einmaligen und unwiederbringlich verlorenen kulturellen Reichtums, über diese unheilbare Wunde, bestimmen Leben und Werk Paul Celans.

Die Veranstaltung widmet sich diesem komplexen und großartigen Dichter, seinen biografischen Stationen und dem Kosmos seiner Poesie.

Maria Hartmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden.
Im November 2020 erhielt sie für ihre Rolle der Mutter in „Dinge, die ich sicher weiß“ am Ernst Deutsch Theater den renommierten Hamburger Theaterpreis Rolf Mares.
Zudem gilt ihre große Liebe der Literatur. Mit selbst konzipierten literarischen Abenden ist sie erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Karten: 20€, Mitglieder 18€, Schüler und Studierende 10€

Sep
3
Sa
2022
Kristine Bilkau – Nebenan
Sep 3 um 18:00

Copyright: Thorsten Kirves

Eine Autorenlesung

Im Rahmen der „Langen Nacht der Literatur“
Präsentiert von der Buchhandlung „Tolle Geschichten“ in Klein Borstel

Ein kleiner Ort am Nord-Ostsee-Kanal, eine Familie verschwindet. Niemand scheint die Leute richtig gekannt zu haben. Das verlassene Haus wird zum gedanklichen Zentrum einiger Menschen aus der Umgebung: Die Nachbarin Julia, Ende 30, mit unerfülltem Kinderwunsch, ist mit ihrem Freund erst vor kurzem aus der Großstadt hergezogen. Die engagierte Landärztin Astrid, Anfang 60, bemüht sich um die verlorene Freundschaft zu ihrer Nachbarin Marli und sorgt sich um ihre eigensinnige Tante Elsa – Julias Nachbarin. Und im Garten taucht ein mysteriöses Kind auf…

Alle haben Geheimnisse, Sorgen und Ängste. Ihre Wege kreuzen sich, ihre Geschichten verbinden sich miteinander, denn sie suchen, wonach wir alle uns sehnen: Geborgenheit, Zugehörigkeit und Vertrautheit,

Kristine Bilkau, 1974 geboren, studierte Geschichte und Amerikanistik in Hamburg und New Orleans. Ihr erster Roman „Die Glücklichen“ (2015) wurde mit dem Franz-Tumler-Preis, dem Klaus-Michael-Kühne-Preis und dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet.
Kristine Bilkau lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Karten: 10€, Schüler und Studierende 6€
Achtung: Karten nur über die Buchhandlung „Tolle Geschichten“, Tornberg 32, 22337 Hamburg, Tel. 040 325 18 041, buchladen@maschek.com

Sep
17
Sa
2022
Franz Schubert – Streichquintett C-Dur op. post. 163, D 956
Sep 17 um 18:00

Ein Kammermusikabend

Das Streichquintett von Franz Schubert ist eines der bedeutendsten Kammermusikwerke überhaupt.
Es wurde für die ungewöhnliche Besetzung zwei Violinen – Viola – zwei Violoncelli komponiert.
Das Quintett entstand vermutlich im September 1828, zwei Monate vor Schuberts Tod. Es gilt als sein kammermusikalischer Schwanengesang. Hier sind alle Qualitäten seiner reifen Instrumentalmusik gebündelt: sinfonische Form, entrückte Klangschönheit und ein bis zum Zerreißen gespannter Ausdruck.
Mit Werken wie diesem war kein Geld zu verdienen. 1824 heißt es in Schuberts Tagebuch: „Meine Erzeugnisse sind durch den Verstand für Musik und durch meinen Schmerz vorhanden; jene, welche der Schmerz allein erzeugt hat, scheinen am wenigsten die Welt zu erfreuen.“
Das Streichquintett wurde erst 1850 in Wien aufgeführt und 1853 gedruckt.

Joachim Kaiser sagte über das Werk: „Vor Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur verneigen sich alle Menschen, denen Musik, Kammermusik gar, etwas bedeutet, glücklich bewundernd – oder sie schwärmen. Das Werk nimmt einen singulären Platz in Schuberts Schaffen, ja gar in der Musikliteratur ein. Es ist rätselhaft, und es ist vollendet… Mit Worten kann kein Mensch das tönende Mysterium dieses Werkes völlig enträtseln oder auf Begriffe bringen.“

Wir sind glücklich, dass wir Ihnen dieses besondere Werk im Torhaus präsentieren können.

Es spielen Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg:

Bogdan Dumitrascu, Violine
Jenny Holewik, Violine
Berthold Holewik, Viola
Christine Hu, Violoncello
Brigitte Maaß, Violoncello

Karten 25€, Mitglieder 23€, Schüler und Studierende 10€

Okt
2
So
2022
Jens Wawrczeck – Marnie
Okt 2 um 18:00

EIN KRIMIABEND

Von Winston Graham

In seinen szenischen Lesungen lässt der Stimmkünstler Jens Wawrczeck die Romane und Erzählungen »hinter den Filmen« von Alfred Hitchcock lebendig werden – so eindrucksvoll und packend, dass man die Filmbilder nicht eine Sekunde vermisst.

England, Ende der 50er Jahre. Marnie ist eine berufstätige Frau und die Mitarbeiterin, die jeder will – kompetent, hilfsbereit und super-attraktiv. Allerdings hat sie den unbezähmbaren Drang, ihre Arbeitgeber zu bestehlen. Dazu wechselt sie Identitäten und komplette Garderoben und lässt niemanden an sich heran. Die einzige Gesellschaft, die sie wirklich erträgt, ist ihr Pferd Forio. Aber dann wird Marnie von ihrem neuem Chef entlarvt. Und was noch schlimmer ist: er liebt sie. Mark wird sie nicht anzeigen, doch sie soll ihn heiraten und sich ihren Zwängen stellen … ein flirrender Psychotriller.

Schon als 13-Jähriger trat Jens Wawrczeck erstmals an den Hamburger Kammerspielen auf.
Nach dem Abitur studierte er Schauspiel in Hamburg, New York und Wien, gründete sein eigenes Ensemble »Die Filmausleser« und spielt heute regelmäßig an verschiedenen Theatern in ganz Deutschland. Für seine Rolle als Edgar in »König Lear« erhielt er den Bad Hersfeld-Preis, außerdem erhielt er Nominierungen für den Monica Bleibtreu-Preis und den Berliner Theaterpreis Goldener Vorhang.

Atmosphärisch untermalt wird der Abend von Mareike Eidemüller am Vibraphon.

Karten: 22€, Mitglieder 20€, Studierende 10€

Okt
14
Fr
2022
Wie die Lust ins Dorf kam…
Okt 14 um 19:30

MARION HELLMANN UND HANNA MARGARETE SCHILLING

WIE DIE LUST INS DORF KAM…

EIN MÄRCHENHAFTER ABEND

Märchen mit ihren klaren Strukturen sind überall auf der Welt ein uraltes Kulturgut.
Seit tausenden von Jahren war die mündliche Weitergabe von Märchen die ausschließliche und ist bis heute die natürliche Form der Überlieferung.

Wir erzählen Ihnen Märchen, in denen es leise knistert,
Märchen über Lust und Freude.
Und das alles mit Humor…

Märchen spiegeln alle wesentlichen Themen unseres Lebens. Und dazu gehört natürlich auch die Erotik.
Freuen Sie sich auf einen wohligen Abend mit den Märchenerzählerinnen Marion Hellmann und Hanna Margarete Schilling. Beide sind Mitglieder im Märchenforum Hamburg e.V.
Heute Abend erzählen sie Märchen aus Venedig und Afrika, aus Schweden und dem Orient. So hören Sie unter anderem von der unglaublichen Schuhsammlung der Madonna Modesta, von der „entfleuchten“ Jungfernschaft und von einer missglückten Aufklärung.
So kommt – mit den Märchen und der Musik – „die Lust in unser Dorf“, nach Wellingsbüttel.

Für den musikalischen Rahmen sorgt Julia Barthe.

Karten: 14€, Mitglieder 12€, Schüler und Studierende 10€

Okt
29
Sa
2022
Gustav Frielinghaus und Gerd Jordan
Okt 29 um 18:00

VIOLINSONATEN DER ROMANTIK

EIN KAMMERMUSIKABEND

Franz Schubert Sonatine D-Dur D 384, op. 137/1

Robert Schumann Sonate Nr. 1 A-Moll op. 105

Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate F-Dur (1838)

Gustav Frielinghaus und Gerd Jordan haben für das Torhaus ein Programm mit drei spannenden Violinsonaten zusammengestellt:
Die frühe Violinsonate von Frank Schubert, 1816 komponiert, ist in ihrem klassizistischen Stil als Huldigung an die Violinsonaten Mozarts angelegt.
Über eine Aufführung der A-Moll-Sonate von Robert Schumann schrieb eine zeitgenössische Kritik: „… am Anfang unter Hochdruck mit einem impulsiven Crescendo der Geige über dem atemlosen Agitato der gebrochenen Klavierdreiklänge; den zweiten Satz als Tongedicht von pastoraler Einfachheit; das Finale fließend wie in einem Bachstück.“
Mendelssohns Violinsonate in F-Dur erschien erst 1953. Yehudi Menuhin hatte das in Vergessenheit geratene Manuskript entdeckt und herausgegeben.

Gustav Frielinghaus, Violine, wurde 1978 in Hamburg geboren.
Als Primarius des Amaryllis Quartetts startete er eine internationale Karriere 2011 mit dem Gewinn des Finalisten-Preises beim Premio Paolo Borciani in Reggio Emilia und vier Wochen später mit dem 1. Preis und dem Grand Prize beim 6th Melbourne International Chamber Music Competition. Das Streichquartett spielt weltweit auf Festivals und in renommierten Konzerthäusern und erhielt den ECHO Klassik 2012.
Im Januar 2018 gab Gustav Frielinghaus sein Elbphilharmonie Debüt.

Gerd Jordan, Klavier, ist Organist der Christuskirche Wandsbek, wo er eine eigene, sehr erfolgreiche Kammermusikreihe leitet. Er ist Hochschul-Dozent, versierter Liedbegleiter, Kammermusik-Pianist und Leiter des schwulen Männerchores „Schola Cantorosa“.

Karten: 22€, Mitglieder 20€, Studierende 10€

Nov
7
Mo
2022
Natalie Böttcher
Nov 7 um 19:30

STUMMFILMBEGLEITUNG

EIN BESONDERER FILMABEND

Auch in dieser Saison möchten wir Ihnen einen ganz besonderen Filmabend präsentieren:
Natalie Böttcher, dem Torhaus durch ihre einfühlsame Begleitung zahlreicher Veranstaltungen vertraut, wird einen Stummfilm am Akkordeon interpretieren.

Die Handlung des Filmes aus dem Jahr 1928 spielt auf Hamburgs bekanntester Amüsiermeile. Ein „leichtes Mädchen“ unter „schweren Jungs“ – Schmuggler und Polizisten, Seeleute und viele historische Bilder vom Hamburger Hafen und seiner Umgebung versprechen einen spannenden Abend!

Die Filmvorführung beginnt um 19.30 Uhr.
Ab 18.30 Uhr wird es einen kleinen Imbiss und eine Einführung geben.

Natalie Böttcher, Akkordeon, wurde in St. Petersburg geboren. Sie gewann 1. und 2. Preise bei den internationalen Akkordeonwettbewerben in Klingenthal.
Seit 1998 lebt sie in Hamburg und begleitete zahlreiche renommierte Schauspieler wie Ulrich Tukur, Maria Hartmann und Jens Wawrczeck.

Karten: 17€, Mitglieder 15€, Studierende 10€

Nov
19
Sa
2022
Julia Barthe und Lémuel Grave
Nov 19 um 18:00

Vom Abschied
Texte und Musik

Photo: Markus Richter Lichtgeschrieben

 

 

 

„Es tickt die Zeit. Das Jahr dreht sich im Kreise.“ (Erich Kästner)
Das Jahr 2022 neigt sich seinem Ende entgegen. Der November ist der Monat, in welchem wir uns auch unserer eigenen Endlichkeit bewusst werden.
Wir im Torhaus verabschieden uns für ungewisse Zeit von unserer vertrauten Umgebung.

Daher präsentieren wir Ihnen eine Kollage aus Liedern, Klavierstücken und Texten.
Sie hören unter Anderem Kompositionen von Robert Schumann, Johannes Brahms und Richard Strauss, Gedichte von Mascha Kaleko, Theodor Storm und Herrmann Hesse, sowie Gedanken zu Vergänglichkeit und Abschied.

Julia Barthe ist seit mehr als 30 Jahren als Solistin aktiv in der Hamburger Konzertszene.
Die Themen dieses Programms liegen ihr seit vielen Jahren am Herzen.

Lémuel Grave wurde in Paris geboren. Er studierte Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung in Hamburg und Paris. 1998 gewann er den ersten Preis beim Nationalwettbewerb Saint-Nom-la-Bretèche und er erhielt ein Stipendium des Ministeriums für französische Kultur.

Karten: 19€, Mitglieder 17€, Studierende 10€

Nov
26
Sa
2022
Rainer Moritz – Die Fußball-Weltmeisterschaft 2022
Nov 26 um 18:00

Vom 21. November bis zum 18. Dezember 2022 wird die Fußball-WM in Katar ausgetragen.
Am Sonntag, dem 27. November soll das Spiel Deutschland gegen Spanien stattfinden.
Aus diesem Anlass haben wir Rainer Moritz gebeten, uns auf dieses Ereignis einzustimmen.

Das Turnier in Katar ist die umstrittenste Fußball-WM aller Zeiten.
Bestechung bei der Vergabe der Spiele, verheerende Arbeitsbedingungen der Gastarbeiter beim Bau der Stadien, die Verlegung in die Wintermonate, ein WM-Finale am vierten Advent, nicht zu vergessen die deutschen Pleite 2018 in Russland – es gäbe genügend Gründe, diese WM zu boykottieren.

„Die wichtigste Nebensache der Welt“ zieht aber trotzdem so viele Menschen in ihren Bann, dass wir uns fachkundige Unterstützung wünschen, die uns erklärt, was wir über den Fußball an sich und die WM im Besonderen wissen sollten.

Wer wäre dafür besser geeignet als Rainer Moritz?!
Rainer Moritz ist nicht nur der Leiter des Literaturhauses in Hamburg, Literaturkritiker, Autor, Übersetzer und Experte für Deutsche Schlager – er ist auch ein renommierter Kenner und Liebhaber des Fußballs.

Schon mit siebzehn Jahren ließ Rainer Moritz sich zum Fußball-Schiedsrichter ausbilden.
Er schrieb mehrere Bücher über Fußball und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur.

Karten: 20€, Mitglieder 18€, Schüler und Studierende 10€

Dez
4
So
2022
Die Bremer Stadtmusikanten
Dez 4 um 15:00

Ein Gastspiel des Bremer Figurentheaters

FÜR TRÄUME IST ES NIE ZU SPÄT

AB 3 JAHREN, DAUER 40 MINUTEN

Elfriede, eine alte Katzendame, die viele Jahre mit ihren drei Freunden das kleine Räuberhaus bei Bosseborn bewohnt hatte, erfüllt sich im hohen Alter ihren größten Wunsch. Sie macht sich auf nach Bremen, um die Stadt ihrer Träume endlich zu finden.

Auf ihrer Reise kommt sie in unser Theater und erzählt den kleinen und großen Zuschauern ihre ganz eigene Geschichte: Wie sie vor vielen Jahren auf den Esel Jochen, die Hündin Sonja und den Hahn Frieder traf. Alle hatten ein gemeinsames Schicksal. Man wollte sie, weil sie alt waren und zu nichts mehr taugten, verjagen oder gar aus dem Futter schaffen. Und so beschlossen die Vier damals, sich in Freundschaft zusammenzuschließen und nach Bremen zu ziehen. Denn in Bremen, so erzählte man sich, könne man als Stadtmusikant auch im Alter noch seinen Lebensabend genießen.
Doch es sollte anders kommen, denn sie fanden das Räuberhaus, in dem es sich gut leben ließ, und vergaßen ihren Traum. Nur die Katze Elfriede hat ihn nicht vergessen…

Jeannette Luft erzählt und spielt das altbekannte Märchen auf neue Weise und verknüpft es mit vielen schönen Liedern.

Karten: Kinder 10€, Erwachsene 15€

Dez
11
So
2022
Carmen Korn – Zwischen heute und morgen
Dez 11 um 11:30

Photo: Charlotte Schreiber

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Autorenlesung als Matinee –

In der Fortsetzung ihres Bestsellers «Und die Welt war jung» lässt Erfolgsautorin Carmen Korn einmal mehr Vergangenheit lebendig werden. Jugendrevolte und Swinging Sixties – eine bewegende Familiengeschichte in bewegten Zeiten.
Ein neues Jahrzehnt bricht an für die Freundesfamilie aus Köln, Hamburg und San Remo. Die 1960er Jahre versprechen Aufbruch, Wohlstand, Lebensfreude. Auch die Kölner Galerie von Gerda und Heinrich floriert. Tochter Ursula in Hamburg erwartet ihr erstes Kind. Sie ist Elisabeth und Kurt, den lebenslangen Freunden ihrer Eltern, dankbar, dass sie ihr und Joachim ein Zuhause geben. Doch das Zusammenleben ist nicht einfach, Elisabeth lässt dem jungen Paar kaum Freiraum. Kurt sucht die kleinen Fluchten, während seine Frau damit hadert, dass alle ihre eigenen Wege gehen. Ursel
und Joachim. Tochter Nina und deren Mann Vinton. Selbst den vierjährigen Tom lässt Nina lieber von einer Kinderfrau betreuen als von der Großmutter. Während die nächste Generation nach ihrem Platz sucht im Heute, hält sich Elisabeth am Vergangenen
fest. Auch in San Remo ist das Zusammenleben der Generationen nicht leicht und bringt Veränderungen und Abschiede. Vor allem sorgt sich Gianni aber um Freund Pips, den Pianisten seines Jazz-Clubs, der mit einem dunklen Kapitel seiner Vergangenheit konfrontiert wurde, das sein Leben weit in die Zukunft hinein verändert hat.

Carmen Korn erzählt von den Menschen. Den kleinen Momenten „Zwischen heute und morgen“ im großen Weltgeschehen. Dem, was ein gelebtes Leben ausmacht.
Mit ihrer zweibändigen Drei-Städte-Saga schließt sie an den Erfolg ihrer Jahrhundert-Trilogie über vier Frauen aus Hamburg an und eroberte einmal mehr die Bestsellerlisten.

Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin u.a. für den «Stern». Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Karten: 16,00 * Mitglieder 14,00 * Schüler und Studenten 10,00

Feb
18
Sa
2023
Maria Hartmann und Barbara Auer
Feb 18 um 18:00

Maria Hartmann

Maria Hartmann und Barbara Auer präsentieren Leben und Werk von Rosa Luxemburg