Veranstaltungen

Jan
29
Fr
2021
Per Streaming! Maria Hartmann – Wolfgang Borchert
Jan 29 um 19:30
Per Streaming! Maria Hartmann - Wolfgang Borchert

Dieses Mal leider nicht live im Torhaus, sondern nur per Stream! (<- hier klicken)
(die volle Länge bedarf der Registrierung bei Dropbox)

EINE LITERARISCH-SZENISCHE-LESUNG –

„Auslöffeln, aussaufen, auslecken, auskosten, ausquetschen will ich dieses herrliche heiße sinnlose tolle unverständliche Leben“  (Wolfgang Borchert)

Wolfgang Borchert – 1921 in Hamburg geboren und 1947 in Basel gestorben – blieb nur eine kurze Spanne, um all dem Ausdruck zu verleihen, was an explosiver Lebenslust und künstlerischem Reichtum in ihm wohnte.
Er war rastlos, voller Energie und elementarer Neugier.
Sein Werk ist untrennbar mit seiner Heimatstadt verbunden, seine Gedichte, Erzählungen und Stücke zeugen von jugendlicher Unbedingtheit und der unermüdlichen Suche nach Wahrheit.

Dass wir bei dem Dichter von „Draußen vor der Tür“ auch auf Heiterkeit, ja sogar bisweilen auf Komik treffen, mag so manchen überraschen . . .

Zusammen mit Maria Hartmann begeben wir uns auf Wolfgang Borcherts Spuren. Lassen wir uns literarisch verführen von diesem großen Hamburger Dichter.

Die Schauspielerin Maria Hartmann hat an vielen renommierten deutschen Bühnen gespielt. Zudem gilt ihre große Liebe der Literatur.
Mit selbst konzipierten literarischen Abenden ist sie erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs

Karten 19,00 • Mitglieder 17,00 • Schüler und Studenten 10,00

Mai
29
Sa
2021
Chansons d’amour – Liebeslieder für Sopran und Harfe
Mai 29 um 18:00

     Julia Barthe                                      Isabel Moretón Achsel

Chansons d’amour – Liebeslieder für Sopran und Harfe

Das Programm „Chansons d’amour“ beinhaltet Kompositionen aus vier Jahrhunderten und mehreren europäischen Ländern.
So erklingen Altenglische Folksongs in zeitgenössischen Bearbeitungen, Lieder von Jon Dowland, Altitalienische Arien verschiedener Meister und Lieder von W.A. Mozart. Aus Frankreich hören Sie Lieder von Gabriel Fauré sowie aus dem 20. Jahrhundert „La lettre du jardinier“ des Harfenisten Marcel Tournier.

Julia Barthe ist seit mehr als 30 Jahren als Solistin in der Hamburger Kirchenmusikszene aktiv. Daneben gestaltet sie vielseitige Programme mit Liedern des 19./20. Jh., Werken von Brecht/Eisler zum Gedenken an Verfolgung und Vernichtung oder auch Schlagern der 20er und 30er Jahre.
Mit großer Freude unterrichtet Julia Barthe Schüler fast jeden Alters und mit unterschiedlichsten Zielen. Darüber hinaus betreut sie als Stimmbildnerin etliche Chöre.
www.julia-barthe.de

Isabel Moretón Achsel studierte in Hannover und in Indianapolis, USA. Sie konzertiert solistisch, mit Orchestern und mit Duo-Partnern. Außerdem lehrt sie als Dozentin für Harfe und Methodik/Didaktik der Harfe an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und an der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover. Regelmäßig gibt sie Meisterkurse und ist als Jurorin für nationale und internationale Wettbewerbe gefragt. Neben ihrem künstlerischen und pädagogischen Engagement ist Isabel Moreton Herausgeberin einer Notenedition mit Werken von Komponistinnen im Furore-Verlag Kassel.
www.moreton.de

Julia Barthe und Isabel Moretón musizieren seit vielen Jahren gemeinsam. 2003 entstand die CD „Chansons d’amour“, auf welcher etliche der in diesem Konzert erklingenden Kompositionen zu hören sind.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

 

Mai
30
So
2021
Chansons d’amour – Liebeslieder für Sopran und Harfe
Mai 30 um 18:00

     Julia Barthe                                      Isabel Moretón Achsel

Chansons d’amour – Liebeslieder für Sopran und Harfe

Das Programm „Chansons d’amour“ beinhaltet Kompositionen aus vier Jahrhunderten und mehreren europäischen Ländern.
So erklingen Altenglische Folksongs in zeitgenössischen Bearbeitungen, Lieder von Jon Dowland, Altitalienische Arien verschiedener Meister und Lieder von W.A. Mozart. Aus Frankreich hören Sie Lieder von Gabriel Fauré sowie aus dem 20. Jahrhundert „La lettre du jardinier“ des Harfenisten Marcel Tournier.

Julia Barthe ist seit mehr als 30 Jahren als Solistin in der Hamburger Kirchenmusikszene aktiv. Daneben gestaltet sie vielseitige Programme mit Liedern des 19./20. Jh., Werken von Brecht/Eisler zum Gedenken an Verfolgung und Vernichtung oder auch Schlagern der 20er und 30er Jahre.
Mit großer Freude unterrichtet Julia Barthe Schüler fast jeden Alters und mit unterschiedlichsten Zielen. Darüber hinaus betreut sie als Stimmbildnerin etliche Chöre.
www.julia-barthe.de

Isabel Moretón Achsel studierte in Hannover und in Indianapolis, USA. Sie konzertiert solistisch, mit Orchestern und mit Duo-Partnern. Außerdem lehrt sie als Dozentin für Harfe und Methodik/Didaktik der Harfe an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und an der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover. Regelmäßig gibt sie Meisterkurse und ist als Jurorin für nationale und internationale Wettbewerbe gefragt. Neben ihrem künstlerischen und pädagogischen Engagement ist Isabel Moreton Herausgeberin einer Notenedition mit Werken von Komponistinnen im Furore-Verlag Kassel.
www.moreton.de

Julia Barthe und Isabel Moretón musizieren seit vielen Jahren gemeinsam. 2003 entstand die CD „Chansons d’amour“, auf welcher etliche der in diesem Konzert erklingenden Kompositionen zu hören sind.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

 

Jun
6
So
2021
Barbara Auer – Volker Hanisch – Hanjo Kesting
Jun 6 um 11:30

EMILY BRONTË – STURMHÖHE (WUTHERING HEIGHTS)
EIN LITERARISCHER ABEND

Emily Brontës »Sturmhöhe« ist eines der meistgelesenen Bücher der englischen Literatur, oft auf die Theaterbühne gebracht, zwei Dutzend Mal verfilmt: eine Mischung aus Meisterwerk und Schmöker, die man heute als Psychothriller bezeichnen würde.

Die Autorin war 29 Jahre alt, als ihr Buch 1847 (unter einem männlichen Pseudonym) erschien, ein Jahr vor ihrem frühen Tod am 19. Dezember 1848.

Erzählt wird eine komplizierte und verworrene Familiengeschichte voller Liebe und Hass, in deren Zentrum die nicht standesgemäße Liebe zwischen dem dämonischen Heathcliff und seiner wilden Spielgefährtin Catherine steht. Das Buch schockierte die viktorianische Gesellschaft mit seiner rücksichtslosen Schilderung elementarer Leidenschaften.

Ein Klassiker der britischen Romanliteratur des 19. Jahrhunderts.

Barbara Auer, eine der bekanntesten Schauspielerinnen, Grimme-Preisträgerin sowie mit weiteren Preisen ausgezeichnet und
Volker Hanisch, Schauspieler und vor allem bekannter Hörbuchinterpret, lesen ausgewählte Passagen und
Hanjo Kesting, Germanist, Journalist, Autor zahlreicher Publikationen zu Musik und Literatur, kommentiert.

Karten 23,00 • Mitglieder 21,00 • Schüler und Studenten 10,00

Jun
13
So
2021
Henning Lucius – Matthias Veit – Rainer Moritz
Jun 13 um 18:00
Henning Lucius - Matthias Veit - Rainer Moritz

VON SCHUBERT BIS SCHURICKE
EINE MUSIKALISCH-LITERARISCHE SOIREE ZUM SAISON-AUSKLANG.

27 Jahre lang hat Vera Stein die Torhaus-Besucher mit anspruchsvollen, ansprechenden Auftritten herausragender Künstler verwöhnt.
Zum Abschluss dieser langen, erfolgreichen Ära verabschiedet sie sich heute mit einem Programm, dass sie für sich ganz persönlich ausgerichtet hat.
Die beiden Pianisten Henning Lucius und Matthias Veit gehören fast schon zum „Inventar“ des Torhauses. Seit ihren Studienzeiten konzertieren sie hier regelmäßig als Klavierduo oder mit unterschiedlichen Kammermusik-Partnern.
Sie gestalten den ersten Teil des Programms mit vierhändigen Klavierwerken von Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert.

Nach der Pause wechseln wir in die Welt des Schlagers:
Eloquent, sachkundig und mit überbordender Ironie analysiert der Leiter des Literaturhauses Rainer Moritz Schlagertexte und gibt mit seiner Auswahl unbekannterer und vertrauter Melodien von Rudi Schuricke aus den 50er Jahre bis zum aktuellen Sound von Helene Fischer einen Einblick in die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland mit seiner Sehnsucht nach Bella Italia und Hawaii.

Ein charmanter, ein fröhlicher, ein witziger, ein vergnüglicher Abend zum Saison-Ausklang und zum Sommerbeginn.

Karten 21,00 • Mitglieder 19,00 • Schüler und Studenten 10,00

Jun
20
So
2021
Michael Göring
Jun 20 um 11:30
Michael Göring

DRESDEN
EINE AUTORENLESUNG

„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste“ (Heinrich Heine)
Nach seinem Roman „Hotel Delbrück“ ist Michael Göring mit seinem neuesten Roman „Dresden“ eine wunderbare Liebeserklärung an eine Dresdener Familie gelungen.

1975 reist der Student Fabian nach Dresden, wohnt bei Freunden seiner Eltern und will sehen, ob das Leben in der „Ostzone“ wirklich so schlecht ist, wie sein Vater immer behauptet. Fabian freundet sich sehr schnell mit Gleichaltrigen in Sachsen an und verliebt sich. Doch diese Verwirrung der Gefühle wird rasch eingeholt vom Alltag im geteilten Deutschland . . . Fabian fährt jedes Jahr nach Dresden, durchlebt die gescheiterte Flucht seines Freundes Kai, die Zerrissenheit in der Dresdener Familie – der Vater hofft auf die Reformfreudigkeit der DDR, der Sohn lebt im Hass auf das DDR-Regime.
Dann kommt der 1. Oktober 1989 . . .

Michael Göring schreibt eine Liebeserklärung an eine Dresdener Familie und erzählt von den entscheidenden Jahren 1975 bis 1989. Eine bewegende Familiengeschichte, in der auch beim Westbesucher einiges in Unordnung gerät.

Michael Göring ist promovierter Literaturwissenschaftler, Leiter der gemeinnützigen ZEIT-Stiftung und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet.2019 wurde er für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften, des Stiftungswesens und als Buchautor mit dem Dr. Günther-Buch-Preis aus-gezeichnet.

Karten 15,00 • Mitglieder 12,00 • Schüler und Studenten 10,00

Aug
13
Fr
2021
Classic4Sax und Tini Thomsen
Aug 13 um 18:00

„In 80 Minuten um die Welt“

Das klassische Saxophonensemble Classic4Sax reist mit dem Publikum in 80 Minuten um die Welt: Mal klassisch, mal jazzig, mal rockig. Das ganz Besondere an diesem Konzert: Mit an Bord ist die mehrfach ausgezeichnete Baritonsaxophonistin, Arrangeurin und Jazzerin Tini Thomsen.

Classic4Sax, bestehend aus Lars Osenbrüg, Berthild Lievenbrück, Karola Elßner und Natascha Protze, wurde an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gegründet mit dem Ziel, klassische Kammermusik verschiedener Epochen in der Besetzung eines Saxophonensembles zu spielen.
Das umfangreiche Repertoire umfasst sowohl Originalkompositionen als auch Bearbeitungen für Saxophonquartett, Uraufführungen und Filmmusik.

www.classic4sax.de

Tini Thomsen: Ein Heimspiel für die 1981 in Wellingsbüttel geborerne musikalische Grenzgängerin, über die DIE ZEIT so treffend schrieb: „Tini Thomsen spielt auf ihrem fulminant großen Saxophon fulminanten Jazz. Jetzt macht sie Weltkarriere.“

www.tinithomsen.de

Lassen Sie sich überraschen von Vertrautem im neuen Klang-Gewand und freuen Sie sich auf Werke von Bach bis Barber, von Bernstein bis zum Bolero!

Karten 23,00 • Mitglieder 21,00 • Schüler und Studenten 10,00

Classic4Sax und Tini Thomsen
Aug 13 um 20:00

„In 80 Minuten um die Welt“

Das klassische Saxophonensemble Classic4Sax reist mit dem Publikum in 80 Minuten um die Welt: Mal klassisch, mal jazzig, mal rockig. Das ganz Besondere an diesem Konzert: Mit an Bord ist die mehrfach ausgezeichnete Baritonsaxophonistin, Arrangeurin und Jazzerin Tini Thomsen.

Classic4Sax, bestehend aus Lars Osenbrüg, Berthild Lievenbrück, Karola Elßner und Natascha Protze, wurde an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gegründet mit dem Ziel, klassische Kammermusik verschiedener Epochen in der Besetzung eines Saxophonensembles zu spielen.
Das umfangreiche Repertoire umfasst sowohl Originalkompositionen als auch Bearbeitungen für Saxophonquartett, Uraufführungen und Filmmusik.

www.classic4sax.de

Tini Thomsen: Ein Heimspiel für die 1981 in Wellingsbüttel geborerne musikalische Grenzgängerin, über die DIE ZEIT so treffend schrieb: „Tini Thomsen spielt auf ihrem fulminant großen Saxophon fulminanten Jazz. Jetzt macht sie Weltkarriere.“

www.tinithomsen.de

Lassen Sie sich überraschen von Vertrautem im neuen Klang-Gewand und freuen Sie sich auf Werke von Bach bis Barber, von Bernstein bis zum Bolero!

Karten 23,00 • Mitglieder 21,00 • Schüler und Studenten 10,00

Aug
21
Sa
2021
Brahms-Trio Hamburg (Solveigh Rose, Camille Lemonnier, Clemens Malich)
Aug 21 um 18:00

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)  –  Klaviertrios
Trio in C-moll op. 66
Trio in D-moll op. 49

Felix Mendelssohn Bartholdy schrieb zwei Klaviertrios.

Über das erste Klaviertrio in D-Moll schrieb Robert Schumann: „Es ist das Meistertrio der Gegenwart, eine gar schöne Komposition, die nach Jahren noch Enkel und Urenkel erfreuen wird.“

Um sein zweites Klaviertrio zu schreiben, zog Mendelssohn sich 1845 völlig aus dem Musikleben zurück. „Ohne Frack, ohne Klavier, ohne Visiten-Karten, ohne Wagen und Pferde, aber auf Eseln, mit Feldblumen, mit Notenpapier und Zeichenbuch, mit Cecile und den Kindern, doppelt wohl“, beschrieb er diese wohlig-heitere Atmosphäre. Kompositionstechnisch ist es zweifellos das anspruchsvollere der beiden. Mendelssohn warnte seine Schwester Fanny: „Das Trio ist ein bisschen eklig zu spielen.“

Wir freuen uns, dass wir das Brahms Trio Hamburg gewinnen konnten, diese wunderschönen Klaviertrios im Torhaus zu musizieren.
www.brahmstriohamburg.de

Das Brahms Trio Hamburg debütierte im September 2017 im Großen Saal der Elbphilharmonie.

Solveigh Rose, Violine, studierte in Berlin bei Thomas Brandis.
Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und gehört zu den ersten Violinen des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg unter Kent Nagano.

Die deutsch-französische Pianistin Camille Lemonnier studierte Klavier und Liedgestaltung in Nürnberg, Hamburg und London. Sie hat sich zu einer gefragten Pianistin in Kammermusik, Lied und Oper etabliert und konzertierte bereits in bedeutenden Sälen, wie dem Beethoven-Haus Bonn, der Wigmore Hall oder der Barbican Concert Hall in London.

Prof. Clemens Malich wurde mit 29 Jahren als einer der jüngsten Professoren in Deutschland für Violoncello und Fachdidaktik an die Hamburger Hochschule für Musik und Theater berufen. Er konzertiert sowohl als Solist als auch in verschiedenen Kammermusikensembles und ist Dirigent des mehrfach ausgezeichneten Felix Mendelssohn Jugendorchesters.

Karten 23,00 • Mitglieder 21,00 • Schüler und Studenten 10,00

Bei großer Nachfrage Zusatztermin am Sonntag, 22.8. um 11.30 Uhr

 

Aug
22
So
2021
Brahms-Trio Hamburg (Solveigh Rose, Camille Lemonnier, Clemens Malich)
Aug 22 um 11:30

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)  –  Klaviertrios
Trio in C-moll op. 66
Trio in D-moll op. 49

Felix Mendelssohn Bartholdy schrieb zwei Klaviertrios.

Über das erste Klaviertrio in D-Moll schrieb Robert Schumann: „Es ist das Meistertrio der Gegenwart, eine gar schöne Komposition, die nach Jahren noch Enkel und Urenkel erfreuen wird.“

Um sein zweites Klaviertrio zu schreiben, zog Mendelssohn sich 1845 völlig aus dem Musikleben zurück. „Ohne Frack, ohne Klavier, ohne Visiten-Karten, ohne Wagen und Pferde, aber auf Eseln, mit Feldblumen, mit Notenpapier und Zeichenbuch, mit Cecile und den Kindern, doppelt wohl“, beschrieb er diese wohlig-heitere Atmosphäre. Kompositionstechnisch ist es zweifellos das anspruchsvollere der beiden. Mendelssohn warnte seine Schwester Fanny: „Das Trio ist ein bisschen eklig zu spielen.“

Wir freuen uns, dass wir das Brahms Trio Hamburg gewinnen konnten, diese wunderschönen Klaviertrios im Torhaus zu musizieren.
www.brahmstriohamburg.de

Das Brahms Trio Hamburg debütierte im September 2017 im Großen Saal der Elbphilharmonie.

Solveigh Rose, Violine, studierte in Berlin bei Thomas Brandis.
Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und gehört zu den ersten Violinen des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg unter Kent Nagano.

Die deutsch-französische Pianistin Camille Lemonnier studierte Klavier und Liedgestaltung in Nürnberg, Hamburg und London. Sie hat sich zu einer gefragten Pianistin in Kammermusik, Lied und Oper etabliert und konzertierte bereits in bedeutenden Sälen, wie dem Beethoven-Haus Bonn, der Wigmore Hall oder der Barbican Concert Hall in London.

Prof. Clemens Malich wurde mit 29 Jahren als einer der jüngsten Professoren in Deutschland für Violoncello und Fachdidaktik an die Hamburger Hochschule für Musik und Theater berufen. Er konzertiert sowohl als Solist als auch in verschiedenen Kammermusikensembles und ist Dirigent des mehrfach ausgezeichneten Felix Mendelssohn Jugendorchesters.

Karten 23,00 • Mitglieder 21,00 • Schüler und Studenten 10,00

Bei großer Nachfrage Zusatztermin am Sonntag, 22.8. um 11.30 Uhr

 

Sep
5
So
2021
Véronique Elling – Jurij Kandelja
Sep 5 um 18:00

PARIS CHÉRI – EIN SPAZIERGANG DURCH DIE STADT DER TRÄUME

Ein französischer Chansonabend

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturfestival arabesques

Paris, eine Stadt, ein Mythos. An den Ufern der Seine schlägt das Herz des französischen Chansons! Mit Leidenschaft und Virtuosität entführen uns die französische Chansonsängerin Véronique Elling und der virtuose Akkordeonist Jurij Kandelja in die Stadt der Liebe – mal zärtlich, mal berauschend, mal schwindelerregend wild.

Kommen Sie mit auf einen Spaziergang durch den Jardin du Luxembourg, flanieren Sie auf dem Boulevard St Germain, entdecken Sie Pigalle bei Nacht und begegnen Sie in kleinen Bistros Verliebten aus aller Welt: Jacques Brel, Édith Piaf, Juliette Gréco, Yves Montand und Charles Trenet. „Frankreich ist ganz nah, wenn Véronique Elling singt.“ – NRD

Véronique Elling singt auf französisch und rezitiert Texte auf deutsch.

Véronique Elling – Schauspielerin, Sängerin und künstlerische Leiterin des von ihr initiierten Salon Français Hambourg – Engagements führten sie weltweit an zahlreiche Theater- und Opernhäuser. Am 14.07.2017 beim offiziellen Empfang zum französischen Nationalfeiertag sang Véronique Elling im Auftrag des französischen Generalkonsuls in Hamburg die von ihr verfasste „MARSEILLAISE DE L’ESPOIR“ . Die Resonanz war überwältigend.

Jurij Kandelja – Knopfakkordeon – lebt seit 1996 in Deutschland und steht sowohl als Solist als auch als Mitglied unterschiedlicher Ensembles auf der Bühne.

Karten 19,00 • Mitglieder 17,00 • Schüler und Studenten 10,00

Bei großer Nachfrage Zusatztermin am 4. September um 18 Uhr

Sep
19
So
2021
Rainer Moritz
Sep 19 um 18:00

ALS WÄR DAS LEBEN SO

Eine Autorenlesung

Rainer Moritz liest aus seinem neuen Roman „Als wär das Leben so“.

Lisa hat ihren eigenen Kopf: Sie weiß, was sie nicht will. Eine eigene Familie will sie nicht; es gibt Männer in ihrem Leben, aber den einen Mann an ihrer Seite braucht sie nicht, will sie nicht. Sie arbeitet erst als Buchhändlerin, später in einem Hamburger Zeitungsverlag, gerne, fleißig, aber ohne Ambitionen. Und sobald sie die Tür ihrer kleinen Wohnung hinter sich schließt, ihr Kater Bello auf sie zurast, ist die Arbeit vergessen. Den einen Mann an ihrer Seite gibt es irgendwann, allerdings einen, der nicht ganz ihrer ist, aber auch das stört Lisa nicht. Mindestens einmal die Woche kommt er zu ihr, und dann zählt nur sie. Lisa geht weiterhin ihren Weg, konsequent, zufrieden, wobei Lisa dieses Wort nie in den Mund nehmen würde. Bis ihr irgendwann das Leben einen Strich durch die Rechnung macht.
Rainer Moritz hat mit seiner Lisa eine Figur geschaffen, deren stille Beharrlichkeit zu Herzen geht: eine Frau, die an Aufregungen kein Interesse hat, die viel allein ist, ohne je einsam zu sein, die froh ist über das, was sie hat. Ein selbstbestimmtes Leben. Ein gutes Leben?

Der Leiter des Hamburger Literaturhauses Rainer Moritz ist ein Multitalent: Er war Lektor bei Reclam, ist Literaturkritiker, Übersetzer und selbst erfolgreicher Autor.

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

Okt
2
Sa
2021
Matinee zum Ausklang der Ausstellung
Okt 2 um 11:00

Matinee zum Ausklang der Ausstellung „Zurück und empor – 250 Jahre Hölderlin“

Wort- und Tonbeiträge zu Leben und Werk von Friedrich Hölderlin
Lydia Spiekermann –  „Hölderlin – ein politischer Denker?“, Performance „Antigone“
Margarete Kahn  –   „Begeisterung für Hölderlin“
Hanns Eisler –  Lieder nach Texten von Friedrich Hölderlin aus den „Ernsten Gesängen“ mit Julia Barthe und Christine Hintz-Kosfelder

Eintritt frei – Coronabedingt nur 60 Plätze verfügbar

Die Ausstellung mit Werken von Annette Bülow, Margarete Kahn, Ulrich Kahn, Claudia Schrader, Lydia Spiekermann, Mareile Stancke und Claudia Stapelfeld können sie noch bis zum 3. Oktober besuchen.

Öffnungszeiten: Samstags und sonntags von 11-17 Uhr.

Okt
23
Sa
2021
Herbstlich starke Klänge
Okt 23 um 11:00

DIE ELBWICHTEL ZU GAST IM TORHAUS

Ein Familienkonzert

Hört ihr den Wind rauschen? Könnt ihr die Blätter auf der Geige rascheln hören? Die Elbwichtel machen sich auf zu einem wunderschönem musikalischen Herbstspaziergang. Sie lauschen den Klängen des Herbstes, singen und tanzen und feiern Erntefest mit Musik von Vivaldi und Tschaikowsky.

Mit Kastanien rocken wir auf dem Holz. Richtig stürmisch wird es, wenn die Herbstwinde auf den drei Streichinstrumenten wehen. Da fegen sie über die Saiten bis die Bratsche mit ihrem Wohlklang für Ruhe und Frieden sorgt.

Mit einer bunten Mischung von klassisch bis jazzig – poppig werden die kleinen Konzertbesucher an die Musik herangeführt. Ganz nah an den Kindern sind die Elbwichtelkonzerte der Hamburger Camerata. Sie knüpfen an die Imaginationswelt der Kinder an. Auf kreative Art und Weise werde Kinder im Alter von 4-7 Jahren in das musikalische Geschehen involviert und lernen spielerisch die verschiedenen Instrumente kennen.

Es spielt das Elbwichtel-Ensemble der Hamburger Camerata:
Lisa Lammel, Violine
Andrea Hummel, Viola
Iris Matthes, Cello

Seit über 10 Jahren begeistern die Elbwichtel in Hamburg die kleinen und großen Konzertbesucher.

Karten: Kinder 8€, Erwachsene 12€

Okt
24
So
2021
Maria Hartmann
Okt 24 um 18:00

„DEN GESCHMACK BESTIMMTER TRÄNEN VERGISST MAN NIE…“

Ein literarischer Abend

Maria Hartmann präsentiert Leben und Werk der Schriftstellerin Irène Némirovsky

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturfestival arabesques

Irène Némirovskys Leben, das nur 39 Jahre währte und in Auschwitz endete, war geprägt von den Stürmen des 20. Jahrhunderts.

Sie wurde 1903 als Kind wohlhabender jüdischer Eltern in Kiew geboren. Die russische Revolution fegte die alte Ordnung hinweg, das Land ihrer Kindheit versank. Die Familie floh nach Paris, und Frankreich wurde Irène zur zweiten Heimat.

Nach dem Wiederauftauchen des Romanmanuskripts ‚Suite française‘, einer literarischen Sensation, wurde Irène Némirovskys umfangreiches Werk, dessen Figuren sich zwischen Nüchternheit und großen Emotionen, zwischen Illusionen und Hoffnungslosigkeit bewegen, nach und nach auch in Deutschland veröffentlicht.

Die Schauspielerin Maria Hartmann liest aus dem Werk von Irène Némirovsky und erzählt aus ihrem Leben.
Maria Hartmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden.

Im November 2020 erhielt sie für ihre Rolle als Muttertier in „Dinge, die ich sicher weiß“ am Ernst Deutsch Theater den renommierten Theaterpreis Hamburg Rolf Mares.
Zudem gilt ihre große Liebe der Literatur. Mit selbst konzipierten literarischen Abenden ist sie erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturfestival arabesques

 

 

Okt
31
So
2021
ABGESAGT – Der kleine Herr Heimlich hat Großes vor
Okt 31 um 11:00

Im Rahmen des Hamburger Lesefestes der Seiteneinsteiger

Lesung mit Anke Loose

Familie Lönnecke versinkt im Alltags-Chaos. Da hat Lotte (5) die zündende Idee: Ein Helfertyp muss her, so ein Ganztags-Hauswichtel mit echten Handwerker-Qualitäten, vollen Hosentaschen und unkonventionellen Ideen. Dann würde das Leben der Lönneckes bestimmt einfacher werden. Doch woher so einen Typen nehmen? Lotte ist total verblüfft, als dann tatsächlich ein waschechter Hauswichtel bei ihr aufkreuzt und seine Hilfe anbietet. Gemeinsam mit Autorin Anke Loose lernen wir diesen ganz besonderen Hauswichtel kennen – ein unHEIMLICH unterhaltendes Vorlesevergnügen

Eintritt: 6 €   Alter: Ab 5 Jahren

Nov
5
Fr
2021
Anna Vinnitskaya
Nov 5 um 19:30

DIE MUSIKHOCHSCHULE STELLT SICH VOR

Ein Klavierabend

Photo: Marco Borggreve
all rights reserved

Mit großer Freude präsentieren wir eine ganz außergewöhnliche Pianistin und ihre Meisterschüler.

Das Programm:

Ludwig van Beethoven               Sonate op. 7 Es-Dur                  Ken Marius Mordau

Robert Schumann                      Sonate op. 11 Fis-Moll                Anna Vinnitskaya

Franz Schubert                          Impromptus op. 90                      Daria Podushko

Claude Debussy                        Images, Heft 1                             Arda Mustafaoğlu

Sergej Prokofiev                        Sonate Nr. 7 op. 83 B-Dur           Levi Schechtmann

Anna Vinnitskaya wurde im russischen Novorossijsk geboren. Sie studierte bei Sergei Ossipienko in Rostow und anschließend bei Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, an der sie seit 2009 selbst als Professorin lehrt.

Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 war für Anna Vinnitskaya der Auftakt zu einer internationalen Karriere. Sie ist eine geschätzte Partnerin der großen Orchester (Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden) und führender Dirigenten wie Marek Janowski, Krzysztof Urbański, Kirill Petrenko, Andris Nelsons oder Alan Gilbert.

Publikum und Kritik schätzen gleichermaßen, dass Anna Vinnitskaya nicht nur spektakuläre Feuerwerke zünden kann, sondern auch große Gemälde zu malen versteht. Ihre technische Brillanz ist dabei nie virtuoser Selbstzweck, sondern verbindet sich mit einem natürlichen, dabei farbenreichen Klang und mit der Fähigkeit zur Gestaltung langer, durchdachter Bögen.

Ihre CD-Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or, dem ECHO Klassik und der Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet.

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

 

Nov
12
Fr
2021
An die Nachgeborenen
Nov 12 um 19:30

WIRKLICH: ICH LEBE IN FINSTEREN ZEITEN

Lieder und Gedichte über Verfolgung, Widerstand und Befreiung
Julia Barthe, Gesang
Gerd Jordan, Klavier
Inés Fabig, Rezitation

präsentieren Kompositionen von Hanns Eisler nach Texten von Bertolt Brecht und Gedichte über Verfolgung, Krieg, Vertreibung und Flucht.

Bertold Brecht und Hanns Eisler, Meisterschüler von Arnold Schönberg, schrieben die Lieder als Exilanten in den USA, während in Europa Vernichtungskrieg und Nazi-Terror wüteten.

In den letzten Jahren wird viel darüber diskutiert, dass jüngere Menschen keine Vorstellung mehr haben, was der Begriff „Auschwitz“ bedeutet, da es immer weniger Überlebende gibt.
Es gibt eine immer stärker werdende Tendenz, die Vergangenheit „abzuschließen“, zu verharmlosen oder gar abzustreiten.
Dem möchte dieses sehr eindringliche, emotionale Programm entgegenwirken.

Das Ensemble „Die Nachgeborenen“ gründete sich 2018 auf Initiative von Andre Rebstock. Seitdem haben Julia Barthe, Inés Fabig und Gerd Jordan zahlreiche berührende Aufführungen mit unterschiedlichen Programmen gestaltet.
Im Januar 2021 wurde der Stream einer Veranstaltung aus dem Dom zu Lübeck übertragen, der mehr als 1000mal aufgerufen wurde.

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

Nov
28
So
2021
Quartonal
Nov 28 um 11:30

HODIE CHRISTUS NATUS EST

Adventliche und weihnachtliche Vokalmusik für vier Männerstimmen

Quartonal

Foto von Mssophie

Achtung – bei dieser Veranstaltung gilt die 2G-Regelung! Eintritt nur für Geimpfte oder Genesene!

Das wunderbare Männerquartett Quartonal hat seine Wurzeln in Norddeutschland bei den Chorknaben Uetersen und gehört heute zu den gefragtesten Vokalensembles Deutschlands. Die vier jungen Sänger Mirko Ludwig (Tenor), Jo Holzwarth (Tenor), Christoph Behm (Bariton) und Sönke Tams Freier (Bass) begeistern bei ihren Konzerten nicht nur mit einem überaus vielseitigen Repertoire, sondern auch mit ihrer Hingabe zum musikalischen Detail und nicht zuletzt mit ihrer humorvollen Art. Ein weiteres Markenzeichen ihrer Arbeit ist der äußerst homogene Klang, der ihre Musik jenseits von Epochen- oder Stilgrenzen auszeichnet.

Nach der Gründung des Ensembles 2006 erreichte Quartonal bereits 2010 beim Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund den 1. Preis in der Kategorie „Vokalensembles“. 2012 gewann Quartonal beim „Internationalen A Cappella-Wettbewerb Leipzig“ und beim renommierten Wettbewerb „Tolosako Abesbatza Lehiaketa“ in Tolosa (Spanien) jeweils den begehrten Publikumspreis sowie mehrere Jurypreise.

www.quartonal.de/

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

Dez
3
Fr
2021
Ich bin betagt, warten Sie nicht, bis ich kindisch werde
Dez 3 um 19:30

HERMA KOEHN und JENS WAWRCZECK präsentieren GEORGE SAND und GUSTAVE FLAUBERT
begleitet von NATALIE BÖTTCHER am Akkordeon

Anlässlich des 200. Geburtstages von Gustave Flaubert am 12. Dezember 2021

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturfestival arabesques

Im Januar 1863 erscheint in der Zeitung »La Presse« eine begeisterte Rezension von Gustave Flauberts Roman »Salammbô«, verfasst von George Sand. Dies ist der Ausgangspunkt einer wunderbaren, langjährigen Freundschaft, die bis zum Tode von George Sand im Jahre 1876 andauert und zwei Menschen verbindet, deren freundschaftliche Nähe angesichts ihrer Verschiedenheit verwundern mag. Ihre Briefe sind Auseinandersetzung mit allen Angelegenheiten des öffentlichen Lebens, Gesellschaft, Politik, vor allem aber Kunst und Literatur. Es ist oft gesagt worden, dies sei der schönste Briefwechsel des neunzehnten Jahrhunderts, wenn nicht der schönste überhaupt.
Herma Koehn hat aus den über 400 erhaltenen Briefen, die sich über den Zeitraum von 1863 bis 1875 erstrecken, einen pointierten Dialog zusammengestellt.

Die beliebte Schauspielerin Herma Koehn wurde in einem Portrait als „Kultfigur der Hamburger Theaterszene“ beschrieben.

Jens Wawrczeck ist mit seiner unverwechselbaren, wandelbaren Stimme dem Publikum des Torhauses seit Jahren vertraut.

Auch Natalie Böttcher hat als „ständiger Gast“ im Torhaus schon viele Lesungen mit ihrem ausdrucksvollen Spiel bereichert.

Karten: 23,00 * Mitglieder 21,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

Dez
18
Sa
2021
Advent im Torhaus
Dez 18 um 17:00

MACHT HOCH DIE TÜR, DIE TOR MACHT WEIT

Eine Veranstaltung zum Zuhören und Mitsingen

Im Dezember des letzten Jahres haben wir, der Vorstand des Torhaus-Kulturkreises, für Sie adventliche Geschichten, Gedichte und Musik aufgenommen und gestreamt.

In diesem Jahr möchten wir Sie zum Abschluss des Jahres ins Torhaus einladen, um Ihnen etwas vorzulesen und mit Ihnen gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder zu singen.

Herzlich Willkommen!

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden zugunsten des Torhaus-Kulturkreises!

Jan
9
So
2022
Abi Wallenstein und Axel Zwingenberger
Jan 9 um 11:30

ROCKIN‘ BLUES & BOOGIE WOOGIE

Das neue Jahr beginnt mit einem Paukenschlag:

Abi Wallenstein und Axel Zwingenberger, die beiden Legenden der Hamburger Blues- und Boogie Woogie-Szene, die seit den 70er Jahren gemeinsam auftreten, kommen wieder ins Torhaus!

Abi Wallenstein  ist einer der expressivsten und mitreißendsten Gitarristen in der europäischen Bluesszene. Seit den frühen 60ern ist er als Solist und Bandleader on the road.

Die Leser des Magazins „Blues News“ wählten Abi Wallenstein 1996, 1997 und 1998 unter die Top 10 der deutschen Bluesbands. Abi war damit der jeweils beliebteste Solo-Künstler. 2000 erhielt er den „Talking Blues Award“. Diesen Erfolg konnte er 2019 wiederholen.

„Egal, ob er – nur aus Bock – als One-Man-Band das Gewusel einer Fußgängerzone zum Stillstand bringt, oder beim Festival die Headliner uralt aussehen läßt, Abi Wallenstein weiß immer mit seinem ganz eigenen Gesangs- und Gitarrenspiel zu faszinieren.“

Rolling Stone, 12/96

Der Pianist Axel Zwingenberger wurde mit 18 Jahren durch alte Schellack-Aufnahmen der Boogie-Klassiker vom Boogie-Virus angesteckt.

Seinen ersten großen Auftritt hatte Axel 1974 beim „1. Internationalen Blues- und Boogiefestival“ des WDR in Köln. Mehrere tausend Konzerte führten Zwingenberger in die ganze Welt. In den USA wurde er 2007 in die „Boogie Woogie Hall Of Fame“ aufgenommen. Die österreichische Post widmete ihm anlässlich seines 35-jährigen Bühnenjubiläums im Jahr 2008 sogar eine Briefmarkenserie, die schnell ausverkauft war.
Nebenbei fotografiert Zwingenberger Dampflokomotiven oder rettet sie gar vor dem Einschmelzen.

Im Rahmen des Lahnsteiner Bluesfestivals 2018 wurde Axel Zwingenberger mit dem „Blues Louis“ ausgezeichnet.

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

Jan
21
Fr
2022
Isabel Bogdan
Jan 21 um 19:30

 

MEIN HELGOLAND

Eine Autorenlesung

Isabel Bogdan, erfindet sich immer neu. Ihren Durchbruch als Schriftstellerein hatte sie 2016 mit dem Roman „Der Pfau“. Ihr 2019 veröffentlichtes Buch „Laufen“ war ein gelungenes Experiment der ganz anderen Art, und nun stellt Isabel Bogdan ihr neues Buch „Mein Helgoland“ vor.

Außer um Insel-Geschichten, um unterhaltsame und lehrreiche Begegnungen mit Mensch, Meer, Land und Tier, geht es in „Mein Helgoland“ um das Schreiben. Für Isabel Bogdan ist Helgoland zu ihrer „Schreibinsel“ geworden, auf die sie sich zum Arbeiten zurückzieht.

„Mein Helgoland“ ist ein literarischer Reiseführer mit sehr persönlicher Note. Wir dürfen die Schriftstellerin auf ihren felsigen Pfaden begleiten, die sie durch das Meer der Sprache führen. Während sie einsam gegen die Flut der Zweifel ankämpft, wird der gebürtige Helgoländer und Autor James Krüss für sie zum Fels in der Brandung.

Die Wahl-Hamburgerin Isabel Bogdan ist als Übersetzerin (u.a. Jane Gardam, Jonathan Safran Foer, Nick Hornby) und als Autorin erfolgreich. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung, 2011 den für Literatur.

Karten: 17,00 * Mitglieder 15,00 * Schüler und Studierende 10,00

Feb
4
Fr
2022
Alexandra Sostmann – WIRD VERSCHOBEN!
Feb 4 um 19:30

GRENZGÄNGE – MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Ein Klavierabend

In ihren Konzertprogrammen kombiniert Alexandra Sostmann die Werke unterschiedlicher Komponisten durch inhaltlich tief durchdachte Konzepte.

„Grenzgänge“ ist der Titel ihrer neuen CD.
Grenzen auszuloten und sie zu überschreiten, sich von Begrenzungen zu befreien – das ist die Idee dieses sehr ambitionierten Programmes.
Aus dem Gegensatz von Weltlichem und Göttlichem, Leben und Tod, Altem und Neuem, Vergangenheit und Gegenwart knüpft Alexandra Sostmann Verbindungen.

Das Programm rankt sich um die berühmte „Chaconne“ von Bach. Diese Chaconne hat er im Gedenken an seine verstorbene erste Frau komponiert und darin unter anderem den Choral „Christ lag in Todesbanden“ verarbeitet. Alexandra Sostmann wird diese Chaconne in einer außergewöhnlichen Bearbeitung für die linke Hand von Brahms spielen und sie mit Kompositionen von Froberger, Frescobaldi, Ligeti, Pärt, Pachelbel, Bach, Scriabin und Prokofiev in Beziehung setzen.

Die international bekannte Pianistin Alexandra Sostmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden. Sie studierte in Hamburg bei Volker Banfield und Evgeni Koroliov sowie in London, am Salzburger Mozarteum und in Paris an der Ecole Normale de Musique Alfred Cortot. Alexandra Sostmann wurde in etlichen Klavier- und Kammermusikwettbewerben ausgezeichnet und gehört dem exklusiven Kreis der Steinway Artists an.

www.alexandra-sostmann.de/

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Feb
6
So
2022
Märchen im Torhaus
Feb 6 um 11:00

VON ZAUBERHAFTEN TÖPFEN…

…mit wundersamen Überraschungen. Wir heben den Deckel und öffnen den Topf.

Heute Vormittag dürfen die jüngsten Zuhörer darauf gespannt sein, was in den Töpfen verborgen ist: etwas Leckeres zum Essen? Freche Bären? Eine seltsame Großmutter?

Hört selbst!

Märchen mit ihren klaren Strukturen sind überall auf der Welt ein uraltes Kulturgut. Märchen berichten von Aufgaben und deren Bewältigung, von Bösewichten und Helden, von Strafe und Belohnung. Märchen fesseln kleine und große Menschen mit magischen Elementen, sprechenden und handelnden Tieren, Prinzen und Prinzessinnen.

Märchen machen Hoffnung, Märchen geben Trost, sie sind wohltuend und schenken Kräfte.

Seit tausenden von Jahren war die mündliche Weitergabe von Märchen die ausschließliche und ist bis heute die natürliche Form der Überlieferung.

Wir freuen uns, dass die Märchenerzählerinnen Marion Hellmann und Hanna Margarete Schilling bei uns zu Gast sind.​ Sie erzählen Märchen aus der Türkei, Italien, Russland, Schweden und Deutschland.

Für Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern.

Karten: 5 €

Feb
11
Fr
2022
Gerd Jordan und Jonas Hartmann
Feb 11 um 19:30

VON LIEBE UND ANDEREN KATASTROPHEN

Musikalisches Kabarett

Gerd Jordan und Jonas Hamann präsentieren Lieder von Georg Kreisler, Bodo Wartke und anderen.

Die Lieder von Kreisler und Wartke sind  von hintergründigem, oftmals schwarzwm Humor geprägt, teils surrealistisch bis absurd. Beide Komponisten sind bzw. waren singende Klavierhumoristen, die sich zu eigenkomponierten Liedern selbst begleiten, virtuose Meister der Sprache, Mimik und Gestik.

Beleuchtet wird in ihren Liedern die Liebe in ihren dunklen bis makaberen Facetten. Die glückliche, harmonische Partnerschaft hat in diesem Zusammenhang eher wenig Raum – Wartke und Kreisler widmen sich vornehmlich den Abgründen der Beziehungen von Mann und Frau.

Darüber hinaus machen Wartke und Kreisler aber auch vor musikalischen und politischen Themen nicht Halt.

Die Künstler dieses Abends sind äußerst vielseitig – Gerd Jordan ist Kirchenmusiker, Hochschul-Dozent, versierter Liedbegleiter, Kammermusik-Pianist und Leiter des schwulen Männerchores „Schola Cantorosa“.

Jonas Hamann bringt trotz seiner jungen Jahre einen reichen Schatz an Erfahrung mit. Die Lieder von Bodo Wartke hat er sich schon im Alter von 12 Jahren selbst angeeignet. Als Sänger und Pianist tritt er seit seinem 16. Lebensjahr auf.

Freuen Sie sich auf einen amüsanten, kurzweiligen Abend!

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

Feb
27
So
2022
Maria Hartmann und Natalie Böttcher
Feb 27 um 11:30

Maria Hartmann

VICKY BAUM

Ein literarischer Abend

Maria Hartmann stellt Leben und Werk der Schriftstellerin Vicky Baum vor

Am Akkordeon begleitet von Natalie Böttcher

„Ich kann wohl behaupten, dass man als zukünftige Schriftstellerin durch eine harte Schule geht, wenn man die eigene Mutter ständig davon abhalten muss, sich umzubringen.“

Dass Vicki Baum keinen leichten Start ins Erwachsenenleben hatte, lässt sich unschwer aus diesen Zeilen erkennen. Ihre enorme Energie, ihr Humor und der unbedingte Drang nach Unabhängigkeit sind sicher als Antwort darauf zu verstehen.

1888 als Jüdin in Wien geboren, schlug sie vorerst eine höchst erfolgreiche Karriere als Musikerin ein, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte.

Vicki Baums Stern als Schriftstellerin begann Ende der Zwanziger Jahre zu leuchten, wo sie jahrelang als Redakteurin bei Ullstein arbeitete und zum Star des Verlags aufstieg. Mit ihren präzisen Milieuschilderungen traf sie den Nerv der Zeit, ihre Bücher wurden Verkaufsschlager und bescherten ihr schließlich eine einzigartige Karriere in Amerika. Ihr Werk wurde oft als Unterhaltungsliteratur abgestempelt, doch es besticht durch geistreichen Witz und genaue Beobachtung. Vicki Baums eigene Lebensgeschichte ist bunt und brillant wie das beste ihrer Bücher.

Maria Hartmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden.
Im November 2020 erhielt sie für ihre Rolle als Muttertier in „Dinge, die ich sicher weiß“ am Ernst Deutsch Theater den renommierten Hamburger Theaterpreis Rolf Mares.
Zudem gilt ihre große Liebe der Literatur. Mit selbst konzipierten literarischen Abenden ist sie erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Am Akkordeon wird sie begleitet von Natalie Böttcher.

Karten: 19,00€   Mitglieder 17,00€   Schüler und Studierende 10,00€

 

Mrz
27
So
2022
Barbara Auer und Jens Wawrczek
Mrz 27 um 11:30

Photo: Janine Guldener

Photo: Christian Hartmann

 

 

 

 

 

 

 

FRÜHSTÜCK BEI TIFFANY

Lesung mit Barbara Auer und Jens Wawrczeck

1958 erschien Frühstück bei Tiffany – der Roman, der den jungen Truman Capote weltberühmt machte, 1961 kam der wunderbare Film mit Audrey Hepburn in die Kinos. Barbara Auer und Jens Wawrczeck erinnern an dieses Meisterwerk und entführen das Publikum in die mondäne Welt der New Yorker Bohème.

In der flirrenden Atmosphäre des New Yorker Hochsommers lässt sich die 18-jährige Holly Golightly vom Strom des leichten Lebens treiben. Sie weiß, wie man wilde, ausschweifende Parties feiert und genießt ihr Leben zwischen Playboys, Bohemiens und Multimillionären.

Sie weiß aber auch, was hilft, wenn sie von Angst und Melancholie überfallen wird: ein Abstecher zu Tiffany. Der Anblick kostbarer Juwelen beruhigt sie sofort!

Textfassung: Dr. Sonja Valentin

Barbara Auer – eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (Grimme-Preis, Theaterpreis Hamburg Rolf Mares)

Der Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher Jens Wawrczeck ist mit seiner unverwechselbaren, wandelbaren Stimme dem Publikum des Torhauses seit Jahren vertraut.

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

Apr
9
Sa
2022
Duo Dopico – Frei, aber einsam
Apr 9 um 18:00

FREI, ABER EINSAM – „Libre, pero solo“

Ein Kammermusikabend

Clara Schumann
Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22

Robert Schumann
Sonate für Violine und Klavier, Op.105

Robert Schumann
Intermezzo aus der Sonata F. A. E.

Johannes Brahms
Sonate für Violine und Klavier Nr.1, G-Dur, Op.78

Das Programm des jungen Duos aus Dresden widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Verbundenheit und Einsamkeit in der Romantik.

„Frei, aber einsam“ war das Motto des berühmten Violinisten Joseph Joachim. Brahms, Schumann und Albert Dietrich komponierten ihm gemeinsam die sogenannte „F.A.E.-Sonate“.

Die lebenslange tiefe Verbindung von Clara Schumann, Robert Schumann und Johannes Brahms war und ist Gegenstand vieler spannender Untersuchungen und Mutmaßungen.

Das Duo Dopico präsentiert die schönsten ihrer Werke für Violine und Klavier.

Nora Scheidig (Violine) und Cristina Allés Dopico (Klavier) gründeten 2017 in Dresden das Duo Dopico. Die jungen Musikerinnen treten in Konzertreihen und Festivals in Deutschland, Spanien, Schweden und Bulgarien auf. Im September 2020 ist Ihre Debut-CD erschienen, die für den OPUS Klassik 2021 in drei Kategorien nominiert wurde.

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Apr
23
Sa
2022
Welttag des Buches
Apr 23 um 18:00

Der Welttag des Buches am 23. April ist seit 1995 ein von der UNESCO weltweit eingerichteter Feiertag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und auch für die Rechte ihrer Autoren.

Bücher schildern Schicksale, Bücher schaffen Empathie, Bücher eröffnen Welten.
„Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“ (Jean Jaures).
In einer Zeit, in welcher das Lesen vor allem in der jüngeren Generation immer mehr an Bedeutung verliert, möchten wir unsere Begeisterung weitergeben.

18.00 Uhr
ANNEMARIE STOLTENBERG UND RAINER MORITZ –
DAS GEMISCHTE DOPPEL

Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz, Hamburgs prominentestes Literaturkritikergespann, geben jede Menge Tipps, was sich wirklich zu lesen lohnt. In launiger Rede stellen sie ihre Empfehlungen vor: Ob Romane, Sachbücher, Gedicht- und Bildbände, Biographien oder Kriminalromane – für jeden Geschmack wird etwas dabei sein.

Karten: 19,00€  Mitglieder 17,00€ Studierende 10€

Mai
2
Mo
2022
Manuel Gera
Mai 2 um 18:00

STUMMFILMBEGLEITUNG

Ein besonderer Filmabend

Im Mai möchten wir Sie zu einem ganz besonderen Filmabend einladen:

Manuel Gera wird einen Stummfilm am Flügel begleiten.
Leider dürfen wir aus rechtlichen Gründen den Titel des Filmes nicht veröffentlichen.

Ein Vagabund kümmert sich um ein Kind, das er in einer Mülltonne gefunden hat. Die Mutter des Jungen bereut schon bald, dass sie ihr Baby ausgesetzt hat. Sie wird eine berühmte Opernsängerin und leistet Wohltätigkeitsarbeit in Armenvierteln…

„Ein Film mit einem Lächeln, und – vielleicht – einer Träne.“

Die Filmvorführung beginnt um 19.30 Uhr. Um 18 Uhr wird es eine Einführung geben und um 18.30 Uhr einen kleinen Imbiss.

Manuel Gera, 20 Jahre lang Organist und Chorleiter am Hamburger Michel, hat sich dem Hamburger Publikum durch seine einfühlsamen, phantasievollen Improvisationen ins Herz gespielt. Durch seinen Einfallsreichtum, seine Musikalität und nicht zuletzt seinen Humor hat er zahlreiche musikalische Kunstwerke geschaffen.

Wir freuen uns sehr, dass wir Manuel Gera für diesen außergewöhnlichen Abend gewinnen konnten!

Karten: 17,00 * Mitglieder 15,00 * Schüler und Studierende 10,00

Mai
8
So
2022
Julia Barthe und Henning Lucius
Mai 8 um 18:00

Die 13 Monate von Erich Kästner und Wolfgang Andreas Schultz

Ein Liederabend

Erich Kästner schrieb im Jahr 1955 den Gedichtzyklus „Die 13 Monate“.

Das Charakteristische jedes Monats und des Jahresverlaufes wird auf humoristische, aber auch besinnliche Weise beschrieben. Kästner fängt die Atmosphäre jedes einzelnen Monats ein. Er schildert die sich wandelnde Natur, Feste wie Fasching, Ostern oder das Weihnachtsfest, aber auch die Gepflogenheiten und Marotten der Menschen.

Immer wieder setzt Kästner den Ablauf des Jahres in Beziehung zur Vergänglichkeit des Lebens – „Das Jahr kennt seinen letzten Tag und du kennst deinen nicht“, „Nichts bleibt, mein Herz, und alles ist von Dauer“.

Die Gedichte hat Wolfgang Andreas Schultz von 2009-2015 sehr fesselnd und kurzweilig vertont.
Der Komponist wird eine Einführung in seine Komposition geben.

Julia Barthe und Henning Lucius haben die „13 Monate“ in zahlreichen Konzerten mit großem Erfolg präsentiert. 2022 haben sie für die CD-Produktion dieser Lieder ein Stipendium erhalten.

Ergänzt wird das Programm durch Lieder von W.A. Mozart und Gustav Mahler.

Die Sopranistin Julia Barthe ist seit mehr als 30 Jahre aktiv in der Hamburger Konzertszene.

Henning Lucius, Klavier, ist den Torhaus-Besuchern seit vielen Jahren vertraut als Solist, Kammermusikpartner und einfühlsamer Liedbegleiter. Er ist als Dozent an der Musikhochschule Lübeck, der hmt Rostock und am Hamburger Konservatorium tätig.

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Mai
14
Sa
2022
Elbwichtelfest in der Villa Kunterbunt im Torhaus
Mai 14 um 15:00

© rbb/dokfilm

MITGLIEDER DER HAMBURGER CAMERATA
ANDREAS PEER KÄHLER | KONZEPT & MODERATION

Wusstet ihr, dass außer Pippi Langstrumpf, ihrem Pferd »Kleiner Onkel« und

ihrem Affen »Herr Nilsson« auch ELBWICHTEL in der Villa Kunterbunt wohnen?
Die sind zwar normalerweise unsichtbar aber mit Hilfe von MUSIK kann man
sie hervorzaubern und sichtbar machen! Eine tolle Aufgabe für die Elbwichtel-
musikerInnen der Hamburger Camerata und ihr junges Publikum, und so
feiern alle mit schwungvoller schwedischer Volksmusik und schönen Liedern,
Tänzen und Spielen ein großes Elbwichtelfest in der Villa Kunterbunt!

Seit über 10 Jahren begeistern die Elbwichtel in Hamburg die kleinen und großen Konzertbesucher.

Es spielt das Elbwichtel-ensemble der Hamburger Camerata

Lisa Lammel, Violine
Johann-Peter Taverner. Klarinette
Till Marek Mannes, Akkordeon
Iris Matthes, Cello

Für Kinder von 3-7 Jahren

Karten: Kinder 8€, Erwachsene 12€

Jun
3
Fr
2022
Eva Menasse
Jun 3 um 19:30

Photo: Jörg Steinmetz

DUNKELBLUM

Eine Autorenlesung

Jeder schweigt von etwas anderem.

Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein. Da geraten die Dinge plötzlich in Bewegung: Auf einer Wiese am Stadtrand wird ein Skelett ausgegraben und eine junge Frau verschwindet. Wie in einem Spuk tauchen Spuren des alten Verbrechens auf – und konfrontieren die Dunkelblumer mit einer Vergangenheit, die sie längst für erledigt hielten. In ihrem neuen Roman entwirft Eva Menasse ein großes Geschichtspanorama am Beispiel einer kleinen Stadt, die immer wieder zum Schauplatz der Weltpolitik wird, und erzählt vom Umgang der Bewohner mit einer historischen Schuld. »Dunkelblum« ist ein schaurig-komisches Epos über die Wunden in der Landschaft und den Seelen der Menschen, die, anders als die Erinnerung, nicht vergehen.

»Die ganze Wahrheit wird, wie der Name schon sagt, von allen Beteiligten gemeinsam gewusst. Deshalb kriegt man sie nachher nie mehr richtig zusammen. Denn von jenen, die ein Stück von ihr besessen haben, sind dann immer gleich ein paar schon tot. Oder sie lügen, oder sie haben ein schlechtes Gedächtnis.«

Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse debütierte 2005 mit dem Familienroman „Vienna“. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (Villa-Massimo-Stipendium in Rom, Heinrich-Böll-Preis, Friedrich-Hölderlin Preis u.a.)

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Jun
26
So
2022
Fällt leider aus – Dorit Meyer-Gastell und Jurij Kandelja
Jun 26 um 18:00

DORN & RÖSCHEN
oder „EINE SERENADE, BITTE!“

Von Liebe, Tod und anderen „Mehrchen“…..

Ein Theaterabend
Die zauberhaften Texte von Friedhelm Kändler präsentiert Dorit Meyer-Gastell gemeinsam mit dem Knopfakkordeonvirtuosen Jurij Kandelja. Das Duo serviert ein mit Dornen und Röschen schauspielerisch zubereitetes „Kändler Light Dinner“. Das Publikum erwartet ein Abend mit geistreichen, koketten, witzig-frechen, skurrilen Texten – mit Charme und Witz in Szene gesetzt.

… Vom grauslich kostümierten, frechem und polternden Marktweib verwandelt sich Dorit Meyer-Gastell mit fixem Umzug zum jungen Teenager, in dem erstmals beim Anblick eines pubertären Knaben alle beunruhigenden Frühlingsgefühle erwachen – oder auch in extravagante, attraktive, bezaubernde oder raffinierte Frauen, die ihr Herz verstecken oder es hoffnungsfroh in die Waagschale so mancher Liebesbeziehung werfen … Alltagsschilderungen des Autoren Friedhelm Kändler, bei denen die Funken aus Wut , Humor und Heiterkeit nur so fliegen … (Borkumer TZ)

Die Schauspielerin Dorit Meyer-Gastell  ist seit 1996 mit eigenen Theaterproduktionen in der freien Theaterszene aktiv.  Sie spielte im Ensemble der Theatercompanie Bad Pyrmont, im „Nachtasyl“ des Thalia Theaters und im Ohnsorg Theater.

Jurij Kandelja, Konopfakkordeon, wurde 1961 in Moldawien geboren. Sein erstes Akkordeon bekam er mit 4 Jahren. Er gewann diverse Musikwettbewerbe und arbeitete als Chorbegleiter, Musiklehrer und Tanzkonzertmeister. Seine musikalische Vielseitigkeit macht ihn zudem zu einem begehrten Begleiter in der Theaterszene.

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Jul
2
Sa
2022
Tag des Singens im Torhaus-Park
Jul 2 um 11:00 – Jul 3 um 20:00

EINE VERANSTALTUNG ZUM MITMACHEN

Aufgrund des großen Erfolges laden wir Sie zum Ende der Saison wieder ein zum „Tag des Singens im Torhaus-Park“.

Wie im letzten Sommer, werden über den Tag verteilt verschiedene Themen angeboten werden. Noten und Texe zum Herunterladen: (Achtung – die Veranstaltung findet am Samstag, dem 2. Juli statt. Das Datum 3. Juli steht oben, damit die Noten bis abends für Tablets zugänglich sind)

11-12 Uhr              Kirchenchoräle (Gesangbuch, ohne Vorkenntnisse)
Die Kirchengemeinde St. Peter in Groß Borstel
stellt Gesangbücher zur Verfügung
202206 Kirchenchoräle Auswahl

12.30-13.30 Uhr     Volkslieder (ohne Vorkenntnisse)
202206 Volkslieder Auswahl
202206 Volkslieder Texte

15-16 Uhr              Kinderlieder (Kinder im Grundschulalter)
202206 Kinderlieder
Kinderlieder Texte

16.30-17.30 Uhr     Swing-Kanons und „Songs“ (Notenkenntnisse empfehlenswert)
202206 Songs Auswahl
202206 Songs Texte
202206 Songs Noten

18 Uhr                   „Klassik für Fortgeschrittene“ – vier- oder mehrstimmige
Chöre (mit ausführlichem Einsingen, Chor- oder Ensemble-Erfahrung erwünscht)
202206 Klassik für Fortgeschrittene
2022 Klassik Noten

Wir freuen uns auf viele interessierte Mitsänger!

Das Angebot ist kostenlos, wir bitten aber um Spenden zugunsten des Torhaus-Kulturkreises.

Aug
20
Sa
2022
Classic4Sax – Wickie und die starken Männer
Aug 20 um 15:00

WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER

EINE FAMILIENVERANSTALTUNG

Wickie, ein kleiner, rotblonder Junge aus dem Wikingerdorf Flake, ist wahrlich kein typischer Wikingerjunge. Er ist von Natur aus ängstlich, vorsichtig und auch nicht besonders stark. Aber er ist sehr intelligent und pfiffig. Durch seinen Einfallsreichtum hilft er den Erwachsenen und seinen Freunden immer wieder auch aus scheinbar ausweglosen Situationen. Gemeinsam mit Halvar und seiner Schiffsmannschaft aus mehr oder weniger „starken“ Männern erlebt Wickie gefährliche oder lustige Abenteuer…

Das 1996 gegründete und aus Funk und Fernsehen bekannte Saxophonensemble „Classic4sax“ wird gemeinsam mit dem charismatischen (Hörbuch-) Sprecher Jan Terstiege das junge Publikum sowie Eltern oder Großeltern auf eine spannende Reise von „Wickie und die starken Männer“ mitnehmen.

Die Episoden basieren auf der Kinderbuchreihe des schwedischen Schriftstellers Runer Jonsson aus den 60er Jahren. Ins deutsche Fernsehen schaffte es der Wickingerjunge im Jahr 1974, wobei auch die Musik mit dem Titelschlager von Christian Bruhn („Hey, hey Wickie“) zum großen Erfolg beigetragen hat.

Die musikalische Erzählung für Saxophonquartett und Sprecher stammt aus der Feder von Christian Bruhn und Karl Richard Swoboda.

Jan Terstiege, Sprecher
www.jan-terstiege.de

Lars Osenbrüg (Sopransax)
Berthild Lievenbrück (Altsax)
Karola Elßner (Tenorsax)
Natascha Protze (Baritonsax)
www.classic4sax.de

 

 

Für Kinder ab 6 Jahren.

Karten: Kinder 10€, Erwachsene 12€

Classix4Sax und Tini Thomsen
Aug 20 um 19:00

CLASSIC Á LA CARTE

KLASSIK-ARRANGEMENTS FÜR SAXOPHON-ENSEMBLE

Das klassische Saxophonensemble Classic4Sax präsentiert dem Torhaus-Publikum „Classic á la carte“: Mal klassisch, mal jazzig, mal rockig. Das ganz Besondere an diesem Konzert: Mit an Bord ist die mehrfach ausgezeichnete Baritonsaxophonistin, Arrangeurin und Jazzerin Tini Thomsen.

Classic4Sax bestehend aus Lars Osenbrüg, Berthild Lievenbrück, Karola Elßner und Natascha Protze, wurde an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gegründet mit dem Ziel, klassische Kammermusik verschiedener Epochen in der Besetzung eines Saxophonensembles zu spielen. Das umfangreiche Repertoire umfasst sowohl Originalkompositionen als auch Bearbeitungen für Saxophonquartett, Uraufführungen und Filmmusik.
Lassen Sie sich überraschen von Vertrautem in neuem Klanggewand!

www.classic4sax.de

Tini Thomsen: Ein Heimspiel für die 1981 in Wellingsbüttel geborene musikalische Grenzgängerin, über die DIE ZEIT so treffend schrieb: „Tini Thomsen spielt auf ihrem fulminant großen Saxophon fulminanten Jazz. Jetzt macht sie Weltkarriere.“
Tini Thomsen wurde 2022 für den Deutschen Jazzpreis nominiert.

www.tinithomsen.de

Karten: € 23,00 / Mitglieder: € 21,00 / Schüler und Studierende: € 10,00

Aug
28
So
2022
Maria Hartmann – Paul Celan
Aug 28 um 18:00

Maria Hartmann präsentiert Leben und Werk von Paul Celan

Ein literarischer Abend

Maria Hartmann

Am 28. August um 11 Uhr wird die Ausstellung „Paul Celan – Es sind noch Lieder zu singen“ eröffnet.
Aus diesem Anlass wird Maria Hartmann Leben und Werk von Paul Celan vorstellen.

„Erreichbar, nah und unverloren blieb inmitten der Verluste dies eine: die Sprache“

Sowohl rätselhaft, als auch mit poetischer Deutlichkeit treten Paul Celans Gedichte uns entgegen. 1920 in Czernowitz geboren, nennt der Dichter seine Heimat eine Gegend, in der Menschen und Bücher leben.

Bevor die Nationalsozialisten das Grauen brachten – auch Celans Eltern wurden Opfer der Shoa – war die Bukowina mit ihrer Hauptstadt Czernowitz eine blühende Gegend:

kulturelle Vielfalt, unterschiedlichste Sprachen und Religionen bestimmten das Leben und prägten ein friedliches Mit- und Nebeneinander. Rose Ausländer, Immanuel Weissglas, Alfred Margul-Sperber u.v.a. beschrieben den Zauber und die Schönheit ihrer Heimat.

Der Schmerz über den Verlust dieses einmaligen und unwiederbringlich verlorenen kulturellen Reichtums, diese unheilbare Wunde, bestimmt Leben und Werk Paul Celans.

Die Veranstaltung widmet sich diesem komplexen und großartigen Dichter, seinen biografischen Stationen und dem Kosmos seiner Poesie.

Maria Hartmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden.
Im November 2020 erhielt sie für ihre Rolle der Mutter in „Dinge, die ich sicher weiß“ am Ernst Deutsch Theater den renommierten Hamburger Theaterpreis Rolf Mares.
Zudem gilt ihre große Liebe der Literatur. Mit selbst konzipierten literarischen Abenden ist sie erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Karten: 20€, Mitglieder 18€, Schüler und Studierende 10€

Sep
3
Sa
2022
Kristine Bilkau – Nebenan
Sep 3 um 18:00

Copyright: Thorsten Kirves

Eine Autorenlesung

Im Rahmen der „Langen Nacht der Literatur“
Präsentiert von der Buchhandlung „Tolle Geschichten“ in Klein Borstel

Ein kleiner Ort am Nord-Ostsee-Kanal, eine Familie verschwindet. Niemand scheint die Leute richtig gekannt zu haben. Das verlassene Haus wird zum gedanklichen Zentrum einiger Menschen aus der Umgebung: Die Nachbarin Julia, Ende 30, mit unerfülltem Kinderwunsch, ist mit ihrem Freund erst vor kurzem aus der Großstadt hergezogen. Die engagierte Landärztin Astrid, Anfang 60, bemüht sich um die verlorene Freundschaft zu ihrer Nachbarin Marli und sorgt sich um ihre eigensinnige Tante Elsa – Julias Nachbarin. Und im Garten taucht ein mysteriöses Kind auf…

Alle haben Geheimnisse, Sorgen und Ängste. Ihre Wege kreuzen sich, ihre Geschichten verbinden sich miteinander, denn sie suchen, wonach wir alle uns sehnen: Geborgenheit, Zugehörigkeit und Vertrautheit,

Kristine Bilkau, 1974 geboren, studierte Geschichte und Amerikanistik in Hamburg und New Orleans. Ihr erster Roman „Die Glücklichen“ (2015) wurde mit dem Franz-Tumler-Preis, dem Klaus-Michael-Kühne-Preis und dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet.
Kristine Bilkau lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Karten: 10€, Schüler und Studierende 6€
Achtung: Karten nur über die Buchhandlung „Tolle Geschichten“, Tornberg 32, 22337 Hamburg, Tel. 040 325 18 041, buchladen@maschek.com

Sep
11
So
2022
UND DIE SEHNSUCHT SINGT MICH ZUR RUH
Sep 11 um 11:00

Selma Meerbaum-Eisinger – Lebenslieder

Szenische Lesung, Matinee innerhalb der Ausstellung: ES SIND NOCH LIEDER ZU SINGEN – Paul Celan in Bild und Sprache

1939 – Czernowitz in der Bukowina, wo die Sterne heller leuchten als anderswo …
Noch herrschte Frieden in der so lebendigen und vielsprachigen am Pruth gelegenen Metropole des „Brunnenlandes“, wie Paul Celan in seinen Gedichten die Heimat nannte. „Und es war eine Gegend, in der Menschen und Bücher lebten.“

Dort lebte ein junges Mädchen, Selma, das mit 15 Jahren begann, Gedichte zu schreiben. Selma Meerbaum–Eisinger widmete ihre Gedichte, niedergeschrieben in ein mit Blüten verziertes Album, ihrer ersten großen Liebe. Es sind Lieder voller Sehnsucht nach Freiheit, Liebe und dem Leben, überschattet von der Ahnung, dass sich nichts erfüllen wird.
Zu dieser Zeit hing auch der 19 jährige Paul Celan, Selmas Cousin, seinen melancholischen Gedichten und Träumen nach.
Das reiche kulturelle Leben fand 1941 nach der deutschen Besatzung ein jähes Ende. Pauls und Selmas Schicksale waren durch die nun folgende Shoah eng miteinander verwoben. Selma wurde nur 18 Jahre alt.
Ihr Vermächtnis, die „Blütenlese“ wurde gerettet und gelangte auf gefahrvollen Wegen quer durch Europa nach Israel.
Paul gelang mit Hilfe von Freunden die Flucht. Sein schwarzes ledernes Notizbuch mit den frühen Gedichten wurde ebenfalls gerettet.
Dem Abdruck des Gedichts „Todesfuge“ in einer 1968 herausgegebenen Anthologie hat Paul Celan vor allem deshalb zugestimmt, weil er damit Selma Meerbaum-Eisinger ein Denkmal setzen wollte.

 Glück  Selma Meerbaum-Eisinger

Schlafen möcht’ ich,
Der Wind wiegt mich ein,
Und die Sehnsucht singt mich zur Ruh’
Weinen möcht’ ich.
Schon die Blumen allein
Flüstern Tränen mir zu.

Sieh die Blätter:
Sie blinken im Wind
Und gaukeln Träume mir vor.
Ja und später –
Lacht ein Kind,
Und irgendwo hofft ein Tor.

Sehnsucht hab’ ich
Wohl nach dem Glück?
Nach dem Glück.
Fragen möcht’ ich:
Kommt es zurück?
Nie zurück.

Inszenierung: Christa Krohne-Leonhardt
Sprecherin:     Barbara Frye
Sprecher:        Helmut Frye
Musik:             Ewelina Nowicka, Komposition/ Geige
Daniel Kabulski, Akkordeon
Hintergrundprojektionen: Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung

Sep
17
Sa
2022
Franz Schubert – Streichquintett C-Dur op. post. 163, D 956
Sep 17 um 18:00

Ein Kammermusikabend

Das Streichquintett von Franz Schubert ist eines der bedeutendsten Kammermusikwerke überhaupt.
Es wurde für die ungewöhnliche Besetzung zwei Violinen – Viola – zwei Violoncelli komponiert.
Das Quintett entstand vermutlich im September 1828, zwei Monate vor Schuberts Tod. Es gilt als sein kammermusikalischer Schwanengesang. Hier sind alle Qualitäten seiner reifen Instrumentalmusik gebündelt: sinfonische Form, entrückte Klangschönheit und ein bis zum Zerreißen gespannter Ausdruck.
Mit Werken wie diesem war kein Geld zu verdienen. 1824 heißt es in Schuberts Tagebuch: „Meine Erzeugnisse sind durch den Verstand für Musik und durch meinen Schmerz vorhanden; jene, welche der Schmerz allein erzeugt hat, scheinen am wenigsten die Welt zu erfreuen.“
Das Streichquintett wurde erst 1850 in Wien aufgeführt und 1853 gedruckt.

Joachim Kaiser sagte über das Werk: „Vor Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur verneigen sich alle Menschen, denen Musik, Kammermusik gar, etwas bedeutet, glücklich bewundernd – oder sie schwärmen. Das Werk nimmt einen singulären Platz in Schuberts Schaffen, ja gar in der Musikliteratur ein. Es ist rätselhaft, und es ist vollendet… Mit Worten kann kein Mensch das tönende Mysterium dieses Werkes völlig enträtseln oder auf Begriffe bringen.“

Wir sind glücklich, dass wir Ihnen dieses besondere Werk im Torhaus präsentieren können.

Es spielen Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg:

Bogdan Dumitrascu, Violine
Jenny Holewik, Violine
Berthold Holewik, Viola
Christine Hu, Violoncello
Brigitte Maaß, Violoncello

Karten 25€, Mitglieder 23€, Schüler und Studierende 10€

Okt
2
So
2022
Jens Wawrczeck – Marnie
Okt 2 um 18:00

EIN KRIMIABEND

Von Winston Graham

In seinen szenischen Lesungen lässt der Stimmkünstler Jens Wawrczeck die Romane und Erzählungen »hinter den Filmen« von Alfred Hitchcock lebendig werden – so eindrucksvoll und packend, dass man die Filmbilder nicht eine Sekunde vermisst.

England, Ende der 50er Jahre. Marnie ist eine berufstätige Frau und die Mitarbeiterin, die jeder will – kompetent, hilfsbereit und super-attraktiv. Allerdings hat sie den unbezähmbaren Drang, ihre Arbeitgeber zu bestehlen. Dazu wechselt sie Identitäten und komplette Garderoben und lässt niemanden an sich heran. Die einzige Gesellschaft, die sie wirklich erträgt, ist ihr Pferd Forio. Aber dann wird Marnie von ihrem neuem Chef entlarvt. Und was noch schlimmer ist: er liebt sie. Mark wird sie nicht anzeigen, doch sie soll ihn heiraten und sich ihren Zwängen stellen … ein flirrender Psychotriller.

Schon als 13-Jähriger trat Jens Wawrczeck erstmals an den Hamburger Kammerspielen auf.
Nach dem Abitur studierte er Schauspiel in Hamburg, New York und Wien, gründete sein eigenes Ensemble »Die Filmausleser« und spielt heute regelmäßig an verschiedenen Theatern in ganz Deutschland. Für seine Rolle als Edgar in »König Lear« erhielt er den Bad Hersfeld-Preis, außerdem erhielt er Nominierungen für den Monica Bleibtreu-Preis und den Berliner Theaterpreis Goldener Vorhang.

Atmosphärisch untermalt wird der Abend von Mareike Eidemüller am Vibraphon.

Karten: 22€, Mitglieder 20€, Studierende 10€

Okt
14
Fr
2022
Wie die Lust ins Dorf kam…
Okt 14 um 19:30

MARION HELLMANN UND HANNA MARGARETE SCHILLING

WIE DIE LUST INS DORF KAM…

EIN MÄRCHENHAFTER ABEND

Märchen mit ihren klaren Strukturen sind überall auf der Welt ein uraltes Kulturgut.
Seit tausenden von Jahren war die mündliche Weitergabe von Märchen die ausschließliche und ist bis heute die natürliche Form der Überlieferung.

Wir erzählen Ihnen Märchen, in denen es leise knistert,
Märchen über Lust und Freude.
Und das alles mit Humor…

Märchen spiegeln alle wesentlichen Themen unseres Lebens. Und dazu gehört natürlich auch die Erotik.
Freuen Sie sich auf einen wohligen Abend mit den Märchenerzählerinnen Marion Hellmann und Hanna Margarete Schilling. Beide sind Mitglieder im Märchenforum Hamburg e.V.
Heute Abend erzählen sie Märchen aus Venedig und Afrika, aus Schweden und dem Orient. So hören Sie unter anderem von der unglaublichen Schuhsammlung der Madonna Modesta, von der „entfleuchten“ Jungfernschaft und von einer missglückten Aufklärung.
So kommt – mit den Märchen und der Musik – „die Lust in unser Dorf, nach Wellingsbüttel.

Für den musikalischen Rahmen sorgt Julia Barthe.

Karten: 14€, Mitglieder 12€, Schüler und Studierende 10€

Okt
29
Sa
2022
Gustav Frielinghaus und Gerd Jordan
Okt 29 um 18:00

VIOLINSONATEN DER ROMANTIK

EIN KAMMERMUSIKABEND

Franz Schubert Sonatine D-Dur D 384, op. 137/1

Robert Schumann Sonate Nr. 1 A-Moll op. 105

Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate F-Dur (1838)

Die frühe Violinsonate von Frank Schubert, 1816 komponiert, ist in ihrem klassizistischen Stil als Huldigung an die Violinsonaten Mozarts angelegt.
Über eine Aufführung der A-Moll-Sonate von Robert Schumann schrieb eine zeitgenössische Kritik: „… am Anfang unter Hochdruck mit einem impulsiven Crescendo der Geige über dem atemlosen Agitato der gebrochenen Klavierdreiklänge; den zweiten Satz als Tongedicht von pastoraler Einfachheit; das Finale fließend wie in einem Bachstück.“
Mendelssohns Violinsonate in F-Dur erschien erst 1953. Yehudi Menuhin hatte das in Vergessenheit geratene Manuskript entdeckt und herausgegeben.

Gustav Frielinghaus, Violine, wurde 1978 in Hamburg geboren.
Als Primarius des Amaryllis Quartetts startete er eine internationale Karriere 2011 mit dem Gewinn des Finalisten-Preises beim Premio Paolo Borciani in Reggio Emilia und vier Wochen später mit dem 1. Preis und dem Grand Prize beim 6th Melbourne International Chamber Music Competition.
Das Streichquartett erhielt den ECHO Klassik 2012.
Im Januar 2018 gab Gustav Frielinghaus sein Elbphilharmonie Debüt.

Gerd Jordan, Klavier, ist Organist der Christuskirche Wandsbek, wo er eine eigene, sehr erfolgreiche Kammermusikreihe leitet. Er ist Hochschul-Dozent, versierter Liedbegleiter, Kammermusik-Pianist und Leiter des schwulen Männerchores „Schola Cantorosa“.

Karten: 22€, Mitglieder 20€, Studierende 10€

Nov
7
Mo
2022
Natalie Böttcher
Nov 7 um 19:30

STUMMFILMBEGLEITUNG

EIN BESONDERER FILMABEND

Auch in dieser Saison möchten wir Ihnen einen ganz besonderen Filmabend präsentieren:
Natalie Böttcher, dem Torhaus durch ihre einfühlsame Begleitung zahlreicher Veranstaltungen vertraut, wird einen Stummfilm am Akkordeon interpretieren.

Die Handlung des Filmes aus dem Jahr 1928 spielt auf Hamburgs bekanntester Amüsiermeile. Ein „leichtes Mädchen“ unter „schweren Jungs“ – Schmuggler und Polizisten, Seeleute und viele historische Bilder vom Hamburger Hafen und seiner Umgebung versprechen einen spannenden Abend!

Die Filmvorführung beginnt um 19.30 Uhr.
Ab 18.30 Uhr wird es einen kleinen Imbiss und eine Einführung geben.

Natalie Böttcher, Akkordeon, wurde in St. Petersburg geboren. Sie gewann 1. und 2. Preise bei den internationalen Akkordeonwettbewerben in Klingenthal.
Seit 1998 lebt sie in Hamburg und begleitete zahlreiche renommierte Schauspieler wie Ulrich Tukur, Maria Hartmann und Jens Wawrczeck.

Karten: 17€, Mitglieder 15€, Studierende 10€

Nov
19
Sa
2022
Julia Barthe und Lémuel Grave
Nov 19 um 18:00

Vom Abschied
Texte und Musik

Photo: Markus Richter Lichtgeschrieben

 

 

 

„Es tickt die Zeit. Das Jahr dreht sich im Kreise.“ (Erich Kästner)
Das Jahr 2022 neigt sich seinem Ende entgegen. Der November ist der Monat, in welchem wir uns auch unserer eigenen Endlichkeit bewusst werden.
Wir im Torhaus verabschieden uns für ungewisse Zeit von unserer vertrauten Umgebung.

Daher präsentieren wir Ihnen eine Kollage aus Liedern, Klavierstücken und Texten.
Sie hören unter anderem Kompositionen von Robert Schumann, Johannes Brahms und Richard Strauss, Gedichte von Mascha Kaleko, Theodor Storm und Herrmann Hesse, sowie Gedanken zu Vergänglichkeit und Abschied.

Julia Barthe ist seit mehr als 30 Jahren als Solistin aktiv in der Hamburger Konzertszene.
Die Themen dieses Programms liegen ihr seit vielen Jahren am Herzen.

Lémuel Grave wurde in Paris geboren. Er studierte Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung in Hamburg und Paris. 1998 gewann er den ersten Preis beim Nationalwettbewerb Saint-Nom-la-Bretèche und er erhielt ein Stipendium des Ministeriums für französische Kultur.

Karten: 19€, Mitglieder 17€, Studierende 10€

Nov
26
Sa
2022
Rainer Moritz – Die Fußball-Weltmeisterschaft 2022
Nov 26 um 18:00

Vom 21. November bis zum 18. Dezember 2022 wird die Fußball-WM in Katar ausgetragen.
Am Sonntag, dem 27. November soll das Spiel Deutschland gegen Spanien stattfinden.
Aus diesem Anlass haben wir Rainer Moritz gebeten, uns auf dieses Ereignis einzustimmen.

Das Turnier in Katar ist die umstrittenste Fußball-WM aller Zeiten.
Bestechung bei der Vergabe der Spiele, verheerende Arbeitsbedingungen der Gastarbeiter beim Bau der Stadien, die Verlegung in die Wintermonate, ein WM-Finale am vierten Advent, nicht zu vergessen die deutschen Pleite 2018 in Russland – es gäbe genügend Gründe, diese WM zu boykottieren.

„Die wichtigste Nebensache der Welt“ zieht aber trotzdem so viele Menschen in ihren Bann, dass wir uns fachkundige Unterstützung wünschen, die uns erklärt, was wir über den Fußball an sich und die WM im Besonderen wissen sollten.

Wer wäre dafür besser geeignet als Rainer Moritz?!
Rainer Moritz ist nicht nur der Leiter des Literaturhauses in Hamburg, Literaturkritiker, Autor, Übersetzer und Experte für Deutsche Schlager – er ist auch ein renommierter Kenner und Liebhaber des Fußballs.

Schon mit siebzehn Jahren ließ Rainer Moritz sich zum Fußball-Schiedsrichter ausbilden.
Er schrieb mehrere Bücher über Fußball und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur.

Karten: 20€, Mitglieder 18€, Schüler und Studierende 10€