Veranstaltungen

Jul
3
Sa
2021
Wasser
Jul 3 um 11:00 – Aug 14 um 16:00
Wasser

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung  (<- klick drauf!)

Liederabend zum Thema Wasser (klick drauf!)

Das Wasser steht der Kultur bis zum Hals, aber die Künstler*innen Wiebke Daniel, Karen David, Maren Goericke, Werner Klein, Dieter Kieso, Günter Olbrisch, Cathrin Schulz-Mirbach und Knud Plambeck, ergänzend mit seinen Schiffskulpturen, die teilweise bei uns schon einmal zu sehen waren, trotzen dieser Tatsache, beeinflusst durch das Corona Virus.

Das Meer zu malen, Landschaften mit weitem Himmel, profane Gegenstände genauso wie Menschen in alltäglichen Situationen verdanken wir erstmalig der holländischen Genremalerei des 17. Jh. Maler wie Jan Steen, Jan Vermeer oder Gerard Terborch setzten sich von der bis dahin dominierenden Malerei der italienischen Renaissance ab, die auf narrative Motive bedeutungsvoller Literatur setzte. Bilder sind vor allem seit dieser Zeit Zeugnisse der sichtbaren Welt in sich immer weiter öffnenden Variationen, die der stetigen Entwicklung der Malerei entsprechen. Das Interesse für die beschreibende und damit im weitesten Sinne gegenständliche Malerei vereint mit unterschiedlichen Schwerpunkten auch die Malerinnen und Maler der Ausstellung „Wasser“.

Sinn und Bedeutung eines Bildes ergeben sich nach ihrem Verständnis allein aus dem, was das Auge sieht. Was liegt für norddeutsche Malerinnen und Maler näher, als sich dem Meer zuzuwenden, das unerschöpfliche, stets flüchtige und permanent sich wandelnde Motive bietet? Meeresbilder entstehen in einer fortdauernden mimetischen Auseinandersetzung mit dem Thema, die niemals abgeschlossen sein kann. Abhängig von Bildaufbau, Licht, Perspektive, Farbwahl und Detailtreue gleicht kein Meeresmotiv dem anderen und werden individuelle Zugänge der Malerinnen und Maler deutlich.

Aug
7
Sa
2021
Tag des Singens im Torhaus-Park
Aug 7 um 11:00

Das Singen gilt in Zeiten von Corona als besonders gefährlich. Seit mehr als einem Jahr gibt es kaum Möglichkeiten, gemeinsam zu singen.

Nun möchten wir einen „Tag des Singens im Torhaus-Park“ veranstalten, an welchem über den Tag verteilt verschiedene Themen angeboten werden.
Genauere Informationen über die einzelnen Angebote (Auswahl, Texte, ggf. Noten) können Sie aus unserer Dropbox herunterladen und ausdrucken.
Wir werden spontan schauen, wie viele und welche Lieder wir am Ende wirklich singen.
Anregungen und Vorschläge sind herzlich willkommen!

11-12 Uhr              Kirchenchoräle
Auswahl:
https://www.dropbox.com/s/9krkbrszlbovqrp/Kirchenchor%C3%A4le%20Auswahl.pdf?dl=0

12.30-13.30 Uhr    Volkslieder
Auswahl:
https://www.dropbox.com/s/fh5e40n818vm4nl/Volkslieder%20Auswahl.pdf?dl=0
Texte:
https://www.dropbox.com/s/7moq8wz7eo52clg/Volkslieder%20Texte.pdf?dl=0

15-16 Uhr              Kinderlieder
Auswahl:
https://www.dropbox.com/s/ir1wcpf81lhio4q/Kinderlieder%20Auswahl.pdf?dl=0
Texte:
https://www.dropbox.com/s/j2m2goy47vgs32b/Kinderlieder%20Texte.pdf?dl=0

16.30-17.30 Uhr    Swing-Kanons und „Songs“
Auswahl:
https://www.dropbox.com/s/p24iav0lwazgaqy/Songs%20Auswahl.pdf?dl=0
Noten:
https://www.dropbox.com/s/02afwrs0b1i3g5m/Songs%20Noten.pdf?dl=0

18 Uhr                   „Klassik für Fortgeschrittene“ – Vier- oder mehrstimmige Chöre
Auswahl:
https://www.dropbox.com/s/xg87dns7rmsnh8p/Klassik%20Auswahl.pdf?dl=0
Noten:
https://www.dropbox.com/s/cyykg0ikllvlmwh/Klassik%20Noten.pdf?dl=0

Das Angebot ist kostenlos, wir bitten aber um Spenden zugunsten des Torhaus-Kulturvereines.

Aug
9
Mo
2021
Filmabend
Aug 9 um 19:30

Aus werbungsrechtlichen Gründen dürfen wir leider weder den Filmtitel noch die Namen der Schauspieler o.ä. veröffentlichen.

09.08.2021 / 19.30 Uhr

Seit dem Tod ihres Mannes kümmert sich eine junge Witwe alleine um den Birnenhof in der Provence und um ihre beiden Kinder. Dir Geschäfte gehen jedoch schlecht, die Schulden wachsen ihr über den Kopf und zu allem Unglück fährt sie vor ihrem Haus noch einen Fremden an. (Frankreich 2015)

06.09.2021 / 19.30 Uhr

Der neunjährige pummelige Hans-Peter wächst im Ruhrpott Anfang der siebziger Jahre auf. Täglich versucht er, seine Verwandten zum Lachen zu bringen. Der Film bringt die Zuschauer zum Lachen und zum Weinen. Ein Wechselbad der Gefühle. (Deutschland 2018)

04.10.2021 / 19.30 Uhr

Ein Franziskanermönch reist, begleitet von seinem Schüler, in eine abgelegene Benediktinerabtei in den italienischen Alpen, um in einem Glaubensstreit zu vermitteln. Kaum dort angekommen, werden die beiden Gäste mit einer Serie skurriler Morde konfrontiert. (Deutschland, Frankreich, Italien 1986)

01.11.2021 / 19.30 Uh

Entsetzt über den Aufstieg der Nazis, setzt ein evangelischer Theologe seine Glaubensgrundsätze in die Praxis um und übermittelt Nachrichten an den Widerstand. Kurz vor Kriegsende spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu. (Kanada, Deutschland, USA 2000)

06.12.2021 / 19.30 Uhr

Der Film illustriert das Leben einer weltweit berühmten Autorin aus Schweden, welche rund 100 Werke veröffentlicht hat. In hohem Alter erhält sie zahlreiche Briefe von ihren kleinen Fans, deren Fragen sie an ihre eigene Kindheit in Smaland und ihre darauf folgenden Erfahrungen zurückdenken lassen. (Schweden, Dänemark 2018)

Genaue Informationen zu dem jeweils gezeigten Film erhalten Sie im Torhaus bei Frau Schmidtner unter der Tel. 040 – 536 12 70 oder per mail buero@kulturkreis-torhaus.de.

 

Aug
13
Fr
2021
Classic4Sax und Tini Thomsen
Aug 13 um 18:00

„In 80 Minuten um die Welt“

Das klassische Saxophonensemble Classic4Sax reist mit dem Publikum in 80 Minuten um die Welt: Mal klassisch, mal jazzig, mal rockig. Das ganz Besondere an diesem Konzert: Mit an Bord ist die mehrfach ausgezeichnete Baritonsaxophonistin, Arrangeurin und Jazzerin Tini Thomsen.

Classic4Sax, bestehend aus Lars Osenbrüg, Berthild Lievenbrück, Karola Elßner und Natascha Protze, wurde an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gegründet mit dem Ziel, klassische Kammermusik verschiedener Epochen in der Besetzung eines Saxophonensembles zu spielen.
Das umfangreiche Repertoire umfasst sowohl Originalkompositionen als auch Bearbeitungen für Saxophonquartett, Uraufführungen und Filmmusik.

www.classic4sax.de

Tini Thomsen: Ein Heimspiel für die 1981 in Wellingsbüttel geborerne musikalische Grenzgängerin, über die DIE ZEIT so treffend schrieb: „Tini Thomsen spielt auf ihrem fulminant großen Saxophon fulminanten Jazz. Jetzt macht sie Weltkarriere.“

www.tinithomsen.de

Lassen Sie sich überraschen von Vertrautem im neuen Klang-Gewand und freuen Sie sich auf Werke von Bach bis Barber, von Bernstein bis zum Bolero!

Karten 23,00 • Mitglieder 21,00 • Schüler und Studenten 10,00

Classic4Sax und Tini Thomsen
Aug 13 um 20:00

„In 80 Minuten um die Welt“

Das klassische Saxophonensemble Classic4Sax reist mit dem Publikum in 80 Minuten um die Welt: Mal klassisch, mal jazzig, mal rockig. Das ganz Besondere an diesem Konzert: Mit an Bord ist die mehrfach ausgezeichnete Baritonsaxophonistin, Arrangeurin und Jazzerin Tini Thomsen.

Classic4Sax, bestehend aus Lars Osenbrüg, Berthild Lievenbrück, Karola Elßner und Natascha Protze, wurde an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gegründet mit dem Ziel, klassische Kammermusik verschiedener Epochen in der Besetzung eines Saxophonensembles zu spielen.
Das umfangreiche Repertoire umfasst sowohl Originalkompositionen als auch Bearbeitungen für Saxophonquartett, Uraufführungen und Filmmusik.

www.classic4sax.de

Tini Thomsen: Ein Heimspiel für die 1981 in Wellingsbüttel geborerne musikalische Grenzgängerin, über die DIE ZEIT so treffend schrieb: „Tini Thomsen spielt auf ihrem fulminant großen Saxophon fulminanten Jazz. Jetzt macht sie Weltkarriere.“

www.tinithomsen.de

Lassen Sie sich überraschen von Vertrautem im neuen Klang-Gewand und freuen Sie sich auf Werke von Bach bis Barber, von Bernstein bis zum Bolero!

Karten 23,00 • Mitglieder 21,00 • Schüler und Studenten 10,00

Aug
15
So
2021
Finissage der Wasser-Ausstellung
Aug 15 um 11:00

Mit einer Finissage geht unsere wunderschöne Wasserausstellung zu Ende.
Wir freuen uns auf viele interessierte Gäste!

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung  (<- klick drauf!)

Liederabend zum Thema Wasser (klick drauf!)

Aug
21
Sa
2021
Brahms-Trio Hamburg (Solveigh Rose, Camille Lemonnier, Clemens Malich)
Aug 21 um 18:00

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)  –  Klaviertrios
Trio in C-moll op. 66
Trio in D-moll op. 49

Felix Mendelssohn Bartholdy schrieb zwei Klaviertrios.

Über das erste Klaviertrio in D-Moll schrieb Robert Schumann: „Es ist das Meistertrio der Gegenwart, eine gar schöne Komposition, die nach Jahren noch Enkel und Urenkel erfreuen wird.“

Um sein zweites Klaviertrio zu schreiben, zog Mendelssohn sich 1845 völlig aus dem Musikleben zurück. „Ohne Frack, ohne Klavier, ohne Visiten-Karten, ohne Wagen und Pferde, aber auf Eseln, mit Feldblumen, mit Notenpapier und Zeichenbuch, mit Cecile und den Kindern, doppelt wohl“, beschrieb er diese wohlig-heitere Atmosphäre. Kompositionstechnisch ist es zweifellos das anspruchsvollere der beiden. Mendelssohn warnte seine Schwester Fanny: „Das Trio ist ein bisschen eklig zu spielen.“

Wir freuen uns, dass wir das Brahms Trio Hamburg gewinnen konnten, diese wunderschönen Klaviertrios im Torhaus zu musizieren.
www.brahmstriohamburg.de

Das Brahms Trio Hamburg debütierte im September 2017 im Großen Saal der Elbphilharmonie.

Solveigh Rose, Violine, studierte in Berlin bei Thomas Brandis.
Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und gehört zu den ersten Violinen des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg unter Kent Nagano.

Die deutsch-französische Pianistin Camille Lemonnier studierte Klavier und Liedgestaltung in Nürnberg, Hamburg und London. Sie hat sich zu einer gefragten Pianistin in Kammermusik, Lied und Oper etabliert und konzertierte bereits in bedeutenden Sälen, wie dem Beethoven-Haus Bonn, der Wigmore Hall oder der Barbican Concert Hall in London.

Prof. Clemens Malich wurde mit 29 Jahren als einer der jüngsten Professoren in Deutschland für Violoncello und Fachdidaktik an die Hamburger Hochschule für Musik und Theater berufen. Er konzertiert sowohl als Solist als auch in verschiedenen Kammermusikensembles und ist Dirigent des mehrfach ausgezeichneten Felix Mendelssohn Jugendorchesters.

Karten 23,00 • Mitglieder 21,00 • Schüler und Studenten 10,00

Bei großer Nachfrage Zusatztermin am Sonntag, 22.8. um 11.30 Uhr

 

Aug
22
So
2021
Brahms-Trio Hamburg (Solveigh Rose, Camille Lemonnier, Clemens Malich)
Aug 22 um 11:30

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)  –  Klaviertrios
Trio in C-moll op. 66
Trio in D-moll op. 49

Felix Mendelssohn Bartholdy schrieb zwei Klaviertrios.

Über das erste Klaviertrio in D-Moll schrieb Robert Schumann: „Es ist das Meistertrio der Gegenwart, eine gar schöne Komposition, die nach Jahren noch Enkel und Urenkel erfreuen wird.“

Um sein zweites Klaviertrio zu schreiben, zog Mendelssohn sich 1845 völlig aus dem Musikleben zurück. „Ohne Frack, ohne Klavier, ohne Visiten-Karten, ohne Wagen und Pferde, aber auf Eseln, mit Feldblumen, mit Notenpapier und Zeichenbuch, mit Cecile und den Kindern, doppelt wohl“, beschrieb er diese wohlig-heitere Atmosphäre. Kompositionstechnisch ist es zweifellos das anspruchsvollere der beiden. Mendelssohn warnte seine Schwester Fanny: „Das Trio ist ein bisschen eklig zu spielen.“

Wir freuen uns, dass wir das Brahms Trio Hamburg gewinnen konnten, diese wunderschönen Klaviertrios im Torhaus zu musizieren.
www.brahmstriohamburg.de

Das Brahms Trio Hamburg debütierte im September 2017 im Großen Saal der Elbphilharmonie.

Solveigh Rose, Violine, studierte in Berlin bei Thomas Brandis.
Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und gehört zu den ersten Violinen des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg unter Kent Nagano.

Die deutsch-französische Pianistin Camille Lemonnier studierte Klavier und Liedgestaltung in Nürnberg, Hamburg und London. Sie hat sich zu einer gefragten Pianistin in Kammermusik, Lied und Oper etabliert und konzertierte bereits in bedeutenden Sälen, wie dem Beethoven-Haus Bonn, der Wigmore Hall oder der Barbican Concert Hall in London.

Prof. Clemens Malich wurde mit 29 Jahren als einer der jüngsten Professoren in Deutschland für Violoncello und Fachdidaktik an die Hamburger Hochschule für Musik und Theater berufen. Er konzertiert sowohl als Solist als auch in verschiedenen Kammermusikensembles und ist Dirigent des mehrfach ausgezeichneten Felix Mendelssohn Jugendorchesters.

Karten 23,00 • Mitglieder 21,00 • Schüler und Studenten 10,00

Bei großer Nachfrage Zusatztermin am Sonntag, 22.8. um 11.30 Uhr

 

Aug
29
So
2021
250 Jahre Hölderlin
Aug 29 um 11:00 – Okt 3 um 12:00

ZURÜCK UND EMPOR – 250 Jahre Hölderlin

„Drei Stunden Hölderlin (…..) gelesen, besehen, erkundet, und es füllt sich das Gedächtnis aus allen seinen Höhlen, es läuft der Traum im Bewusstsein zusammen, der Appetit auf Gestalt und Form wird unbezwinglich.“ (Botho Strauss)
Sieben Künstler*Innen haben sich die Aufgabe gestellt, Hölderlins Gedankenwelt visuell erfahrbar zu machen, Wort-Poesie in Bild-Poesie zu wandeln. Es entsteht eine komplexe Vielfalt, welche dem Betrachter Möglichkeiten bietet, dem Werk Hölderlins in seiner Ereigniskraft zu begegnen.

Eine Ausstellung mit Werken von:

Annette Bülow
Margarete Kahn
Ulrich Kahn
Claudia Schrader
Lydia Spiekermann
Mareile Stancke
Claudia Stapelfeld

Öffnungszeiten: samstags von 14-17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr

Sep
5
So
2021
Véronique Elling – Jurij Kandelja
Sep 5 um 18:00

PARIS CHÉRI – EIN SPAZIERGANG DURCH DIE STADT DER TRÄUME

Ein französischer Chansonabend

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturfestival arabesques

Paris, eine Stadt, ein Mythos. An den Ufern der Seine schlägt das Herz des französischen Chansons! Mit Leidenschaft und Virtuosität entführen uns die französische Chansonsängerin Véronique Elling und der virtuose Akkordeonist Jurij Kandelja in die Stadt der Liebe – mal zärtlich, mal berauschend, mal schwindelerregend wild.

Kommen Sie mit auf einen Spaziergang durch den Jardin du Luxembourg, flanieren Sie auf dem Boulevard St Germain, entdecken Sie Pigalle bei Nacht und begegnen Sie in kleinen Bistros Verliebten aus aller Welt: Jacques Brel, Édith Piaf, Juliette Gréco, Yves Montand und Charles Trenet. „Frankreich ist ganz nah, wenn Véronique Elling singt.“ – NRD

Véronique Elling singt auf französisch und rezitiert Texte auf deutsch.

Véronique Elling – Schauspielerin, Sängerin und künstlerische Leiterin des von ihr initiierten Salon Français Hambourg – Engagements führten sie weltweit an zahlreiche Theater- und Opernhäuser. Am 14.07.2017 beim offiziellen Empfang zum französischen Nationalfeiertag sang Véronique Elling im Auftrag des französischen Generalkonsuls in Hamburg die von ihr verfasste „MARSEILLAISE DE L’ESPOIR“ . Die Resonanz war überwältigend.

Jurij Kandelja – Knopfakkordeon – lebt seit 1996 in Deutschland und steht sowohl als Solist als auch als Mitglied unterschiedlicher Ensembles auf der Bühne.

Karten 19,00 • Mitglieder 17,00 • Schüler und Studenten 10,00

Bei großer Nachfrage Zusatztermin am 4. September um 18 Uhr

Sep
19
So
2021
Rainer Moritz
Sep 19 um 18:00

ALS WÄR DAS LEBEN SO

Eine Autorenlesung

Rainer Moritz liest aus seinem neuen Roman „Als wär das Leben so“.

Lisa hat ihren eigenen Kopf: Sie weiß, was sie nicht will. Eine eigene Familie will sie nicht; es gibt Männer in ihrem Leben, aber den einen Mann an ihrer Seite braucht sie nicht, will sie nicht. Sie arbeitet erst als Buchhändlerin, später in einem Hamburger Zeitungsverlag, gerne, fleißig, aber ohne Ambitionen. Und sobald sie die Tür ihrer kleinen Wohnung hinter sich schließt, ihr Kater Bello auf sie zurast, ist die Arbeit vergessen. Den einen Mann an ihrer Seite gibt es irgendwann, allerdings einen, der nicht ganz ihrer ist, aber auch das stört Lisa nicht. Mindestens einmal die Woche kommt er zu ihr, und dann zählt nur sie. Lisa geht weiterhin ihren Weg, konsequent, zufrieden, wobei Lisa dieses Wort nie in den Mund nehmen würde. Bis ihr irgendwann das Leben einen Strich durch die Rechnung macht.
Rainer Moritz hat mit seiner Lisa eine Figur geschaffen, deren stille Beharrlichkeit zu Herzen geht: eine Frau, die an Aufregungen kein Interesse hat, die viel allein ist, ohne je einsam zu sein, die froh ist über das, was sie hat. Ein selbstbestimmtes Leben. Ein gutes Leben?

Der Leiter des Hamburger Literaturhauses Rainer Moritz ist ein Multitalent: Er war Lektor bei Reclam, ist Literaturkritiker, Übersetzer und selbst erfolgreicher Autor.

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

Okt
2
Sa
2021
Matinee zum Ausklang der Ausstellung
Okt 2 um 11:00

Matinee zum Ausklang der Ausstellung „Zurück und empor – 250 Jahre Hölderlin“

Wort- und Tonbeiträge zu Leben und Werk von Friedrich Hölderlin
Lydia Spiekermann –  „Hölderlin – ein politischer Denker?“, Performance „Antigone“
Margarete Kahn  –   „Begeisterung für Hölderlin“
Hanns Eisler –  Lieder nach Texten von Friedrich Hölderlin aus den „Ernsten Gesängen“ mit Julia Barthe und Christine Hintz-Kosfelder

Eintritt frei – Coronabedingt nur 60 Plätze verfügbar

Die Ausstellung mit Werken von Annette Bülow, Margarete Kahn, Ulrich Kahn, Claudia Schrader, Lydia Spiekermann, Mareile Stancke und Claudia Stapelfeld können sie noch bis zum 3. Oktober besuchen.

Öffnungszeiten: Samstags und sonntags von 11-17 Uhr.

Okt
4
Mo
2021
Filmabend
Okt 4 um 19:30

Ein Franziskanermönch reist, begleitet von seinem Schüler, in eine abgelegene Benediktinerabtei in den italienischen Alpen, um in einem Glaubensstreit zu vermitteln.
Kaum dort angekommen, werden die beiden Gäste mit einer Serie skurriler Morde konfrontiert. (Deutschland, Frankreich, Italien 1986)

(Leider ist es uns aus rechtlichen Gründen untersagt, genauere Informationen zu den gezeigten Filmen zu veröffentlichen.)

Filmauswahl und Kommentierung: Hardy Lappöhn

Eintritt frei, Spenden willkommen

Okt
17
So
2021
Gegen das Vergessen
Okt 17 um 11:00 – Nov 13 um 17:00

Hella Jacobs, Gas 1930

Eine Ausstellung mit Werken aus der Sammlung von Dr. Maike Bruhns

Die am 18. Oktober 2020 eröffnete Ausstellung mit dem Titel „VERGESSEN?“ musste aufgrund des erneuten Lockdowns Ende Oktober vorzeitig geschlossen werden.
Die Präsentation galt einst erfolgreichen Künstlern in Hamburg, deren Arbeiten nach ihrem Tod in Archiven verschwanden und faktisch nicht mehr sichtbar waren.
… „wo sind sie geblieben?“
Marlene Dietrichs bekannte Worte treffen den Grundgedanken der Ausstellung recht
gut.
Die Kunsthistorikerin Dr. Maike Bruhns, die eine umfangreiche Sammlung Hamburger Kunst im „Dritten Reich“ zusammen getragen hat, haben wir gebeten, uns im Anschluss an „Vergessen?“ noch einmal Bilder bedeutender Hamburger Künstler des 20. Jahrhunderts zur Verfügung zu stellen, um sie für uns wieder „lebendig“ und erfahrbar zu machen, „Gegen das Vergessen“.
Die unterschiedlichsten Ausdrucksformen sind in der Sammlung vertreten, Spiegel ihrer Zeit, eine Fülle bildkünstlerischen Reichtums, die wir als kulturelles Erbe möglichst dauerhaft erfahrbar machen möchten.

Okt
23
Sa
2021
Herbstlich starke Klänge
Okt 23 um 11:00

DIE ELBWICHTEL ZU GAST IM TORHAUS

Ein Familienkonzert

Hört ihr den Wind rauschen? Könnt ihr die Blätter auf der Geige rascheln hören? Die Elbwichtel machen sich auf zu einem wunderschönem musikalischen Herbstspaziergang. Sie lauschen den Klängen des Herbstes, singen und tanzen und feiern Erntefest mit Musik von Vivaldi und Tschaikowsky.

Mit Kastanien rocken wir auf dem Holz. Richtig stürmisch wird es, wenn die Herbstwinde auf den drei Streichinstrumenten wehen. Da fegen sie über die Saiten bis die Bratsche mit ihrem Wohlklang für Ruhe und Frieden sorgt.

Mit einer bunten Mischung von klassisch bis jazzig – poppig werden die kleinen Konzertbesucher an die Musik herangeführt. Ganz nah an den Kindern sind die Elbwichtelkonzerte der Hamburger Camerata. Sie knüpfen an die Imaginationswelt der Kinder an. Auf kreative Art und Weise werde Kinder im Alter von 4-7 Jahren in das musikalische Geschehen involviert und lernen spielerisch die verschiedenen Instrumente kennen.

Es spielt das Elbwichtel-Ensemble der Hamburger Camerata:
Lisa Lammel, Violine
Andrea Hummel, Viola
Iris Matthes, Cello

Seit über 10 Jahren begeistern die Elbwichtel in Hamburg die kleinen und großen Konzertbesucher.

Karten: Kinder 8€, Erwachsene 12€

Okt
24
So
2021
Maria Hartmann
Okt 24 um 18:00

„DEN GESCHMACK BESTIMMTER TRÄNEN VERGISST MAN NIE…“

Ein literarischer Abend

Maria Hartmann präsentiert Leben und Werk der Schriftstellerin Irène Némirovsky

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturfestival arabesques

Irène Némirovskys Leben, das nur 39 Jahre währte und in Auschwitz endete, war geprägt von den Stürmen des 20. Jahrhunderts.

Sie wurde 1903 als Kind wohlhabender jüdischer Eltern in Kiew geboren. Die russische Revolution fegte die alte Ordnung hinweg, das Land ihrer Kindheit versank. Die Familie floh nach Paris, und Frankreich wurde Irène zur zweiten Heimat.

Nach dem Wiederauftauchen des Romanmanuskripts ‚Suite française‘, einer literarischen Sensation, wurde Irène Némirovskys umfangreiches Werk, dessen Figuren sich zwischen Nüchternheit und großen Emotionen, zwischen Illusionen und Hoffnungslosigkeit bewegen, nach und nach auch in Deutschland veröffentlicht.

Die Schauspielerin Maria Hartmann liest aus dem Werk von Irène Némirovsky und erzählt aus ihrem Leben.
Maria Hartmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden.

Im November 2020 erhielt sie für ihre Rolle als Muttertier in „Dinge, die ich sicher weiß“ am Ernst Deutsch Theater den renommierten Theaterpreis Hamburg Rolf Mares.
Zudem gilt ihre große Liebe der Literatur. Mit selbst konzipierten literarischen Abenden ist sie erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturfestival arabesques

 

 

Okt
31
So
2021
ABGESAGT – Der kleine Herr Heimlich hat Großes vor
Okt 31 um 11:00

Im Rahmen des Hamburger Lesefestes der Seiteneinsteiger

Lesung mit Anke Loose

Familie Lönnecke versinkt im Alltags-Chaos. Da hat Lotte (5) die zündende Idee: Ein Helfertyp muss her, so ein Ganztags-Hauswichtel mit echten Handwerker-Qualitäten, vollen Hosentaschen und unkonventionellen Ideen. Dann würde das Leben der Lönneckes bestimmt einfacher werden. Doch woher so einen Typen nehmen? Lotte ist total verblüfft, als dann tatsächlich ein waschechter Hauswichtel bei ihr aufkreuzt und seine Hilfe anbietet. Gemeinsam mit Autorin Anke Loose lernen wir diesen ganz besonderen Hauswichtel kennen – ein unHEIMLICH unterhaltendes Vorlesevergnügen

Eintritt: 6 €   Alter: Ab 5 Jahren

Nov
1
Mo
2021
Filmabend
Nov 1 um 19:30

Im Rahmen der Veranstaltungereihe „Gegen das Vergessen“

Entsetzt über den Aufstieg der Nazis, setzt ein evangelischer Theologe seine Glaubensgrundsätze in die Praxis um und übermittelt Nachrichten an den Widerstand. Kurz vor Kriegsende spitzen sich die ereignisse dramatisch zu.
(Kanada, Deutschland, USA 2000)

(Leider ist es uns aus rechtlichen Gründen untersagt, genauere Informationen zu den gezeigten Filmen zu veröffentlichen.)

Filmauswahl und Kommentierung: Hardy Lappöhn

Eintritt frei, Spenden willkommen

Nov
5
Fr
2021
Anna Vinnitskaya
Nov 5 um 19:30

DIE MUSIKHOCHSCHULE STELLT SICH VOR

Ein Klavierabend

Photo: Marco Borggreve
all rights reserved

Mit großer Freude präsentieren wir eine ganz außergewöhnliche Pianistin und ihre Meisterschüler.

Das Programm:

Ludwig van Beethoven               Sonate op. 7 Es-Dur                  Ken Marius Mordau

Robert Schumann                      Sonate op. 11 Fis-Moll                Anna Vinnitskaya

Franz Schubert                          Impromptus op. 90                      Daria Podushko

Claude Debussy                        Images, Heft 1                             Arda Mustafaoğlu

Sergej Prokofiev                        Sonate Nr. 7 op. 83 B-Dur           Levi Schechtmann

Anna Vinnitskaya wurde im russischen Novorossijsk geboren. Sie studierte bei Sergei Ossipienko in Rostow und anschließend bei Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, an der sie seit 2009 selbst als Professorin lehrt.

Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 war für Anna Vinnitskaya der Auftakt zu einer internationalen Karriere. Sie ist eine geschätzte Partnerin der großen Orchester (Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden) und führender Dirigenten wie Marek Janowski, Krzysztof Urbański, Kirill Petrenko, Andris Nelsons oder Alan Gilbert.

Publikum und Kritik schätzen gleichermaßen, dass Anna Vinnitskaya nicht nur spektakuläre Feuerwerke zünden kann, sondern auch große Gemälde zu malen versteht. Ihre technische Brillanz ist dabei nie virtuoser Selbstzweck, sondern verbindet sich mit einem natürlichen, dabei farbenreichen Klang und mit der Fähigkeit zur Gestaltung langer, durchdachter Bögen.

Ihre CD-Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or, dem ECHO Klassik und der Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet.

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

 

Nov
12
Fr
2021
An die Nachgeborenen
Nov 12 um 19:30

WIRKLICH: ICH LEBE IN FINSTEREN ZEITEN

Lieder und Gedichte über Verfolgung, Widerstand und Befreiung
Julia Barthe, Gesang
Gerd Jordan, Klavier
Inés Fabig, Rezitation

präsentieren Kompositionen von Hanns Eisler nach Texten von Bertolt Brecht und Gedichte über Verfolgung, Krieg, Vertreibung und Flucht.

Bertold Brecht und Hanns Eisler, Meisterschüler von Arnold Schönberg, schrieben die Lieder als Exilanten in den USA, während in Europa Vernichtungskrieg und Nazi-Terror wüteten.

In den letzten Jahren wird viel darüber diskutiert, dass jüngere Menschen keine Vorstellung mehr haben, was der Begriff „Auschwitz“ bedeutet, da es immer weniger Überlebende gibt.
Es gibt eine immer stärker werdende Tendenz, die Vergangenheit „abzuschließen“, zu verharmlosen oder gar abzustreiten.
Dem möchte dieses sehr eindringliche, emotionale Programm entgegenwirken.

Das Ensemble „Die Nachgeborenen“ gründete sich 2018 auf Initiative von Andre Rebstock. Seitdem haben Julia Barthe, Inés Fabig und Gerd Jordan zahlreiche berührende Aufführungen mit unterschiedlichen Programmen gestaltet.
Im Januar 2021 wurde der Stream einer Veranstaltung aus dem Dom zu Lübeck übertragen, der mehr als 1000mal aufgerufen wurde.

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

Nov
20
Sa
2021
2G Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker
Nov 20 um 11:00 – Nov 21 um 18:00

Sicher gehört auch in diesem Jahr der Besuch von Weihnachtsmärkten wieder zu den beliebtesten Vorfreuden auf die Winter- und Weihnachtszeit. Der besondere Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker im Torhaus Wellingsbüttel lädt mit annähernd 25 Ausstellern dazu ein. Erfreuen Sie sich an anspruchsvollem Kunsthandwerk, Gesprächen mit den Sie persönlich beratenden Künstlern und sichern Sie sich dabei gern exklusive Weihnachtsgeschenke.

Freuen Sie sich auf viele attraktive Angebote: Holz auf diverse Arten zu Kunstgegenständen verarbeitet, Mode aus Leder und schönen Stoffen, interessante Glasobjekte, vielfältige Keramik, ausgefallener Schmuck, fantasievolle Hüte, und vieles mehr.

Für das leibliche Wohl mit Kaffee, Tee, Kuchen und einem deftigen Eintopf zum Aufwärmen sorgt in weihnachtlich geschmückter Atmosphäre die Apfelmosterei Kneese. Wer gern Kultur verschenken möchte, kann sich schon Eintrittskarten für die Torhausveranstaltungen 2021 sichern – der Vorverkauf beginnt mit und auf dem Weihnachtsmarkt.

Öffnungszeiten:   Samstag und Sonntag von 11:00 -18:00 Uhr

 

 

 

 

Nov
28
So
2021
Quartonal
Nov 28 um 11:30

HODIE CHRISTUS NATUS EST

Adventliche und weihnachtliche Vokalmusik für vier Männerstimmen

Quartonal

Foto von Mssophie

Achtung – bei dieser Veranstaltung gilt die 2G-Regelung! Eintritt nur für Geimpfte oder Genesene!

Das wunderbare Männerquartett Quartonal hat seine Wurzeln in Norddeutschland bei den Chorknaben Uetersen und gehört heute zu den gefragtesten Vokalensembles Deutschlands. Die vier jungen Sänger Mirko Ludwig (Tenor), Jo Holzwarth (Tenor), Christoph Behm (Bariton) und Sönke Tams Freier (Bass) begeistern bei ihren Konzerten nicht nur mit einem überaus vielseitigen Repertoire, sondern auch mit ihrer Hingabe zum musikalischen Detail und nicht zuletzt mit ihrer humorvollen Art. Ein weiteres Markenzeichen ihrer Arbeit ist der äußerst homogene Klang, der ihre Musik jenseits von Epochen- oder Stilgrenzen auszeichnet.

Nach der Gründung des Ensembles 2006 erreichte Quartonal bereits 2010 beim Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund den 1. Preis in der Kategorie „Vokalensembles“. 2012 gewann Quartonal beim „Internationalen A Cappella-Wettbewerb Leipzig“ und beim renommierten Wettbewerb „Tolosako Abesbatza Lehiaketa“ in Tolosa (Spanien) jeweils den begehrten Publikumspreis sowie mehrere Jurypreise.

www.quartonal.de/

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

Dez
3
Fr
2021
Ich bin betagt, warten Sie nicht, bis ich kindisch werde
Dez 3 um 19:30

HERMA KOEHN und JENS WAWRCZECK präsentieren GEORGE SAND und GUSTAVE FLAUBERT
begleitet von NATALIE BÖTTCHER am Akkordeon

Anlässlich des 200. Geburtstages von Gustave Flaubert am 12. Dezember 2021

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturfestival arabesques

Im Januar 1863 erscheint in der Zeitung »La Presse« eine begeisterte Rezension von Gustave Flauberts Roman »Salammbô«, verfasst von George Sand. Dies ist der Ausgangspunkt einer wunderbaren, langjährigen Freundschaft, die bis zum Tode von George Sand im Jahre 1876 andauert und zwei Menschen verbindet, deren freundschaftliche Nähe angesichts ihrer Verschiedenheit verwundern mag. Ihre Briefe sind Auseinandersetzung mit allen Angelegenheiten des öffentlichen Lebens, Gesellschaft, Politik, vor allem aber Kunst und Literatur. Es ist oft gesagt worden, dies sei der schönste Briefwechsel des neunzehnten Jahrhunderts, wenn nicht der schönste überhaupt.
Herma Koehn hat aus den über 400 erhaltenen Briefen, die sich über den Zeitraum von 1863 bis 1875 erstrecken, einen pointierten Dialog zusammengestellt.

Die beliebte Schauspielerin Herma Koehn wurde in einem Portrait als „Kultfigur der Hamburger Theaterszene“ beschrieben.

Jens Wawrczeck ist mit seiner unverwechselbaren, wandelbaren Stimme dem Publikum des Torhauses seit Jahren vertraut.

Auch Natalie Böttcher hat als „ständiger Gast“ im Torhaus schon viele Lesungen mit ihrem ausdrucksvollen Spiel bereichert.

Karten: 23,00 * Mitglieder 21,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

Dez
6
Mo
2021
Filmabend
Dez 6 um 19:30

 Advent im Torhaus

Der Film illustriert das Leben einer weltberühmten Autorin aus Schweden, welche rund 100 Werke veröffentlicht hat. In hohem Alter erhält sie zahlreiche Briefe von ihren kleinen Fans, deren Fragen sie an ihre eigene Kidheit in Smaland und ihre darauf folgenden Erfahrungen zurückdenken lassen.
(Schweden, Dänemark 2018)

(Leider ist es uns aus rechtlichen Gründen untersagt, genauere Informationen zu den gezeigten Filmen zu veröffentlichen.)

Filmauswahl und Kommentierung: Hardy Lappöhn

Eintritt frei, Spenden willkommen

Dez
18
Sa
2021
Advent im Torhaus
Dez 18 um 17:00

MACHT HOCH DIE TÜR, DIE TOR MACHT WEIT

Eine Veranstaltung zum Zuhören und Mitsingen

Im Dezember des letzten Jahres haben wir, der Vorstand des Torhaus-Kulturkreises, für Sie adventliche Geschichten, Gedichte und Musik aufgenommen und gestreamt.

In diesem Jahr möchten wir Sie zum Abschluss des Jahres ins Torhaus einladen, um Ihnen etwas vorzulesen und mit Ihnen gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder zu singen.

Herzlich Willkommen!

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden zugunsten des Torhaus-Kulturkreises!

Jan
9
So
2022
Abi Wallenstein und Axel Zwingenberger
Jan 9 um 11:30

ROCKIN‘ BLUES & BOOGIE WOOGIE

Das neue Jahr beginnt mit einem Paukenschlag:

Abi Wallenstein und Axel Zwingenberger, die beiden Legenden der Hamburger Blues- und Boogie Woogie-Szene, die seit den 70er Jahren gemeinsam auftreten, kommen wieder ins Torhaus!

Abi Wallenstein  ist einer der expressivsten und mitreißendsten Gitarristen in der europäischen Bluesszene. Seit den frühen 60ern ist er als Solist und Bandleader on the road.

Die Leser des Magazins „Blues News“ wählten Abi Wallenstein 1996, 1997 und 1998 unter die Top 10 der deutschen Bluesbands. Abi war damit der jeweils beliebteste Solo-Künstler. 2000 erhielt er den „Talking Blues Award“. Diesen Erfolg konnte er 2019 wiederholen.

„Egal, ob er – nur aus Bock – als One-Man-Band das Gewusel einer Fußgängerzone zum Stillstand bringt, oder beim Festival die Headliner uralt aussehen läßt, Abi Wallenstein weiß immer mit seinem ganz eigenen Gesangs- und Gitarrenspiel zu faszinieren.“

Rolling Stone, 12/96

Der Pianist Axel Zwingenberger wurde mit 18 Jahren durch alte Schellack-Aufnahmen der Boogie-Klassiker vom Boogie-Virus angesteckt.

Seinen ersten großen Auftritt hatte Axel 1974 beim „1. Internationalen Blues- und Boogiefestival“ des WDR in Köln. Mehrere tausend Konzerte führten Zwingenberger in die ganze Welt. In den USA wurde er 2007 in die „Boogie Woogie Hall Of Fame“ aufgenommen. Die österreichische Post widmete ihm anlässlich seines 35-jährigen Bühnenjubiläums im Jahr 2008 sogar eine Briefmarkenserie, die schnell ausverkauft war.
Nebenbei fotografiert Zwingenberger Dampflokomotiven oder rettet sie gar vor dem Einschmelzen.

Im Rahmen des Lahnsteiner Bluesfestivals 2018 wurde Axel Zwingenberger mit dem „Blues Louis“ ausgezeichnet.

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

Jan
10
Mo
2022
Filmabend
Jan 10 um 19:30

Dieser Familienfilm ist keine optimistische Geschichte der Flucht. Wohl aber eine darüber, seinen Lebensmut niemals zu verlieren. Vielleicht wirkt diese Botschaft hier um so glaubwürdiger, weil sie aus dem Mund eines Kindes kommt.
Mit dem Deutschen Filmpreis 2020 ausgezeichnet. (Deutschland, Schweiz 2019)

Jan
21
Fr
2022
Isabel Bogdan
Jan 21 um 19:30

 

MEIN HELGOLAND

Eine Autorenlesung

Isabel Bogdan, erfindet sich immer neu. Ihren Durchbruch als Schriftstellerein hatte sie 2016 mit dem Roman „Der Pfau“. Ihr 2019 veröffentlichtes Buch „Laufen“ war ein gelungenes Experiment der ganz anderen Art, und nun stellt Isabel Bogdan ihr neues Buch „Mein Helgoland“ vor.

Außer um Insel-Geschichten, um unterhaltsame und lehrreiche Begegnungen mit Mensch, Meer, Land und Tier, geht es in „Mein Helgoland“ um das Schreiben. Für Isabel Bogdan ist Helgoland zu ihrer „Schreibinsel“ geworden, auf die sie sich zum Arbeiten zurückzieht.

„Mein Helgoland“ ist ein literarischer Reiseführer mit sehr persönlicher Note. Wir dürfen die Schriftstellerin auf ihren felsigen Pfaden begleiten, die sie durch das Meer der Sprache führen. Während sie einsam gegen die Flut der Zweifel ankämpft, wird der gebürtige Helgoländer und Autor James Krüss für sie zum Fels in der Brandung.

Die Wahl-Hamburgerin Isabel Bogdan ist als Übersetzerin (u.a. Jane Gardam, Jonathan Safran Foer, Nick Hornby) und als Autorin erfolgreich. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung, 2011 den für Literatur.

Karten: 17,00 * Mitglieder 15,00 * Schüler und Studierende 10,00

Feb
4
Fr
2022
Alexandra Sostmann – WIRD VERSCHOBEN!
Feb 4 um 19:30

GRENZGÄNGE – MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Ein Klavierabend

In ihren Konzertprogrammen kombiniert Alexandra Sostmann die Werke unterschiedlicher Komponisten durch inhaltlich tief durchdachte Konzepte.

„Grenzgänge“ ist der Titel ihrer neuen CD.
Grenzen auszuloten und sie zu überschreiten, sich von Begrenzungen zu befreien – das ist die Idee dieses sehr ambitionierten Programmes.
Aus dem Gegensatz von Weltlichem und Göttlichem, Leben und Tod, Altem und Neuem, Vergangenheit und Gegenwart knüpft Alexandra Sostmann Verbindungen.

Das Programm rankt sich um die berühmte „Chaconne“ von Bach. Diese Chaconne hat er im Gedenken an seine verstorbene erste Frau komponiert und darin unter anderem den Choral „Christ lag in Todesbanden“ verarbeitet. Alexandra Sostmann wird diese Chaconne in einer außergewöhnlichen Bearbeitung für die linke Hand von Brahms spielen und sie mit Kompositionen von Froberger, Frescobaldi, Ligeti, Pärt, Pachelbel, Bach, Scriabin und Prokofiev in Beziehung setzen.

Die international bekannte Pianistin Alexandra Sostmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden. Sie studierte in Hamburg bei Volker Banfield und Evgeni Koroliov sowie in London, am Salzburger Mozarteum und in Paris an der Ecole Normale de Musique Alfred Cortot. Alexandra Sostmann wurde in etlichen Klavier- und Kammermusikwettbewerben ausgezeichnet und gehört dem exklusiven Kreis der Steinway Artists an.

www.alexandra-sostmann.de/

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Feb
6
So
2022
Märchen im Torhaus
Feb 6 um 11:00

VON ZAUBERHAFTEN TÖPFEN…

…mit wundersamen Überraschungen. Wir heben den Deckel und öffnen den Topf.

Heute Vormittag dürfen die jüngsten Zuhörer darauf gespannt sein, was in den Töpfen verborgen ist: etwas Leckeres zum Essen? Freche Bären? Eine seltsame Großmutter?

Hört selbst!

Märchen mit ihren klaren Strukturen sind überall auf der Welt ein uraltes Kulturgut. Märchen berichten von Aufgaben und deren Bewältigung, von Bösewichten und Helden, von Strafe und Belohnung. Märchen fesseln kleine und große Menschen mit magischen Elementen, sprechenden und handelnden Tieren, Prinzen und Prinzessinnen.

Märchen machen Hoffnung, Märchen geben Trost, sie sind wohltuend und schenken Kräfte.

Seit tausenden von Jahren war die mündliche Weitergabe von Märchen die ausschließliche und ist bis heute die natürliche Form der Überlieferung.

Wir freuen uns, dass die Märchenerzählerinnen Marion Hellmann und Hanna Margarete Schilling bei uns zu Gast sind.​ Sie erzählen Märchen aus der Türkei, Italien, Russland, Schweden und Deutschland.

Für Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern.

Karten: 5 €

Feb
7
Mo
2022
Filmabend
Feb 7 um 19:30

Der kauzige alte Gärtner hat es nicht leicht. Sein Betrieb steht vor der Pleite, er hat Schulden und in seiner Ehe kriselt es ohnehin schon lange. Als dann auch noch sein liebster Besitz, ein altes Propellerflugzeug, gepfändet werden soll, hat er die Nase voll. Ein Roadmovie in der Luft. (Deutschland 2018)

Feb
11
Fr
2022
Gerd Jordan und Jonas Hartmann
Feb 11 um 19:30

VON LIEBE UND ANDEREN KATASTROPHEN

Musikalisches Kabarett

Gerd Jordan und Jonas Hamann präsentieren Lieder von Georg Kreisler, Bodo Wartke und anderen.

Die Lieder von Kreisler und Wartke sind  von hintergründigem, oftmals schwarzwm Humor geprägt, teils surrealistisch bis absurd. Beide Komponisten sind bzw. waren singende Klavierhumoristen, die sich zu eigenkomponierten Liedern selbst begleiten, virtuose Meister der Sprache, Mimik und Gestik.

Beleuchtet wird in ihren Liedern die Liebe in ihren dunklen bis makaberen Facetten. Die glückliche, harmonische Partnerschaft hat in diesem Zusammenhang eher wenig Raum – Wartke und Kreisler widmen sich vornehmlich den Abgründen der Beziehungen von Mann und Frau.

Darüber hinaus machen Wartke und Kreisler aber auch vor musikalischen und politischen Themen nicht Halt.

Die Künstler dieses Abends sind äußerst vielseitig – Gerd Jordan ist Kirchenmusiker, Hochschul-Dozent, versierter Liedbegleiter, Kammermusik-Pianist und Leiter des schwulen Männerchores „Schola Cantorosa“.

Jonas Hamann bringt trotz seiner jungen Jahre einen reichen Schatz an Erfahrung mit. Die Lieder von Bodo Wartke hat er sich schon im Alter von 12 Jahren selbst angeeignet. Als Sänger und Pianist tritt er seit seinem 16. Lebensjahr auf.

Freuen Sie sich auf einen amüsanten, kurzweiligen Abend!

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

Feb
13
So
2022
ARTrose
Feb 13 um 11:00 – Mrz 13 um 17:00

Eckart Straube

Hartmut Wolf

Franz Kraft

Hans-Werner Wolf

Günter Krakau

Detlef Klein

Maria Gawrosch

Dieter Keidel

I

Gerd Heide

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Februar stellt sich im Torhaus eine besondere Künstlergruppe vor, die sich
humorvoll als Neigungsgruppe ARTrose bezeichnet.
Die 9 Künstler, Maria Gawrosch, Gerd Heide, Dieter Keidel, Detlef Klein, Franz
Kraft, Günter Krakau, Eckart Straube, Hans-Werner Wolf, Hartmut Wolf haben
2018 beschlossen, den Namen Gruppe G8 gegen ARTrose auszutauschen. Eine
bunte Zusammenstellung älterer unterschiedlichster Künstler*innen, die bei uns
entdeckt werden wollen.
Seien Sie also neugierig und lassen Sie sich überraschen

Ausstellungszeiten:
samstags 14-17 Uhr, sonntags 11-17 Uhr

Feb
27
So
2022
Maria Hartmann und Natalie Böttcher
Feb 27 um 11:30

Maria Hartmann

VICKY BAUM

Ein literarischer Abend

Maria Hartmann stellt Leben und Werk der Schriftstellerin Vicky Baum vor

Am Akkordeon begleitet von Natalie Böttcher

„Ich kann wohl behaupten, dass man als zukünftige Schriftstellerin durch eine harte Schule geht, wenn man die eigene Mutter ständig davon abhalten muss, sich umzubringen.“

Dass Vicki Baum keinen leichten Start ins Erwachsenenleben hatte, lässt sich unschwer aus diesen Zeilen erkennen. Ihre enorme Energie, ihr Humor und der unbedingte Drang nach Unabhängigkeit sind sicher als Antwort darauf zu verstehen.

1888 als Jüdin in Wien geboren, schlug sie vorerst eine höchst erfolgreiche Karriere als Musikerin ein, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte.

Vicki Baums Stern als Schriftstellerin begann Ende der Zwanziger Jahre zu leuchten, wo sie jahrelang als Redakteurin bei Ullstein arbeitete und zum Star des Verlags aufstieg. Mit ihren präzisen Milieuschilderungen traf sie den Nerv der Zeit, ihre Bücher wurden Verkaufsschlager und bescherten ihr schließlich eine einzigartige Karriere in Amerika. Ihr Werk wurde oft als Unterhaltungsliteratur abgestempelt, doch es besticht durch geistreichen Witz und genaue Beobachtung. Vicki Baums eigene Lebensgeschichte ist bunt und brillant wie das beste ihrer Bücher.

Maria Hartmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden.
Im November 2020 erhielt sie für ihre Rolle als Muttertier in „Dinge, die ich sicher weiß“ am Ernst Deutsch Theater den renommierten Hamburger Theaterpreis Rolf Mares.
Zudem gilt ihre große Liebe der Literatur. Mit selbst konzipierten literarischen Abenden ist sie erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Am Akkordeon wird sie begleitet von Natalie Böttcher.

Karten: 19,00€   Mitglieder 17,00€   Schüler und Studierende 10,00€

 

Mrz
5
Sa
2022
Arves-Trio – FÄLLT LEIDER WEGEN ERKRANKUNG AUS
Mrz 5 um 18:00

KLAVIERTRIOS VON JOSEPH HAYDN, TIGRAN MANSURJAN UND ANTON DVORAK

EIN KAMMERMUSIKABEND

Joseph Haydn –  Trio No. 39 in G-Dur Hob. XV/25 „Zigeunertrio“

Tigran Mansurian – 5 Bagatellen für Klaviertrio

Anton Dvorak – Klaviertrio Nr. 2 G-Moll

Im weltberühmten Finale des ansonsten vornehm-gesanglichenen Trios hat Joseph Haydn echte ungarische Tanzweisen vom kroatischen Kolo über ungarische Tanzweisen bis hin zur rumänischen Bauernmusik verwertet.

Der armenische Komponist Tigran Mansurjan bekennt sich zu überlieferten Traditionen. Seine Kompositionen sind von der armenischen Naturlyrik und von den Werken Claude Debussys inspiriert.

Das Klaviertrio in G-Moll von Anton Dvorak stammt aus jener Periode stilistischen Wandels, in der Dvoraks Konsolidierung unter dem Einfluss von Brahms noch nicht abgeschlossen, seine Neigungen zur Liszt-Wagnerschen Seite noch nicht gänzlich vergessen waren.

Das Arves Trio gründete sich Anfang des Jahres 2015. „Arvest“ ist armenisch und bedeutet „Kunst“. Auf diese Weise soll die armenische Kultur im Ensemblenamen sichtbar werden. Der Begriff „Kunst“ wird zum einen auf die Musik, zum anderen auf den Leitsatz „Musik ist Sprache“ bezogen.

Die jungen Künstler studierten an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin.
Ihren Master-Studiengang absolvierten sie als Trio im Hauptfach Kammermusik bei Prof. Jonathan Aner.

Seit 2018 ist das Trio Stipendiat des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.

Davit Khachatryan, Violine
Rahel Weymar, Cello
Hratschya Gargaloyan, Klavier

Karten: 19,00 * Mitglieder 17,00 * Schüler und Studierende 10,00

Mrz
7
Mo
2022
Filmabend
Mrz 7 um 19:30

Ein erfolgreiches Streichquartett steht vor einer Herausforderung, als einer ihrer Musiker an Parkinson erkrankt. Die Nachricht der Krankheit löst unter den Mitgliedern des Quartetts einige Konflikte aus, als die Emotionen hoch kochen und alte Geschichten wieder aufgewärmt werden. Die vier müssen einen gemeinsamen Weg finden, um dem erkrankten Peter einen letzten Wunsch zu erfüllen. (USA 2012)

Mrz
27
So
2022
Barbara Auer und Jens Wawrczek
Mrz 27 um 11:30

Photo: Janine Guldener

Photo: Christian Hartmann

 

 

 

 

 

 

 

FRÜHSTÜCK BEI TIFFANY

Lesung mit Barbara Auer und Jens Wawrczeck

1958 erschien Frühstück bei Tiffany – der Roman, der den jungen Truman Capote weltberühmt machte, 1961 kam der wunderbare Film mit Audrey Hepburn in die Kinos. Barbara Auer und Jens Wawrczeck erinnern an dieses Meisterwerk und entführen das Publikum in die mondäne Welt der New Yorker Bohème.

In der flirrenden Atmosphäre des New Yorker Hochsommers lässt sich die 18-jährige Holly Golightly vom Strom des leichten Lebens treiben. Sie weiß, wie man wilde, ausschweifende Parties feiert und genießt ihr Leben zwischen Playboys, Bohemiens und Multimillionären.

Sie weiß aber auch, was hilft, wenn sie von Angst und Melancholie überfallen wird: ein Abstecher zu Tiffany. Der Anblick kostbarer Juwelen beruhigt sie sofort!

Textfassung: Dr. Sonja Valentin

Barbara Auer – eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (Grimme-Preis, Theaterpreis Hamburg Rolf Mares)

Der Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher Jens Wawrczeck ist mit seiner unverwechselbaren, wandelbaren Stimme dem Publikum des Torhauses seit Jahren vertraut.

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

Apr
4
Mo
2022
Filmabend
Apr 4 um 19:30

Ein bezauberndes New Yorker Partygirl sucht einen reichen Ehemann, hat gutbetuchte Freunde, eine namenlose Katze und einen mittellosen Begleiter, der ihr immer aus der Patsche hilft. Ihr Traum: eine Wohnung so schön wie das Geschäft eines Nobeljuweliers. Ein weltberühmter Film, welcher zwei Oscars erhielt.
(USA 1961)

Apr
9
Sa
2022
Duo Dopico – Frei, aber einsam
Apr 9 um 18:00

FREI, ABER EINSAM – „Libre, pero solo“

Ein Kammermusikabend

Clara Schumann
Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22

Robert Schumann
Sonate für Violine und Klavier, Op.105

Robert Schumann
Intermezzo aus der Sonata F. A. E.

Johannes Brahms
Sonate für Violine und Klavier Nr.1, G-Dur, Op.78

Das Programm des jungen Duos aus Dresden widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Verbundenheit und Einsamkeit in der Romantik.

„Frei, aber einsam“ war das Motto des berühmten Violinisten Joseph Joachim. Brahms, Schumann und Albert Dietrich komponierten ihm gemeinsam die sogenannte „F.A.E.-Sonate“.

Die lebenslange tiefe Verbindung von Clara Schumann, Robert Schumann und Johannes Brahms war und ist Gegenstand vieler spannender Untersuchungen und Mutmaßungen.

Das Duo Dopico präsentiert die schönsten ihrer Werke für Violine und Klavier.

Nora Scheidig (Violine) und Cristina Allés Dopico (Klavier) gründeten 2017 in Dresden das Duo Dopico. Die jungen Musikerinnen treten in Konzertreihen und Festivals in Deutschland, Spanien, Schweden und Bulgarien auf. Im September 2020 ist Ihre Debut-CD erschienen, die für den OPUS Klassik 2021 in drei Kategorien nominiert wurde.

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Apr
23
Sa
2022
Welttag des Buches
Apr 23 um 18:00

Der Welttag des Buches am 23. April ist seit 1995 ein von der UNESCO weltweit eingerichteter Feiertag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und auch für die Rechte ihrer Autoren.

Bücher schildern Schicksale, Bücher schaffen Empathie, Bücher eröffnen Welten.
„Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“ (Jean Jaures).
In einer Zeit, in welcher das Lesen vor allem in der jüngeren Generation immer mehr an Bedeutung verliert, möchten wir unsere Begeisterung weitergeben.

18.00 Uhr
ANNEMARIE STOLTENBERG UND RAINER MORITZ –
DAS GEMISCHTE DOPPEL

Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz, Hamburgs prominentestes Literaturkritikergespann, geben jede Menge Tipps, was sich wirklich zu lesen lohnt. In launiger Rede stellen sie ihre Empfehlungen vor: Ob Romane, Sachbücher, Gedicht- und Bildbände, Biographien oder Kriminalromane – für jeden Geschmack wird etwas dabei sein.

Karten: 19,00€  Mitglieder 17,00€ Studierende 10€

Mai
2
Mo
2022
Manuel Gera
Mai 2 um 18:00

STUMMFILMBEGLEITUNG

Ein besonderer Filmabend

Im Mai möchten wir Sie zu einem ganz besonderen Filmabend einladen:

Manuel Gera wird einen Stummfilm am Flügel begleiten.
Leider dürfen wir aus rechtlichen Gründen den Titel des Filmes nicht veröffentlichen.

Ein Vagabund kümmert sich um ein Kind, das er in einer Mülltonne gefunden hat. Die Mutter des Jungen bereut schon bald, dass sie ihr Baby ausgesetzt hat. Sie wird eine berühmte Opernsängerin und leistet Wohltätigkeitsarbeit in Armenvierteln…

„Ein Film mit einem Lächeln, und – vielleicht – einer Träne.“

Die Filmvorführung beginnt um 19.30 Uhr. Um 18 Uhr wird es eine Einführung geben und um 18.30 Uhr einen kleinen Imbiss.

Manuel Gera, 20 Jahre lang Organist und Chorleiter am Hamburger Michel, hat sich dem Hamburger Publikum durch seine einfühlsamen, phantasievollen Improvisationen ins Herz gespielt. Durch seinen Einfallsreichtum, seine Musikalität und nicht zuletzt seinen Humor hat er zahlreiche musikalische Kunstwerke geschaffen.

Wir freuen uns sehr, dass wir Manuel Gera für diesen außergewöhnlichen Abend gewinnen konnten!

Karten: 17,00 * Mitglieder 15,00 * Schüler und Studierende 10,00

Mai
7
Sa
2022
MUSIKSEMINAR „KLASSIK KONKRET“ – VERSCHOBEN!
Mai 7 um 11:00 – Mai 8 um 16:00

Volker Wacker

VERSCHOBEN AUF OKTOBER,
Der Termin wird demnächst bekannt gegeben.

Jacques Offenbach – Der Spötter von Paris

2019 jährte sich der 200. Geburtstag von Jacques Offenbach.
Der Komponist schenkte uns eine neue Gattung: Die Operette, die er aus seinen Opéras-Bouffes entwickelte. Alle diese Stücke wie z.B. “Pariser Leben”, “Die schöne Helena”, sind bissig-komische Seitenhiebe auf eine übermäßig unterhaltungssüchtige, schnell gelangweilte und moralisch ziemlich heruntergekommene Gesellschaft, die, wen überrascht es, mit der unsrigen ziemlich viel gemeinsam hat.
Aber Offenbach wollte am Ende seines Lebens auch als ernster Komponist einer großen “fantastisch”-romantischen Oper Anerkennung erlangen. Den Fünfakter “Hoffmanns Erzählungen” konnte er nicht mehr ganz vollenden.
“Orpheus” und “Hoffmann” werden ausführlich vorgestellt, daneben der Cellokomponist, aber auch Höhepunkte aus den anderen berühmten “Operetten”.
Lassen Sie uns gemeinsam “zur Hölle fahren” und den schnellen Rausch des
gleichnamigen Galopps genießen.
Entsprechende Videoausschnitte aus wichtigen Inszenierungen und Musikbeispiele begleiten uns durch das Wochenendseminar.

LEITUNG: Volker Wacker, Musikwissenschaftler und langjähriger Musikkritiker beim Deutschlandradio.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Das Seminar wird durch entsprechende Erfrischungspausen und je eine große Mittagspause gegliedert.

Auskunft und Anmeldung: in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Torhaus, Wellingsbüttler Weg 75 b, Frau Margit Schmidtner, Tel.: 040 – 536 12 70 – buero@kulturkreis-torhaus.de

Kosten für beide Tage 65,00 • Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr auf das Konto: Bürgerverein Wellingsbüttel e.V. IBAN: DE10/2005/0550/1059/213080, BIC: HASPA-DEHHXXX

Mai
8
So
2022
Julia Barthe und Henning Lucius
Mai 8 um 18:00

Die 13 Monate von Erich Kästner und Wolfgang Andreas Schultz

Ein Liederabend

Erich Kästner schrieb im Jahr 1955 den Gedichtzyklus „Die 13 Monate“.

Das Charakteristische jedes Monats und des Jahresverlaufes wird auf humoristische, aber auch besinnliche Weise beschrieben. Kästner fängt die Atmosphäre jedes einzelnen Monats ein. Er schildert die sich wandelnde Natur, Feste wie Fasching, Ostern oder das Weihnachtsfest, aber auch die Gepflogenheiten und Marotten der Menschen.

Immer wieder setzt Kästner den Ablauf des Jahres in Beziehung zur Vergänglichkeit des Lebens – „Das Jahr kennt seinen letzten Tag und du kennst deinen nicht“, „Nichts bleibt, mein Herz, und alles ist von Dauer“.

Die Gedichte hat Wolfgang Andreas Schultz von 2009-2015 sehr fesselnd und kurzweilig vertont.
Der Komponist wird eine Einführung in seine Komposition geben.

Julia Barthe und Henning Lucius haben die „13 Monate“ in zahlreichen Konzerten mit großem Erfolg präsentiert. 2022 haben sie für die CD-Produktion dieser Lieder ein Stipendium erhalten.

Ergänzt wird das Programm durch Lieder von W.A. Mozart und Gustav Mahler.

Die Sopranistin Julia Barthe ist seit mehr als 30 Jahre aktiv in der Hamburger Konzertszene.

Henning Lucius, Klavier, ist den Torhaus-Besuchern seit vielen Jahren vertraut als Solist, Kammermusikpartner und einfühlsamer Liedbegleiter. Er ist als Dozent an der Musikhochschule Lübeck, der hmt Rostock und am Hamburger Konservatorium tätig.

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Mai
14
Sa
2022
Elbwichtelfest in der Villa Kunterbunt im Torhaus
Mai 14 um 15:00

© rbb/dokfilm

MITGLIEDER DER HAMBURGER CAMERATA
ANDREAS PEER KÄHLER | KONZEPT & MODERATION

Wusstet ihr, dass außer Pippi Langstrumpf, ihrem Pferd »Kleiner Onkel« und

ihrem Affen »Herr Nilsson« auch ELBWICHTEL in der Villa Kunterbunt wohnen?
Die sind zwar normalerweise unsichtbar aber mit Hilfe von MUSIK kann man
sie hervorzaubern und sichtbar machen! Eine tolle Aufgabe für die Elbwichtel-
musikerInnen der Hamburger Camerata und ihr junges Publikum, und so
feiern alle mit schwungvoller schwedischer Volksmusik und schönen Liedern,
Tänzen und Spielen ein großes Elbwichtelfest in der Villa Kunterbunt!

Seit über 10 Jahren begeistern die Elbwichtel in Hamburg die kleinen und großen Konzertbesucher.

Es spielt das Elbwichtel-ensemble der Hamburger Camerata

Lisa Lammel, Violine
Johann-Peter Taverner. Klarinette
Till Marek Mannes, Akkordeon
Iris Matthes, Cello

Für Kinder von 3-7 Jahren

Karten: Kinder 8€, Erwachsene 12€

Mai
15
So
2022
DDR-Kunst zu Gast bei Freunden im Torhaus
Mai 15 um 11:00 – Jun 12 um 17:00

Bernhard Heisig – Ein Mann, der jeden nervt

Horst Strempel – Zum Sieg der chinesischen Volksarmee

Öffnungszeiten: samstags von 14-17 Uhr, sonntags von 11-17 Uhr
außer Samstag, 21.5.

Eintritt frei

Diese Ausstellung ist jenen Künstlern gewidmet, die in Zeiten des Sozialistischen Realismus in der DDR wenig Beachtung fanden, geschweige denn Förderung genossen, wenn sie nicht die Ziele der damals herrschenden Kulturpolitik befolgten.
Aus Sicht der damaligen Machthaber sollte die Kunst dem Arbeiter und seiner Arbeitswelt dienen. Kunst muss sich aber immer als Spiegel einer gesellschaftlichen Situation mit all ihren Widersprüchen äußern dürfen.

Die Bilder stellt die Galerie Hennwack aus Berlin-Steglitz dem Torhaus zur Verfügung. Leider werden sie nur als (hochwertige!) Kopien zu sehen sein, da die Kosten für Transport und Versicherung die finanziellen Möglichkeiten des Torhauses übersteigen. Im Falle eines Erwerbs wird der Galerist die Originale am Tag der Finissage nach Hamburg bringen.

Es handelt sich bei den DDR-Künstlern um Bernhard Heisig, Horst Strempel und Willi Sitte und deren Schüler.

Als „Freunde im Torhaus“ werden Papier-Skulpturen, „federleichte weiße Körper“, des Hamburger Künstlers Jürgen Strube zu sehen sein sowie Bilder von Inge Feilcke-Volbrecht, A. Paul Weber (Ratzeburg), Ulrich Rölfing (aus dem Zyklus „Vaterland“ und „Apulien“) und Meike Lipp („Norddeutsche Realisten“, „Hamburger Kokoschka“)

Willi Sitte

Vera Singer

 

Richard G. Wilhelm

Meike Lipp – Straße in Altona

Meike Lipp – Flamingos bei Hagenbeck

Jürgen Strube – Die Kornmuhme

 

A. Paul Weber – Zwischen den Stühlen

Jürgen Strube – Max Edsberger

Inge Feilcke-Volbrecht – Die Kartenspieler

Inge Feilcke-Volbrecht – Die Wartende

Ulrich Rölfing – Apulien V

Ulrich Rölfing – Vaterland IX

Mai
30
Mo
2022
Filmabend – Achtung, Terminverschiebung!
Mai 30 um 19:30

Eine starke, liebevolle Familie, in der jeder für den anderen einsteht, gerät in der Weltwirtschaftskrise 2008 in große Schwierigkeiten.
Eine universelle Geschichte über Leistungsdruck und Ausbeutung, über Pflegenotstand und Nächstenliebe, über Kampfgeist und Zusammenhalt – kurz über die Themen, die aktuell europaweit die Menschen beschäftigen.
(Großbritannien, Frankreich, Belgien 2019)

Jun
1
Mi
2022
Mitgliederversammlung
Jun 1 um 19:30

Am Mittwoch, dem 1. Juni 2022 findet unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt.
Einladung folgt!

Jun
3
Fr
2022
Eva Menasse
Jun 3 um 19:30

Photo: Jörg Steinmetz

DUNKELBLUM

Eine Autorenlesung

Jeder schweigt von etwas anderem.

Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein. Da geraten die Dinge plötzlich in Bewegung: Auf einer Wiese am Stadtrand wird ein Skelett ausgegraben und eine junge Frau verschwindet. Wie in einem Spuk tauchen Spuren des alten Verbrechens auf – und konfrontieren die Dunkelblumer mit einer Vergangenheit, die sie längst für erledigt hielten. In ihrem neuen Roman entwirft Eva Menasse ein großes Geschichtspanorama am Beispiel einer kleinen Stadt, die immer wieder zum Schauplatz der Weltpolitik wird, und erzählt vom Umgang der Bewohner mit einer historischen Schuld. »Dunkelblum« ist ein schaurig-komisches Epos über die Wunden in der Landschaft und den Seelen der Menschen, die, anders als die Erinnerung, nicht vergehen.

»Die ganze Wahrheit wird, wie der Name schon sagt, von allen Beteiligten gemeinsam gewusst. Deshalb kriegt man sie nachher nie mehr richtig zusammen. Denn von jenen, die ein Stück von ihr besessen haben, sind dann immer gleich ein paar schon tot. Oder sie lügen, oder sie haben ein schlechtes Gedächtnis.«

Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse debütierte 2005 mit dem Familienroman „Vienna“. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (Villa-Massimo-Stipendium in Rom, Heinrich-Böll-Preis, Friedrich-Hölderlin Preis u.a.)

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00

Jun
10
Fr
2022
Anna Vinnitskaya
Jun 10 um 19:30

DIE MUSIKHOCHSCHULE STELLT SICH VOR

Ein Klavierabend

Photo: Marco Borggreve
all rights reserved

Mit großer Freude präsentieren wir eine ganz außergewöhnliche Pianistin und ihre Meisterschüler.

Wir sind sehr glücklich, dass wir eine regelmäßige Kooperation mit Anna Vinnitskaya und ihren Studierenden anbieten können.

Das Programm für den 10. Juni:

Ludwig van Beethoven:
Sonate Nr. 17  d-Moll op. 31 Nr. 2
Andrey Denisenko

Robert Schumann :
Waldszenen  Op.82
Spartak Margaryan

Alexander Skrjabin:
Walzer op.1 f moll
Deux Poémes op.32
Sonate Nr.5 op.53
Anna Vinnitskaya

Claude Debussy
Préludes, Band 1: 1-6
Jorma Anton Marggraf

Claude Debussy :
Préludes, Band 1: 7-12
Ken Marius Mordau

Anna Vinnitskaya wurde im russischen Novorossijsk geboren. Sie studierte bei Sergei Ossipienko in Rostow und anschließend bei Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, an der sie seit 2009 selbst als Professorin lehrt.

Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 war für Anna Vinnitskaya der Auftakt zu einer internationalen Karriere. Sie ist eine geschätzte Partnerin der großen Orchester (Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden) und führender Dirigenten wie Marek Janowski, Krzysztof Urbański, Kirill Petrenko, Andris Nelsons oder Alan Gilbert.

Publikum und Kritik schätzen gleichermaßen, dass Anna Vinnitskaya nicht nur spektakuläre Feuerwerke zünden kann, sondern auch große Gemälde zu malen versteht. Ihre technische Brillanz ist dabei nie virtuoser Selbstzweck, sondern verbindet sich mit einem natürlichen, dabei farbenreichen Klang und mit der Fähigkeit zur Gestaltung langer, durchdachter Bögen.

Ihre CD-Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or, dem ECHO Klassik und der Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet.

Karten: 25,00 * Mitglieder 23,00 * Schüler und Studierende 10,00

 

 

Jun
26
So
2022
Fällt leider aus – Dorit Meyer-Gastell und Jurij Kandelja
Jun 26 um 18:00

DORN & RÖSCHEN
oder „EINE SERENADE, BITTE!“

Von Liebe, Tod und anderen „Mehrchen“…..

Ein Theaterabend
Die zauberhaften Texte von Friedhelm Kändler präsentiert Dorit Meyer-Gastell gemeinsam mit dem Knopfakkordeonvirtuosen Jurij Kandelja. Das Duo serviert ein mit Dornen und Röschen schauspielerisch zubereitetes „Kändler Light Dinner“. Das Publikum erwartet ein Abend mit geistreichen, koketten, witzig-frechen, skurrilen Texten – mit Charme und Witz in Szene gesetzt.

… Vom grauslich kostümierten, frechem und polternden Marktweib verwandelt sich Dorit Meyer-Gastell mit fixem Umzug zum jungen Teenager, in dem erstmals beim Anblick eines pubertären Knaben alle beunruhigenden Frühlingsgefühle erwachen – oder auch in extravagante, attraktive, bezaubernde oder raffinierte Frauen, die ihr Herz verstecken oder es hoffnungsfroh in die Waagschale so mancher Liebesbeziehung werfen … Alltagsschilderungen des Autoren Friedhelm Kändler, bei denen die Funken aus Wut , Humor und Heiterkeit nur so fliegen … (Borkumer TZ)

Die Schauspielerin Dorit Meyer-Gastell  ist seit 1996 mit eigenen Theaterproduktionen in der freien Theaterszene aktiv.  Sie spielte im Ensemble der Theatercompanie Bad Pyrmont, im „Nachtasyl“ des Thalia Theaters und im Ohnsorg Theater.

Jurij Kandelja, Konopfakkordeon, wurde 1961 in Moldawien geboren. Sein erstes Akkordeon bekam er mit 4 Jahren. Er gewann diverse Musikwettbewerbe und arbeitete als Chorbegleiter, Musiklehrer und Tanzkonzertmeister. Seine musikalische Vielseitigkeit macht ihn zudem zu einem begehrten Begleiter in der Theaterszene.

Karten: 21,00 * Mitglieder 19,00 * Schüler und Studierende 10,00