Veranstaltungen

Jul
2
Sa
2022
Tag des Singens im Torhaus-Park
Jul 2 um 11:00 – Jul 3 um 20:00

EINE VERANSTALTUNG ZUM MITMACHEN

Aufgrund des großen Erfolges laden wir Sie zum Ende der Saison wieder ein zum „Tag des Singens im Torhaus-Park“.

Wie im letzten Sommer, werden über den Tag verteilt verschiedene Themen angeboten werden. Noten und Texe zum Herunterladen: (Achtung – die Veranstaltung findet am Samstag, dem 2. Juli statt. Das Datum 3. Juli steht oben, damit die Noten bis abends für Tablets zugänglich sind)

11-12 Uhr              Kirchenchoräle (Gesangbuch, ohne Vorkenntnisse)
Die Kirchengemeinde St. Peter in Groß Borstel
stellt Gesangbücher zur Verfügung
202206 Kirchenchoräle Auswahl

12.30-13.30 Uhr     Volkslieder (ohne Vorkenntnisse)
202206 Volkslieder Auswahl
202206 Volkslieder Texte

15-16 Uhr              Kinderlieder (Kinder im Grundschulalter)
202206 Kinderlieder
Kinderlieder Texte

16.30-17.30 Uhr     Swing-Kanons und „Songs“ (Notenkenntnisse empfehlenswert)
202206 Songs Auswahl
202206 Songs Texte
202206 Songs Noten

18 Uhr                   „Klassik für Fortgeschrittene“ – vier- oder mehrstimmige
Chöre (mit ausführlichem Einsingen, Chor- oder Ensemble-Erfahrung erwünscht)
202206 Klassik für Fortgeschrittene
2022 Klassik Noten

Wir freuen uns auf viele interessierte Mitsänger!

Das Angebot ist kostenlos, wir bitten aber um Spenden zugunsten des Torhaus-Kulturkreises.

Aug
20
Sa
2022
Classix4Sax und Tini Thomsen
Aug 20 um 19:00

CLASSIC Á LA CARTE

KLASSIK-ARRANGEMENTS FÜR SAXOPHON-ENSEMBLE

Das klassische Saxophonensemble Classic4Sax präsentiert dem Torhaus-Publikum „Classic á la carte“: Mal klassisch, mal jazzig, mal rockig. Das ganz Besondere an diesem Konzert: Mit an Bord ist die mehrfach ausgezeichnete Baritonsaxophonistin, Arrangeurin und Jazzerin Tini Thomsen.

Classic4Sax bestehend aus Lars Osenbrüg, Berthild Lievenbrück, Karola Elßner und Natascha Protze, wurde an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gegründet mit dem Ziel, klassische Kammermusik verschiedener Epochen in der Besetzung eines Saxophonensembles zu spielen. Das umfangreiche Repertoire umfasst sowohl Originalkompositionen als auch Bearbeitungen für Saxophonquartett, Uraufführungen und Filmmusik.
Lassen Sie sich überraschen von Vertrautem in neuem Klanggewand!

www.classic4sax.de

Tini Thomsen: Ein Heimspiel für die 1981 in Wellingsbüttel geborene musikalische Grenzgängerin, über die DIE ZEIT so treffend schrieb: „Tini Thomsen spielt auf ihrem fulminant großen Saxophon fulminanten Jazz. Jetzt macht sie Weltkarriere.“
Tini Thomsen wurde 2022 für den Deutschen Jazzpreis nominiert.

www.tinithomsen.de

Karten: € 23,00 / Mitglieder: € 21,00 / Schüler und Studierende: € 10,00

Aug
28
So
2022
Maria Hartmann – Paul Celan
Aug 28 um 18:00

Maria Hartmann präsentiert Leben und Werk von Paul Celan

Ein literarischer Abend

Maria Hartmann

Am 28. August um 11 Uhr wird die Ausstellung „Paul Celan – Es sind noch Lieder zu singen“ eröffnet.
Aus diesem Anlass wird Maria Hartmann Leben und Werk von Paul Celan vorstellen.

„Erreichbar, nah und unverloren blieb inmitten der Verluste dies eine: die Sprache“

Sowohl rätselhaft, als auch mit poetischer Deutlichkeit treten Paul Celans Gedichte uns entgegen. 1920 in Czernowitz geboren, nennt der Dichter seine Heimat eine Gegend, in der Menschen und Bücher leben.

Bevor die Nationalsozialisten das Grauen brachten – auch Celans Eltern wurden Opfer der Shoa – war die Bukowina mit ihrer Hauptstadt Czernowitz eine blühende Gegend:

kulturelle Vielfalt, unterschiedlichste Sprachen und Religionen bestimmten das Leben und prägten ein friedliches Mit- und Nebeneinander. Rose Ausländer, Immanuel Weissglas, Alfred Margul-Sperber u.v.a. beschrieben den Zauber und die Schönheit ihrer Heimat.

Der Schmerz über den Verlust dieses einmaligen und unwiederbringlich verlorenen kulturellen Reichtums, diese unheilbare Wunde, bestimmt Leben und Werk Paul Celans.

Die Veranstaltung widmet sich diesem komplexen und großartigen Dichter, seinen biografischen Stationen und dem Kosmos seiner Poesie.

Maria Hartmann ist dem Torhaus seit vielen Jahren verbunden.
Im November 2020 erhielt sie für ihre Rolle der Mutter in „Dinge, die ich sicher weiß“ am Ernst Deutsch Theater den renommierten Hamburger Theaterpreis Rolf Mares.
Zudem gilt ihre große Liebe der Literatur. Mit selbst konzipierten literarischen Abenden ist sie erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Karten: 20€, Mitglieder 18€, Schüler und Studierende 10€

Sep
3
Sa
2022
Kristine Bilkau – Nebenan
Sep 3 um 18:00

Copyright: Thorsten Kirves

Eine Autorenlesung

Im Rahmen der „Langen Nacht der Literatur“
Präsentiert von der Buchhandlung „Tolle Geschichten“ in Klein Borstel

Ein kleiner Ort am Nord-Ostsee-Kanal, eine Familie verschwindet. Niemand scheint die Leute richtig gekannt zu haben. Das verlassene Haus wird zum gedanklichen Zentrum einiger Menschen aus der Umgebung: Die Nachbarin Julia, Ende 30, mit unerfülltem Kinderwunsch, ist mit ihrem Freund erst vor kurzem aus der Großstadt hergezogen. Die engagierte Landärztin Astrid, Anfang 60, bemüht sich um die verlorene Freundschaft zu ihrer Nachbarin Marli und sorgt sich um ihre eigensinnige Tante Elsa – Julias Nachbarin. Und im Garten taucht ein mysteriöses Kind auf…

Alle haben Geheimnisse, Sorgen und Ängste. Ihre Wege kreuzen sich, ihre Geschichten verbinden sich miteinander, denn sie suchen, wonach wir alle uns sehnen: Geborgenheit, Zugehörigkeit und Vertrautheit,

Kristine Bilkau, 1974 geboren, studierte Geschichte und Amerikanistik in Hamburg und New Orleans. Ihr erster Roman „Die Glücklichen“ (2015) wurde mit dem Franz-Tumler-Preis, dem Klaus-Michael-Kühne-Preis und dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet.
Kristine Bilkau lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Karten: 10€, Schüler und Studierende 6€
Achtung: Karten nur über die Buchhandlung „Tolle Geschichten“, Tornberg 32, 22337 Hamburg, Tel. 040 325 18 041, buchladen@maschek.com

Sep
11
So
2022
UND DIE SEHNSUCHT SINGT MICH ZUR RUH
Sep 11 um 11:00

Selma Meerbaum-Eisinger – Lebenslieder

Szenische Lesung, Matinee innerhalb der Ausstellung: ES SIND NOCH LIEDER ZU SINGEN – Paul Celan in Bild und Sprache

1939 – Czernowitz in der Bukowina, wo die Sterne heller leuchten als anderswo …
Noch herrschte Frieden in der so lebendigen und vielsprachigen am Pruth gelegenen Metropole des „Brunnenlandes“, wie Paul Celan in seinen Gedichten die Heimat nannte. „Und es war eine Gegend, in der Menschen und Bücher lebten.“

Dort lebte ein junges Mädchen, Selma, das mit 15 Jahren begann, Gedichte zu schreiben. Selma Meerbaum–Eisinger widmete ihre Gedichte, niedergeschrieben in ein mit Blüten verziertes Album, ihrer ersten großen Liebe. Es sind Lieder voller Sehnsucht nach Freiheit, Liebe und dem Leben, überschattet von der Ahnung, dass sich nichts erfüllen wird.
Zu dieser Zeit hing auch der 19 jährige Paul Celan, Selmas Cousin, seinen melancholischen Gedichten und Träumen nach.
Das reiche kulturelle Leben fand 1941 nach der deutschen Besatzung ein jähes Ende. Pauls und Selmas Schicksale waren durch die nun folgende Shoah eng miteinander verwoben. Selma wurde nur 18 Jahre alt.
Ihr Vermächtnis, die „Blütenlese“ wurde gerettet und gelangte auf gefahrvollen Wegen quer durch Europa nach Israel.
Paul gelang mit Hilfe von Freunden die Flucht. Sein schwarzes ledernes Notizbuch mit den frühen Gedichten wurde ebenfalls gerettet.
Dem Abdruck des Gedichts „Todesfuge“ in einer 1968 herausgegebenen Anthologie hat Paul Celan vor allem deshalb zugestimmt, weil er damit Selma Meerbaum-Eisinger ein Denkmal setzen wollte.

 Glück  Selma Meerbaum-Eisinger

Schlafen möcht’ ich,
Der Wind wiegt mich ein,
Und die Sehnsucht singt mich zur Ruh’
Weinen möcht’ ich.
Schon die Blumen allein
Flüstern Tränen mir zu.

Sieh die Blätter:
Sie blinken im Wind
Und gaukeln Träume mir vor.
Ja und später –
Lacht ein Kind,
Und irgendwo hofft ein Tor.

Sehnsucht hab’ ich
Wohl nach dem Glück?
Nach dem Glück.
Fragen möcht’ ich:
Kommt es zurück?
Nie zurück.

Inszenierung: Christa Krohne-Leonhardt
Sprecherin:     Barbara Frye
Sprecher:        Helmut Frye
Musik:             Ewelina Nowicka, Komposition/ Geige
Daniel Kabulski, Akkordeon
Hintergrundprojektionen: Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung

Sep
17
Sa
2022
Franz Schubert – Streichquintett C-Dur op. post. 163, D 956
Sep 17 um 18:00

Ein Kammermusikabend

Das Streichquintett von Franz Schubert ist eines der bedeutendsten Kammermusikwerke überhaupt.
Es wurde für die ungewöhnliche Besetzung zwei Violinen – Viola – zwei Violoncelli komponiert.
Das Quintett entstand vermutlich im September 1828, zwei Monate vor Schuberts Tod. Es gilt als sein kammermusikalischer Schwanengesang. Hier sind alle Qualitäten seiner reifen Instrumentalmusik gebündelt: sinfonische Form, entrückte Klangschönheit und ein bis zum Zerreißen gespannter Ausdruck.
Mit Werken wie diesem war kein Geld zu verdienen. 1824 heißt es in Schuberts Tagebuch: „Meine Erzeugnisse sind durch den Verstand für Musik und durch meinen Schmerz vorhanden; jene, welche der Schmerz allein erzeugt hat, scheinen am wenigsten die Welt zu erfreuen.“
Das Streichquintett wurde erst 1850 in Wien aufgeführt und 1853 gedruckt.

Joachim Kaiser sagte über das Werk: „Vor Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur verneigen sich alle Menschen, denen Musik, Kammermusik gar, etwas bedeutet, glücklich bewundernd – oder sie schwärmen. Das Werk nimmt einen singulären Platz in Schuberts Schaffen, ja gar in der Musikliteratur ein. Es ist rätselhaft, und es ist vollendet… Mit Worten kann kein Mensch das tönende Mysterium dieses Werkes völlig enträtseln oder auf Begriffe bringen.“

Wir sind glücklich, dass wir Ihnen dieses besondere Werk im Torhaus präsentieren können.

Es spielen Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg:

Bogdan Dumitrascu, Violine
Jenny Holewik, Violine
Berthold Holewik, Viola
Christine Hu, Violoncello
Brigitte Maaß, Violoncello

Karten 25€, Mitglieder 23€, Schüler und Studierende 10€

Okt
2
So
2022
Jens Wawrczeck – Marnie
Okt 2 um 18:00

EIN KRIMIABEND

Von Winston Graham

In seinen szenischen Lesungen lässt der Stimmkünstler Jens Wawrczeck die Romane und Erzählungen »hinter den Filmen« von Alfred Hitchcock lebendig werden – so eindrucksvoll und packend, dass man die Filmbilder nicht eine Sekunde vermisst.

England, Ende der 50er Jahre. Marnie ist eine berufstätige Frau und die Mitarbeiterin, die jeder will – kompetent, hilfsbereit und super-attraktiv. Allerdings hat sie den unbezähmbaren Drang, ihre Arbeitgeber zu bestehlen. Dazu wechselt sie Identitäten und komplette Garderoben und lässt niemanden an sich heran. Die einzige Gesellschaft, die sie wirklich erträgt, ist ihr Pferd Forio. Aber dann wird Marnie von ihrem neuem Chef entlarvt. Und was noch schlimmer ist: er liebt sie. Mark wird sie nicht anzeigen, doch sie soll ihn heiraten und sich ihren Zwängen stellen … ein flirrender Psychotriller.

Schon als 13-Jähriger trat Jens Wawrczeck erstmals an den Hamburger Kammerspielen auf.
Nach dem Abitur studierte er Schauspiel in Hamburg, New York und Wien, gründete sein eigenes Ensemble »Die Filmausleser« und spielt heute regelmäßig an verschiedenen Theatern in ganz Deutschland. Für seine Rolle als Edgar in »König Lear« erhielt er den Bad Hersfeld-Preis, außerdem erhielt er Nominierungen für den Monica Bleibtreu-Preis und den Berliner Theaterpreis Goldener Vorhang.

Atmosphärisch untermalt wird der Abend von Mareike Eidemüller am Vibraphon.

Karten: 22€, Mitglieder 20€, Studierende 10€

Okt
14
Fr
2022
Wie die Lust ins Dorf kam…
Okt 14 um 19:30

MARION HELLMANN UND HANNA MARGARETE SCHILLING

WIE DIE LUST INS DORF KAM…

EIN MÄRCHENHAFTER ABEND

Märchen mit ihren klaren Strukturen sind überall auf der Welt ein uraltes Kulturgut.
Seit tausenden von Jahren war die mündliche Weitergabe von Märchen die ausschließliche und ist bis heute die natürliche Form der Überlieferung.

Wir erzählen Ihnen Märchen, in denen es leise knistert,
Märchen über Lust und Freude.
Und das alles mit Humor…

Märchen spiegeln alle wesentlichen Themen unseres Lebens. Und dazu gehört natürlich auch die Erotik.
Freuen Sie sich auf einen wohligen Abend mit den Märchenerzählerinnen Marion Hellmann und Hanna Margarete Schilling. Beide sind Mitglieder im Märchenforum Hamburg e.V.
Heute Abend erzählen sie Märchen aus Venedig und Afrika, aus Schweden und dem Orient. So hören Sie unter anderem von der unglaublichen Schuhsammlung der Madonna Modesta, von der „entfleuchten“ Jungfernschaft und von einer missglückten Aufklärung.
So kommt – mit den Märchen und der Musik – „die Lust in unser Dorf, nach Wellingsbüttel.

Für den musikalischen Rahmen sorgt Julia Barthe.

Karten: 14€, Mitglieder 12€, Schüler und Studierende 10€

Okt
29
Sa
2022
Gustav Frielinghaus und Gerd Jordan
Okt 29 um 18:00

VIOLINSONATEN DER ROMANTIK

EIN KAMMERMUSIKABEND

Franz Schubert Sonatine D-Dur D 384, op. 137/1

Robert Schumann Sonate Nr. 1 A-Moll op. 105

Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate F-Dur (1838)

Die frühe Violinsonate von Frank Schubert, 1816 komponiert, ist in ihrem klassizistischen Stil als Huldigung an die Violinsonaten Mozarts angelegt.
Über eine Aufführung der A-Moll-Sonate von Robert Schumann schrieb eine zeitgenössische Kritik: „… am Anfang unter Hochdruck mit einem impulsiven Crescendo der Geige über dem atemlosen Agitato der gebrochenen Klavierdreiklänge; den zweiten Satz als Tongedicht von pastoraler Einfachheit; das Finale fließend wie in einem Bachstück.“
Mendelssohns Violinsonate in F-Dur erschien erst 1953. Yehudi Menuhin hatte das in Vergessenheit geratene Manuskript entdeckt und herausgegeben.

Gustav Frielinghaus, Violine, wurde 1978 in Hamburg geboren.
Als Primarius des Amaryllis Quartetts startete er eine internationale Karriere 2011 mit dem Gewinn des Finalisten-Preises beim Premio Paolo Borciani in Reggio Emilia und vier Wochen später mit dem 1. Preis und dem Grand Prize beim 6th Melbourne International Chamber Music Competition.
Das Streichquartett erhielt den ECHO Klassik 2012.
Im Januar 2018 gab Gustav Frielinghaus sein Elbphilharmonie Debüt.

Gerd Jordan, Klavier, ist Organist der Christuskirche Wandsbek, wo er eine eigene, sehr erfolgreiche Kammermusikreihe leitet. Er ist Hochschul-Dozent, versierter Liedbegleiter, Kammermusik-Pianist und Leiter des schwulen Männerchores „Schola Cantorosa“.

Karten: 22€, Mitglieder 20€, Studierende 10€

Nov
7
Mo
2022
Natalie Böttcher
Nov 7 um 19:30

STUMMFILMBEGLEITUNG

EIN BESONDERER FILMABEND

Auch in dieser Saison möchten wir Ihnen einen ganz besonderen Filmabend präsentieren:
Natalie Böttcher, dem Torhaus durch ihre einfühlsame Begleitung zahlreicher Veranstaltungen vertraut, wird einen Stummfilm am Akkordeon interpretieren.

Die Handlung des Filmes aus dem Jahr 1928 spielt auf Hamburgs bekanntester Amüsiermeile. Ein „leichtes Mädchen“ unter „schweren Jungs“ – Schmuggler und Polizisten, Seeleute und viele historische Bilder vom Hamburger Hafen und seiner Umgebung versprechen einen spannenden Abend!

Die Filmvorführung beginnt um 19.30 Uhr.
Ab 18.30 Uhr wird es einen kleinen Imbiss und eine Einführung geben.

Natalie Böttcher, Akkordeon, wurde in St. Petersburg geboren. Sie gewann 1. und 2. Preise bei den internationalen Akkordeonwettbewerben in Klingenthal.
Seit 1998 lebt sie in Hamburg und begleitete zahlreiche renommierte Schauspieler wie Ulrich Tukur, Maria Hartmann und Jens Wawrczeck.

Karten: 17€, Mitglieder 15€, Studierende 10€

Nov
19
Sa
2022
Julia Barthe und Lémuel Grave
Nov 19 um 18:00

Vom Abschied
Texte und Musik

Photo: Markus Richter Lichtgeschrieben

 

 

 

„Es tickt die Zeit. Das Jahr dreht sich im Kreise.“ (Erich Kästner)
Das Jahr 2022 neigt sich seinem Ende entgegen. Der November ist der Monat, in welchem wir uns auch unserer eigenen Endlichkeit bewusst werden.
Wir im Torhaus verabschieden uns für ungewisse Zeit von unserer vertrauten Umgebung.

Daher präsentieren wir Ihnen eine Kollage aus Liedern, Klavierstücken und Texten.
Sie hören unter anderem Kompositionen von Robert Schumann, Johannes Brahms und Richard Strauss, Gedichte von Mascha Kaleko, Theodor Storm und Herrmann Hesse, sowie Gedanken zu Vergänglichkeit und Abschied.

Julia Barthe ist seit mehr als 30 Jahren als Solistin aktiv in der Hamburger Konzertszene.
Die Themen dieses Programms liegen ihr seit vielen Jahren am Herzen.

Lémuel Grave wurde in Paris geboren. Er studierte Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung in Hamburg und Paris. 1998 gewann er den ersten Preis beim Nationalwettbewerb Saint-Nom-la-Bretèche und er erhielt ein Stipendium des Ministeriums für französische Kultur.

Karten: 19€, Mitglieder 17€, Studierende 10€

Nov
26
Sa
2022
Rainer Moritz – Die Fußball-Weltmeisterschaft 2022
Nov 26 um 18:00

Vom 21. November bis zum 18. Dezember 2022 wird die Fußball-WM in Katar ausgetragen.
Am Sonntag, dem 27. November soll das Spiel Deutschland gegen Spanien stattfinden.
Aus diesem Anlass haben wir Rainer Moritz gebeten, uns auf dieses Ereignis einzustimmen.

Das Turnier in Katar ist die umstrittenste Fußball-WM aller Zeiten.
Bestechung bei der Vergabe der Spiele, verheerende Arbeitsbedingungen der Gastarbeiter beim Bau der Stadien, die Verlegung in die Wintermonate, ein WM-Finale am vierten Advent, nicht zu vergessen die deutschen Pleite 2018 in Russland – es gäbe genügend Gründe, diese WM zu boykottieren.

„Die wichtigste Nebensache der Welt“ zieht aber trotzdem so viele Menschen in ihren Bann, dass wir uns fachkundige Unterstützung wünschen, die uns erklärt, was wir über den Fußball an sich und die WM im Besonderen wissen sollten.

Wer wäre dafür besser geeignet als Rainer Moritz?!
Rainer Moritz ist nicht nur der Leiter des Literaturhauses in Hamburg, Literaturkritiker, Autor, Übersetzer und Experte für Deutsche Schlager – er ist auch ein renommierter Kenner und Liebhaber des Fußballs.

Schon mit siebzehn Jahren ließ Rainer Moritz sich zum Fußball-Schiedsrichter ausbilden.
Er schrieb mehrere Bücher über Fußball und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur.

Karten: 20€, Mitglieder 18€, Schüler und Studierende 10€

Dez
4
So
2022
Die Bremer Stadtmusikanten
Dez 4 um 15:00

Ein Gastspiel des Bremer Figurentheaters

FÜR TRÄUME IST ES NIE ZU SPÄT

AB 3 JAHREN, DAUER 40 MINUTEN

Elfriede, eine alte Katzendame, die viele Jahre mit ihren drei Freunden das kleine Räuberhaus bei Bosseborn bewohnt hatte, erfüllt sich im hohen Alter ihren größten Wunsch. Sie macht sich auf nach Bremen, um die Stadt ihrer Träume endlich zu finden.

Auf ihrer Reise kommt sie in unser Theater und erzählt den kleinen und großen Zuschauern ihre ganz eigene Geschichte: Wie sie vor vielen Jahren auf den Esel Jochen, die Hündin Sonja und den Hahn Frieder traf. Alle hatten ein gemeinsames Schicksal. Man wollte sie, weil sie alt waren und zu nichts mehr taugten, verjagen oder gar aus dem Futter schaffen. Und so beschlossen die Vier damals, sich in Freundschaft zusammenzuschließen und nach Bremen zu ziehen. Denn in Bremen, so erzählte man sich, könne man als Stadtmusikant auch im Alter noch seinen Lebensabend genießen.
Doch es sollte anders kommen, denn sie fanden das Räuberhaus, in dem es sich gut leben ließ, und vergaßen ihren Traum. Nur die Katze Elfriede hat ihn nicht vergessen…

Jeannette Luft erzählt und spielt das altbekannte Märchen auf neue Weise und verknüpft es mit vielen schönen Liedern.

Karten: Kinder 10€, Erwachsene 15€

Dez
11
So
2022
Carmen Korn – Zwischen heute und morgen
Dez 11 um 11:30

Photo: Charlotte Schreiber

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Autorenlesung

In der Fortsetzung ihres Bestsellers «Und die Welt war jung» lässt Erfolgsautorin Carmen Korn einmal mehr Vergangenheit lebendig werden. Jugendrevolte und Swinging Sixties – eine bewegende Familiengeschichte in bewegten Zeiten.
Ein neues Jahrzehnt bricht an für die Freundesfamilie aus Köln, Hamburg und San Remo. Die 1960er Jahre versprechen Aufbruch, Wohlstand, Lebensfreude. Auch die Kölner Galerie von Gerda und Heinrich floriert. Tochter Ursula in Hamburg erwartet ihr erstes Kind. Sie ist Elisabeth und Kurt, den lebenslangen Freunden ihrer Eltern, dankbar, dass sie ihr und Joachim ein Zuhause geben. Doch das Zusammenleben ist nicht einfach. Während die nächste Generation nach ihrem Platz im Heute sucht, hält sich Elisabeth am Vergangenen fest.
In San Remo sorgt sich Gianni um Freund Pips, den Pianisten seines Jazz-Clubs, der mit einem dunklen Kapitel seiner Vergangenheit konfrontiert wurde, das sein Leben weit in die Zukunft hinein verändert hat.

Carmen Korn erzählt von den kleinen Momenten „Zwischen heute und morgen“ im großen Weltgeschehen, von dem, was ein gelebtes Leben ausmacht.
Mit ihrer zweibändigen Drei-Städte-Saga schließt sie an den Erfolg ihrer Jahrhundert-Trilogie über vier Frauen aus Hamburg an und eroberte einmal mehr die Bestsellerlisten.

Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin u.a. für den «Stern». Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Karten: 16,00 * Mitglieder 14,00 * Schüler und Studenten 10,00

Feb
18
Sa
2023
Maria Hartmann und Barbara Auer
Feb 18 um 18:00

Maria Hartmann

Maria Hartmann und Barbara Auer präsentieren Leben und Werk von Rosa Luxemburg