Veranstaltungen

Feb
6
Mo
2023
Filmabend
Feb 6 um 19:30

Ein Mann und ein Kind kommen mit dem Bus in einem finnischen Ort an. Sie steigen aus, schauen sich um, gehen in ein Restaurant, das ein Wurst-Büffet ankündigt. Der Mann ist aus Shanghai und sucht einen Freund, aber niemand weiß ihm zu helfen. Die resolute Restaurantbesitzerin bietet ihm schließlich ein Zimmer zum Übernachten an.
(Finnland 2019)

Eintritt frei, Spendden erwünscht

Feb
18
Sa
2023
Maria Hartmann und Barbara Auer
Feb 18 um 18:00

Barbara Auer Photo: Janine Guldener

Maria Hartmann Photo: Zoltan Labas

Maria Hartmann und Barbara Auer präsentieren Leben und Werk von Rosa Luxemburg

Eine literarische Veranstaltung

 „Unpolitisch sein heißt politisch sein, ohne es zu merken.“

Diese Aussage Rosa Luxemburgs könnte aktueller nicht sein.
Wir leben in einer Zeit voller Verunsicherung und Versuchungen, sich ins Private zurückzuziehen. Daher ist es unverzichtbar, politisches Bewusstsein zu stärken.

Rosa Luxemburg war eine mutige, streitbare und konsequente Frau. Frühzeitig warnte sie vor dem 1. Weltkrieg, vor Militarismus und Imperialismus. Mehrere Jahre musste sie ins Gefängnis und wurde am Ende brutal ermordet.
Die in der Haft entstandenen Briefe vermitteln uns das Bild einer Frau, die ungebrochen ihren Weg verfolgt. Es sind Zeitdokumente von großer poetischer Kraft. Literatur, Kunst und Fragen des Zeitgeschehens stehen im Mittelpunkt ihrer Reflexionen. Darüber hinaus erfahren wir, welche enorme Kraft sie aus der Beobachtung der Natur, der Tier- und Pflanzenwelt zog.
Vor allem aber vermitteln sie eins: Rosa Luxemburgs unbändige Liebe zum Leben.

Barbara Auer und Maria Hartmann stellen Ihnen diese außergewöhnliche Frau vor.
Wir können uns überglücklich schätzen, dass wir in unserem kleinen Haus diese ganz besonderen Künstlerinnen gemeinsam erleben dürfen, die sich übrigens anlässlich der Verabschiedung von Vera Stein kennengelernt haben.

Maria Hartmann ist mit ihren selbst konzipierten literarischen Abenden eine große Bereicherung für das Torhaus. Im November 2020 erhielt sie den renommierten Theaterpreis Hamburg Rolf Mares.
Barbara Auer ist eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr über ihre Verbundenheit mit unserem Torhaus.

Karten: 27€, Mitglieder 23€, Schüler und Studierende 10€

Feb
19
So
2023
Inge Feilcke-Volbrecht
Feb 19 um 11:00 – Mrz 26 um 17:00

Inge Feilcke-Volbrecht (1923-2007), Tochter des Malers Ernst Volbrecht, studierte an der Landeskunstschule Hamburg bei Erich Hartmann, Prof. Kaschak und Prof. Wilhelm Grimm.

Zentrales Thema im Werk Inge Feilcke-Volbrechts ist der Mensch, vor allem das Dramatische und Hintergründige.  Dabei strebte Inge Feilcke-Volbrecht eine klare Sprache in Farbe, Form und Komposition an.

Geometrisch-tektonische Kompositionen und Szenen mit hohem Abstraktionsniveau charakterisieren die Bilder der 60er Jahre.

Düstere Kriegsversionen mit aggressiver Dramatik kennzeichnen die Phase der 1970er Jahre.

Ab Mitte der 80er Jahre entstanden in leuchtenden Farben lebensfrohe Situationen, verbunden zugleich mit einer Hinwendung zum Gegenständlichen.

Credo: Über Kubismus, Surrealismus und Abstraktion zur eigenen persönlichen Aussage zu gelangen.

Im Rahmen der Ausstellung „DDR-Kunst“ wurden schon einige Bilder von Inge Feilcke-Volbrecht gezeigt. Nun bietet das Torhaus eine Einzelausstellung mit den Werken dieser besonderen Künstlerin an.

Dauer der Ausstellung: 19. Februar – 26. März 2023

Öffnungszeiten: samstags von 14-17 Uhr (außer 18. März), sonntags von 11-17 Uhr

Flötenspiel

Frühstück im Freien

Kreuzigung

Tanz am Eiffelturm

Tanzende

 

Mrz
4
Sa
2023
Arves-Trio
Mrz 4 um 18:00

Klaviertrios von Smetana und Beethoven

Ein Kammermusikabend

Ludwig van Beethoven Geistertrio op. 70
Bedrich Smetana Trio G-Moll op.15

Beethoven widmete seine beiden 1808 entstandenen Klaviertrios Opus 70 der ungarische Gräfin Marie Erdödy, in deren Haus er damals wohnte. Den populären Beinamen “Geistertrio” verdankt das Trio einer Bemerkung des Beethoven-Schülers Carl Czerny über den langsamen Mittelsatz: “Der Character dieses sehr langsam vorzutragenden Largo ist geisterhaft schauerlich, gleich einer Erscheinung aus der Unterwelt. Nicht unpassend könnte man sich dabei die erste Erscheinung des Geist’s im Hamlet denken.”

In seinem Klaviertrio g-Moll schrieb sich Smetana den Schmerz über den Tod seiner kleinen Tochter von der Seele. „Zur Erinnerung an unser erstes Kind Bedřiška, welches uns durch sein außerordentliches Musiktalent entzückt hat, jedoch uns durch den unerbittlichen Tod im Alter von viereinhalb Jahren entrissen wurde“

Das Arves Trio gründete sich Anfang des Jahres 2015. „Arvest“ ist armenisch und bedeutet „Kunst“. Auf diese Weise soll die armenische Kultur im Ensemblenamen sichtbar werden. Der Begriff „Kunst“ wird zum einen auf die Musik, zum anderen auf den Leitsatz „Musik ist Sprache“ bezogen.

Die jungen Künstler studierten an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin.
Ihren Master-Studiengang absolvierten sie als Trio im Hauptfach Kammermusik bei Prof. Jonathan Aner.

Seit 2018 ist das Trio Stipendiat des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.

Davit Khachatryan, Violine
Rahel Weymar, Cello
Hratschya Gargaloyan, Klavier

Karten: 24,00 * Mitglieder 20,00 * Schüler und Studierende 10,00

Mrz
6
Mo
2023
Filmabend
Mrz 6 um 19:30

Eine Wissenschaftlerin nimmt für die Ethikkommission an einem Experiment teil: Obwohl Liebe das Letzte ist, was sie aktuell im Leben zwischen viel Arbeit, einer gescheiterten Beziehung und der Sorge um ihren dementen Vater braucht, nimmt sie einen Partnerschafts-Roboter bei sich auf. (Deutschland 2021)
Der Film gewann den Deutschen Filmpreis 2021 in vier Kategorien und wurde mit dem Silbernen Bären der Berlinale 2021 ausgezeichnet.

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Mrz
19
So
2023
Nina Petri und Christian Maintz
Mrz 19 um 18:00

Christian Maintz Photo: Stefan Oldenburg

Nina Petri Photo: Heiner Orth

„Halb zog sie ihn, halb sank er hin“ –

Balladen, Romanzen und Moritaten.

Lyrik gilt traditionell als Gattung der Gefühlsdarstellung, aber es gibt auch Gedichte, die Geschichten erzählen; je nach Inhalt heißen sie Balladen, Romanzen oder Moritaten. Früher wurden sie auf Jahrmärkten dargeboten; später lernte man die klassischsten im Deutschunterricht auswendig; heute werden sie häufig eher humoristisch transformiert. Die Schauspielerin Nina Petri und der Autor Christian Maintz lesen solche Erzählgedichte, darunter bekannte und unbekannte, romantische und sachliche, hochdramatische und hochkomische. Das Programm umfasst Balladeskes u.a. von Goethe & Schiller, Heine, Wilhelm Busch, Christian Morgenstern, Erich Kästner, Mascha Kaléko, Ror Wolf, Robert Gernhardt und natürlich auch von Christian Maintz selbst.

Nina Petri ist eine der profiliertesten Film- und Fernsehschauspielerinnen der Bundesrepublik. Zu ihren bekanntesten Kinofilmen zählen Allein unter FrauenDie tödliche Maria, Bin ich schön? und Lola rennt; zudem ist sie oft in eminenten TV-Rollen zu erleben (Tatort, Polizeiruf 110 u.v.a.). Sie hat mit herausragenden Regisseuren wie Doris Dörrie, Sherry Hormann, Tom Tykwer und Sönke Wortmann gearbeitet. Nina Petri spielt auch Theater und hat diverse Hörbücher eingelesen, z.B. Eifersucht von Cate Millet und Zauberhafte Märchen von Feen und Prinzessinnen. Nina Petri wurde u.a. mit dem Bayrischen Filmpreis, dem Deutschen Filmpreis und dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnet.

Christian Maintz ist Autor, Literatur- und Medienwissenschaftler, laut NDR-Kultur zudem „Hamburger Experte für Lyrik mit Humor“. Bei Lesungen tritt Maintz meist in Tandemformationen auf, früher mit Harry Rowohlt, heute z.B. mit Barbara Auer, Meike Droste, Nina Petri oder Gustav Peter Wöhler. Zweimal wurde er mit dem Stadthagener Wilhelm-Busch-Preis für humoristische Versdichtung ausgezeichnet. Sein von der Kritik hochgelobter Gedichtband Liebe in Lokalen ist 2016 im Verlag Antje Kunstmann erschienen; 2019 ebenda seine Anthologie Vom Knödel wollen wir singen. Kulinarische Gedichte.

Karten: 27€, Mitglieder 23€, Schüler und Studierende 10€

Mrz
24
Fr
2023
Daria Podushko
Mrz 24 um 19:30

Die Musikhochschule stellt sich vor

Ein Klavierabend

Wir sind sehr glücklich, Ihnen eine regelmäßige Kooperation mit Anna Vinnitskaya und ihren Studierenden anzubieten.
Daria Podushko ist den Torhaus-Gästen aus einem der Konzerte schon bekannt.
Nun spielt sie für uns das Programm, welches sie für ihre Abschlussprüfung an der Musikhochschule vorbereitet:

J. S. Bach (1685-1750) –  Toccata C-moll, BWV 911

César Franck (1890-1922) – Prélude, Choral et Fugue

S. Prokofiev (1891-1953) -Sonate Nr. 6 A-Dur, op. 82

Daria Podushko wurde 2000 in Taganrog Russland geboren. Bereits mit 5 Jahren fing sie an Klavier zu spielen und mit 8 Jahren debütierte sie als Solistin mit dem Staatlichen Symphonischen Orchester ihrer Heimstadt.
Während ihres Studiums am Staatlichem Musik College „S.W.Rachmaninov“ in Rostov- am-Don bei Prof. Sergej Osipenko wurde sie zur Gewinnerin zahlreicher Klavierwettbewerbe, u.a.:
Internationaler „Bluthner“ Klavierwettbewerb Kaliningrad, Russland 2010
Internationaler Klavierwettbewerb „Amadeus“ Brno, Tschechische Rep. 2011
Internationaler Klavierwettbewerb „Pozzolino“ Seregno, Italy 2014
Internationaler Klavierwettbewerb S. Rachmaninov Rostow-am-Don Russland 2017
Im Jahr 2014 nahm sie an dem Internationalem Musikfestival „The faces of modern pianism“ im Mariinskij Konzertsaal in St. Petersburg teil.
Seit 2018 studiert Daria Podushko an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Anna Vinnitskaya. Sie ist Stipendiatin der Oskar und Vera Ritter-Stiftung, des Yehudi Menuhin Live Music Now Hamburg e.V. und  der Thörl-Stiftung.

Eintritt frei, wir bitten um Spenden zugunsten der Künstlerin

 

Mrz
31
Fr
2023
Ken Marius Mordau
Mrz 31 um 19:30

Die Musikhochschule stellt sich vor

Ein Klavierabend

Wir sind sehr glücklich, Ihnen eine regelmäßige Kooperation mit Anna Vinnitskaya und ihren Studierenden anzubieten.
Ken Marius Mordau ist den Torhaus-Gästen aus den Konzerten schon bekannt.
Nun spielt er für uns ein Programm, welches er für Wettbewerbe und für seine Abschlussprüfung an der Musikhochschule vorbereitet:

Johann Sebastian Bach
Aus dem Wohltemperierten Klavier Band II
Praeludium und Fuge Cis – moll, BWV. 872

Frédéric Chopin
Ballade No. 2, Op. 38
Scherzo No. 4, Op. 54

Ludwig van Beethoven
Sonate Op. 81a, “Das Lebewohl“

Maurice Ravel
La Valse, Poème chorégraphique pour Orchestre (Transkription)

Sergei Rachmaninoff
Sonate No. 2, Op. 36, Version von 1913

Ken Marius Mordau wurde 1994 als Sohn einer japanischen Pianistin in Bielefeld geboren und erhielt im Alter von acht Jahren seinen Ersten Klavierunterricht bei Almut PreußNiemeyer. 2008 wurde er als Jungstudent an der Musikhochschule Detmold bei Professor Hartmut Schneider aufgenommen, absolvierte seinen Bachelor bei Professor Bob Versteegh und studiert derzeit an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg seinen Master bei Professor Anna Vinnitskaya.
Bei verschiedenen Wettbewerben wie dem Bach-Wettbewerb in Köthen, dem GrotrianSteinweg Wettbewerb, dem van-Bremen Klavierwettbewerb in Dortmund, dem
internationalen „Concours international de Piano Montrond les Bains“ , und dem
Internationalen Klavierwettbewerb „Königswusterhausen“ gewann er 1. Preise.

Eintritt frei, wir bitten um Spenden zugunsten des Künstlers

 

Apr
2
So
2023
Jochen Wiegandt op „Klookfiedel-Tour“!
Apr 2 um 11:30

Jochen Wiegandt Photo: Bertold Fabricius

Hool dien Muul un sing mit

Lieder und Geschichte(n) aus Norddeutschland

Erinnern Sie sich just in diesem Moment an ein altes hoch- oder plattdeutsches Lied aus Ihrer Familie, Ihrem Verein, Ihrem Dorf, Ihrem Stadtteil? An ein Kinderlied, ein Kneipenlied, ein Küchenlied oder Heimatlied? Egal ob geläufig, erotisch, albern, frech, maritim, politisch, romantisch, historisch oder gesellig?

Der Hamburger Liedersänger, Sammler und Musikbuchautor Jochen Wiegandt hat im Auftrag des SHH (Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes) unter dem inzwischen doppeldeutigen Titel HOOL DIEN MUUL UN SING MIT! (Halt die Klappe und sing mit!) genau darüber ein neues Liederbuch erstellt, welches als Plattdeutsches Buch der Jahre 2020/2021 ausgezeichnet wurde. Wer dieses Buch aufschlägt, will:

Endlich wieder singen!

Jochen Wiegandt, Liederat und Geschichtenerzähler bietet eine große Portion extratrockener Humor, eine gut geölte Stimme, ein Riesenrepertoire an norddeutschen Gassenhauern und die Kunst, sein Publikum da zu treffen, wo es manchmal fast weh tut – ins Herz!
1963 nach Hamburg gezogen, kam Jochen Wiegandt mit der Musik im Posaunenchor und mit dem Singen in einer Kantorei in Kontakt. Er avancierte zum „Aushängeschild“ der N3 Fernsehsendung „Bi uns to Hus“.
Zwischen Tradition und Heute pendelnd, gelingt ihm der Spagat zwischen gutem Enter- und „Infotainment“, insbesondere mit traditionellen und eigenen Liedern. Dafür bekam er den Niederdeutschen Literaturpreis.
Als sich am 23.11.2015  Hamburg und die Bundesrepublik im Hamburger Michel von Altkanzler Helmut Schmidt verabschiedeten, sang Jochen Wiegandt auf Wunsch von und für Helmut Schmidt das plattdeutsche Lied „Jehann“ von Klaus Groth.

Karten: 24€, Mitglieder: 20€, Schüler und Studierende 10€

Apr
3
Mo
2023
Filmabend
Apr 3 um 19:30

Ein Lehrer fühlt sich alt und müde. Seine Schüler und ihre Eltern wollen, dass er gekündigt wird, weil sie mit der Qualität seines Unterrichts nicht zufrieden sind. Ermutigt durch eine Promille-Theorie stürzt er sich mit drei Kollegen in ein Experiment: sie wollen durch Alkoholkonsum ihren Blutalkoholwert im Alltag konstant bei 0,5 Promille halten. Das Ergebnis ist am Anfang positiv. (Dänemark, Schweden, Niederlande 2020)
Der Film erhielt den Europäischen Filmpreis 2020 und den Oscar 2021.

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Apr
16
So
2023
Julia Barthe und Jakob Deiml
Apr 16 um 18:00

Julia Barthe  „lichtgeschrieben“

Vom Wasser

Ein Liederabend

Während des Corona-Lockdowns 2020 gab es im Torhaus eine Ausstellung zum Thema Wasser. Als Ankündigung dieser Ausstellung schrieb unser Kurator Mike Holland:
„Das Wasser steht der Kultur bis zum Hals – aber wir im Torhaus trotzen den Stürmen“.

Dieses Motto hat Julia Barthe inspiriert, eine lange gehegte Idee umzusetzen und ein Programm zum Thema „Wasser“ zusammenzustellen. Dabei wurden unterschiedliche Aspekte beleuchtet: Das Wasser als simple Kulisse, als „Abbildung in Tönen“ oder als Teil einer „Handlung“, Wasser als Medium für den Transport von Gefühlen oder als äußerer Ausdruck innerer Regungen, beispielsweise Regen in Analogie zu fließenden Tränen oder stürzende (Tränen-) Fluten, und Wasser als Symbol des sich stets verändernden Lebensflusses.

Im Jahr 2020 konnten wir dieses Programm nur als Stream zeigen. In diesem Jahr möchten wir es als Live-Veranstaltung anbieten.

Es erklingen Lieder von Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Gabriel Fauré, Benjamin Britten, Peter Igelhoff und anderen Komponisten.

Julia Barthe, Gesang, ist seit mehr als 30 Jahren aktiv als Solistin in der Hamburger Konzertszene.

Jakob Deiml, Klavier, studierte Jazz und Komposition. Er ist seit vielen Jahren als einfühlsamer Klavierbegleiter gefragt, komponierte die Musik zu zahlreichen Musicals für die Aufführungen von DANCEANDMORE und leitet den Chor der Eltern und Freunde des Albert-Schweitzer-Gymnasiums.

Karten: 24€, Mitglieder 20€, Schüler und Studierende 10€

Apr
23
So
2023
Neu im Programm: Der kleine Herr Heimlich hat Großes vor
Apr 23 um 11:00

Gefördert durch ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds

Lesung mit Anke Loose

Familie Lönnecke versinkt im Alltags-Chaos. Da hat Lotte (5) die zündende Idee: Ein Helfertyp muss her, so ein Ganztags-Hauswichtel mit echten Handwerker-Qualitäten, vollen Hosentaschen und unkonventionellen Ideen. Dann würde das Leben der Lönneckes bestimmt einfacher werden. Doch woher so einen Typen nehmen? Lotte ist total verblüfft, als dann tatsächlich ein waschechter Hauswichtel bei ihr aufkreuzt und seine Hilfe anbietet. Gemeinsam mit Autorin Anke Loose lernen wir diesen ganz besonderen Hauswichtel kennen – ein unHEIMLICH unterhaltendes Vorlesevergnügen

Eintritt: 6 €   Alter: Ab 5 Jahren

Vera Rosenbusch und Dr. Lutz Flörke
Apr 23 um 18:00

Rosenbusch und Flörke Photo: Bernd Hellwage

Zum Welttag des Buches

18.00 Uhr – Lesung: Man reist ja nicht, um anzukommen

Literarische Reisen rund um die Welt mit Alexander von Humboldt, Isabel Eberhard, Ringelnatz, Karl May u.a.
Reisen ist mehr als Bewegung im Raum. Reisende brechen auf, überschreiten den Horizont ihrer Erfahrung und entdecken in der Fremde sich selbst. Sie erleben spannende, ungeheure, manchmal auch ungeheuer komische Abenteuer. Nach ihrer Rückkehr haben sie viel zu berichten: Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen … Begleiten Sie Vera Rosenbusch und Dr. Lutz Flörke auf eine literarische Reise um die Welt.

Karten: Achtung – aufgrund einer Förderung durch den Deutschen Literaturfonds können wir unsere Kartenpreise auf 10€ senken

Vera Rosenbusch und Dr. Lutz Flörke, den Gästen des Torhauses durch seine Literaturkurse vertraut, wurden für ihre Veröffentlichungen mit dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. Sie bieten literarische Salons, Spaziergänge und Reisen an.

Apr
28
Fr
2023
Jan Christof Scheibe
Apr 28 um 19:30

Jan-Christof Scheibe Photo: Annemone Tacke

Ogoddogott

Musikalisches Kabarett

Wer glaubt heutzutage eigentlich noch? Viele haben sich damals „der Geschenke wegen“ konfirmieren lassen. Und nun drücken sie mit ihren Kindern wieder die Kirchenbänke, um denen eine religiöse Erziehung angedeihen zu lassen, die bei ihnen selber nicht angeschlagen hat. Da wird das Glaubensbekenntnis einigermaßen fehlerfrei mitgesprochen, aber glauben die das wirklich?

Was ist mit den ganzen Kirchenaustretern, Atheisten und Gleichgültigen? Glauben die wirklich … nichts? Warum zieht ein siegreicher Fußballtrainer Samstag für Samstag den gleichen Pulli an? Warum haben Sekten wie Facebook oder Mac Fit einen derartigen Zulauf?

Jan-Christof Scheibe macht sich in seinem Programm OGODDOGOTT auf die Suche: Was muss ich in mein Navi eingeben, um einen spirituellen Weg zu finden? Ist da oben noch jemand? Oder hat Gott die Menschheit schon lange aufgegeben und spielt lieber Golf in einer fernen Galaxie?

Was sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Religionen? Und welche kriegt im Internet die besten Bewertungen? Muss man vielleicht mal zur Religionsberaterin?

Scheibe stürzt  sich als „Restauranttester der Religionen“ in die Abgründe des Glaubens, damit Sie, verehrtes Publikum, von seinen Erkenntnissen profitieren können. Kein Pilgerpfad ist ihm zu schmal, kein Beichtstuhl zu heiß.

Als Sohn eines Organisten und Enkel zweier Pfarrer hat Scheibe Kirche „backstage“ erlebt. Er weiß, wer unter dem Talar steckt und in welcher Supermarktkette der Pfarrer den Messwein kauft. Was er nicht weiß: Wozu das Ganze? Gibt es ihn denn nun, den Einen? Und wie ist Er drauf? Wer kennt den Weg zu Ihm – Yoga-Guru, Tauchlehrer, Google Plus oder „Grüß Gott, Herr Pfarrer“? Scheibe sucht Gott, und Wege aus der religiösen Beziehungskrise. Er singt, zweifelt, spottet und betet, begegnet Himmel und Hölle, hinterfragt seinen Karmapunktestand und entlarvt amerikanische TV-Priester. Scheibes Erfahrungen mit dem Glauben: kompakt zusammengefasst und mit reichlich Humor zubereitet: `God to Go`.

Jan-Christof Scheibe ist als Musiker, Theater- und Film-Komponist und als Produzent erfolgreich. Er trat mit renommierten Künstlern wie Sissi Perlinger, Dominique Horwitz und Max Raabe auf. Sein erstes Soloprogramm „Zuviel Sex ist gar nicht gesund“ konzipierte er 1998. Mit seinem zweiten Soloprogramm  „Die Welt ist eine Scheibe“ füllte er jede Woche das „Imperial-Theater“.

Karten: 27€, Mitglieder 23€, Studierende 10€

Mai
8
Mo
2023
Filmabend
Mai 8 um 19:30

Abend für Abend öffnet ein Wirt sein Restaurant für eine Gruppe illustrer Stammgäste, die es auf hemmungslos-exhibitionistische Weise zur Bühne ihrer erotischen Lust- und Trauerspiele macht. Ein Regisseur vor dem kreativen Aus. Ein Produzent vor dem finanziellen Fiasko. Eine mannstolle Journalistin, ein weltfremder Bestsellerautor und viele andere. (Deutschland 1997)
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis 1997.

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Mai
14
So
2023
PhönixTrio Hamburg
Mai 14 um 18:00

Phönix Trio Mariam Fathy, Wiebke Bohnsack Foto: Kerim Pamuk

Pirkko Langer Foto: Janine Kühn

Wiebke Bohnsack, Pirkko Langer, Mariam Fathy

Ein Kammermusikabend

Das Phönix-Trio Hamburg, bestehend aus Wiebke Bohnsack, Flöte, Eugene Lifschitz, Violoncello und Mariam Fathy, Harfe, spielen für diese wunderschöne Besetzung arrangierte Kompositionen von Claude Debussy, Manuel de Falla, Camille Saint-Saens, Astor Piazzolla und Maurice Ravel.

Freuen sie sich auf das „Prelude a l’après-midi d’un faune“, für Trio bearbeitet von Dan Reiter, und eine Übertragung der Fantasie op. 124 von Saint-Saens für Flöte und Harfe.
Von Maurice Ravel erklingen zwei Sätze aus dem überirdisch schönen Duo für Violine und Cello, hier von der Flöte gespielt, und die „Sonatine en Trio“, ursprünglich eine Sonatine für Klavier, über deren Bearbeitung durch den Harfenisten Carlos Salzedo Ravel sagte: „Schade, dass ich nicht selbst darauf gekommen bin.“
Ergänzt wird das Programm durch Tangos von Astor Piazzolla.

Wiebke Bohnsack, Flöte, erhielt wichtige Impulse von Peter-Lukas Graf, Robert Dick und William Bennett. Sie war Masefield-Stipendiatin und Preisträgerin des Elise-Meyer-Wettbewerbs. Als Soloflötistin spielt sie bei den Symphonikern Hamburg.

Die Cellistin Pirkko Langer spielte bei den Stuttgarter Philharmonikern, den Hamburger sowie Düsseldorfer Symphonikern. Sie ist gern gesehener Gast im Ensemble Resonanz und widmet sich als Solocellistin der Heidelberger Sinfoniker der historischen Aufführungspraxis.

Die deutsch-ägyptische Harfenistin Mariam Fathy wurde bei Prof. Maria Graf in Berlin und bei Prof. Stephen Fitzpatrick in Salzburg ausgebildet. Seit Oktober 2018 ist sie  Mitglied des West-Eastern Divan Orchestra. Als Solo-Harfenistin musizierte sie unter der Leitung von Daniel Barenboim u.a. in der Carnegie Hall in New York.

Karten: 27€, Mitlieder 23€, Studierende 10€

Mai
21
So
2023
Irene Brauer
Mai 21 um 11:30

Die für diesen Tag geplante Lesung kann leider nicht stattfinden, wir haben aber ein wunderbares Alternativprogramm für Sie:

Marion Dönhoff – Ein Leben in Briefen

Eine Autobiographie hat Marion Dönhoff nie geschrieben – in ihren persönlichen Briefen und Aufzeichnungen lassen den  Leser an ihrem außergewöhnlichen Leben unmittelbar teilhaben: von der weltläufigen Komtesse aus ostpreußischem Adel bis zur einflussreichsten politischen Journalistin Deutschlands.

Die hier erstmals veröffentlichten Briefe und Aufzeichnungen von 1926 bis 2002 wurden von zwei der engsten Vertrauten Marion Dönhoffs, Irene Brauer und Friedrich Dönhoff, zusammengestellt und anlässlich des 100. Geburtstags von Marion Dönhoff herausgegeben.

Marion Dönhoff, geboren 1909 in Friedrichstein/Ostpreußen, studierte in Frankfurt und Basel Volkswirtschaft und leitete den ostpreußischen Familienbesitz bis 1945. Nach ihrer Flucht zu  Pferde in den Westen begann ihr Leben als Journalistin. Sie prägte seit 1946 die Wochenzeitung DIE ZEIT als Autorin, Chefradakteurin und Herausgeberin bis zu ihrem Tod 2002.

Irene Brauer, geboren 1944, war 20 Jahre lang die persönliche Sekretärin Marion Dönhoffs bei der ZEIT. Sie ist Geschäftsführender Vorstand der Marion Dönhoff-Stiftung.

Friedrich Dönhoff, geboren 1967, lebt und arbeitet als Autor in Hamburg.

Karten: 10€

Jun
5
Mo
2023
Manuel Gera
Jun 5 um 18:30

Stummfilmbegleitung

Ein besonderer Filmabend

Im Mai 2022 durften wir im Torhaus eine unwiederbringliche Sternstunde erleben, als Manuel Gera den Film „The Kid“ von Charlie Chaplin am Flügel begleitete.

Nun sind wir sehr glücklich, dass wir ihn gewinnen konnten, einen weiteren Film zu interpretieren.
Leider dürfen wir den Titel des Filmes nicht nennen, aber wir können Ihnen versprechen, dass auch dieser Abend einzigartig werden wird!

Manuel Gera, 20 Jahre lang Organist und Chorleiter am Hamburger Michel, hat sich dem Hamburger Publikum durch seine einfühlsamen, phantasievollen Improvisationen ins Herz gespielt. Durch seinen Einfallsreichtum, seine Musikalität und nicht zuletzt seinen Humor hat er zahlreiche musikalische Kunstwerke geschaffen.

Um 18.30 Uhr wird es eine Einführung und einen kleinen Imbiss geben, der Film beginnt um 19.30 Uhr.

Karten: 24€, Mitglieder: 20€, Schüler und Studierende: 10€

Jun
10
Sa
2023
Markus Kiefer
Jun 10 um 18:00

Markus Kiefer Photo: Gregor Wildförster

Franz Kafka – Bericht für eine Akademie

Ein Theaterabend

Rotpeter. Das bin ich. Ein Affe. Angeschossen von „Hagenbecks“ im Dschungel. Dann abtransportiert mit dem Schiff nach Hamburg.

Ich beobachtete die Menschen auf dem Schiff und begann zu lernen. Inzwischen besitze ich die Durchschnittsbildung eines Europäers….. Ich bin frei… ?

Die Erzählung „Ein Bericht für eine Akademie“ wurde 1917 in der Zeitschrift „Der Jude“ veröffentlicht. Ein Affe namens Rotpeter wird von den Mitgliedern einer unbestimmten Akademie eingeladen, dieser einen Bericht über sein „äffisches Vorleben“ einzureichen. Im Zentrum des Berichts steht jedoch seine Schilderung des Anpassungsvorganges an die Menschen und seiner Rolle als Menschenimitator.

Markus Kiefer braucht nichts als sich selbst, um alles darstellen zu können. Über seinen „Bericht für eine Akademie“ schrieb die Lippische Zeitung: „Kiefer spielt mit unausweichlicher Intensität und einer Fülle kleiner, scheinbar unauffälliger, nebensächlicher Gesten, so brillant, dass die Stunde, die dieser Monolog in Anspruch nimmt, viel zu schnell vergeht … Wieder ein großer Theaterabend.“

Markus Kiefer ist seit 1985 als freier Schauspieler mit seinen Eigenproduktionen unterwegs. So gestaltet er Solo-Stücke wie die „Tigergeschichte“ von Dario Fo, das Musiktheaterstück „Ich bin nicht die Leander“, das Jazz-Theater „Strange fruit“ über das Leben von Billie Holiday, aber auch Kinderstücke und eine Theateradaption des „Kleinen Prinzen“.

„Mein Leben auf der Bühne ist ein Geschenk, und ich hoffe, noch lange davon zehren zu können.“

https://kiefer-theater.jimdo.com/

Karten: 24€, Mitglieder: 20€, Schüler und Studierende: 10€

 

Jun
18
So
2023
Anna Vinnitskaya
Jun 18 um 18:00

DIE MUSIKHOCHSCHULE STELLT SICH VOR

Ein Klavierabend

Photo: Marco Borggreve
all rights reserved

Wir sind sehr glücklich, dass wir eine regelmäßige Kooperation mit der herausragenden Pianistin Anna Vinnitskaya und ihren Studierenden anbieten können. Wer ihre ersten beiden Konzerte im Torhaus besucht hat, hat echte Sternstunden erlebt!

Programm:

Schubert Sonate G dur D 894
(spielt Daria Poduschko)

Jörg Widmann Suite „Zirkustänze“ (2012)
1.Fanfare 2.Boogie Woogie 3.Erster Walzer 4.Vier Strophen vom Heimweh 5.Valse bavaroise 6.Valse sentimentale 7.Kinderreim 8.Karussell-Walzer 9.Hebräische Melodie 10.Venezianisches Gondellied 11.Bayerisch-Babylonischer Marsch
(spielt Anna Vinnitskaya)

Pause

Prokofiev Sonate Nr.2 op.14
(spielt Maximilian Müller)

Beethoven 7 Bagatellen op.33
(spielt Spartak Margaryan)

Stravinsky „Trois mouvements de Petrouchka“ 
(spielt Yi Teng Huang)

Anna Vinnitskaya wurde im russischen Novorossijsk geboren. Sie studierte bei Sergei Ossipienko in Rostow und anschließend bei Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, an der sie seit 2009 selbst als Professorin lehrt.

Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 war für Anna Vinnitskaya der Auftakt zu einer internationalen Karriere. Sie ist eine geschätzte Partnerin der großen Orchester (Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden) und führender Dirigenten wie Marek Janowski, Krzysztof Urbański, Kirill Petrenko, Andris Nelsons oder Alan Gilbert.

Publikum und Kritik schätzen gleichermaßen, dass Anna Vinnitskaya nicht nur spektakuläre Feuerwerke zünden kann, sondern auch große Gemälde zu malen versteht. Ihre technische Brillanz ist dabei nie virtuoser Selbstzweck, sondern verbindet sich mit einem natürlichen, dabei farbenreichen Klang und mit der Fähigkeit zur Gestaltung langer, durchdachter Bögen.

Ihre CD-Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or, dem ECHO Klassik und der Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet.

Karten: 27€,  Mitglieder 23€, Schüler und Studierende 10€

 

 

Jun
30
Fr
2023
8 to the Bar
Jun 30 um 19:30

9 to the Bar Photo: Stephan Hensel

Günther Brackmann: Piano, Gesang
Arne Wessel: Kontrabass, Gesang
Claas Vogt: Gitarre, Gesang

Boogie Woogie, Blues und Oldies

Achtung: Unsere Liste mit Anmeldungen für dieses Konzert ist voll.
Eventuell gibt es aber noch Karten bei:

Buchhandlung „Tolle Geschichten“, Tornberg 32, 22337 Hamburg
La Marmite provencale, Erdkampsweg 8, 22335 Hamburg

Die Hamburger Band 8 to the Bar hat sich seit ihrer Gründung 1985 zu einer Hamburger Institution entwickelt. In der Tradition der berühmten Hamburger Szene der frühen 70’er Jahre, die für neue handgemachte Musik stand, verbinden 8 to the Bar viele musikalische Stile zu ihrer ganz eigenen swingenden Mischung.

Angefangen haben 8 to the Bar mit Boogie-Woogie und Blues-Songs – „8 to the Bar“ ist übrigens die alte Bezeichnung für Boogie-Woogie, die den Boogie-Rhythmus beschreibt und heißt übersetzt „8 Schläge pro Takt“. Im Laufe der Jahre hat sich das ursprüngliche Repertoire aber in alle Richtungen erweitert. Zu den altbewährten Stücken kamen viele eigene Songs und eine feine Auswahl von Covern, die meisten aus der goldenen Zeit der handgemachten Musik – von den Fünfzigern bis in die Siebziger, aber auch einige modernere Songs sind im Repertoire, immer eigenständig für den akustisch swingenden Sound von 8 to the Bar arrangiert.

In Hamburg spielten die Männer von 8 to the Bar auf allen Straßen und Plätzen, auf großen und kleinen Bühnen, auf Festivals, Straßenfesten, Charity-Events und auf ungezählten privaten Feiern und Firmenveranstaltungen. Aber auch auf internationalen Festivals, wie dem Kemptener Jazzfrühling oder dem Jazzfestival von Ascona waren und sind 8 to the Bar gern gesehene Gäste.

Die heutige Kernbesetzung von 8 to the Bar besteht aus Günther Brackmann am Piano, Arne Wessel am Kontrabass und Claas Vogt an Gitarre und Gesang. Geblieben sind nach über 30 Jahren die überschäumende Spielfreude von 8 to the Bar, die sich wie von selbst auf das Publikum überträgt, und der Ehrgeiz, das Publikum mitzureißen – egal, ob es sich um dreitausend Zuschauer im Konzertsaal oder um dreißig Gäste auf der Geburtstagsfeier im eigenen Garten handelt.

Karten: 27€, Mitglieder 23€, Schüler und Studierende 10€

Jul
3
Mo
2023
Filmabend
Jul 3 um 19:30

Der Film stellt das Leben eines jungen Künstlers dar, einem der Wegbereiter deutscher Rockmusik und einem der wenigen Künstler, der es schaffte, sowohl in Ost als auch in West zum Idol zu werden. Hamburger Ehrenbürger seit 2022. (Deutschland 2020)

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Jul
8
Sa
2023
Sommerfest im Torhaus
Jul 8 um 11:00 – Jul 9 um 11:15

EINE VERANSTALTUNG ZUM MITMACHEN

Vor der Sanierung des Torhauses möchten wir noch einmal mit Ihnen feiern und singen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Singende und Nichtsingende sind herzlich willkommen!

Wie im letzten Sommer, werden über den Tag verteilt verschiedene Themen angeboten werden. Noten und Texte zum Herunterladen finden Sie hier.

11-12 Uhr              Kirchenchoräle (Gesangbuch, ohne Vorkenntnisse)
(Gesangbücher stellt uns die Kirchengemeinde Wellingsbüttel zur Verfügung)

12.30-13.30 Uhr     Volkslieder (ohne Vorkenntnisse)
https://www.dropbox.com/s/qw1fkymqzkagvgm/2023%20Volkslieder%20Texte.pdf?dl=0

15-16 Uhr              Kinderlieder (Kinder im Grundschulalter)
https://www.dropbox.com/s/houosyozo0bzywo/Kinderlieder%20Auswahl.pdf?dl=0
https://www.dropbox.com/s/bccijbq8jqscsuw/2023%20Kinderlieder%20Texte.pdf?dl=0

16.30-17.30 Uhr     Swing-Kanons und „Songs“ (Notenkenntnisse empfehlenswert)
https://www.dropbox.com/s/oe6tvowmj4fsd96/2023%20Songs%20Auswahl.pdf?dl=0
https://www.dropbox.com/s/pq0qqbbvj4q986f/2023%20Songs%20Noten.pdf?dl=0

18 Uhr                   „Klassik für Fortgeschrittene“ – vier- oder mehrstimmige
Chöre (mit ausführlichem Einsingen, Chor- oder Ensemble-Erfahrung erwünscht)
https://www.dropbox.com/s/bip0c39fo5bki25/2023%20Klassik%20f%C3%BCr%20Fortgeschrittene.pdf?dl=0
https://www.dropbox.com/s/t4x65hvf0grvpay/2023%20Klassik%20Noten.pdf?dl=0

Wir freuen uns auf viele interessierte Mitsänger!

Das Angebot ist kostenlos, wir bitten aber um Spenden zugunsten des Torhaus-Kulturkreises.

Aug
20
So
2023
Einweihungsfest bei HH-Wasser
Aug 20 um 11:00

Kulturkreis Torhaus im Schulungshaus von HH-Wasser!

Zu einem „Tag der offenen Tür“ laden wir Sie herzlich ein!

12 Uhr            Begrüßung und Eröffnung

12.15 Uhr       Duette von Dvorak,  Schumann, Mendelssohn u.a.
                       Clara Quandel (20 J.), Sopran, Anouk Grosser (16 J.), Alt            

13.30 Uhr       Süßes in der Literatur
                       Eine Lesung mit Ulrike Berger und Ulrike Trukenmüller

14 Uhr            Bastelangebot für Kinder
                       Vivien Laur

15 Uhr            Niklas, der Zauberer

16 Uhr            Der Drehorgelmann

Für das leibliche Wohl ist gesorgt!
Eintritt frei, wir bitten um Spenden zugunsten des Torhaus-Kulturkreises

Aug
25
Fr
2023
String Thing
Aug 25 um 19:30

String Thing Foto: Arno Kollmann

Die erste Veranstaltung im Wellingsbüttler Weg 25a:

Neues von damals

Groovy Strings

Nicola Kruse, Violine
Ingmar Meissner, Violine, Viola
Gunther Tiedemann, Cello
Jens Piezunka, Bass

Seit der Gründung 1989 hat sich String Thing mit einem eigenen Stil in der Musikwelt etabliert. Virtuoser Umgang mit den Instrumenten verbindet sich mit kreativer und dynamischer Interaktion.
Mit temperamentvollem Groove schaffen sich die vier Musiker Raum für Kommunikation und Bewegung. So entsteht eine einzigartige, die Sinne vielfältig berührende Musik, die sich wie selbstverständlich zwischen „U“ und „E“ bewegt.
Verwurzelt im Jazz und in der klassischen Streichquartett-Tradition, verbindet sich die Vitalität des Jazz verbindet sich mit der Differenziertheit der Klassik.
Einflüsse aus unterschiedlichen Musikkulturen und -epochen fügen vertraute und neue Streicher-Klänge zusammen.

String Thing baut Brücken zwischen musikalischen Welten, zugänglich und unverwechselbar. Die Musik bewegt Bauch, Kopf und Füße, schafft farbige Bilder fürs Auge und eine aufregende neue Klangkultur fürs Ohr

Das Quartett beleuchtet in „Neues von Damals“ Stücke aus dem reichen String Thing-Fundus – dokumentiert auf 6 CDs – mit den Augen der aktuellen Besetzung und stellt sie neuen Kompositionen gegenüber.

String Thing wurde mit Kammermusik-, Kompositions- und Jazzpreisen ausgezeichnet. Bei Klassikfestspielen wie auf Jazzfestivals begeistert String Thing im In- und Ausland Presse und Publikum.
http://www.stringthing.de/

Karten: 29€, Mitglieder 25€, Schüler und Studierende 10€

Sep
4
Mo
2023
Filmabend
Sep 4 um 19:30

Sommer 1980: Eine Frau hat einen Ausreiseantrag gestellt. Sie ist Ärztin, nun wird sie strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus in der

tiefsten DDR-Provinz. Ihr neuer Chef beunruhigt sie. Sein Vertrauen in ihre Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Ist er auf sie angesetzt?

Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Über sich, über ihre Pläne, über die Liebe. Der Tag ihrer geplanten Flucht steht kurz bevor.

(Deutschland 2012)

Sep
10
So
2023
Rainer Moritz
Sep 10 um 11:30

Rainer Moritz Foto: Glücklich

Udo Jürgens

Eine Autorenlesung
»Ein Schlagersänger, ein Chansonnier, ein Menschenflüsterer? Udo Jürgens war all das – und sehr viel mehr …«

Obwohl Udo Jürgens schon früh Kompositionen schuf, die Weltruhm erlangten, dauerte es eine Weile, bis er sich als Interpret etablierte. Doch spätestens mit »Merci, Chérie«, dem Siegerlied beim Grand Prix Eurovision de la Chanson 1966, war die unvergleichliche Karriere des gebürtigen Kärntners nicht mehr aufzuhalten. Binnen kurzer Zeit avancierte er zum Topstar und wurde als »Udo 70« zur Marke.
Rainer Moritz zeichnet den Weg des Sängers nach und macht deutlich, warum dieser nicht nur ein breites Publikum, sondern auch Politiker, Schriftsteller und die nachrückende Musikergeneration inspirierte. Der Literaturwissenschaftler und Schlagerkenner Moritz lässt so manche Hits im Ohr des Lesers erklingen – von »Immer wieder geht die Sonne auf« und »Griechischer Wein« bis »Im Kühlschrank brennt noch Licht«.

Rainer Moritz ist Leiter des Hamburger Literaturhauses, Literaturkritiker, Übersetzer und Autor. Über seine Faszination für Schlager sagt er, es sei »besser, zu seinen Geschmacksverirrungen zu stehen«.

Karten: 18€, Mitglieder 15€, Schüler und Studierende 10€

Sep
17
So
2023
Naoko Christ-Kato
Sep 17 um 18:00

Naoko Christ-Kato Foto: Marie Liebig

Waldszenen

Ein Klavierabend

Robert Schumann                       Waldszenen Op.82
Erich Wolfgang Korngold            Was der Wald erzählt (Drei Klavierstücke)Edvard
Jean Sibelius                              Five Piano Pieces Op.75 („Baumsuite“)
Toru Takemitsu                           Rain Tree Sketch for Piano
Maurice Ravel                            Trauernde Vögel (Miroirs)
Claude Debussy                         Cloches à travers les Feuilles (Images II)Albert Daniel Belinfante                                    Avond Landschap (1943)
Grieg                                           Waldesstille Op.71-4

Die Wälder sind für das Klima der Erde und für Menschen und Tiere sehr wichtig. Schon immer haben sich Komponisten vom Wald inspirieren lassen und fantasievolle Musik zu diesem Thema komponiert. In ihrer Musik kann man die Liebe der Menschen zum Wald hören.
In ihrem Konzert nimmt Naoko Chist-Kato Sie mit auf eine Reise in die wunderbare Welt des Waldes. Sie können mithelfen, unsere Wälder am Leben zu erhalten, denn für jeden Konzertbesucher wird ein Bäumchen gepflanzt!

Naoko Christ-Kato wurde in Yokohama (Japan) geboren. Sie studierte in Tokio und bei Prof. Konrad Meister in Hannover und bei Prof. Manfred Fock an der Musikhochschule Lübeck. Naoko Christ-Kato ist Preisträgerin des „Young artist piano contest“ und des „Best players contest“ in Japan und erhielt außerdem den Förderpreis des Erziehungsbundes und sie ist Stipendiatin des Deutschen Musikrats.

Karten: 25€, Mitglieder 21€, Schüler und Studierende 10€

Sep
30
Sa
2023
Wir waren das dunkle Herz der Stadt
Sep 30 um 18:00

Foto: Staatsarchiv

Foto: Staatsarchiv

Das Hamburger Gängeviertel im Film

Dreiteilige Filmreihe

Sa., 30.9., 18 Uhr Programm 1 (85 Minuten):
So., 1.10., 18 Uhr Programm 2 (127 Minuten):
Mo., 2.10., 19.30 Uhr Programm 3 (138 Minuten):

WIR WAREN DAS DUNKLE HERZ DER STADT ist einer der interessantesten, wichtigsten, besten Hamburgfilme überhaupt. Regisseur Andreas Karmers hat sein Doku-Drama aus alten Filmschnipseln, Bildern und Postkarten, die er auf Flohmärkten und in Antiquariaten zusammensuchte, aus Tagebüchern und Erinnerungen produziert. Herausragend sind die frappierenden Überblendungen vom früheren Erscheinungsbild hin zum heutigen, meist ernüchternden Zustand.

Das Gängeviertel, das heute pittoresk und wildromantisch erscheint, war einer der größten Slums Europas. Auf den Trümmern der Gänge entstanden Teile der Speicherstadt, die Mönckebergstraße und das Kontorhausviertel. Dafür wurden Hausbesitzer enteignet und die Häuser von mehr als 100.000 Menschen zwangsgeräumt. Die Grundstücke verkaufte die Stadt dann weiter an Investoren…
Andreas Karmers setzt den Bewohnern des Gängeviertels ein cineastisches Denkmal.

Verwoben ist die Dokumentation mit der Geschichte von Karmers‘ Familie, allen voran Großvater Walter Wed­stedt, der erst ein „Roter“ war und dann zum Nazischläger wurde. In ihm spiegeln sich Irrungen und Wirrungen des 20. Jahrhunderts.

Andreas Karmers hat zehn Jahre an diesem Film gearbeitet. Die fehlenden Mittel hat er „auf dem Bau und sonstwo verdient“. Lange Jahre war er als Maler fest angestellt – und im UKE „zum Schleppen von Kisten, Wäsche und Patienten“. Karmers beschreibt seinen Werdegang trocken: „Ich muss mich nicht wichtigmachen mit hochgejazzter Erfolgskurve in Sachen Kunst.“

Karten: 10€ pro Abend, alle 3 Abende 25€

Andreas Karmers Foto: Claudia Pegel

Alwine und Walter Wedstedt Foto: Andreas Karmers

Okt
1
So
2023
Wir waren das dunkle Herz der Stadt
Okt 1 um 18:00

Foto: Staatsarchiv

Foto: Staatsarchiv

Das Hamburger Gängeviertel im Film

Dreiteilige Filmreihe

Sa., 30.9., 18 Uhr Programm 1 (85 Minuten):
So., 1.10., 18 Uhr Programm 2 (127 Minuten):
Mo., 2.10., 19.30 Uhr Programm 3 (138 Minuten):

WIR WAREN DAS DUNKLE HERZ DER STADT ist einer der interessantesten, wichtigsten, besten Hamburgfilme überhaupt. Regisseur Andreas Karmers hat sein Doku-Drama aus alten Filmschnipseln, Bildern und Postkarten, die er auf Flohmärkten und in Antiquariaten zusammensuchte, aus Tagebüchern und Erinnerungen produziert. Herausragend sind die frappierenden Überblendungen vom früheren Erscheinungsbild hin zum heutigen, meist ernüchternden Zustand.

Das Gängeviertel, das heute pittoresk und wildromantisch erscheint, war einer der größten Slums Europas. Auf den Trümmern der Gänge entstanden Teile der Speicherstadt, die Mönckebergstraße und das Kontorhausviertel. Dafür wurden Hausbesitzer enteignet und die Häuser von mehr als 100.000 Menschen zwangsgeräumt. Die Grundstücke verkaufte die Stadt dann weiter an Investoren…
Andreas Karmers setzt den Bewohnern des Gängeviertels ein cineastisches Denkmal.

Verwoben ist die Dokumentation mit der Geschichte von Karmers‘ Familie, allen voran Großvater Walter Wed­stedt, der erst ein „Roter“ war und dann zum Nazischläger wurde. In ihm spiegeln sich Irrungen und Wirrungen des 20. Jahrhunderts.

Andreas Karmers hat zehn Jahre an diesem Film gearbeitet. Die fehlenden Mittel hat er „auf dem Bau und sonstwo verdient“. Lange Jahre war er als Maler fest angestellt – und im UKE „zum Schleppen von Kisten, Wäsche und Patienten“. Karmers beschreibt seinen Werdegang trocken: „Ich muss mich nicht wichtigmachen mit hochgejazzter Erfolgskurve in Sachen Kunst.“

Karten: 10€ pro Abend, alle 3 Abende 25€

Andreas Karmers Foto: Claudia Pegel

Alwine und Walter Wedstedt Foto: Andreas Karmers

Okt
2
Mo
2023
Wir waren das dunkle Herz der Stadt
Okt 2 um 19:30

Foto: Staatsarchiv

Foto: Staatsarchiv

Das Hamburger Gängeviertel im Film

Filmreihe

Sa., 30.9., 18 Uhr Programm 1 (85 Minuten):
So., 1.10., 18 Uhr Programm 2 (127 Minuten):
Mo., 2.10., 19.30 Uhr Programm 3 (138 Minuten):

WIR WAREN DAS DUNKLE HERZ DER STADT ist einer der interessantesten, wichtigsten, besten Hamburg-Filme überhaupt. Regisseur Andreas Karmers hat sein Doku-Drama aus alten Filmschnipseln, Bildern und Postkarten, die er auf Flohmärkten und in Antiquariaten zusammensuchte, aus Tagebüchern und Erinnerungen produziert. Herausragend sind die frappierenden Überblendungen vom früheren Erscheinungsbild hin zum heutigen, meist ernüchternden Zustand.

Das Gängeviertel, das heute pittoresk und wildromantisch erscheint, war einer der größten Slums Europas. Auf den Trümmern der Gänge entstanden Teile der Speicherstadt, die Mönckebergstraße und das Kontorhausviertel. Dafür wurden Hausbesitzer enteignet und mehr als 100.000 Menschen zwangsgeräumt. Die Grundstücke verkaufte die Stadt dann weiter an Investoren…
Andreas Karmers setzt den Bewohnern des Gängeviertels ein cineastisches Denkmal.

Verwoben ist die Dokumentation mit der Geschichte von Karmers‘ Familie, allen voran Großvater Walter Wed­stedt, der erst ein „Roter“ war und dann zum Nazi-Schläger wurde. In ihm spiegeln sich Irrungen und Wirrungen des 20. Jahrhunderts.

Andreas Karmers hat zehn Jahre auf diesen Film hingearbeitet. Die fehlenden Mittel hat er „auf dem Bau und sonstwo verdient“. Lange Jahre war er als Maler fest angestellt – und im UKE „zum Schleppen von Kisten, Wäsche und Patienten“. Karmers beschreibt seinen Werdegang trocken: „Ich muss mich nicht wichtigmachen mit hochgejazzter Erfolgskurve in Sachen Kunst.“

Karten: 10€ pro Abend, alle 3 Abende 25€

Andreas Karmers Foto: Claudia Pegel

Alwine und Walter Wedstedt Foto: Andreas Karmers

Okt
8
So
2023
Maria Hartmann
Okt 8 um 11:30

Maria Hartmann Foto: Zoltan Labas

„Es ist mein ganzes Leben“

Auf den Spuren von Charlotte Salomon

Eine literarische Matinee

Die selbst konzipierten literarischen Veranstaltungen von Maria Hartmann sind eine große Bereicherung für das Torhaus.

In dieser Saison präsentiert sie Leben und Werk der Malerin Charlotte Salomon. Deren Leben war so spannend, dass es in einem Hörspiel, einer Oper und einer Ballettoper verarbeitet wurde.

Charlotte Salomon, 1917 in Berlin geboren, wurde mehrmals in ihrem Leben mangelndes malerisches Talent bescheinigt.
Grandios hat sie dieses Fehlurteil mit ihrem Schaffen Lügen gestraft.
In ihrem Hauptwerk „Leben? Oder Theater? Ein Singspiel“ erzählt sie, in einer ungewöhnlichen Mischung aus Bildern und Texten, inspiriert von Musik, von ihren Lebensstationen.

Als Jüdin von den nationalistischen Machthabern bedroht, musste sie Deutschland 1939 gen Frankreich verlassen. Vor ihrer grausamen Ermordung 1943 im Vernichtungslager Auschwitz rettete sie das nicht.

Die Schauspielerin Maria Hartmann erhielt ihre Ausbildung bei Boy Gobert und Peter Striebeck. Sie arbeitet mit namhaften Theater- und Filmregisseuren (Wolf-Dietrich Sprenger, Katharina Thalbach, Tom Tykwer) und tritt auf den großen Bühnen auf (Salzburger Festspiele, Theater an der Josephstadt, Edinburgh International Festival).
Im November 2020 erhielt sie den renommierten Theaterpreis Hamburg Rolf Mares.

Die musikalische Umrahmung des Programms gestaltet Julia Barthe.

Karten: 25€, Mitglieder 21€, Schüler und Studierende 10€

Okt
15
So
2023
Märchen vom Wasser – FÄLLT LEIDER AUS!
Okt 15 um 11:00

Marion Hellmann

Hanna Margarete Schilling

Marion Hellmann und Hanna Margarete Schilling

Eine Familienveranstaltung

Am Ende eines märchenhaften Abends mit Marion Hellmann und Hanna Margarete Schilling stand eine Besucherin auf: „Seit zwanzig Jahren bin ich Gast im Torhaus, aber das war eine der zauberhaftesten Veranstaltungen, die ich je erlebt habe!“

Auch in dieser Saison besuchen uns die beiden Erzählerinnen wieder. Passend zum Ausweichquartier des Torhauses, präsentieren sie uns Märchen vom Wasser.

Wasser, überall Wasser! So hat es angefangen. Doch wie entstand das Land, die Erde mit ihren Ozeanen und Kontinenten? Darum ranken sich Mythen, Legenden und Märchen. Wir hören von geheimnisvollen Wasserwesen und von einer fremden Tiefe. Wir erfahren, wie das Salz ins Meer kam und ob man einer Nixe trauen kann.
Dazu gibt es Lieder zum Zuhören und Mitsingen.

Marion Hellmann und Hanna Margarete Schilling, beide vom Märchenforum Hamburg e.V., erzählen „Schöpfungsmärchen“, und Julia Barthe macht die Musik dazu.

Ein heiter besinnlicher Vormittag für Kinder ab 5 Jahren und für Erwachsene

Karten: Kinder 10€, Erwachsene 15€

Okt
20
Fr
2023
Julia Barthe und Gerd Jordan
Okt 20 um 19:30

Julia Barthe Foto: Lichtgeschrieben

Gerd Jordan Foto: Frida Kutsche

Kann denn Liebe Sünde sein?

Schlager, Film und Musical

Der Schlager mit seinen frechen, gern auch frivolen Texten entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts. Der erste Weltkrieg war überstanden, man sehnte sich nach Ablenkung, nach eingängiger Unterhaltungs- und Tanzmusik.
Die Verbreitung des Radios, der Schellackplatte und des Tonfilms machten die Lieder einem breiten Publikum zugänglich.

Die Blütezeit des Schlagers fand ihr vorläufiges Ende in den 30er Jahren durch den aufkommenden Faschismus. Viele der Musiker erhielten aufgrund ihrer jüdischen Abstammung Auftrittsverbote, sie wurden verfolgt oder mussten in die Emigration flüchten.
Ihren Charme haben diese Lieder mit ihren originellen Reimen und schmissigen Melodien aber bis heute bewahrt.

Julia Barthe und Gerd Jordan präsentieren Ihnen unter dem Motto: „Kann denn Liebe Sünde sein?“ eine bunte Mischung aus Schlagern und Melodien aus Film und Musical. Freuen Sie sich auf bekannte und unbekannte Kompositionen von Peter Kreuder, Ralph Benatzky, George Gershwin, John Kander und anderen.

Julia Barthe ist seit mehr als 30 Jahren aktiv in der Hamburger Kulturszene. Nicht dass alles andere „Pflicht“ wäre, aber dieses Programm ist eindeutig „Kür“!

Gerd Jordan, Klavier, ist Organist der Christuskirche Wandsbek, wo er eine eigene, sehr erfolgreiche Kammermusikreihe leitet. Er ist Hochschul-Dozent, versierter Liedbegleiter, Kammermusik-Pianist und Leiter des schwulen Männerchores „Schola Cantorosa“.

Karten: 25€, Mitglieder 21€, Schüler und Studierende 10€

Okt
27
Fr
2023
Andrey Denisenko
Okt 27 um 19:30

Ein Klavierabend

Andrey Denisenko, Student im Konzertexamens-Studiengang bei Anna Vinnitskaya, wurde als Teilnehmer zum Internationalen Telekom-Beethoven Wettbewerb 2023 in Bonn eingeladen.

Im Torhaus-Kulturkreis wird er einen Teil seines Wettbewerbs-Programms vorstellen:

Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 17 d-Moll op. 31 Nr. 2

Franz Liszt
Sonate h-Moll S. 178

Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 24 Fis-Dur op. 78

Dmitry Schostakowitsch
Sonate Nr. 2 op. 61 h-Moll

Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden zugunsten des Künstlers

Andrey Denisenko wurde 1992 in Rostow am Don, Russland, geboren.
Mit 16 Jahren trat er erstmals als Solist mit dem Symphonischen Orchester auf.
2017 schloss Andrey sein Studium bei Sergei Osipenko am Rachmaninow Konservatorium in Rostow mit Bestnoten ab.
Er setzte seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei
Anna Vinnitskaya fort. Im Jahr 2020 schloss Andrey sein Master-Studium mit höchster
Auszeichnung ab und setzte sein Konzertexamen-Studium bei Anna Vinnitskaya fort.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt Andrey Denisenkjo auch in Meisterkursen von Dmitry Baschkirow, Elisso Virsaladze, Robert D. Levin, Pavel Gililov und Konstantin Lifschitz.
Im Jahr 2018 errang Andrey den dritten Preis beim Europäischen Klavierwettbewerb Bremen, den ersten Preis der Elise Meyer Stiftung und den Steinway Förderpreis Klassik.
Er ist Stipendiat zahlreicher Stiftungen (Yehudi Menuhin Live Music Now e.V., Oscar und Vera Ritter-Stiftung und Flügel-Fundus Stiftung).
2019 gewann Andrey Denisenko den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb
„Grand Piano in Palace“ in Sankt Petersburg und wurde im Rahmen des Projekts „Junge Künstler aus dem Norden“ vom NDR Hamburg aufgezeichnet. Im August 2020 trat er beim „Classic@Home“ Festival auf.

Andrey Denisenko tritt regelmäßig in bedeutenden Konzerthäusern auf, darunter die Konzerthalle Carl Philipp Emanuel Bach in Frankfurt (Oder), die Laeiszhalle, die Elbphilharmonie Hamburg und die Philharmonie Berlin.

Nov
4
Sa
2023
Dorit Meyer-Gastell
Nov 4 um 18:00

Foto: Dorit Meyer-Gastell

Mascha Kaléko … ich laß’ mich nicht zähmen

Eine Lebensreise

Mascha Kaléko – der Name der 1907 in Westgalizien/Polen geborenen jüdischen Dichterin taucht erstmals um 1930 in Berlin auf. Mit „Alltagsgedichten“ erobert sie schnell die Herzen der Menschen. Die Spannung ihrer Gedichte liegt in der Vereinigung von Lyrik und Spott, von Gefühl und Ironie. In ihnen begegnen sich der vorschnelle Berliner Witz und die Trauer der jüdischen Weisheit.

1935 wurde Mascha Kaléko aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen und erhielt Schreibverbot. Sie floh mit ihrem zweiten Mann und dem gemeinsamen Kind nach Amerika. Doch noch härter als die Emigration in die USA wirkte 1966 die „Heimkehr ins Land der Väter“ nach Israel – sie setzte die Dichterin der gnadenlosen Isolierung aus. Als ihr erwachsener Sohn und später auch ihr Mann starben, reiste sie noch einmal nach Europa. Auf dem Rückweg erkrankte sie und starb 1975 in Zürich.

Dorit Meyer-Gastell zeichnet die Lebensreise der „weiblichen Kästner“ und „Großstadtlerche“ – wie Mascha von Kritikern liebevoll genannt wird – anhand ihrer Gedichte nach und ermöglicht einen Einblick in eine humorvolle, aber auch getriebene und heimatlose Dichterseele …

Dorit Meyer-Gastell studierte Kulturpädagogik, bevor sie in Hamburg eine private Schauspielschule besuchte und schon bald ihr erstes Soloprogramm auf die Bühne stellte. Mit Vorliebe widmet sie sich LyrikerInnen, deren Leben und/oder Werk sie szenisch aufarbeitet und ihrem Publikum präsentiert. Darunter Programme mit Texten von Julie Schrader, Francois Villon, Kurt Tucholsky, Friedhelm Kändler, Wislawa Szymborska und Mascha Kaléko, sowie Programme für Kinder. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist sie Tanzleiterin und Yogalehrerin.

www.dorit-meyer.com

Karten: 25€, Mitglieder 21€, Schüler und Studierende 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Foto Regina Badics

Nov
6
Mo
2023
Filmabend
Nov 6 um 19:30

Der pensionierte Musikwissenschaftler Georges hat das Leben an der Seite seiner Frau Anne verbracht. Mit ihrem Schlaganfall, der die Klavierlehrerin

an den Rollstuhl bindet, ändert sich für den über 80-jährigen einiges. So gut es geht, kümmert sich der gebrechliche Georges um seine Frau, der er das

Pflegeheim ersparen will. Ein zweiter Schlaganfall stellt ihre jahrzehntelange Liebe vor eine Zerreißprobe.

Frankreich, Deutschland, Österreich 2012, vielfach preisgekrönt (u.a. Goldene Palme von Cannes, Oscar, Europäischer Filmpreis)

Nov
11
Sa
2023
Anna Vinnitskaya
Nov 11 um 18:00

DIE MUSIKHOCHSCHULE STELLT SICH VOR

Ein Klavierabend

Photo: Marco Borggreve
all rights reserved

Wir sind sehr glücklich, dass wir eine regelmäßige Kooperation mit der herausragenden Pianistin Anna Vinnitskaya und ihren Studierenden anbieten können. Wer diese Konzerte im Torhaus besucht hat, hat echte Sternstunden erlebt!

Programm:
W.A. Mozart – Klaviersonate Nr. 10 in C-Dur KV 330
(Levi Schechtmann)

Robert Schumann – Carneval op.9
Mendelssohn „Lieder ohne Worte“ op.67 nr.2, op.30 nr.4, op.30 nr.6, op.67 nr.4.
(Anna Vinnitskaya)

Beethoven – Sonate in f Moll Op.2 No.1
(Yi Teng Huang)

Beethoven,
Sechs Bagatellen op. 126
Sonate Nr. 31 As-Dur op. 110
(Andrey Denisenko)

Anna Vinnitskaya wurde im russischen Novorossijsk geboren. Sie studierte bei Sergei Ossipienko in Rostow und anschließend bei Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, an der sie seit 2009 selbst als Professorin lehrt.

Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 war für Anna Vinnitskaya der Auftakt zu einer internationalen Karriere. Sie ist eine geschätzte Partnerin der großen Orchester (Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden) und führender Dirigenten wie Marek Janowski, Krzysztof Urbański, Kirill Petrenko, Andris Nelsons oder Alan Gilbert.

Publikum und Kritik schätzen gleichermaßen, dass Anna Vinnitskaya nicht nur spektakuläre Feuerwerke zünden kann, sondern auch große Gemälde zu malen versteht. Ihre technische Brillanz ist dabei nie virtuoser Selbstzweck, sondern verbindet sich mit einem natürlichen, dabei farbenreichen Klang und mit der Fähigkeit zur Gestaltung langer, durchdachter Bögen.

Ihre CD-Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or, dem ECHO Klassik und der Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet.

Karten: 29€,  Mitglieder 25€, Schüler und Studierende 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

 

 

Nov
14
Di
2023
Hanns-Josef Ortheil – AUSVERKAUFT!
Nov 14 um 19:30

Ein Kosmos der Schrift aus Kunst, Musik und Literatur

Eine Autorenlesung

Wir sind überglücklich, dass wir einen großen deutschen Autor gewinnen konnten, in unserem Haus zu lesen.

Der Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil, geb. 1951 in Köln, ist einer der meistgelesenen und produktivsten Autoren der Gegenwart. Seit seinem Debüt mit dem Roman „Fermer“ (1979) hat er über siebzig Bücher veröffentlicht, die den erstaunlichen Erzählzusammenhang eines Kosmos der Schrift bilden. In seiner Lesung zeigt und erläutert er anhand von mehreren Werken (Kunstmomente, Wie ich Klavierspielen lernte und Der Stift und das Papier) dieses einzigartige, kreative Zusammenspiel von Kunst, Musik und Literatur, dessen Wurzeln bis in die Kindertage zurückreichen und das stetig erweitert und vertieft wird. Dabei entführt er seine Leserinnen und Leser u.a. ins Rheinland, in den Westerwald, nach Rom und zu südlichen Küsten der Imagination – den Werk- und Entstehungsräumen seines Erzählens.

Karten: 25€, Mitglieder 21€, Schüler und Studierende 10€
DIESE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT!

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

 

 

Nov
18
Sa
2023
Olivia Jeremias und Katharina Hinz
Nov 18 um 18:00

Olivia Jeremias und Katharina Hinz Photo: Aliz Losconi

Beethoven, Britten und Barber

Ein Kammermusikabend

Kompositionen von Ludwig van Beethoven (Sonate op. 5,2 G-Moll), Benjamin Britten (Suite Nr. 1 für Cello Solo) und Samuel Barber.

Olivia Jeremias zählt zu den herausragenden Cellistinnen ihrer Generation.
Sie studierte an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« in Dresden und an der Royal Academy of Music London.
Bereits im Alter von 20 Jahren führte sie Dvoráks Cellokonzert unter der Leitung von Sir Colin Davis in der Dresdner Semperoper auf.
Als 1. Preisträgerin des Heran Wettbewerbes in Tschechien sowie als Finalistin im Antonio Janigro Wettbewerb in Zagreb fand sie internationale Anerkennung. 2004 erhielt sie den Pierre Fournier Sonderpreis.
2005 übernahm Olivia Jeremias die Stelle der Solocellistin des Philharmonischen Staatsorchesters. 2008 wurde ihr hierfür der Eduard-Söring-Preis verliehen.

Olivia Jeremias spielt ein Guarneri Cello von 1721.

Die Pianistin Katharina Hinz gewann mehrfach 1. Preise für Klavierbegleitung und war Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung.
Seit 2011 ist sie künstlerische Leiterin der erfolgreichen Kammermusikreihe „Adendorfer Serenade“. 2022 erhielt sie den Kulturförderpreis des Landkreises Lüneburg in der Kategorie Musik.

Die beiden Künstlerinnen verbindet eine langjährige Duopartnerschaft.
2017 erschien ihre erste gemeinsame CD mit Werken von Bach, Beethoven und Brahms bei Fibonacci Records.

Karten: 29€, Mitglieder 25€, Schüler und Studierende 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Dez
1
Fr
2023
FÄLLT LEIDER AUS! Jochen Kupfer und Dietmar Loeffler
Dez 1 um 19:30

Jochen Kupfer Foto: Ludwig Olah

Dietmar Loeffler Foto: Bernd Brundert

Franz Schubert – Die Winterreise

Diese Veranstaltung wird verschoben auf Samstag, den 30. November 2024 um 18 Uhr.
Bereits gekaufte Karten werden erstattet.

Ein Liederabend

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“ – mit diesen Versen beginnt die Winterreise, einer der bekanntesten Liederzyklen der Romantik.

Auf den 24 Stationen seines Weges ist der Wanderer starken Stimmungsgegensätzen von überschwänglicher Freude bis hin zu hoffnungsloser Verzweiflung ausgesetzt.
Im Ausklang des Zyklus trifft der Wanderer auf den Leiermann, der frierend seine Leier dreht, aber von niemandem beachtet wird. Mit der Frage „Willst zu meinen Liedern deine Leier dreh’n?“ endet die Winterreise.

Die Kunst als letzte Zuflucht, der Leiermann als Tod, oder die „ewige Leier“ als Ausdruck der Qual eines hoffnungslosen, aber immer weiter fortdauernden Lebens? Das Ende dieses Zyklus‘ bietet unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten.

Jochen Kupfer, Bariton, trat unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Kurt Masur, Riccardo Chailly, Raphael Frühbeck de Burgos, René Jacobs, Krzysztof Urbanski, Philippe Herreweghe, Kent Nagano und Herbert Blomstedt auf.
2016 wurde Jochen Kupfer zum Bayerischen Kammersänger ernannt.
Seit 2019 ist er Professor für Gesang an der Hochschule für Musik Würzburg.

Dietmar Loeffler absolvierte bei Leon Fleisher und Irwin Gage seine Ausbildung zum Konzertpianisten und Liedbegleiter. Dazu ist er als Autor, Regisseur und musikalischer Leiter an fast allen großen deutschen Bühnen tätig. Seine Werke wurden mit dem hessischen Theaterpreis und dem 1. Preis der INTHEGA ausgezeichnet und sind Dauerbrenner, wie Männerbeschaffungsmaßnahmen mit bisher über 1000 Vorstellungen.

Karten: 29€, Mitglieder 25€, Schüler und Studierende 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Dez
3
So
2023
Mark Lyndon
Dez 3 um 11:30

Mark Lyndon Foto: Bo Lahola

Stress!

Eine Benefizveranstaltung

How do Germans and Brits deal differently with stress?
Why are Germans obsessed with stress?
How effective ist „Stress Training“?
Why is „Feierabend“ more stressy than „Arbeit“?
How effective are the German „Freizeitstressbewältigungsmaßnahmen“?
Would the simplest solution to stress be a world without people?

Es gibt wohl kaum einen Engländer in Hamburg, der in seiner Wahlheimat an der Elbe britische und deutsche Kulturwelten seit mehr als 40 Jahren derart scharf, aber immer empathisch, lustig und mit einem Augenzwinkern auf die Schippe nimmt.

Mark Lyndon präsentiert britischen Humor par excellence bei typisch englischem Understatement! Beste Unterhaltung mit Lachgarantien und Einblicken in die britische und deutsche Seele. Auf seiner komödiantischen Reise durch die nationalen Kulturen dreht Lyndon jeden Stein um und zelebriert ein Theatererlebnis mit Humor- und Erkenntnisgarantie.

Mark Lyndon, britischer Schauspieler und Moderator, studierte Literatur und Theater in London, bevor er 1982 für einen Besuch nach Hamburg kam – und blieb. Mark Lyndon wird mit seinen Bühnenprogrammen und Lesungen deutschlandweit für Soloveranstaltungen, Firmenevents und private Veranstaltungen gebucht.

Diese Matinee wird veranstaltet vom Lions Club Hamburg-Oberalster.
Der Erlös kommt dem Freundeskreis Die ARCHE Hamburg e.V. zugute.
https://www.freundeskreis-arche-hh.de/

Karten: 30€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Karten für diese Veranstaltung gibt es nur noch in unseren Vorverkaufsstellen:
Alster-Optik, Rolfinckstraße 11, 22391 Hamburg
Buchhandlung „Tolle Geschichten“, Tornberg 32, 22337 Hamburg
La Marmite Provencale, Erdkampsweg 8, 22335 Hamburg
Hamburger Abendblatt Ticketshop im AEZ
Heegbarg 31, 22391 Hamburg (zzgl. VVK-Gebühr)

Dez
4
Mo
2023
Filmabend
Dez 4 um 19:30

Vier alte Herren erinnern sich bei einer dampfenden Feuerzangenbowle vergnügt an die Streiche ihrer Schulzeit. Dem Jüngsten ihrer feucht-fröhlichen

Runde ist ihre prustende Heiterkeit allerdings unverständlich: Der Ärmste war nie auf einer Schule, sondern hatte nur einen Hauslehrer. Um ihm

nachträglich zu zeigen, was ihm damit entgangen ist, heckt man gemeinsam einen verrückten Plan aus.

Seit Jahrzehnten vielerorts – häufig an Universitäten – ein Kultfilm in der Adventszeit.

Deutschland 1944

Dez
16
Sa
2023
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit
Dez 16 um 17:00

ADVENT IM TORHAUS-KULTURKREIS

Eine Veranstaltung zum Zuhören und Mitsingen

Weihnachten ist ein christliches Fest. Wem ist noch bewusst, dass der Advent erst nach dem Totensonntag beginnt und dass er eigentlich eine Fastenzeit ist?
Weihnachten – das ist die Sehnsucht nach Bullerbü – nach Schnee, nach Kerzenschein und gutem Essen, nach einer glücklichen, in Harmonie vereinten Familie, nach Kindern, die um den Weihnachtsbaum tanzen und dem Großvater, der inmitten der Schar seiner Nachkommen im Schaukelstuhl sitzt. Wir hoffen auf Besinnlichkeit und vor allem auf Frieden.

Weihnachten fordert aber auch dazu heraus, nicht im Kitsch zu versinken, sowohl die Weihnachtspuritaner als auch den Konsumrausch ein wenig aus der Distanz oder sogar mit Humor zu betrachten, und über das Allzu-Menschliche übersteigerter Erwartungen zu schmunzeln.

Weihnachten steht am Jahresende. Zum Jahreswechsel hin bietet es sich an, Rückschau zu halten, Bilanz zu ziehen: was ist gelungen, was nicht so sehr, wofür dürfen wir dankbar sein, von wem haben wir uns vielleicht verabschieden müssen.

Auch in diesem Jahr laden wir, der Vorstand des Torhaus-Kulturkreises, Sie also wieder herzlich zu einem besinnlichen Adventsnachmittag ein.
Wir freuen uns darauf, Ihnen etwas vorzulesen, mit Ihnen gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder zu singen und Weihnachtskekse und Punsch zu genießen.

Herzlich willkommen!

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden zugunsten des Torhaus-Kulturkreises!

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Jan
8
Mo
2024
Filmabend – Ein berührendes Filmmusical
Jan 8 um 19:30

Filme, die Sie schon lange mal wieder sehen wollten und Filme, die Sie unbedingt kennenlernen sollten!

Ein talentierter Jazzpianist und eine angehende Schauspielerin und die großen Fragen des Lebens nach künstlerischem Anspruch und Erfolg, nach Leidenschaft und Familie, nach Konsequenz oder Kompromiss.
7 Golden Globe Awards 2017, 14 Oscar-Nominierungen 2017, Siege in sechs Kategorien (USA 2016)

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Jan
14
So
2024
Classic4Sax
Jan 14 um 11:30

Night and day
Arrangements für Saxophonensemble

Die neue Saison wird eröffnet durch das wunderbare Saxophonensemble Classic4Sax, bestehend aus Lars Osenbrüg, Berthild Lievenbrück, Karola Elßner und Natascha Protze.
Das Ensemble wurde an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gegründet mit dem Ziel, klassische Kammermusik verschiedener Epochen in der Besetzung eines Saxophonensembles zu spielen. Das umfangreiche Repertoire umfasst sowohl Originalkompositionen als auch Bearbeitungen für Saxophonquartett, Uraufführungen und Filmmusik.

Auch dieses Mal schätzen wir uns glücklich, dass die gebürtige Wellingsbüttlerin Tini Thomsen das Ensemble bereichert: „Tini Thomsen spielt auf ihrem fulminant großen Saxophon fulminanten Jazz. Jetzt macht sie Weltkarriere.“ (DIE ZEIT). 2022 wurde sie für den Deutschen Jazzpreis nominiert.

Als weiteres „Bonbon“ hören Sie Arrangements für Saxophonensemble und Gesang mit Julia Barthe.

Karten: 29€, Mitglieder: 24€, Junge Menschen unter 25: 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Jan
21
So
2024
Michael Batz
Jan 21 um 11:30

Michael Batz Photo: Batz

Das Haus des Paul Levy
Eine Autorenlesung

Die Geschichte eines einzigartigen Hauses in 100 Kapiteln

Anfang der 1920er-Jahre tun sich einige wohlhabende, liberale, jüdische Bürger und Bürgerinnen zusammen und errichten in der Rothenbaumchaussee 26 das erste baugenossenschaftliche Projekt Hamburgs.
Bewohnt von prominenten Bankern, Sportlern, Künstlern und in direkter Nähe zu Grindelviertel und Bornplatzsynagoge, spiegelt das Haus das Selbstverständnis deutscher Juden wider – bis zu ihrer Ausgrenzung, Vertreibung und »Arisierung« der Wohnungen.

Michael Batz ist Szenograf, Autor, Lichtkünstler und Theatermacher.
In mehrjähriger Recherchearbeit zeichnet er ein spannungsreiches Panorama von Heimat und Diaspora, von Hoffnung und ihrer Zerstörung durch die Nationalsozialisten. 100 Kapitel mit globaler Dimension, deren Nachgeschichten sich bis in die heutige Gegenwart zu einem literarisch vielschichtigen Porträt der Kraft der Erinnerung und der Erneuerung verdichten.

Karten: 15€, Mitglieder: 12€, Junge Menschen unter 25: 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Jan
28
So
2024
Kinderkino
Jan 28 um 15:00

Nach einem Buch von Erich Kästner – Ein Mädchen aus reichen Verhältnissen und ein Junge, der sich um seine kranke Mutter sorgt, versuchen, an Geld zu kommen, damit die Mutter des Jungen einmal in den Urlaub fahren kann. (Deutschland 1999)

Eintritt frei, Spenden erbeten

Feb
5
Mo
2024
Marie-Luise Bolte
Feb 5 um 19:30

Marie-Luise Bolte (c) Zetchi

Buster Keaton – Der General
Stummfilm mit Begleitung

Auch in dieser Saison laden wir Sie wieder zu einem besonderen Filmabend ein.

Es erwarten Sie ein kurzer Vorfilm, ein Einführung von Marie-Luise Bolte und als Hauptfilm „Der General“ aus dem Jahr 1926.

Der Film von und mit Buster Keaton zählt zu den bedeutendsten Komödien der Filmgeschichte. Der Film spielt zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkrieges und basiert auf einem historisch verbürgten Bahn-Überfall. Der Lokomotivführer Johnnie Gray nimmt einsam die Verfolgung seiner von nordstaatlichen Spionen entführten Lokomotive General auf.

Die Pianistin, Organistin und Komponistin Marie-Luise Bolte hat seit 1990 eine unfassbar lange Liste von Stummfilmen vertont. Daneben schrieb sie Artikel und Essays, die in Fachbüchern und im CineGraph-Lexikon veröffentlicht wurden.
Sie ist regelmäßig zu Gast im Metropolis-Kino.

https://marilu-bolte.de/

Karten: 20€, Mitglieder: 15€, Junge Menschen unter 25: 10€

ACHTUNG:
Alle Veranstaltungen finden statt im
SCHULUNGSHAUS VON HH-WASSER
Wellingsbüttler Weg 25a,
direkt an der Einmündung Hoheneichen

Feb
10
Sa
2024
Véronique Elling und Aurélie Namont
Feb 10 um 18:00

Véronique Elling (c) Paula Markert

Aurélie Namint (c) Gela Megrelidze

Colette – Die Kunst, frei zu sein
Ein Abend im Paris der Belle Époque.

Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die großen Pariser Salons geben den Ton für ein intensives künstlerisches Leben vor. Schriftsteller, Komponisten und Maler inspirieren sich gegenseitig, angetrieben von dem gemeinsamen Wunsch, Grenzen und Genres zu überschreiten, sich von Konventionen zu lösen und neue Ausdrucksformen zu entdecken.

In diesem Aufbrausen kreuzen sich die Wege von Ravel, Debussy, Boulanger und Poulenc mit dem außergewöhnlichen Schicksal einer Frau und Künstlerin, deren Durst nach Freiheit nicht zu stillen ist: Colette.

Das Klavier wird zum Klangspiegel von Colettes Erzählungen.
Kraftvoll, sinnlich und humorvoll begleitet die Musik von Ravel, Debussy und Poulenc das facettenreiche Leben einer der größten Schriftstellerinnen Frankreichs.

Véronique Elling ist diplomierte Schauspielerin und Konzertsängerin. Seit 20 Jahren konzipiert, schreibt, inszeniert, spielt und singt sie in unterschiedlichen Theater- und Musik-Projekten.

Aurélie Namont ist Preisträgerin zahlreichen internationalen Wettbewerbe. Sie ist Stipendiatin der Alfred Toepfer-Stiftung, der Yehudi Menuhin Stiftung „Live music now“ und der Franz Wirth-Gedächtnis-Stiftung.

Karten: 25€, Mitglieder: 20€, Junge Menschen unter 25: 10€